HOME

Audi A1 Modellpflege: Klein gewachsen

Audi schickt seinen Einsteiger A1 zum Modelljahr mit 2015 mit leichten Überarbeitungen und neuen Dreizylindermotoren ins Rennen.

Als schicker Bruder des VW Polo hat sich der Audi A1 in den vergangenen vier Jahren zum Hauptkonkurrenten des Mini gemausert. Immerhin wurden bisher mehr als 500.000 Audi A1 verkauft. Damit diese Zahl auch in der zweiten Hälfte des Produktionszeitraums weiter steigt, soll eine überaus dezente Überarbeitung neue Kunden Lust auf den in Belgien produzierten Audi. Während sich das Äußere allenfalls in kleinen Details verändert hat, gibt es frischen Wind für die Motorenpalette. Neu sind die neuen Einstiegsmodelle, die nunmehr von aufgeladenen Dreizylindern angetrieben werden. Zudem wurden alle Triebwerke sparsamer.

Audi A1 Modellpflege: Klein gewachsen
Audi A1 Modellpflege 2015

Audi A1 Modellpflege 2015

Das Zylindertrio des neuen Audi A1 1.0 TFSI leistet 70 kW / 95 PS bei einem Normverbrauch von 4,3 Litern Super. Noch sparsamer ist der ebenfalls Dreizylinderdiesel des A1 1.4 TDI ultra mit 66 kW / 90 PS, der 3,4 Liter Diesel verbraucht. Deutlich sportlicher geht es mit dem 1,8 Liter großen Turbobenziner mit 192 PS oder das dem Topmodell Audi S1 mit 231 PS zur Sache, der ebenso wie alle anderen Modelle als Dreitürer oder fünftüriger Sportback im Angebot ist. Sein zwei Liter großer Turbo-Direkteinspritzer ermöglicht 250 km/h Höchstgeschwindigkeit und einen Spurt 0 auf Tempo 100 in 5,8 Sekunden.

Neu ist für alle A1-Modelle eine elektromechanische Servolenkung, die ab sofort in die variable Fahrprogrammwahl integriert ist. Bisher beeinflusste die allein Fahrwerk, Motorelektronik und Gangwahl. Alle sechs Motoren außerhalb des Audi S1 lassen sich mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe kombinieren, dass bei der 192-PS-Version serienmäßig ist. Neu ist neben Ausstattungspaketen und Farben auch Online-Dienste für das optionale Navigationssystem und eine WLan-Funkwabe. Marktstart für den überarbeiteten Audi A1 ist im ersten Quartal 2015; es geht bei 19.200 Euro für den 90 PS starken A1 1.4 TDI ultra los.

Press-Inform / pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.