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Lykan Hypersport: Arabischer Werwolf auf dem Sprung

"W Cars" will die Welt der Super-Sportwagen im Sturm erobern. Dafür hat der arabische Auto-Bauer nach eigenem Ermessen einen Hypercar namens Lykan gebaut.

Im mittleren Osten ist die Anzahl der superschnellen und oft auch dementsprechend teuren Supersportwagen sehr groß. Was liegt also näher, als genau dort ein besonders schnittiges und exklusives Exemplar dieser Automobil-Gattung zu bauen. Der arabische Autohersteller "W Cars" hat genau das getan. Das Ergebnis ist kein Supersportwagen, sondern ein Hypercar namens Lykan. Der Name ist der Pop-Mythologie entnommen und bezeichnet eine besonders aggressive Werwolf-Gattung, die Lykaner. Mehr über diese Spezies erfährt man in der "Underworld"-Filmreihe mit Kate Beckinsale.

Nomen est Omen? Schließlich ist die automobile Welt vollmundige Ankündigungen gewöhnt. Bei der Präsentation anlässlich der Qatar Motor-Show des Lykan sparte der W-Motors-Chef Ralph Debbes nicht mit Eigenlob: "Hier wird Geschichte gemacht. Der Lykan ist das erste arabische Hypercar. Das außergewöhnlichste Automobil, das die Welt je gesehen hat." Herausgekommen ist ein Geschoss:. Der Lykan hat 750 PS und soll je nach Getriebeübersetzung zwischen 385 und 395 Stundenkilometer schnell sein.

Da können sich die Lamborghinis, Ferraris und Paganis schon mal warm anziehen. Zumal der Lykan die Kraft nicht aus einem 12-Zylinder-Hubraum-Monster, sondern einen zweifach aufgeladenen Turbo-Sechszylinder-Boxer mit einem Hubraum von 3.746 Kubikzentimeter schöpft. Das Triebwerk ist keine Drehorgel sondern erreicht das maximale Drehmoment von knackigen 900 Newtonmetern bereits bei 4.000 U/min. Etwa 3.200 Touren pro Minute später beginnt dann der rote Bereich. Die Sprintqualitäten des Werwolfs sind beeindruckend: nach 2,8 Sekunden ist die 100-km-Marke erreicht und nach 9,4 Sekunden fällt die 200 km/h-Grenze.

Damit der Hecktriebler die Kraft auch einigermaßen vernünftig auf die Straße bringt, ist das Triebwerk als Mittelmotor mit einem quer eingebauten sequentiellen Sechsgang-Getriebe platziert. Für Traktion sorgt ein Sperrdifferential. Auch das Fahrwerk ist keine Revolution: Vorne sind McPherson-Federbeine mit Wankstabilisatoren und hinten eine Mehrfachlenker-Achse verbaut.

Avantgardistischer ist da schon die Karosserie aus reinem Carbon. Optisch ist der Lykan eine Mischung aus einem Lamborghini Aventador und einem Audi R8. Gefertigt wird die Kohlefaser-Flunder in Kooperation mit Magna Steyr Italia. Während die Carbon-Karosse zwar aufwendig aber mittlerweile nichts komplett Neues mehr ist, lassen die Designer in einigen Details ihren Spieltrieb freien Lauf, um den Geschmack der exklusiven Kundschaft zu treffen. Die Front-LED-Leuchten sind mit Diamanten eingefasst und auf Wunsch können gelbe Diamanten, Rubine und andere Edelsteine in das Auto integriert werden. Die Nähte des Leder-Über-Carbon-Interieurs bestehen aus Goldfäden. Über das Gewicht schweigen sich die Erbauer des Lykan noch aus, es dürfte aber so gering sein, dass ein Durchschnittsverbrauch von 13,5 Liter herauskommen soll.

Das futuristische Interieur würde jedem Konzept-Auto gut zu Gesicht stehen. Im Lykan ist es Tatsache. Das Bedien-Anzeige-Konzept ist holographisch und reagiert auf Gesten des Fahrers. Das Ganze wirkt wie ein Cockpit aus einem futuristischen Videospiel, soll aber einwandfrei funktionieren. Zusammen mit dem Partner "ID4Motion" ist die Anzeige frei konfigurierbar. Der Preis für jede dieser handgefertigten Preziosen: 2,49 Millionen Euro.

Dafür gibt es einen Rund-um-die-Uhr-Concierge-Service und eine exklusive Cyrus Klepcys Uhr, von der es nur sieben Stück gibt. Der extravagante Chronograph besteht aus 18-karätigen Weißgold und schwarzen Titanium und wird nur an Käufer eines Lykan ausgegeben.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.