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Autobauer in China: Täuschungsmanöver

In China fahren jede Menge Auto-Nachbauten auf den Straßen. Durch diese dreisten Kopien, entgehen westlichen, japanischen und koreanischen Herstellern Millionenumsätze.

Ein höllisches Geschiebe und Gedränge. Wie kurz vor Beginn eines Schlagerspiels in der Fußball-Bundesliga. Das Gewusel auf dem Asien-Markt im Norden Pekings aber hat einen anderen Anlass: Kraftfahrzeuge. Hier ist der größte Autohandel des Kontinents. Väter hieven ihre Söhne hinters Lenkrad, und ein Opa vergisst beim Einsteigen vor Aufregung, den Lederhut abzusetzen. Der Hut zerknautscht an der Dachkante.

Die alte Radfahrer-Nation berauscht sich an Autos. In Peking verdoppelte sich deren Zahl in den vergangenen fünf Jahren auf zwei Millionen. Der Boom-Town Shanghai droht der Verkehrskollaps; die Stadt steuert gegen, indem sie Nummernschilder für Neuzulassungen nur noch teuer versteigert.

Volkswagen, Toyota, BMW, General Motors oder Daimler-Chrysler hoffen auf fette Profite. Die einheimische Konkurrenz aber schafft ihnen ungeahnt - und ganz unfein - eine Menge Probleme: Chinas Autobauer klauen und kopieren dreist Design und Know-how, gern auch direkt von ihren amerikanischen oder deutschen Joint-Venture-Partnern und manchmal sogar mit Unterstützung der Regierung. "Hier ist der Wohlstand ausgebrochen. So viele Mercedesse", sagt ein staunender Rentner aus einer deutschen Reisegruppe am Platz des Himmlischen Friedens. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich die vermeintliche Edelkarosse allerdings als ein Kleinwagen der Marke Geely, Model Merrie. Kühlergrill, Haube und Scheinwerfer des Wagens sehen der Mercedes C-Klasse zum Verwechseln ähnlich. Auf dem Auto-Markt am Nordrand Pekings preist Verkäufer Zhang so einen Geely lächelnd an: "Er sieht aus wie ein Benz, und er fährt wie ein Toyota." Noch ein Unterschied: Der Merrie kostet mit 52 000 Yuan (5400 Euro) nur ein Dreizehntel der C-Klasse.

Anfang der neunziger Jahre bauten die Chinesen komplette Audi-100-Karosserien nach, pflanzten amerikanische Motoren rein und verkauften das von Parteikadern geschätzte Auto unter dem Namen Rote Fahne als eigenes Produkt. Erst später zahlten sie Lizenzgebühren. Vor zwei Jahren ärgerte sich Volkswagen darüber, dass im chinesischen Modell Chery unrechtmäßig beschaffte Originalteile des VW-Jetta eingebaut sind. Der Chery wird in der Provinz Anhui von Saic Chery Automobile hergestellt. An der Firma sind alte Bekannte von Volkswagen mit 20 Prozent beteiligt - die Shanghai Automotive Industrial Corporation, der langjährige Partner von Volkswagen in Shanghai.

2002 ging der Verkauf

des Chery um 300 Prozent in die Höhe. Die Zahlen des Jetta stiegen dagegen lediglich um 25 Prozent. Wieder war der Preis das Hauptargument. Der Chery kostet umgerechnet etwa 7000, der Jetta 13 500 Euro. VW erwog eine Klage, hätte aber wenig Aussicht auf Erfolg gehabt. Denn der Fall wäre in Anhui verhandelt worden, wo die Provinzregierung Haupteigentümer von Chery ist. Die Kontrahenten legten vor einem Jahr den Streit still bei. 30 Millionen Euro Entschädigung sollen an VW geflossen sein.

Wie ein Ei dem anderen gleicht auch der Chery QQ dem Chevrolet Spark, den der amerikanische Autogigant General Motors (GM) in China produziert. Chery verkauft seine Kopie des viertürigen Kleinwagens um ein Drittel billiger als General Motors das Original, das von der GM-Tochter Daewoo bereits vor fünf Jahren auf den koreanischen Markt gebracht wurde. In Deutschland ist der Wagen als Matiz zu haben. Die Entwicklungskosten schätzen Branchenkenner auf 500 Millionen Dollar. Die haben sich die Chinesen zum großen Teil gespart.

Als erster ausländischer Hersteller versucht nun Toyota, gegen die rüden Geschäftspraktiken juristisch vorzugehen. Vor dem Pekinger Volksgericht Nummer zwei klagt der japanische Autoriese gegen Geely auf 1,7 Millionen Dollar Schadensersatz. Toyota wirft den Chinesen vor, das Firmenlogo abgekupfert zu haben, und legte eine Studie vor, wonach 67 Prozent den Merrie, das Flaggschiff der Geely-Gruppe, für ein Toyota-Produkt halten. Nur 6,9 Prozent identifizieren das Auto als einen Geely.

Aber das ist nur ein kleiner Nadelstich. Den längst fälligen großen Krach, um die Kopierer schlagzeilenträchtig und vor laufenden Kameras herauszufordern, will keiner riskieren. Zu besorgt sind die Strategen, dass sie dafür am Multi-Milliarden-Dollar-Markt von den Chinesen abgestraft würden. Schließlich steht nach einer Untersuchung des Beratungshauses Merrill Lynch eine Erweiterung der Produktion aller Marken von derzeit 1,9 Millionen auf knapp fünf Millionen Stück bis 2005 bevor. Allerdings drohen Überkapazitäten von mehr als einer Million Autos.

Noch aber boomt das Geschäft. In den ersten neun Monaten dieses Jahres wuchs der Markt um 87 Prozent. Viele Hersteller handeln trotz der Kopierlust der Chinesen wie im Goldrausch. Daimler-Chrysler etwa hat jahrelang Millionenverluste eingefahren, will aber eine weitere Milliarde Euro investieren und demnächst dort die C- und E-Klasse bauen. Und stolz vermeldete VW jüngst, in China mehr Autos zu verkaufen als in Deutschland. Die Wolfsburger, der Konzern mit der längsten China-Erfahrung, planen sogar, auf diesem Markt in den nächsten fünf Jahren fast sieben Milliarden Euro auszugeben.

Mit Kopierern werden sich aber alle weiter herumschlagen müssen. Der Hersteller Shuang Huan (übersetzt: zwei Ringe) zum Beispiel setzt auf das hohe Ansehen der Audis und deren Vier-Ringe-Logo. Shuang Huan hat es einfach halbiert, klebt es auf die Kühler seiner Autos und verkauft die. "Wir sind der kleine Bruder", sagt ein Händler. Und weiter: "Kauft zwei, dann habt ihr einen ganzen Audi."

Matthias Schepp / print

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(