HOME

Lexus ES: Neue Konkurrenz

Der Lexus ES feiert auf der Peking Motorshow seine Weltpremiere. Erstmals kommt die japanische Oberklasselimousine auch in Europa auf den Markt - im Januar 2019.

Lexus ES 2018

Lexus ES 2018

Die auslaufende Version des Lexus ES wurde bisher nur in Asien und den USA angeboten, während der größere Lexus GS in Europa gegen die übermächtige Konkurrenz von BMW, Audi, Jaguar und Mercedes auf verlorenem Posten stand. Der Marktstart des neuen Lexus ES, der den GS im Modellprogramm ablösen wird, dürfte den europäischen Premiumherstellern allerdings kein Kopfzerbrechen bereiten. Das liegt weniger als seinem durchaus gefälligen Design, sondern an einem Antriebskonzept, das keine Volumenchancen haben dürfte. Der Lexus ES 300h wird allein von einem 2,5 Litern großen Vierzylinder-Saugmotor angetrieben, der von einem Elektromodul unterstützt wird. Die Systemleistung des Wettbewerbers von Audi A6, Mercedes E-Klasse, Jaguar XF oder BMW 5er liegt bei 160 kW / 218 PS. Weitere Motorvarianten sind selbst für die sportlicher positionierte F-Sportversion ebenso nicht im Angebot wie ein Dieseltriebwerk. Der Wagen wird eher klassenuntypisch über die Vorderachse angetrieben, ist mit betagter Nickelmetall-Hybrid-Akkutechnik unterwegs und lässt sich nicht wie die konkurrierenden Plug-In-Hybriden an der Steckdose aufladen. Der Normverbrauch: sparsame 4,7 Liter.

Neue Konkurrenz
Lexus ES 2018

Lexus ES 2018

Die neue Generation des Lexus ES wechselt auf Toyotas TNGA-K Plattform und wird sowohl in den USA als auch in Japan mit einer Stückzahl von knapp 150.000 Fahrzeugen produziert. Damit liegt die Zahl bei nicht einmal der Hälfte von Modellen wie dem Klassenprimus BMW 5er und weiter hinter Modellen wie Mercedes E-Klasse oder Audi A6, die jeweils ebenfalls in China einen Großteil der Zulassungen generieren. Im vergangenen Jahr verkaufte Lexus von seinem ES in China 58.000 Fahrzeuge, was einem Anteil von 44 Prozent aller weltweiten Modelle entspricht. Auf Platz zwei der Einzelmärkte liegen die USA mit 39 Prozent.

Der neue Lexus ES wuchs gegenüber dem 4,91 Meter langen Vorgänger um über sechs Zentimeter in der Länge und 45 Millimeter in der Breite, während die Dachlinie fünf Millimeter schrumpfte. Durch den fünf Zentimeter längeren Radstand reduzierten sich die Karosserieüberhänge und bringen die verbreiterte Spur besser zur Geltung. "Der ES galt schon immer als elegante Luxuslimousine", so Yasuo Kajino, Chef-Designer des ES, "für die neue Generation haben wir mutige Designelemente hinzugefügt, die neue Akzente setzen und den Horizont unserer Kunden erweitern." Für den nötigen Komfort des Oberklassemodells soll nicht nur eine deutlich verbesserte Geräuschdämmung, sondern auch ein adaptives Dämpfersystem sorgen.

Das Platzangebot ist im Vergleich zum Vorgängermodell nicht zuletzt Dank des längeren Radstandes deutlich gewachsen, wovon insbesondere der Fond mit seiner tieferen Sitzposition profitiert. Das Cockpit wird dominiert von einem modernen Instrumentencluster mit zentraler Digitalrunduhr sowie einem großen Multifunktionsdisplay in der Mitte der Tafel. Wichtige Informationen werden zudem über ein Head-Up-Display auf die Frontscheibe projiziert. Zur Sicherheitsausstattung gehören neben LED-Scheinwerfern und Notbremshilfe mit Fußgängererkennung ein Komplettpaket an Fahrerassistenzsystemen.

pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.