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Verteidigungsminister Thomas de Maizière will die deutsche Rüstungsindustrie bei der Beschaffung von Großgerät künftig härter anfassen.
Die Rüstungsindustrie boomt seit jeher, selbst wenn andere Branchen Krisen vermelden. Zwar hat sich der Aufwärtstrend verlangsamt, aber die 100 größten Rüstungsunternehmen konnten ihren Umsatz steigern. Dabei gingen wichtige Märkte wie China und die Ukraine nicht in Statistik ein.
Sie gehen dorthin, wo es wehtut. Seit 40 Jahren schickt Ärzte ohne Grenzen medizinische Helfer in Kriegs- und Katastrophengebiete. Ein Rückblick in Bildern.
Die Ausfuhr deutscher Kriegswaffen hat im vergangenen Jahr einen kräftigen Zuwachs verzeichnet.
Die russische Rüstungsindustrie verzeichnet bei ihren Waffenexporten im laufenden Jahr einen Milliardenrekord.
Angesichts der geplanten Einsparungen bei der Bundeswehr haben Verteidigungsexperten der Koalition der deutschen Rüstungsindustrie empfohlen, ihre Abhängigkeit von der Bundeswehr zu verringern.
Trotz der anhaltenden Rezession wurden 2009 weltweit wieder viele Waffen verkauft. Die hundert größten Hersteller haben Militärausrüstung im Gesamtwert von 401 Milliarden Dollar abgesetzt. Spitzenreiter bleiben Firmen aus den USA.
Tja, der gute alte Ost-West-Konflikt ist weg - dafür gibt es tausend neue Konflikte. Und die haben der Rüstungsindustrie aus der "Sinnkrise" geholfen, sagt Rheinmetall-Chef Klaus Eberhardt. Ein Ortstermin.
Die Bundesregierung will in den nächsten Jahren bei Rüstungsgütern bis zu 26 Milliarden Euro einsparen. Große Überraschung war hinter den Kulissen nirgends zu spüren. Die Konzerne sind seit langem auf Sparkurs eingeschwenkt.
Die Zahl der Kriege geht zurück, die Zahl der Todesopfer ebenso, selbst die Zahl der Atomwaffen. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Ein Grund für die positive Entwicklung: die globale Finanzkrise.
Eigene Mehrheit ja, Kanzlermehrheit nein. Die Abstimmung über das zweite Griechenland-Hilfspaket war kein Glanzlicht für Schwarz-Gelb. Altkanzler Kohl hält es offenbar für nötig, sich einzuschalten.
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