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Entwicklungschef im stern: Elektro-VW kommt 2013

VW-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg kündigt im Interview mit dem stern den Elektrovolkswagen für 2013 an. Dennoch wird nach Hackenbergs Ansicht das Elektro-Auto noch etwa 15 Jahre Nischencharakter haben.

Volkswagen wird 2013 das erste Elektroauto in einer Kleinserie auf den Markt bringen. Das sagte VW-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des stern. Laut Hackenberg wird der Elektromotor dieses Wagens zwischen 60 und 70 Kilowatt (81 bis 95 PS) leisten.

Nach den Worten des Ingenieurs ist die Technik eines Elektroautos so komplex, dass es "noch einige Zeit brauchen wird, um zu sicheren Lösungen zu kommen. Ich meine genauso Betriebssicherheit wie Crashsicherheit". In vier Jahren solle es aber soweit sein. Skeptisch ist der Chefentwickler hinsichtlich einer Batterie-Reichweite von 300 oder 500 Kilometern. "Das wird noch etwas dauern", sagte Hackenberg dem stern. Gleichzeitig betonte er, dass solch eine Reichweite für den Privatgebrauch nicht nötig sei. Dafür würden 100 oder 120 Kilometer reichen. Mehr würde der Durchschnittsfahrer täglich nicht fahren.

Nach Hackenbergs Ansicht wird das Elektro-Auto auch nach Einführung eines entsprechenden Volkswagens noch etwa 15 Jahre Nischencharakter haben. Solange mindestens werde der Verbrennungsmotor dominieren, der künftig kleiner, leichter, sauberer und deutlich verbrauchsärmer werde. Ein Beispiel dafür ist eine Weiterentwicklung des Einliter-Autos, das Volkswagen auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt kommende Woche zeigen wird. "Es wird für zwei Personen hintereinander Platz haben", kündigte Hackenberg im stern an.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.