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Offroad 50 Jahre Range Rover – der Vater aller SUVs

Der Range Rover wurde gebaut, um jenseits der Straße bewegt zu werden.
Der Range Rover wurde gebaut, um jenseits der Straße bewegt zu werden.
© Range Rover / PR
Auf Luxus und Allrad begründete der Range Rover eine 50-jährige Karriere. Technisch blieb der Range Rover immer ein echter Geländewagen, doch sein Image eines luxuriösen Freizeiterlebnisses jenseits befestigter Straßen nahm die SUV-Welle vorweg.

Luxus, Komfort und Geländegängigkeit – das alles vereinte der Range Rover. Gemeinsam mit dem Jeep Wagoneer und dem Ford Bronco begründete der Range Rover die Gattung der SUV, lange bevor es diesen Namen gab. Die Situation in den 1960er Jahren war auch eine gänzlich andere als heute. Autos mit Vierradantrieb stammten mehr oder minder direkt von Militärfahrzeugen ab und verzichteten auf jeglichen Komfort. Luxus und Gelände gab es nicht in einem Fahrzeug. Der Range Rover bekam einen neuen permanenten Allradantrieb mit sperrbarem Mittendifferenzial, den 3,5 Liter großen V8-Motor aus dem Rover P6 und das Ganze wurde in einen stabilen Leiterrahmen eingebaut. Das Fahrwerk mit Schraubenfedern sorgt für guten Fahrkomfort - auf und abseits der Straßen.

Im Jahr 1970 kommt der Range Rover auf den Markt. Damals kostet der Luxus-Geländewagen etwa 2000 Pfund und wird sofort zum Erfolg, selbst die königliche Familie gönnt sich Modelle. Doch typisch für die britische Autoindustrie der Zeit ruhte man auch auf dem Erfolg allzu lange aus. "Obwohl Land Rover den Beifall genoss, den der Wagen bekam, tat man zehn Jahre lang kaum etwas, um ihn weiterzuentwickeln", sagt der Land Rover-Experte Mike Gould. Selbst die Kosten, eine viertürige Version zu entwickeln, wurden gescheut. Erst ab 1981, elf Jahre später, gab es einen Viertürer ab Werk – dazu kam das luxuriöse Sondermodell "Vogue". Erst diese Kombination schuf das, was man heute mit dem Range Rover verbindet. Die Modezeitschrift Vogue hatte mit dem Wagen ein Foto-Shooting in Biarritz veranstaltet, mit schönen Menschen in schicken Klamotten. Noch heute versprüht ein klassischer Vogue britischen Landhaus-Charme: Gemütliche Sessel, viel schickes Holz und allerlei Komfortextras verwöhnen die Passagiere.

Immer noch ein Geländewagen

Von der Technik her gesehen, blieb der Range Rover immer mehr Geländewagen als SUV – doch sein Image eines luxuriösen Freizeiterlebnisses jenseits befestigter Straßen nahm die ganze SUV-Welle voraus. Die erste Generation des Range Rover wurde fast 25 Jahre gebaut und in dieser Zeit optisch kaum verändert. Was allerdings auch dazu führte, dass das Fahrzeug zu einer Ikone wurde, die jeder wiedererkennen kann.

1994 kam die zweite Generation auf den Markt, eine dritte Generation gibt es seit 2001. Im aktuellen Modell steckt ein neuer Achtzylinder-Diesel, wahlweise auch ein V8 mit Kompressoraufladung und 510 PS. Der Innenraum bietet jede Menge Luxus, dafür kostet das Einstiegsmodell schon 88.500 Euro. Im Gegensatz zu vielen neuen SUVs setzt der Briten damals wie heute jenseits der Piste Maßstäbe und ist nicht zum Gelände-Poser verkommen. Eine neue Generation wird im nächsten Jahr präsentiert und wird dann auch eine ernst zu nehmende Elektroversion umfassen.

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Kra mit Pressinform

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