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19. September 2007, 17:01 Uhr

2,6 Millionen Kinder sind arm

Jedes sechste Kind lebt von Hartz IV. Das sind 2,6 Millionen Kinder, deren Zukunfschancen schlecht sind, die selten bis nie auf Klassenfahrten können, für die selbst Kinobesuche zu teuer sind. Und ihre Zahl steigt.

Berlin-Hellersdorf: Ein Mädchen schaut aus dem Fenster der Jugendeinrichtung "Arche"© Gero Breloer/DPA

Kinder werden in Deutschland trotz aller Appelle zunehmend an den Rand der Gesellschaft gedrängt. War 1950 noch mehr als jeder vierte Bundesbürger minderjährig, so werden es nach der mittleren Prognose des Statistischen Bundesamtes 2050 nur noch gut 13 Prozent sein. Gleichzeitig wächst die Kinderarmut schneller als die der übrigen Bevölkerung, wie das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef feststellt. "Ein Teil der Kinder hat höhere Risiken als je zuvor und ein anderer bessere Chancen als je zuvor", beschreibt der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, anlässlich des Weltkindertags die auseinander driftenden Lebenswelten der nachwachsenden Generation.

2,6 Millionen Fähnchen - für jedes arme Kind eines

Laut Hilgers leben derzeit in Deutschland 2,6 Millionen Kinder in Armut. Für jedes davon soll ein Fähnchen aufgestellt werden. Die Auftaktveranstaltung für die Aktion war in Essen, wo nach Aussage der Organisation allein über 25.000 Kinder in Armut leben. Mehr als 100 weitere Städte und Kommunen beteiligen sich an der Aktion.

Von insgesamt 15 Millionen Minderjährigen lebt jedes sechste Kind den Angaben zufolge von Hartz IV. Besonders beunruhigend sei, dass sich die Zahl der Betroffenen seit dem Jahr 2004 verdoppelt habe, sagte Hilgers. Armut reduziere die Chancen auf einen guten Schulabschluss, sei für die Gesundheit abträglich und vermindere die Teilnahme an kulturellen Aktivitäten.

Grundsicherung für Kinder

Deshalb hat der Kinderschutzbund die Bundesregierung aufgefordert, Kinderarmut entschlossener zu bekämpfen. Die Regierung solle Bundesländer und Kommunen zum Ausbau der Ganztagesbetreuung verpflichten und finanziell unterstützen, so Hilgers. Für die Kinder von Asylbewerbern, Hartz IV- und Sozialhilfe-Empfängern sowie bei Kindern, für die ein Kinderzuschlag gezahlt werde, solle der Besuch ganztägiger Bildungseinrichtungen kostenlos sein. Außerdem sollen der der Kinderzuschlag für Geringverdienenden auf 175 Euro angehoben werden, ab dem dritten Kind müssten es 225 Euro sein. Dies solle nicht auf Antrag geschehen, sondern solle wie das Kindergeld eine Regelleistung werden. Langfristig forderte Hilgers eine Grundsicherung für Kinder.

Ein Sechstel der Kinder lebt Hilgers zufolge auf Sozialhilfeniveau, und bis zu einem Drittel "in prekären Verhältnissen". Besonders betroffen von der relativen Armut seien Alleinerziehende, aber auch Zuwandererfamilien und Arbeitslose, heißt es bei Unicef Deutschland. Unter relativer Armut versteht das Kinderhilfswerk dabei ein Einkommen von 50 Prozent unter dem Durchschnitt. Die Kinder aus diesen Familien könnten nur eingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, etwa an Klassenfahrten, Kino- oder Schwimmbadbesuchen. Ihre Zukunftschancen seien zudem schlechter, weil die soziale Herkunft in Deutschland Studien zufolge einen größeren Einfluss auf den Bildungsabschluss hat als in anderen Industrieländern.

Gewalt und Vernachlässigung

"Die Benachteiligung kumuliert immer mehr", stellt Hilgers fest. "Diese Kinder sind nicht im Sportverein und können auch nicht zur Musikschule. Wenn sie einen Internetanschluss zu Hause haben, dann sitzen sie den ganzen Tag allein davor." Viele seien schlecht ernährt, gingen nur selten zur Gesundheitsvorsorge, und ihre Eltern könnten den Zahnersatz nicht bezahlen. "Wer keine Vorderzähne hat, der findet auch keinen Job an der Kasse im Supermarkt." Zwar gebe es "ganz viele arme Familien, die sehr liebevoll sind, und sich das letzte vom Mund absparen, damit es ihren Kindern besser geht", betont Hilgers. Dennoch hätten Gewalt und Vernachlässigung in diesen Familien im Vergleich zur Mittelschicht in den vergangenen Jahren viel weniger nachgelassen.

Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann, warnt: "Die gesundheitlichen Schäden, die eng mit Kinderarmut verbunden sind, sind dramatisch." Als Beispiele nennt der Mediziner Entwicklungsstörungen, Übergewicht, lückenhafter Impfschutz und chronische Krankheiten. Viele dieser Kinder hätten auch "große Probleme mit dem Selbstbewusstsein" und seien mutlos. Obwohl ihr Potenzial dem Durchschnitt der Gesellschaft entspreche, seien ihre Schulabschlüsse unterdurchschnittlich.

Zwei Dritteln der Kinder geht es blendend

Auf der anderen Seite gehe es etwa zwei Dritteln der Kinder in Deutschland "so gut, wie es noch nie einer Generation in Deutschland gegangen ist, und es auch sonst auf der Welt kaum geht", unterstreicht Hilgers. Sie seien gut ernährt, führen zwei Mal im Jahr mit ihren Eltern in den Urlaub und "werden sogar dieses schreckliche deutsche Bildungssystem schaffen".

Allein die 6- bis 13-Jährigen verfügen mit Geldgeschenken, Sparguthaben und dem Taschengeld über ein Finanzpolster von insgesamt 5,76 Milliarden Euro, wie aus der Kids-Verbraucheranalyse 2007 des Egmont Ehapa Verlags hervor geht. "Die Kinder haben so viel Geld und so viel Freiräume wie noch nie", sagte der Leiter der Markt- und Medienforschung des Verlags, Ralph Bauer, bei der Vorstellung der Studie in Berlin Anfang August.

Die andere Seite: Wohlstandsverwahrlosung

Eine Art soziale Wohlstands-Verwahrlosung gebe es zwar auch bei manchen dieser Kindern, allerdings viel seltener als in armen Familien. Der Präsident des Kinderschutzbunds warnt jedoch vor den "erheblichen Erblasten", die auf diese Generation zukämen. "Wir sind ja viel mehr als die, und sie werden uns versorgen und pflegen müssen", sagt er mit Blick auf den demographischen Wandel. "Außerdem haben sie 1,5 Billionen Euro Staatsschulden am Hals und werden noch einen großen Teil ihrer Generation unterhalten müssen, den, der keine Zukunftschancen hat."

DPA/Reuters/AP
 
 
KOMMENTARE (10 von 34)
 
guenti2477 (21.09.2007, 13:23 Uhr)
@pamela
Also mal vorab: Ich bin kein Millionär.
Aber - ich habe selten so ein Schwachsinn gelesen.
Sie sollten mal das Buch von Rainer Hank "Das Ende der Gleichheit" lesen. Lektüren wie "Das Kapital" sind nicht mehr zeitgemäß.
H.P. (20.09.2007, 19:23 Uhr)
Fauler Zauber mit Zahlen und Quoten
Wie die Arbeitslosigkeit schöngerechnet wird
Im April 2007 erhielten 6,4 Millionen Menschen Arbeitslosengeld. Gleichzeitig verkündete die Bundesagentur: Nur noch 3,967 Millionen Arbeitslose. Ein seltsamer Widerspruch? Dieser Widerspruch löst sich erst auf, wenn man weiß, wie viele Arbeitslose gar nicht als solche gezählt werden.
Arbeitslosengeld I (ALG) ist eine reduzierte Form des früheren Arbeitslosengeldes. Seit der »Hartz-Reform« wird es in der Regel nur noch bis zu zwölf Monaten gewährt. 1,19 Millionen Menschen erhalten es. Von ihnen gelten aber »nur« 0,878 Millionen als arbeitslos. 312.000 Leistungsempfänger gelten nicht als arbeitslos, weil sie 58 Jahre alt oder älter sind und sich nicht mehr um Arbeit bemühen müssen.
5,194 Millionen Menschen erhalten das Arbeitslosengeld II (345 Euro zuzüglich Wohngeld) – im Volksmund Hartz IV genannt. Von diesen 5,194 Millionen gelten nur 2,634 Millionen als arbeitslos. Als nicht arbeitslos gelten 63.000 arbeitslose Bauarbeiter, die »Saison-Kurzarbeitergeld« erhalten. Dazu kommen »erwerbsfähige hilfsbedürftige Personen, die keine Arbeit aufnehmen können, weil sie kleine Kinder erziehen oder Angehörige pflegen«. Zum Beispiel suchen viele junge Mütter Arbeit, finden aber keine, auch wegen fehlender Betreuungsplätze für ihre Kinder. 284.200 Arbeitslose befinden sich in »Arbeitsgelegenheiten«, zum Beispiel in gemeinnützigen Einrichtungen, erhalten neben ALG II eine »Mehraufwandsentschädigung« von ein bis zwei Euro je Arbeitsstunde. Auch sie gelten nicht als arbeitslos.
Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes ergaben zudem: Ende 2006 erhielten rund 1,3 Millionen »Beschäftigte« zu ihrem Niedrigstlohn ergänzendes ALG II. Sie werden als »Aufstocker« bezeichnet. Sie haben nicht nur »Arbeitsgelegenheiten« von ein paar Stunden – fast eine halbe Million unter ihnen arbeiten in Vollzeit.
Die Zahl derer, die wegen geringer Löhne Anspruch auf diese Aufstockung hätten, wird von Experten auf 1,5 bis 1,9 Millionen Menschen geschätzt. Sie melden aber ihre Ansprüche nicht bei der Arbeitsagentur an, weil sie dies für demütigend halten.
Weiterhin hat es eine unbekannte Zahl von Arbeitslosen aufgegeben, sich arbeitslos zu melden. Eine erhebliche Zahl dieser Unsichtbaren lebt unter den Migranten. Die Bundesagentur zählt nämlich als Arbeitslose nur »Inländer«. Das sind deutsche Staatsbürger und Ausländer, die eine Arbeitserlaubnis haben.
Für nicht arbeitslos werden schließlich alle diejenigen erklärt, die zwar arbeitslos und als solche auch bei der Arbeitsagentur gemeldet sind, aber kein ALG II erhalten: Wer Ersparnisse hat, muss sie erst bis auf ein paar tausend Euro aufzehren. Oder wer einen einkommensbeziehenden Ehe- oder Lebenspartner oder sonst jemanden in der »Bedarfsgemeinschaft« hat, erhält auch kein ALG II. Obwohl ohne Arbeit, wird er oder sie nicht als arbeitslos gezählt. Die Arbeitsagentur weiß, wie viele es sind, aber diese Zahlen werden nicht veröffentlicht. Es dürfte sich inzwischen um einige hunderttausend Menschen handeln.
Von den 39,1 Millionen registrierten Arbeitsplätzen sind nur noch 26,5 Millionen sozialversicherungspflichtig. Allein zwischen September 2006 und März 2007, also mitten im »Aufschwung«, ging die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Stellen von 26,9 Millionen auf 26,5 Millionen zurück – stattdessen stieg die Zahl von Mini- und Midijobs, Teilzeitjobs, Projektverträgen oder befristeten Stellen. Mit dem Aufschwung wuchs die Zahl der Menschen, die irgendetwas zu irgendwelchen Bedingungen zu arbeiten kriegen, aber dafür immer weniger verdienen – und auch schnell wieder eine neue Stelle suchen müssen
Quelle:http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/op/artgrp/art/display.asp?cp=/pufo/op89740/aktuelleausgabe/art69757/
J.Stahl (20.09.2007, 17:52 Uhr)
bitte lesen lernen
ich schrieb ist wahrscheinlich von einem arbeitslosen nehme ich mal an!wieso sollte ich keine leute kennen die ein bißchen mehr geld haben?ich behaupte das ja nicht von mir weil es nicht so ist aber ich kann nichts dafür wenn ich in meiner jugend durch meinen sport leute mit geld und einem unternehmen kennengelernt habe.ich weiß nicht was das mit aufplustern zu tun hat.wenn sie nicht arbeitslos sind is es ja gut.freuen sie sich darüber.
Clibanarius (20.09.2007, 17:32 Uhr)
Jeder...
...kennt immer ein paar Leute (hier eine, die ein paar Millionairos "kennt"), die sich so wohltuend auf die breite Masse projizieren lassen oder davon abstechen (je nachdem, was in den Kram passt).
@Stahl
Plustern Sie sich nicht so auf in der scheinbaren Netzanonymität. Ich bin also wahrscheinlich ein Arbeitsloser? Hmmm...die Wahrscheinlichkeit, daß Sie eine Lügnerin sind, ist so gross wie das Wasser nass ist. Das Internet ist doch so ein toller Egoaufbauhilfe, gel?
J.Stahl (20.09.2007, 16:27 Uhr)
@pamela
reden sie doch bitte nicht von dingen von denen sie keine ahnung haben!wenn ich mich recht erinnere waren es doch sie die faule leute verteidigt haben und meinten die allgemeinheit müßte diese leute durchfüttern?!ich kenne ein paar millionäre die alle den ganzen tag arbeiten in der firma/dem unternehmen.da brauchen sie mir nichts erzählen.und da bei ihnen die wahrscheinlichkeit das sie überhaupt arbeiten egal zu welchem lohn konnen wir auf ihre kommentare auch verzichten.
ja das ewige gejammer der staat ist für unser leben verantwortlich.was haben wir damit erreicht?das unser wohlfahrtsstaat pleite ist!jeder kann nur die hand aufhalten und jammern.es gibt genug arbeitslose die faul sind und sachen bringen wie bis mich das amt zum arbeiten zwingt tue ich es nicht.trotzdem werden diese leute weiter gesponsort.andere leute hingegen die das geld verdient hätten bekommen nichts.ich bin kritisiert worden das der satz wenn man arbeiten will bekommt man arbeit dumm ist-wahrscheinlich von einem arbeitslosen nehme ich mal an?komisch das ich nach meinem rausschmiss innerhalb von 2wochen wieder arbeit fand.es scheint halt doch zu gehen.
kralli19 (20.09.2007, 14:02 Uhr)
@ silbador
"Erst denken..."
Ist passiert, dachte, mein Job ist sicher und das Einkommen ist ausreichend, also Kinder bekommen.
Dann durften wir erst den Gürtel enger schnallen, dann irgendwann ergänzendes ALG 2 beantragen und irgendwann war der Job ganz futsch, weil 1.-€-Jobber das billiger machen.
Ich sollte übrigens als 1.-€-Jobber an meinen alten Arbeitgeber verliehen werden für die selbe Tätigkeit, die ich damals gemacht hatte.
mupfeline (20.09.2007, 13:29 Uhr)
@Silbador
Soso, Kinder aufzuziehen ist nicht Aufgabe des Staates. DAS ist wahr! Zumindest zum Teil! Es ist aber die verdammte Pflicht des Staates, gerade Familien mit KIndern zu unterstützen. SIE, die Kinder, sind die Steuerzahler und die Rentenzahler und die Konsumenten von morgen. OHNE sie würde keine Wirtschaft funktionieren. Menschen ist das Beste was einer Gesellschaft passieren kann. Sonst geht die Gesellschaft nämlich unter.
Ihre Meinung, Herr Silbador, jedoch kann man schlicht und einfach nur als egoistisches Gelaber bezeichnen!
Euridike (20.09.2007, 11:40 Uhr)
@silbador
Was soll das heißen, "Kinderunterhalt ist nicht in erster Linie Staatsaufgabe"?
Fakt ist, dass die Kosten des Aufziehens von Kindern privatisiert sind, deren spätere Erträge aber sozialisiert.
Mal abgesehen vom individuellen Idealismus bei Kinderkriegen, wer heute Kinder kriegt ist immer der Dumme!
frve (20.09.2007, 10:24 Uhr)
armut
Also als erstes: Armut wird immer durch das durchschnittliche Einkommen in Deutschland ermittelt und daran wird dann die sogenannte Armutsgrenze festgelegt!...Zweitens: Es wird immer Arme und Reiche geben, besser gebildete und weniger gebildete und das kann man auch nicht ändern. Jeder meckert an Hartz4 herum, aber immerhin bekommt man Geld, wenn man arbeitslos ist.. ich will nicht sagen, dass es leicht ist mit dem Geld auszukommen und an Hartz4 kann man auch noch viel verbessern, aber grundsetzlich bin ich der Meinung, dass mehr Geld nicht zur Lösung der Kinderarmut führt. Oft ist das Problem, dass Menschen das Geld nciht richtig einteilen können, also nicht damit wirtschaften können, und das passiert auch, wenn ich mehr Geld vom Staat bekomme! Bei Reichen oder der Mittelschicht leiden meist die Kinder nicht darunter, wenn die Eltern schlecht wirtschaften, weil es nicht auf jeden Cent ankommt, bei den ärmeren Menschen ist es meist fatal! Hier leiden dann die Kinder darunter, wenn nach der Hälfte des Monats kein Geld mehr da ist....Also, warum darüber diskutieren das Kindergeld raufzusetzen, warum nicht in die Ausbildung mehr investieren, in Ganztagsschulen mit Mittagessen und vorallem Krippenplätze...weil evtl können sich dann auch berufstätige mit mehr Geld wieder vorstellen Kinder zu bekommmen, wenn es mehr Kindertagesplätze gibt...weil die benötigen nicht so sehr das Geld, als eine gute Unterbringung! Und dann geht es auch wieder bergauf! Wenn Kinder ihren Tag an der Schule mit einer warmen Mahlzeit, anderen Kindern zum Spielen verbringen können und gleichzeitig noch Hilfe bei den Hausaufgaben bekommen und zusammen Sport machen können! Also bitte in sowas Geld investieren!!!!
Link23 (20.09.2007, 10:11 Uhr)
Warum lassen wir uns alles gefallen?
Wir sollten nicht immer zwischen unseren 4 Wänden jammern. Was ist mit uns los? Warum gehen wir nicht auf die Strasse? Warum zeigen wir der Regierung nicht, was uns nicht schmeckt? Wie kann es sein, dass Kinder in Deutschland hungern? Das ist pervers. Die Denkweise der Menschen sollte sich langsam mal ändern. Wenn jeder Millionär einen Teil seines Reichtums zur Unterstützung der Armen abgeben würde, dann hätten wir diese Probleme nicht. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.
In unserem Land stimmt etwas nicht. Seid ihr alle blind?
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