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9. September 2008, 17:13 Uhr

Ziel Holzminden - das Desaster Nahverkehr

Der Nahverkehr ist für die Provinz immens wichtig. Doch wo immer weniger Menschen wohnen, gibt es auch immer weniger Fahrgäste. Das Netz verödet. stern.de begab sich auf Expeditionstour: 120 Kilometer Distanz, fünfeinhalb Stunden Fahrt. Ein Erfahrungsbericht. Von Sebastian Christ

Hier rollen noch Züge: Altenbeken ist ein regionaler Knotenbahnhof in Ostwestfalen© Sebastian Christ

Und ich sagte mir: Hey, was gibt es heute schon noch für Abenteuer? Alle großen Berge sind bestiegen, die Welt wurde mit dem Ballon umrundet und der Atlantik von Männern und Frauen durchschwommen. Dann merkte ich, dass die wahren Herausforderungen vor der Haustür liegen, und dass absurde Anstrengungen keinen weltläufigen Superlativ benötigen. Das öffentliche Nahverkehrsnetz in Nordhessen und den angrenzenden Regionen! Wo die Bevölkerung zurück geht, gibt es auch immer weniger Busse und Bahnen. Den Streckenschließungen sei Dank: Von Frankenberg nach Holzminden, Luftlinie 120 Kilometer, direkter Weg - fünfeinhalb Stunden mit fünf Umstiegen über insgesamt sieben Bahnhöfe. Verdammt. Mein Plan stand fest.

Es ist morgens um halb neun in Frankenberg an der Eder, Bahnhof, Sonnenschein, und die große Herausforderung fängt ganz klein an: Ich möchte die erste Teilstrecke nach Korbach fahren, doch der richtige Bus ist weit und breit nicht zu sehen. Irgendwo neben dem brüchigen Putz der alten Wartehalle steht ein roter Bahnbus, doch der brummt nicht. Von hinten kommt Momente später ein silberfarbener Schulbus mit viel zu engen Sitzreihen angefahren, neongelbe LED-Anzeige. Treffer.

Eine Bahnlinie? Gibt's seit 20 Jahren nicht mehr

Früher gab es einmal eine Bahnlinie nach Korbach, doch die wird seit über 20 Jahren nicht mehr bedient. Es folgte eine regelmäßige Buslinie, meist mit komfortablen Bahnbussen. Jetzt fährt morgens eine private Firma, die auch Schulbuslinien in der Region stellt. Der Fahrer scheint mental noch voll auf Kinderbetreuung gepolt zu sein. Er sitzt hinterm Lenkrad, schielt missmutig auf meine Bäckertüte. "Du kannst hier schon essen", sagt er. "Aber pass bloß auf, dass Du nicht so viel krümelst."

Zwei Fahrgäste sitzen im Bus, einer davon bin ich. An den Fenstern ziehen die Ederauen mit ihren krummen und knorrigen Bäumen vorbei, das Wasser des Flusses glitzert im Morgenlicht. Nach verschiedenen Schätzungen werden bis 2020 zwischen vier und zehn Prozent der Menschen Nordhessen verlassen. Auf den ersten zehn Kilometern sind die Bushäuschen leer, erst am Edersee steigen wieder Leute zu. Die Straßen sind wie sauber, gepflegt, als hätte sie einer gefegt und wäre dann gegangen.

In Korbach irren zwei Teenagermädchen durch die Bahnhofshalle. Sie wollen den nächsten Bus Richtung Volkmarsen und Kassel nehmen. Die Frau am Schalter sagt: "Der fährt nur am Wochenende. Da müssen sie sich noch ein wenig gedulden". Auch im Nordhessischen Verkehrsverbund wurden in den vergangenen Jahren wichtige Buslinien zusammengestrichen. Unter anderem auch der Linienverkehr zwischen Frankenberg und Kassel. Gäbe es tagsüber noch eine regelmäßigen Verbindung, meine Reise wäre mindestens eine Stunde kürzer ausgefallen. Die einzige Alternative zum Bus ist eine Zugverbindung über Marburg. 100 Kilometer Umweg, eine Stunde weniger Fahrtzeit, fast der doppelte Fahrpreis. No way. Aber das sagt sich so leicht.

5700 Kilometer Schienennetz gekappt

Die Rechnung ist einfach: Nahverkehr bringt nur dort Gewinne, wo es auch potenzielle Kunden gibt. Leidet eine Region unter Bevölkerungsschwund, sinkt auch das Profitpotenzial. Zwar ist die Bestellung des Nahverkehrs Ländersache und damit auch eine politische Frage, doch auch die Verkehrsgesellschaften müssen rentabel arbeiten. "Generell ist es so, dass es auf dem flachen Land fast nur noch Schulbusverkehr gibt", sagt Karl-Peter Naumann, Vorsitzender des Fahrgastverbandes Pro Bahn.

Das Bündnis "Deine Bahn", in dem sich unter anderem Sozialdemokraten und Grüne gegen eine Privatisierung des Personen- und Güterverkehrs engagieren, rechnete jüngst vor, dass von 1994 bis 2005 insgesamt 5700 Kilometer Schienenstrecke und 500 Bahnhöfe stillgelegt wurden. Die Befürchtung: Bei einem Börsengang der Deutschen Bahn könnte sich diese Zahl drastisch erhöhen. Mit erheblichen Konsequenzen für den Zugverkehr in der Fläche.

Ich steige in einen knutschroten, rundlichen Schienenbus um. Fast eine Viertelstunde lang führt die Strecke nur durch dichten Wald und über sattgrüne Wiesen. Keine Siedlung kreuzt den Weg. Kurz vor Usseln, am Rande des Sauerlandes, werden die Hügel zu kleinen Bergen, die Täler sind steiler, von unten schauen die Kühe von ihren Weiden neugierig den Hang herauf. Die Geräusche des Dieselmotors werden von den Nadelbaumreihen zurückgeworfen. Man kann Wummern der Kolbenhübe beim Anstieg im Bauch spüren.

In Brilon Wald fährt wieder nur ein Bus

Nächste Station: Brilon Wald. Und die heißt wirklich so. Von hier aus fahren Züge ins Ruhrgebiet. Zum Beispiel nach Hagen, ein urbaner Traum, der mehr als zwei Zugstunden entfernt liegt. Da die Bahnstrecke nach Marsberg gesperrt ist, nehme ich wieder einen Bus. Wieder ein privater Busunternehmer, wieder enge Sitze, die kaum belegt sind. Aus den Lautsprechern schallt das Vormittagsprogramm von HR4, das hier in Südwestfalen mit einigen wenigen atmosphärischen Störungen noch gut empfangbar ist.

Zweieinhalb Stunden auf Tour. Ich blicke ich aus dem Fenster und sehe die Wiesen im Morgentau, ich sehe Schäfer und ihre Schafherden, Bussarde, sogar ein Reh, genieße ich die Natur, und das besondere Licht, und die unbeschreiblich schöne Stille, weil ich genau weiß, dass es voran geht. Wenn auch sehr, sehr langsam.

Im Radio spielen sie jetzt Melina Mercouri:

Ein Schiff wird kommen/ Und meinen Traum erfüllen/ Und meine Sehnsucht stillen/ Die Sehnsucht mancher Nacht

Marsberg leidet besonders unter dem Wegzug von jungen Menschen, hat immerhin noch einen Bahnhofskiosk. Doch der Betreiber schaut lieber im Hinterzimmer die Übertragung der Olympischen Spiele aus Peking an. Hinter mir läuft der Busfahrer hinterher. "Haben sie mir eigentlich ihre Fahrkarte gezeigt?" Ich schaue ihn staunend an und hole das Papiertäschchen aus meinem Rucksack. Er ist der erste, der heute meinen Fahrschein kontrollieren will.

Sträucher auf dem Bahnhofsdach

Ohne Probleme geht es weiter bis nach Warburg. Mittlerweile ist es Mittag. Früher existierte eine Zuglinie von Frankenberg nach Warburg. Heute wachsen vom Dach des Bahnhofsgebäudes Grashalme, und auch einige Sträucher hängen herunter. Wie unvermeidbare Ornamente. Der Bahnhofsschalter ist nur noch durch den Hintereingang erreichbar, Renovierungsarbeiten, an den beigefarbenen Wänden hängen jahrealte Klebereste von Tesafilmstreifen.

Im Express nach Altenbeken gibt es nur ein Problem: Den Güterzug vor uns. Er fährt mit der Geschwindigkeit einer Schubkarrenkolonne durch die Mittelgebirgslandschaft, und so verpasse ich beinahe den Zug nach Holzminden, meiner Endstation. Sprint über die Bahnsteige, überall Güterschienen, Signale, Weichen. Hinter dem Bahnhofsgebäude fährt die Regionalbahn ein.

Nach fünf Stunden und zwanzig Minuten erreiche ich Holzminden, wo die Bahnangestellte Süßigkeiten verkauft, weil ein Kiosk sich nicht mehr lohnt, und die Taxifahrer in der Mittagssonne auf Fahrgäste warten, die Schlange der beigefarbenen Droschken am Taxistand besteht aus zwei Wagen.

Wann ist die deutsche Provinz am Ende? Wenn man nicht mehr aus ihr herauskommt. Und das Gras in dichten Büscheln über jene Schienen wuchert, die einst so etwas wie eine Lebensader waren.

Grafiken zur demografischen Lage Sehen Sie hier einige ausgewählte Grafiken zur Zukunftsfähigkeit deutscher Regionen aus der Studie "Die demografische Zukunft von Europa", die vom Berlin-Intitut erarbeitet wurde. Darin enthalten ist unter anderem auch eine Übersichtskarte mit den Bevölkerungsprognosen für alle deutschen Regierungsbezirke und Bundesländer.

Die Stationen der Demografie-Reise bei stern.de In den nächsten Tagen veröffentlicht stern.de zwei weitere Reportagen zu den einzelnen Etappen der Reise: Hoyerswerda und Görlitz. Bereits erschienen sind Berichte aus Gelsenkirchen, Bochum und Frankenberg.

Ihre Meinung

Die Landstriche veröden: Was können wir tun, um die Folgen des Bevölkerungsschwunds in den Griff zu bekommen?

Diskutieren Sie mit! Bisherige Beiträge (14)
Von Sebastian Christ
 
 
KOMMENTARE (10 von 14)
 
MiB303 (10.09.2008, 13:19 Uhr)
Bahnopfer
Also ganz so schlimm wie sie es darstellen, ist die Bahnsituation hier auch nicht. Das Problem ist, das in den Automaten der Bahn meistens die Busstrecken nicht drin sind. Die gibts nur im Internet oder am Schalter. Im Internet muss man aber auch gezielt "über" eingeben.
Sie hätten von Korbach mit dem Zug nach Volkmarsen fahren können und von dort mit einem Bus nach Warburg.
Hatte am Wochenende ein ähnliches Problem. Ich wollte von Frankfurt nach Korbach und sollte über Kassel fahren. Am Schalter konnte ich dann aber eine Verbindung erfragen über Marburg und Frankenberg. Kostete nur die Hälfte und ging auch 1 Stunde schneller. Leider gibt es hier ja kaum noch Schalter, meist sind sogar die Bahnhöfe zu. Und wenn man sich nicht auskennt, dann ist man der Bahn ausgeliefert..
Joe67 (10.09.2008, 13:13 Uhr)
Autokanzler sei Dank
Der Teufelskreis ist klar, ein schlechtes Angebot, marode langsame Strecken und immer weiter steigende Preise führen zu sinkenden Fahrgastzahlen. Sinkende Fahrgastzahlen dienen dann wieder als Argument das Angebot auszudünnen und die Infrastruktur verfallen zu lassen.
Wenn mit Milliardenaufwand Autobahnen und Schnellstraßen gebaut werden, die Bahnfahrt aber auf Grund von Langsamfahrstellen länger als vor 50 Jahren braucht, ist die Entwicklung leicht verständlich.
Wenn das Öl knapper und teurer wird, fordern die Autofahrer neue Subventionen. Die Bundesregierung will diese mit dem Verkauf der Bahn bezahlen.
Die Folge wird sein, dass sich viele ein Auto nicht mehr leisten werden können. Gleichzeitig wird die Bahn aber auch nicht billiger sein, da sie als private Firma die Preise nimmt, die sie am Markt erhalten kann. Sicherlich kein Zufall, denn nur so kann auch bei steigenden Spritpreisen verhindert werden, dass zu viele Leute vom Auto auf die Bahn umsteigen - Autokanzler Schröder hat dies offen propagiert und auch Frau Merkel macht hier keine andere Politik.
SnakeShit (10.09.2008, 12:32 Uhr)
Richtig
@gaga
vollkommende zustimmung
gaga007 (10.09.2008, 11:12 Uhr)
deinemama (10.9.2008, 11:00 Uhr) ...
... "es sind weder "persönliche Probleme", noch sind es die berühmten "bedauerlichen Einzelfälle"...
Was ist es dann ?
Wir leben in einer Individualgesellschaft und es muß jeder seine Probleme selbstständig lösen - der Ruf nach dem Staat ist eine sehr "billige" Alternative. Wenn sich aus den persönlichen Lebensumständen Transportprobleme ergeben, so müssen diese entweder durch Umzug oder ein eigenes Transportmittel gelöst werden - aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit oder aber, es muß ein Fahrpreis akzeptiert werden, der es dem Betreiber ermöglicht, einen gewinnbringenden Transport durchzuführen.
deinemama (10.09.2008, 11:00 Uhr)
Agagagaga.
"es ist nicht die Aufgabe des Staates für den Transport seiner Bürger zu sorgen"
Äh - nicht? Na dann reden Sie mal mit Herrn Tiefensee darüber... (Aber schön - hier in den Stern-Kommentaren lernt man immer wieder etwas Neues...)
"und es kann auch nicht richtig sein, dass die Gesellschaft Kosten für die persönlichen Probleme Einzelner übernimmt."
Es sind weder "persönliche Probleme", noch sind es die berühmten "bedauerlichen Einzelfälle"...
deinemama (10.09.2008, 10:57 Uhr)
@ gaga07
Einseitige Sicht der Dinge.
Erstens gibt es durchaus auch in der Provinz "Ureinwohner", zweitens muss man nicht einmal auf dem plattn Land leben, zeitweise sind selbst Verbindungen zwischen oder innerhalb von Städten einfach nur grottenschlecht.
gaga007 (10.09.2008, 10:56 Uhr)
Titania (10.9.2008, 10:32 Uhr) ...
... " dann wenigstens mit Hinblick auf die wirtschaftlichen Aspekte. "
Da liegt ja gerade das Problem: um einen Nahverkehr kostendeckend und gewinnbringend in der Fläche zubetreiben, müßten die Fahrpreise auf einem Level liegen, der vom Kunden nicht akzeptiert wird. Also bleiben nur zwei Alternativen - ständiger finanzieller Verlust bis zur Insolvenz oder eben keine Kosten, dafür kein Nahverkehr ... unabhängig davon, ob der Mensch schon immer auf dem Land lebte oder sich später, warum auch immer, dort angesiedelt hat, es bleibt in jedem Fall sein individuelles Problem, wie er von A nach B kommt ... es ist nicht die Aufgabe des Staates für den Transport seiner Bürger zu sorgen und es kann auch nicht richtig sein, dass die Gesellschaft Kosten für die persönlichen Probleme Einzelner übernimmt.
Titania (10.09.2008, 10:32 Uhr)
@gaga007
Ihr Kommentar liegt leider ziemlich daneben, da hier in Holzminden sicher kaum Leute leben, die von der Stadt aufs Land gezogen sind und nun heulen, daß sie so einen langen Weg zur Arbeit haben. Auch wenn Sie es nicht glauben können - es gibt Menschen, die leben schon immer auf dem Land, und die wollen gar nicht in die Stadt ziehen! Auch die Industriebetriebe, die hier angesiedelt sind und die sicher nicht ganz unbedeutend für Niedersachsen sind, gibt es nicht erst seit gestern. Da wäre es schon nett, wenn es wenigstens eine halbwegs gescheite Verkehrsanbindung gäbe - wenn schon nicht zum persönlichen Vergnügen des Einzelnen, dann wenigstens mit Hinblick auf die wirtschaftlichen Aspekte.
deinemama (10.09.2008, 10:03 Uhr)
Und gerade jetzt...
... wo die Entscheidung des Verfassungsgerichts gegen die Pendlerpauschale fast schon absehbar ist, die Benzinpreise so schnell nicht wieder unter 1,30 sinken und der Klimawandel in aller Munde ist, müssten die ÖPNV-Unternehmen diese Chance nutzen! Ich denke mir, viele würden heute angesichts hoher Spritpreise und proppenvoller Straßen gerne auf das Auto verzichten - man muss ihnen nur eine GUTE Alternative und einen Komfortgewinn bieten können!
Und zwar durch die Investition in gute Anbindungen, schnelle Verbindungen, niedrige Taktzeiten, bezahlbare Fahrtpreise und komfortable Fahrzeuge.
Aber was tun sie? Am 1. August ist das Tarifsystem hier in NRW z.B. noch undurchsichtiger geworden, und die Preise sind gestiegen. Auch die Bahn kündigt eine erneute Preiserhöhung an. Dazu werden Verbindungen gestrichen, Taktzeiten auseinandergezogen, und so mancher Regionalzug ist so dreckig und abgewrackt, dass man sich am liebsten nur noch mit Gummihandschuhen festhalten möchte. Pünktlichkeit? Fehlanzeige. Wer einen Anschlusszug erreichen will oder einen Termin einhalten muss - Pech gehabt!
Und so sehe ich wahrhaftig jeden Morgen das gleiche, hässliche Bild auf dem Weg zur Arbeit: bis auf wenige Ausnahmen fast ausschließlich Schüler, Alte und Sozialfälle. Mit den Öffis fahren nur die, die keine Alternative haben.
Und daran wird sich solange nichts ändern, bis die Bahn und die ÖPNV-Unternehmen über ihren Schatten springen und sich volle Kraft voraus weg vom gammligen Image, in dem man nur das Allernötigste für die Kunden tut, bewegen.
Zum Beispiel in Hamburg und Berlin, wo der ÖPNV top ist, fiel mir auf, dass die S- und U-Bahnen auch immer gut gefüllt waren. Die Klientel war bunt gemischt, Anzüge und schicke Kostümchen inclusive, und das Auto wurde von vielen nur benutzt, wenn man etwas Großes zu transportieren hatte. Wo ein ensprechend gutes Angebot besteht, wird es durchaus auch gerne genutzt... und daher lasse ich die Ausrede, dass ja keine Nachfrage bestünde, so nicht gelten.
gaga007 (10.09.2008, 09:47 Uhr)
Wieso eigentlich ?
Der Mensch zersiedelt die Landschaft, es baut, obwohl er es sich eigentlich garnicht leisten kann, sein Haus auf dem billigen Grundstück hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen ... und erwartet dann, dass der Staat oder ein privater Anbieter für wenig Geld eine komplette Infrastruktur nachliefert - wieso eigentlich ... ?!
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