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Mazda CX-5: Besser als der Tiguan

Der Mazda CX-5 will der beste Kompakt-SUV sein, besser als der Marktführer Tiguan. Und tatsächlch, der Japaner ist ein Auto aus einem Guss ohne echte Schwächen.

Hideaki Tanaka nimmt kein Blatt vor den Mund. "Wir haben uns nicht am VW Tiguan orientiert, wir wollten besser sein als der Tiguan", betont der Programm-Manager des Mazda CX-5. Das Vorbild für die Gesamtabstimmung des Wagens sei eher aus den eigenen Reihen gekommen: "Wir wollten die gleiche Harmonie zwischen Fahrer und Fahrzeug herstellen wie beim MX-5", so Tanaka. Der Vergleich zwischen SUV und Sport-Roadster auf den ersten Blick, aber genau wie Mazdas kleiner Dauerbrenner ist auch der CX-5 ein Auto, bei dem eigentlich alles stimmt.

Großzügige Platzverhältnisse

Der gute Eindruck beginnt im Innenraum. Erwachsene haben auch im Fond des 4,56 m langen Wagens reichlich Kopf- und Kniefreiheit. Der Kofferraum schluckt mit 503 bis maximal 1620 Litern mehr als ein VW Tiguan (470 bis 1510 Liter), Ford Kuga (410 bis 1405 Liter), Hyundai ix35 (465 bis 1436 Liter) oder Nissan Qashqai (410 bis 1520 Liter). Die Rückbank lässt sich durch die schmale Mittellehne dreigeteilt umlegen.

Das Interieur hat im Vergleich zum CX-7 – der zwar etwas größer ist, aber einen kleineren Kofferraum hat – deutlich gewonnen. Die Materialien wirken hochwertig, der Schalthebel mit seinen kurzen knackigen Wegen ist optimal erreichbar. Für 500 Euro Aufpreis gibt es ein fest installiertes TomTom-Navigationssystem mit einem Bediendrehknopf an der Mittelkonsole. Das Navi ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Briefmarkenschirm und der fummeligen Bedienung des CX-7, allerdings hätte der Monitor gern noch ein Stückchen größer ausfallen können. Geschmackssache ist der Verzicht auf eine elektronische Parkbremse, der Mazda nutzt eine herkömmliche Handbremse.

Die Serienausstattung des CX-5 ist ordentlich. Für 23.490 Euro in der Basisversion Prime-Line (Benziner mit Frontantrieb und 165 PS) gibt es unter anderem ESP, Start-Stopp-Automatik, CD-Radio mit USB-Anschluss, Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Bordcomputer. Zu den Optionen zählen Bi-Xenonscheinwerfer, eine automatische Fernlichtschaltung, Rückfahrkamera, eine Spurverlassenswarnung – die den Piloten mit einem ziemlich unangenehmen tiefen Brummton warnt – und ein automatisches City-Notbremssystem für Geschwindigkeiten bis 30 km/h, das es in ähnlicher Form bei Herstellern wie VW oder Volvo gibt.

Sehr gute Verbrauchswerte

Angetrieben wird der CX-5 entweder vom 165 PS starken Zweiliter-Benziner oder von einem 2,2 Liter-Dieselmotor in den Leistungsstufen 150 und 175 PS. Den überzeugendsten Auftritt hat der drehmomentstarke Dieselmotor mit Schaltgetriebe. Das optionale 6-Stufen-Automatikgetriebe (1800 Euro Aufpreis) ist mitunter eine Spur zu behäbig, passt aber gut zu komfortorientiertem Fahren. Der Benzinmotor ohne Turboaufladung enttäuscht ein bisschen beim Anzug, man hat das Gefühl, als wären nicht alle der 165 Pferdchen ganz bei der Sache. Die Fahrleistungen des Benziners können sich trotzdem sehen lassen, von 0 auf 100 km/h geht es in 9,2 Sekunden und maximal sind 200 Sachen drin. Mit Frontantrieb hat der CX-5 auch auf losen Untergrund selten Probleme, seine Kraft auf den Boden zu bringen. Angenehm ist, dass es trotz des Drehmoments von 210 Nm keine spürbaren Antriebseinflüsse auf die Lenkung gibt. Die günstigste Allradversion des Wagens startet bei 27.890 Euro in Verbindung mit der mittleren Ausstattungsstufe Center-Line.

Mazdas neue Skyactiv-Motorengeneration zeichnet sich durch niedrige Verbrauchswerte aus. Der Benziner schluckt im Schnitt sechs Liter auf 100 km, der sparsamste Dieselmotor bringt es auf 4,6 Liter pro 100 km (Werksangaben). Da muss die Konkurrenz fast durchweg passen. Nur der BMW X1 sDrive 20d und der Nissan Qashqai 1.6 dCi können diesen Wert noch um einen Zehntelliter unterbieten. Der Skoda Yeti kann immerhin gleichziehen, hat dann aber nur 105 PS. Abgesehen von einer Start-Stopp-Automatik sind im Mazda kaum Spartechniken an Bord, die Euro 6-Abgaseinstufung schafft der Wagen ohne Abgasnachbehandlung. "Wir brauchen keine leistungsschwachen Öko-Modelle", sagt Programmchef Hideaki Tanaka.

Leichtbau macht es möglich

Den geringen Durst macht auch das im Klassenvergleich geringe Gewicht von rund 1,4 Tonnen möglich. Entsprechend leichtfüßig flitzt der CX-5 durch die Kurven, die Lenkung ist präzise und das Fahrwerk gut ausgewogen. In schnellen Kurven hat der Mazda zwar eine dezente Wankneigung, doch eine straffere Abstimmung vermisst man wegen des hohen Fahrkomforts nicht.

Ende April kommt der CX-5 auf den deutschen Markt. Obwohl noch kein Kunde eine Probefahrt unternehmen konnte, verzeichnen die Mazda-Händler bereits 4300 Vorbestellungen. Mazdas Europa-Chef Jeff Guyton erwartet für das laufende Jahr 40.000 Verkäufe auf den europäischen Märkten. In Deutschland wollen die Japaner langfristig bis zu 20.000 CX-5 pro Jahr verkaufen.

Sebastian Viehmann/Press-Inform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(