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Neuvorstellung: Volkswagen Passat R36: Sprungbrett

Die Spatzen pfiffen es schon lange von den Dächern: Volkswagen will auch in der Mittelklasse auf mehr Sportlichkeit setzen. Nach dem Golf R32 bringen die Wolfsburger im nächsten Frühjahr den Passat R36 auf den Markt.

Sportliche Familienväter, dynamische Aufsteiger und solche, die sich mit einem SUV beim besten Willen nicht anfreunden können treibt es seit Jahren zielsicher in die Verkaufsräume von Mercedes, Audi und BMW. Hier wird man bei den Sportablegern AMG, quattro- und M-GmbH bestens bedient. In mehr oder weniger unscheinbaren Blechkleidern schlummern Raketen mit bisweilen weit über 300 PS.

Andere Marken wie Opel (OPC), Mazda (MPS) oder Ford (ST) ziehen nach und bringen VW unter Zugzwang. Denn abgesehen von Golf GTI, R32 oder dem kraftvollen Polo GTI Cup stehen die Niedersachsen für vieles - aber nicht gerade für eindrucksvolle Motorleistungen. Insbesondere die volumenstarke Mittelklasse mit dem Passat hat man lange vor der Sporthalle parken lassen.

Das soll jetzt anders werden. Schon Anfang des dritten Jahrtausends hatte man einmal einen ambitionierten Ausflug in die Fahrdynamik gewagt. Der Passat W8 sollte die Zeitlücke bis zum Phaeton schließen, der damals noch D1 hieß und in der Entwicklungsabteilung seinen letzten Schliff bekam. Der VW Passat W8 war als Limousine und Kombi erhältlich, 275 PS stark und mit einem etwas trägen Achtzylinder unterwegs. Hätte man es nicht besser gewusst: Zielsicher hätte man als Antriebsart auf einen soliden Sechszylinder mit ordentlichen Fahrleistungen getippt.

VW setzt seit Phaeton, Touareg und dem aktuellen Golf erkennbar verstärkt auf Premium und Sportlichkeit. Doch die sportlichen Modelle sind bisweilen nur sporadisch in der Modellpalette zu finden. Den Name für den hauseigenen Sportclub sucht man nach wie vor vergebens. Warum auch? Denn anders als bei anderen Herstellern kommt einem beim Thema Sportlichkeit und VW ohnehin immer nur eines in den Sinn: GTI.

Und mittlerweile auch "R32". Aus dem überraschend erfolgreichen Golf R32 der ersten Generation wurde ein exzellenter Nachfolger kreiert. Dreingaben wie 250 PS, Allradantrieb und DSG machen den Wolfsburger auf der Straße zu einem gefährlichen Gegner. Über dem R32 soll jetzt der R36 positioniert werden.

Die Motorisierung ist zumindest für Kenner des amerikanischen Marktes nicht ganz neu. Anders als in Europa ist der Passat nicht mit 140-TDI-PS auf den Highways unterwegs, sondern als Topmodell mit einem 3,6 Liter großen Benzindirekteinspritzer. Volkswagen-Sprecher Jörg Walz unterstreicht jedoch, dass der R36 völlig anders als die USA-Version sei: "Der US-Passat ist eher mit dem 3,2-Liter-Motor aus Deutschland vergleichbar. Der R36 ist jedoch völlig anders angestimmt – eben ein echter Sportler."

Statt der sanft im Hintergrund säuselnden 206 kW/280 PS bekommt der Familiensportler daher gleich vom Start weg einen leichten Nachschlag. So leistet der R36 deutlich imageträchtigere 221 kW/300 PS. Die Kombination des Langhubers mit dem Allradantrieb 4Motion und dem vielfach ausgezeichneten Doppelkupplungsgetriebe ist obligatorisch. Das ermöglicht einen Spurt 0 auf 100 km/h in 5,6 Sekunden und eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Damit man sich auch optisch leicht erkennbar von der schnöden TDI-Armada abhebt, gibt es lederne Sportsitze, einen matt strahlenden Kühlergrill, 18-Zoll-Felgen und lackierte Bremssättel. Auch das Heck trägt die Sportlichkeit auf den ersten Blick zur Schau: Verchromte Auspuffrohe, Schweller und eine Spoilerlippe sorgen bereits im Stand für die gewünschte Dynamik. Marktstart des rund 40.000 Euro teuren Edel-Passat soll im zweiten Quartal 2007 sein. Seine Weltpremiere feiert der Über-Passat auf der Essener Motor Show Ende November.

Pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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