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Gewitter im Kopf

Tipps

Das oberste Gebot lautet: Finden Sie Ihre individuellen Auslöser. Wenn es Ihnen gelingt, diesen Situationen auszuweichen, haben Sie schon viel gewonnen. Um die Auslöser zu entdecken, führen Sie am besten ein Migränetagebuch. Notieren Sie darin, wann, wie lange, unter welchen Umständen sich bei Ihnen die Schmerzen bemerkbar machen. Damit erleichtern Sie auch Ihrem Arzt die Diagnose. Diese Tipps können Ihnen das Leben mit der Migräne erleichtern:

Schaffen Sie sich kleine Pausen vom Alltag. Beginnen Sie den Tag mit einem gemütlichen Frühstück. Legen Sie in der Mittagpause einen Spaziergang ein oder hören Sie zwischendurch am Arbeitsplatz ein Musikstück. Das entspannt.

Strukturieren Sie Ihren Tagesablauf. Dabei kann Ihnen auch unser Tagesablauf-Check helfen. Planen Sie nur das, was Ihnen auch machbar erscheint. Legen Sie, falls nötig, einen Stundenplan an, den sie nach und nach abarbeiten. Lassen Sie dabei aber etwas Platz für spontane Entscheidungen. Ein zu starres Zeitbudget setzt Sie eher unter Druck als das es Ihnen bei der Strukturierung Ihres Tages hilft. Planen Sie einen Belohnungstag, wenn Sie Ihren Ablaufplan eingehalten haben.

Ein regelmäßiger Tagesrhythmus ist unerlässlich. Gehen Sie möglichst zur gleichen Zeit ins Bett, stehen stets zur gleichen Zeit auf, und halten Sie möglichst feste Essenszeiten ein - auch am Wochenende. Das ist zwar hart, hilft aber gegen die Attacken. Vermeiden Sie Stress am Arbeitsplatz. Verlangen Sie sich nicht zu viel ab. Lernen Sie, Verantwortung abzugeben. Sagen Sie auch mal "Nein" zu einer Aufgabe, der Sie sich nicht gewachsen fühlen oder wenn es Ihnen widerstrebt, diese zu tun. Verschaffen Sie sich eine größere Distanz zu den unabänderlichen Dingen des Lebens. Üben Sie sich in Gelassenheit.

Treiben Sie regelmäßig Sport. Das hilft Ihnen und Ihrem Gehirn "abzuschalten".

Führen Sie täglich für etwa 15 Minuten ein Entspannungstraining durch.

Selbstsicherheitstrainings helfen, die soziale Kompetenz zu erhöhen und Ängste abzubauen. Achten Sie darauf, was Sie essen. Sollte Ihnen auffallen, dass nach Genuss eines bestimmten Lebensmittels Kopfschmerzen eintreten, vermeiden Sie dieses.

Achten Sie auf die Dosierung der Medikamente. Nehmen Sie Schmerzmittel oder Triptane höchstens zehn Tage im Monat. Ansonsten riskieren Sie Dauerkopfschmerzen.

Probieren Sie aus, welche Medikamente Ihnen am besten helfen. Frei verkäufliche Schmerzmittel können auch bei schweren Attacken helfen. Wichtig: Verwenden Sie keine Medikamente, von denen Sie nicht genau wissen, ob sie bei Ihnen anschlagen. Mäßig wirksame Mittel können die Attacken steigern.

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