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Selbstfahrendes Auto: Tödlicher Unfall: Uber-Fahrerin soll Castingshow auf Handy angeschaut haben

Im März starb eine 49-Jährige im US-Bundesstaat Arizona  durch einen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto. Jetzt wird bekannt: Die Kontrollfahrerin des Wagens hatte sich zum Zeitpunkt des Unfalls eine Castingshow auf ihrem Handy angesehen.

Das von der Polizei Tempe veröffentlichte Bild zeigt den Moment kurz vor dem Zusammenstoß

Das Bild zeigt den Moment kurz vor dem Zusammenstoß: Es wurde von einer fest im Uber-Fahrzeug installierten Kamera aufgenommen.

Der tödliche Unfall im US-Bundesstaat Arizona, bei der eine Frau von einem selbstfahrenden Uber-Wagen überfahren und getötet wurde, wäre laut neuen Erkenntnissen der Polizei "vollkommen vermeidbar" gewesen. Wie die "BBC" berichtet, hat die am Steuer sitzende Kontrollfahrerin auf ihrem Handy "The Voice" angeschaut, als der Unfall passierte. 

In einem mehr als 300 Seiten langen Polizeibericht heißt es unter anderem, die Fahrerin hätte den Unfall verhindern können, hätte sie stattdessen auf die Straße geschaut. Nur eine halbe Sekunde vor dem Aufprall soll sie von dem Display hochgeschaut haben, nachdem sie sich zuvor rund fünf Sekunden lang auf ihr Handy konzentrierte. Der Wagen war zu dieser Zeit mit Tempo 70 unterwegs.

Uber-Richtlinie verbietet Nutzung von Handy am Steuer

"Wir haben strenge Richtlinien, die ein Benutzen von mobilen Geräten für jeden, der unsere selbstfahrenden Autos steuert, verbietet", wird ein Sprecher von Uber zitiert. 

In einem von der Polizei veröffentlichten Video aus dem Inneren des Uber-Autos ist zu sehen, wie die Fahrerin vier oder fünf Sekunden vor dem Unfall in Richtung ihrer Knie schaut. Sie behauptete jedoch, die 49-jährige Fußgängerin sei wie "aus dem Nichts" aufgetaucht und sie habe sie vor dem Zusammenstoß nicht bemerkt. 

Die Polizei ist sicher, dass die Fahrerin noch rechtzeitig hätte reagieren und einen Unfall verhindern können, wäre sie aufmerksamer gewesen. Das Notbremssystem soll indes ausgeschaltet gewesen sein, um Schwankungen im Fahrverhalten zu reduzieren und unnötiges scharfes Bremsen zu verhindern, wenn es in solchen Fällen die Sicherheit gefährden würde. Die Sensoren erkannten die Frau zwar, stuften sie aber offenbar als unbekanntes Objekt ein

jek

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.