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Platz da, Internet Explorer!: Chrome erobert den Browser-Thron. Außer in Deutschland

Es ist offiziell: Google Chrome ist der beliebteste Browser der Welt. Der ganzen Welt? Nein. In Deutschland herrscht immer noch ein anderer.

Das Icon von Googles Chrome-Browser klebt an einer Wand.

Seit 2008 erobert Google Chrome ständig weiter Marktanteile. Jetzt steht der Browser an der Spitze

Der Internet Explorer führte lange Jahre unangefochten die Rangliste der Browser an. Dann kamen Mozillas Firefox und begann, mächtig Marktanteile abzuluchsen. Und seit 2008 eroberte dann Google mit dem schlanken Chrome-Browser die Herzen der Internet-Nutzer im Sturm. Mit mächtigem Erfolg: Chrome ist seit April ganz offiziell der meistgenutzte Browser der Welt.

Ermittelt haben das die Experten von "Netmarketshare". Sie werten ständig aus, welches Betriebssystem und welcher Browser genutzt werden, um Tausende von Webseiten weltweit abzurufen. Noch im November hatten Internet Explorer und der Windows-10-Browser Edge zusammen für über 50 Prozent aller Zugriffe benutzt. Chrome kam auf gerade mal 31 Prozent.

Flotter Aufstieg des Browsers

Doch dann ging es ganz schnell. Im April nutzten schon nur noch 41,33 Prozent der weltweiten Internet-Nutzer Microsofts Browser - und 41,71 Prozent Chrome. Der Firefox kommt auf 10,06 Prozent, Apples Safari auf 4,47 Prozent.

Netmarketshare war der letzte Ermittler, bei dem die Microsoft-Browser noch so gut wegkamen. Stat Counter sah Chrome schon 2012 das erste Mal an der Spitze. Kein Wunder, dass Microsoft schon damals in einem Blog-Post erklärte. warum Netmarketshares Messung die zuverlässigere wäre. Nun verlieren die Redmonder auch dort.

Deutschland, Firefoxland

Interessant ist, dass Deutschland immer noch treu zum Firefox steht. Laut Stat Counter setzen nach wie vor 34,85 Prozent hierzulande beim Surfen auf den flinken Fuchs. Chrome ist mit 32,16 Prozent allerdings dicht auf den Fersen. Damit befindet sich Deutschland in interessanter Gesellschaft: Auf dem ersten Platz landet der Firefox sonst nur in einigen afrikanischen Staaten und in Myanmar.