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Der bisherige Landeschef der rechtsextremen NPD in Sachsen, Holger Apfel, ist neuer Bundesvorsitzender der Partei.
Eine rechtsradikale Terrorzelle wird für eine Mordserie verantwortlich gemacht. Die Bundes-NPD distanziert sich. Doch an der Basis der "freien Radikalen" gibt es Beifall.
Die NPD in Sachsen hat mal wieder für einen Eklat gesorgt: Fraktionschef Holger Apfel wetterte im Landtag gegen Israel und die Juden und wurde des Saales verwiesen. Von allein wollte er das Feld allerdings nicht räumen.
Aufregung unter Ostdeutschlands Genossen: Der SPD-Bürgermeister Hans Püschel aus Krauschwitz in Sachsen-Anhalt besucht eine NPD-Veranstaltung, findet es dort super und schreibt darüber. Seine Partei ist empört.
Über manches Detail seiner Arbeit hat sich Holger Apfel, NPD-Spitze in Sachsen, noch keine Gedanken gemacht. Etwa welche Hymne er im Landtag singen will. Wie man andere Fraktionen mit Anträgen überflutet, könnte er von der DVU in Brandenburg lernen.
Frank Rennicke ist seit Jahren eine feste Größe in der rechten Szene. Der Liedermacher verherrlicht den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess und pöbelt gegen Ausländer. NPD und DVU haben ihn jetzt als Kandidat für die Bundespräsidentenwahl aufgestellt. Er hat keine Chance - aber darum geht es auch nicht.
Es war der größte Neonazi-Aufmarsch Europas. Knapp 6000 Rechtsextreme demonstrierten am Wochenende in Dresden. Auch die Nazigegner machten mobil: Knapp 10.000 Menschen gingen auf die Straße. Dennoch konnten die Rechten ungehindert marschieren - ein gespenstisches Szenario.
Seit der Aufdeckung der "Döner-Morde" ist klar: Deutschland hat ein massives Problem mit rechter Gewalt. Die Szene ist breit aufgestellt in Parteien, Kameradschaften und andere Gruppierungen. Ein Überblick.
CDU und SPD führen einen Kuschelwahlkampf und machen es damit extremen Parteien leicht: Die NPD liegt in Umfragen bei 5 Prozent. Der "Junker Jörg"-Skandal jedoch zeigt, wie verlogen die Wahlkampagne der Rechten ist.
Begleitet von Protesten gegen den Einzug der NPD hat sich der neue sächsische Landtag konstituiert. Mit Hohn und Gelächter quittierten die Abgeordneten Äußerungen des NPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel.
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