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Automarkt Südafrika: Kap der guten Hoffnung

Südafrika ist Gastgeber der Fußball-WM 2010. Auf dem Automarkt aber sieht es düster aus: Geizige Banken, Auto-Versteigerungen und Konkurrenz aus China zwingen Hersteller zu Gegenmaßnahmen.

Robert Thompson sieht aus wie ein Extremsportler: Groß, breitschultrig, braungebrannt, mit einem Händedruck wie ein Schraubstock. Der Chef des Hyundai-Autohauses Paarden Eiland in Kapstadt strahlt die Zuverlässigkeit und Lebensfreude aus, die so typisch ist für viele Südafrikaner. Zurzeit kann Thompson auch viel davon gebrauchen: Am Kap hat die Wirtschaftskrise mit aller Macht zugeschlagen und auch die Autobranche nicht verschont.

Nach Auskunft des Forschungszentrums Center Automotive Research (CAR) wurden 2008 in Südafrika noch 330.000 PKW verkauft - ein Viertel weniger als 2007. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2009 sackte der Verkauf gar um 55 Prozent ab. Bei Hyundai erwartet man, dass sich der Gesamtmarkt 2009 bei 230.000 PKW und 150.000 Nutzfahrzeugen einpendeln wird.

Ein Lichtblick für Hyundai ist der wachsende Marktanteil: Die Marke hat sich Stück für Stück auf 8,1 Prozent hochgearbeitet. Der Hyundai Tucson ist der meistverkaufte SUV des Landes, der Hyundai Atos liegt bei den kompakten Fünftürern hinter dem VW Polo auf Rang Zwei.

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Robert Thompsons Bestseller sind die Kleinwagen Atos und Getz. Demnächst ist die Markteinführung für den i20 geplant, auf den Thompson schon sehnsüchtig wartet: "Wir bekommen viele Modelle später als andere Märkte, unter anderem weil wir in Südafrika Rechtslenker-Versionen brauchen", sagt er.

Bausatz-Montage

Auch einen Pickup würde er sich für seine Modellpalette wünschen, denn in diesem Marktsegment hat Hyundai der Konkurrenz von Nissan oder Toyota nichts entgegen zu setzen. Dafür kann sich Thompson über den Erfolg des in Europa unbekannten H-100 freuen. Der Mini-LKW mit einer Nutzlast von 1,3 Tonnen lässt sich mit einem Kabinenaufbau und Zubehör zum Allzweckfahrzeug umrüsten.

Im Gegensatz zu anderen Herstellern montiert Hyundai am Kap nicht selbst. Südafrika schützt seine Automobilindustrie - nach Bergbau und Finanzwesen der drittgrößte Wirtschaftszweig des Landes - durch hohe Zölle. Toyota, Mercedes, BMW, Mercedes und viele weitere Autobauer haben deshalb eine einheimische Produktion, wobei es sich dabei in der Regel um die Montage von vorgefertigten Teilesätzen aus den Herstellerländern handelt.

Toyota montierte 2008 fast 70.000 Autos, VW rund 58.000 Stück. Sogar Jaguar (922 Stück), Porsche (573 Stück) und Smart (190 Stück) entstehen in Südafrika, berichtet Ferdinand Dudenhöffer, CAR-Direktor und Professor für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. "Damit wird das Land mit dem kleinen Automarkt ein Autoexporteur. Einige Hersteller haben ihre Produktion der Rechtslenker-Fahrzeuge in Südafrika konzentriert und exportieren sie zum Beispiel von Südafrika nach Japan. Dazu zählen BMW, Mercedes und Porsche", sagt Dudenhöffer.

Vom Einbruch des Automarktes sind auch die Premiumhersteller betroffen. "Die Lage ist schlecht", bringt es Henry Uys auf den Punkt, Verkaufsleiter der Mercedes-Niederlassung Culemborg in Kapstadt. Die C-Klasse ist in Südafrika sehr beliebt, und auch von der neuen E-Klasse verspricht sich Uys viel. Doch die gespannte Lage bei der Autofinanzierung hinterlässt Spuren: "Es ist für viele Leute sehr schwer, sich Geld zu leihen. Es bekommen nur noch Kunden Kredit, bei denen sich die Banken 100-prozentig sicher sind", beschreibt Uys die Situation.

Auktionen für Schnäppchenjäger

Arbeitslosigkeit und Insolvenzen führen dazu, dass zahlreiche Fahrzeuge unter dem Hammer landen. Im ganzen Land gibt es riesige Auto-Auktionen. Das wiederum hat einen fatalen Rückkopplungseffekt für den Neu- und Gebrauchtwagenmarkt. "Viele Leute sagen sich: Warum ein Auto beim Händler kaufen, wenn ich es bei einer Versteigerung noch billiger bekomme?", sagt Stanley Anderson, Marketing-Manager von Hyundai Motors South Africa.

Hyundai startet daher zum Gegenangriff und bietet seinen Kunden eine ungewöhnliche Rückkaufgarantie. 12 Monate nach dem Erwerb können Kunden - zum Beispiel wenn sie ihren Job verloren haben - ihr Auto zurückgeben und bekommen 85 Prozent des Kaufpreises zurückerstattet. Außerdem gewähren die Koreaner auf ihre Fahrzeuge 5 Jahre beziehungsweise 150.000 Kilometer Garantie.

Mit dieser Strategie reagiert Hyundai auch auf eine andere Entwicklung, die sich am Kap abzeichnet: Zahlreiche chinesische Autobauer drängen auf den Markt, darunter Great Wall, Chana, Asia Wing und Gonow. Während Hyundai allerdings seinen wachsenden Marktanteil dem Ruf der guten Qualität verdankt, machen die Chinesen noch oft mit dürftigen Produkten von sich reden. "Einige chinesische Hersteller sind nach einem kurzen Auftritt schon wieder vom südafrikanischen Markt verschwunden", berichtet Stanley Anderson. Doch er bleibt realistisch: "Hyundai hat zehn Jahre gebraucht, um sich auf dem Markt zu etablieren. Die Chinesen könnten das in der Hälfte der Zeit schaffen".

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?