HOME

Peugeot Traveller: Bulli-Alternative aus Frankreich

Peugeot will das Familien- und Shuttlegeschäft nicht kampflos dem VW T6, der Mercedes V-Klasse oder dem Ford Transit überlassen. Auf dem Genfer Salon zeigen die Franzosen ihren neuen Traveller.

Peugeot Traveller - es gibt zwei Diesel in vier Leistungsstufen

Peugeot Traveller - es gibt zwei Diesel in vier Leistungsstufen

Dieser Großraumvan sieht nicht nur gut aus, er glänzt als Fahrzeug für Großfamilien, Gewerbetreibende oder Shuttledienste mit einem entsprechenden Raumangebot für bis zu neun Personen. Das Ladevolumen liegt je nach Modell und Sitzkonfiguration zwischen 1.500 und 4.900 Litern. Technisch ist der Van, der in einer Modellfamilie als Nutzfahrzeug und einmal als Familienvariante angeboten wird, auf der EMP2-Plattform unterwegs, die auch Modelle wie den Peugeot 308 beheimatet. Der Traveller ist je nach Nutzung mit drei Radständen und somit drei Gesamtlängen von 4,61, 4,96 und 5,31 Metern zu bekommen. Angetrieben wird Peugeot‘s Großraumvan wahlweise von einem 1,6 Liter großen Diesel mit 95 bzw. 115 PS sowie einen kraftvolleren 2.0 HDI, der 150 oder 180 PS leistet. Der zu erwartende Volumendiesel Traveller 2.0 HDI mit 110 kW/150 PS und 370 Nm maximalen Drehmoment schafft 170 km/h Höchstgeschwindigkeit und lockt als Handschalter mit einem sparsamen Normverbrauch von 5,3 Litern Diesel.

Peugeot Traveller: Reise durch Frankreich
Peugeot Traveller - ist mit drei Radständen verfügbar

Peugeot Traveller - ist mit drei Radständen verfügbar

Neben den Modellen mit normalen Sitzkonfigurationen in Fahrtrichtung gibt es vom Traveller eine VIP-Variante, in der sich vier Personen an bequemen Komfortsitzen und Tisch gegenübersitzen. Für entsprechenden Komfort sorgen unter anderem ein neu entwickeltes Navigationssystem, elektrische Schiebetüren, ein großes Sonnendach und eine separate Klimatisierung für den Fondbereich. Der Fahrer wird durch ein Head-Up-Display, Verkehrszeichenerkennung oder einen Notbremsassistenten unterstützt.

Peugeot Traveller

Peugeot Traveller


Noch einen Schritt weiter geht auf dem Genfer Automobilsalon der 4,96 Meter lange Peugeot Traveller i-Lab. So bietet die seriennahe Studie nicht nur vier gegenüber positionierte Sitze, sondern auch ein 32 Zoll großes Touch Tablet, an dem während der Fahrt gearbeitet werden kann. Zudem ist der i-Lab mit Wlan, Bluetooth, virtuellen Brillen und zahlreichen Anschlussmöglichkeiten für das moderne Arbeiten ausgestattet.

pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.