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Apple-Gerüchte: Kommt die iWatch nächste Woche?

Die Elektronikbranche wartet gespannt auf die Einführung von Apples Smartwatch. Äußerungen eines Konzernmitarbeiters lassen jetzt vermuten, dass die iWatch bald vorgestellt wird.

Von Dominik Brück

Die Smartwatch ist auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin derzeit im Trend: Viele Hersteller haben vor Pressevertretern bereits ihre neuen Geräte präsentiert. So zeigte neben Samsung und Sony besonders Asus ein Smartwatch-Modell im schicken Design mit Lederarmband. Die High-Tech-Uhren sind vollgestopft mit Elektronik und Sensoren und lassen sich beispielsweise zum Abrufen von Informationen oder zum Messen von sportlichen Aktivitäten nutzen.

Äußerungen von Apples Chef-Designer Jony Ive lassen jetzt vermuten, dass das kalifornische Unternehmen jetzt auch eine Smartwatch präsentieren wird. In einem Artikel der "New York Times" wird Ive mit den Worten „Die Schweiz kann einpacken“ zitiert. Das Statement soll gegenüber einem Kollegen gefallen sein, dem Ive verdeutlichen wollte, wie gut die iWatch tatsächlich ist. Die Worte des Apple-Mitarbeiters sollen in der Tat noch drastischer gewesen sein, die Zeitung verzichtete jedoch darauf ihn im Original zu zitieren.

Präsentation am kommenden Dienstag?

Die Äußerungen von Ive kündigen dem bisherigen Uhrenland Nummer 1, der Schweiz, also eine harte Zeit an. Das könnte bedeuten, dass die iWatch kurz vor der Markteinführung steht. Auch andere Quellen deuten eine baldige Markteinführung der iWatch an. Apple hat für den kommenden Dienstag eine Präsentation angekündigt, bei der neben dem neuen iPhone 6 auch erstmals die iWatch gezeigt werden könnte. Andere Gerüchte hatten immer wieder behauptet, Apples Smartwatch werde nicht vor dem kommenden Jahr präsentiert werden. Branchenkenner gehen davon aus, dass Apple mit der iWatch ein ähnlicher Coup gelingen könnte, wie mit dem ersten iPhone. Damals hatte der Konzern den Smartphone-Markt revolutioniert. Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung sogenannter Wearables – Elektronik, die direkt am Körper getragen wird – könnte Apple mit einer eigenen Smartwatch zum jetzigen Zeitpunkt erneut ein glückliches Händchen beweisen.

  • Dominik Brück