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Am Checkpoint Charlie in Berlin erinnert seit Montag eine Gedenktafel an die Konfrontation amerikanischer und sowjetischer Panzer vor 50 Jahren.
Wo früher verzweifelte DDR-Bürger ihr Leben bei der Flucht in den Westen riskierten, wird jetzt Kasse gemacht: Am Checkpoint Charlie stempeln heute Schauspieler "Ausreisegenehmigungen" in die Pässe von Berlin-Touristen - gegen Geld.
Jutta Gallus kämpfte in den 80ern um ihre Kinder, die sie in der DDR zurücklassen musste - Veronica Ferres holt sie in der ARD wieder heim. Das ist Edutainment, ebenso kritisch wie kitschig, also vermutlich ein Quotenhit.
Der alliierte Kontrollposten an der Friedrichstraße war während der Teilung der bekannteste Grenzübergang zwischen Ost und West. Nur Ausländer, Diplomaten und Militärpersonal durften den Checkpoint Charlie passieren, der 1990 abgebaut wurde.
Die 1000 Kreuze am ehemaligen Grenzübergang Friedrichstraße erinnern an die 1000 Maueropfer aus der DDR-Zeit. Viele Touristen finden das private Mahnmal gut, die Stadt Berlin jedoch nicht. Nun hat sich der Gerichtsvollzieher angemeldet.
Nach "Die Frau vom Checkpoint Charlie" in der ARD zieht auch das ZDF mit einer Wende-Produktion nach: Vier Millionen Euro wurde in "Das Wunder von Berlin", ein Film über DDR-Familien während der Wende, investiert. Und wieder ist Veronica Ferres zu sehen, in weiteren Hauptrollen spielen Heino Ferch und Kostja Ullmann.
Der 9. November 1989 hat die Welt verändert. 20 Jahre später steht Berlin ganz im Zeichen des Mauerfalls, von ungewöhnlichen Ausstellungen bis zum großen "Fest der Freiheit" am Brandenburger Tor. stern.de nennt die wichtigsten Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.
In Berlin boomt der Tourismus. Woher kommt diese Anziehungskraft? Wir zeigen mit Fotos den Zauber Berlins und geben 15 Tipps zum Entspannen, Einkaufen und Ausgehen.
Stefan Wolle wuchs in Ostdeutschland auf, heute leitet er das DDR-Museum in Berlin. Im stern.de-Interview spricht er über das Sandmännchen, Mauer-Reliquien und neue Grenzen.
Auch die Ex-DDR-Häftlinge, die sich an die Kreuze des Mauer-Mahnmals gekettet haben, konnten den Räumtrupp am Checkpoint Chalie nicht aufhalten - nun ist die private Gedenkstätte für die Maueropfer in Berlin Geschichte.
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Der Checkpoint Charlie war einer der bekanntesten Berliner Grenzübergänge durch die Berliner Mauer zwischen 1961 und 1990. Er verband in der Friedrichstraße zwischen Zimmerstraße und Kochstraße den sowjetischen mit dem US-amerikanischen Sektor und damit den Ost-Berliner Bezirk Mitte mit dem West-Berliner Bezirk Kreuzberg. Der Kontrollpunkt wurde im August 1961 in Folge des Mauerbaus eingerichtet, um die Grenzübertritte des westalliierten Militärpersonals und ausländischer Diplomaten erfassen ...