HOME

VW, BMW und Mercedes: Abgas-Versuche an Affen? Schwere Vorwürfe gegen deutsche Autobauer

Die deutschen Autobauer wollten im Jahr 2014 offenbar Propaganda für den Dieselmotor machen. Zu dem Zweck sollen VW, Daimler und BMW Tierversuche mit Affen durchgeführt haben. Die Forschungsergebnisse wurden aber nie veröffentlicht.

VW Affe Tierversuch

Eine Makake in einem Labor für Tierversuche in Deutschland. Die gleiche Affenart wurde bei den Abgas-Tests von VW in Albuquerque eingesetzt


Die deutschen Autobauer VW, Daimler und BMW sollen laut einem Bericht der "New York Times" im Jahr 2014 Abgas-Versuche an Affen durchgeführt haben. Das gehe aus Gerichtsakten in den USA hervor. Die Akten stammen aus einem Prozess, den VW-Käufer gegen den Konzern wegen der manipulierten Diesel-Werte angestrengt hatten.

Der Tierversuch fand in einem Forschungslabor in Albuquerque statt. Für das Experiment setzte die Wissenschaftler zehn Makaken, die in luftdichten Kammern hockten, vier Stunden lang den Abgasen eines VW Beetle aus. Zur Beruhigung wurden den Affen auf einem Fernseher Cartoons gezeigt. Die Affen sollen den Test überlebt haben.

VW soll führende Rolle eingenommen haben

Volkswagen soll demnach bei dem Experiment eine führende Rolle eingenommen haben. Aber auch BMW und Daimler finanzierten das Experiment mit. Es sollte beweisen, dass die neuen Dieselmotoren viel sauberer waren als ältere Modelle. Schon seit etwa 2007 bemühten sich VW und die anderen deutschen Autobauer intensiv darum, dem Dieselmotor auch im nordamerikanischen Markt größere Anteile zu verschaffen. In den USA galt der Diesel lange als öliger Stinker. 2012 hatte die Weltgesundheits-Organisation (WHO) einen Bericht mit der Aussage veröffentlicht, dass Dieselabgase krebserregend seien. 

Nach Aussagen der Konzerne war es Daimler und BMW nicht bewusst, dass ein manipulierter VW-Motor bei den Tierversuchen verwendet wurde. So schreibt es die "New York Times." Ergebnisse der Studie wurden nie veröffentlicht. 

Experiment sollte Teil der Diesel-Propaganda werden

Den Auftrag für das Forschungslabor in Albuquerque erteilte die Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor (EUGT), die komplett von den deutschen Autobauern finanziert wurde. Das EUGT führte keine eigenen Forschungen durch, sondern beauftragte Forschungsinstitute wie im Fall des Affen-Experiments, um den Diesel zu verteidigen. Der deutsche Auto-Experte Axel Friedrich beschrieb die Aufgabe des EUGT so: "Probleme nach unten zu spielen; das macht sie sehr erfolgreich." Im vergangenen Jahr wurde das EUGT aufgelöst.

Abgasaffäre: VW-Fahrer verweigert Software-Update - Erster Schummel-Diesel stillgelegt


tis

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.