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Mobilität: Unu-Scooter – diesen E-Roller aus Berlin wird es als steuersparendes "Dienstrad" geben

Die Unu-Scooter sind seit fünf Jahren auf dem Markt, nun kommt die neue Generation. In der Stadt soll er eine vollwertige Alternative für ein Auto sein und das zum Preis einer Monatskarte. Der stern sprach mit dem Gründer, Pascal Blum, was der neue Elektroroller alles besser kann.

Der Unu-Scooter soll bequem zwei Personen mit Gepäck befödern können.

Der Unu-Scooter soll bequem zwei Personen mit Gepäck befödern können.

Scooter – damit sind hier richtige Scooter, wie eine Vespa gemeint, und nicht die kleinen Brettchen mit ihren Mini-Rädern. Mit ihrem ersten Modell ist Unu aus Berlin seit fünf Jahren sehr erfolgreich im deutschen Markt. Auch der stern hat so einen Roller getestet.

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Der alte Unu überzeugte mit einem gemäßigten Retro-Look. Er übernahm nicht die Formsprache großer Rollerhersteller, deren Hauptkunden pubertäre junge Männer sind, die sich einen Look wünschen, der irgendwie an ein Renn-Motorrad erinnern sollten. Dann vermied Unu einen weiteren Kardinalfehler der etablierten Konkurrenz. Die verbauten aus Gründen der besseren Gewichtsverteilung die schweren Batterien fest im Rahmen. Technisch war das richtig gedacht, doch bedeutet es auch, dass jeder Käufer eine Garage oder einen Carport mit Stromanschluss besitzen musste, um den Roller aufzuladen.

Ein Raser zerlegte bei einer sinnlosen Angeberaktion einen seltenen "La Ferrari", von denen nur rund 500 Exemplare existieren.

Doch die Hauptkunden für Roller in der 45 km/h-Klasse in Deutschland sind junge Menschen in den großen Städten, sie konnten mit so einem Roller nichts anfangen. Beim Unu ließen sie die Batterien unter dem Sitz herausnehmen, um sie dann einfach in der Wohnung aufzuladen. Und nicht zuletzt stimmte der Preis. Markenroller mit Elektroantrieben rangieren in der Preiszone von 5000 Euro aufwärts, der Unu starte studentengerecht bei etwa 2000 Euro. Und dafür gab es Batteriezellen von LG und ein Antriebssystem von Bosch.

Großer Sprung nach vorn

Für 2000 Euro konnte man auch über einige Schwächen hinwegsehen. Nun kommt das neue Modell. "Das erste Produkt haben wir mir sehr geringen Mitteln auf den Markt gebracht. Das war mehr ein Studentenprojekt. Aber in den vier Jahren konnten wir viel lernen," sagte Mitgründer Pascal Blum zum stern. Nun kommt die nächste Generation. Genau genommen ist der neue Roller ein komplett neues Modell und keineswegs nur die Weiterentwicklung des Bestehenden.

Noch kann man ihn nicht fahren, aber schon jetzt zeigt sich, der neue Unu rangiert in einer ganz anderen Klasse. Er lässt die Generation I in Sachen Design und Praktikabilität weit hinter sich – und auch die Modelle der Konkurrenz. Dafür wurde das neue Modell auf einen Einsatzzweck hin optimiert. In der Stadt soll er eine vollwertige Alternative für ein Auto sein und das zum Preis einer Monatskarte. Der neue Unu punktet in Sachen Komfort und Stauraum, Designlösungen und Konnektivität. "Unser Unu ist nun sehr viel nutzerfreundlicher als vorher, er löst im Alltag viel mehr Probleme. In der Stadt soll er ein Auto ersetzen."

Unu-Scooter – Autoersatz zum Preis einer Monatskarte
So einen großen "Kofferraum" bieten nur ganz wenige Motorroller - wie etwa der alte Gulliver von Aprilia.

So einen großen "Kofferraum" bieten nur ganz wenige Motorroller - wie etwa der alte Gulliver von Aprilia.

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Rahmen für das E-Modell

Möglich wurde das, weil ein komplett neuer Rahmen entwickelt wurde. Der erste Rahmen war von der Stange und wurde noch vom Benzinmotor hergedacht. Dabei benötigt ein Elektroroller einen anderen Aufbau. Der Motor sitzt in der Nabe, die Schwinge ist nicht so voluminös, der vergleichsweise große und heiße Auspuff fehlt, und es gibt keinen Tank. "Normalerweise rutschte der Hinterbau beim Roller immer nach oben, um Platz für den Auspuff zu schaffen, das haben wir ganz anders gelöst. Wir haben eine sehr lange Hinterbank und jede Menge Stauraum."

Der neue Rahmen ist nicht für asiatische Größen optimiert, auf ihm sollen zwei Personen von zwei Meter Länge sitzen können. Der Stauraum unter dem Sitz bietet 35 Liter Volumen, wenn beide Akkus benutzt werden. "Das genügt für zwei Helme oder einen Einkauf. Man kann auch zu zweit übers Wochenende wegfahren. Ein großer Rucksack geht da hinein." Für die Usability ist das Gepäckvolumen entscheidend, findet Pascal Blum. "Wir haben den größten Stauraum im Markt." Gleichzeitig wurden zentrale Bauteile überarbeitet. Der Motor stammt weiterhin von Bosch, doch wurde sein Einbau in die Felge komplett neu entwickelt. Ein Wechsel soll in nur 20 Minuten möglich sein.

Design und Software

Ebenso wichtig ist das Design. "Außer Vespa haben das alle großen Hersteller vernachlässigt. Aber das Aussehen lädt den Roller erst emotional auf." Der neue Unu macht kleine Retroanleihen, zeigt sich aber modern. "Wir wollten etwas an Retro erinnern, aber wir wollen auch ein zeitloses modernes Design schaffen." Dafür wurde ein Großteil der Bauteile eigens designed, dazu gibt es viele clevere Lösungen etwa beim Akku. "Der Akku ist ein sehr intimes Bauteil, den nimmt man häufig heraus und hat ihn in der Hand, und dann nimmst du ihn auch noch mit in die Wohnung." Entsprechend schick wirkt der neue Akku in seiner Dockingstation – kein Vergleich mit den früheren Modellen, die eher den Charme einer Autobatterie verströmten.

Viel Mühe wurde jetzt auch in die Software und die Vernetzung gesteckt. Betriebssystem und App sind Eigenentwicklungen und wurden komplett in Berlin gemacht. "Da haben wir einen hohen Anspruch. Wir haben das selbst gemacht, weil die Lösungen der Industrie nicht überzeugen. Wir wollen eine einzigartige Benutzererfahrung ermöglichen. Und nur so können wir die Software weiterentwickeln."

Nun startet der Roller durch das Handy oder durch eine Scheckkarte, einen Blechschlüssel gibt es nicht. Der Unu ist immer vernetzt und kann stets aufgespürt werden. Dazu gibt es viele kleine Detaillösungen. "Wenn der Ständer weggeklappt wird, geht der Roller automatisch in den Fahrmodus. Wird die Bank hochgeklappt, leuchten die LEDs des Akkus den Gepäckraum aus und zeigen den Ladestand an." Und ganz nebenbei wurde die Qualität aller Komponenten optimiert, da stand es bei den ersten Modellen von Unu nicht immer zum Besten. Dinge wie die Spiegel erreichten nur China-Standard.

Leasing oder Dienstrad-Modell 

Dafür ist der Preis angestiegen – allerdings in Maßen. Das Einstiegsmodell mit dem schwachen 1000-Watt-Motor wurde gestrichen, nun geht es bei vernünftigen 2000 Watt los. Der Aufschlag zur ersten Generation beträgt ungefähr 500 Euro. Befragungen haben ergeben, dass die Kunden den Preis für ein besseres Produkt akzeptieren, so Blum. Vor allem dann, wenn sie die Summe nicht sofort aufbringen müssen. 

"Wir bieten jetzt ein digitales Leasing, dann fängt der Scooter bei 69 Euro im Monat an und das stärkste Modell kostet 89 Euro an – das ist so viel wie ein Monatsticket für die Öffis." Im September kommt eine weitere attraktive Variante hinzu. Dann kann man den Unu-Roller über den Arbeitgeber wie das Dienstfahrradmodell leasen. Abgeschlossen wird der Vertrag im Internet, den Service übernehmen die Boschwerkstätten. Durch den Steuervorteil und Zuschüsse des Arbeitgebers wird der Roller so billiger als im Leasing. Die jeweilige Nettobelastung hängt von der individuellen Steuersituation ab. Nach drei Jahren kann man den Roller dann übernehmen: für einen Euro.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?