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Dreadnought 2050: Besser als die Enterprise - Briten planen das Schlachtschiff der Zukunft

Ein Kontrollraum wie die Enterprise, nur 50 Mann Besatzung und einen historischen Namen: Mit der Dreadnought 2050 will die Royal Navy die Zukunft meistern.

Im Flugdeck sind die Dronen untergebracht.

Im Flugdeck sind die Dronen untergebracht.

Das Schlachtschiff der Zukunft steckt voller Technik und kommt fast ohne Menschen aus. Die Dreadnought 2050 soll nur 50 Mann Besatzung haben. Fünf Mann sollen ausreichen, das Schiff vom futuristischen Kommandoraum aus zu steuern.  Denkbar ist das nur durch weitgehende Automatisierung.  Bewaffnet ist das Schlachtschiff mit  Drohnen und lichtschnellen Laserwaffen. Die Hülle des Drei-Rumpfs-Schiffs besteht aus Kunststoff und Carbon.

Der Turm ist mit Laserwaffen bestückt und kann oberhalb des Schiffes schweben.

Der Turm ist mit Laserwaffen bestückt und kann oberhalb des Schiffes schweben.

Die Dreadnought 2050 ist zwar Zukunftsmusik, doch die Ingenieure haben nur Techniken verwendet, die heute schon im Versuchsstadium sind oder auch sogar schon weiter, wie die Bordkanone, die ihre Projektile mittels eines elektromagnetischen Impulses abfeuert Für den Schutz des Schiffes ist eine Art überdimensionale Quadcopter-Lieferdrohne zuständig. Sie kann über dem Schiff schweben, so dass ihre Laserwaffen angreifende Lenkflugkörper abfangen können.

Ein Kommandoraum wie auf einem Raumschiff

Ein Kommandoraum wie auf einem Raumschiff


Wie realistisch ist das Projekt? Die Dreadnought 2050 ist mehr eine Vision als eine konkrete Möglichkeitsstudie. Realistischer dürfte zunächst der Bau von Meeres-Drohnen sein, die eventuell auch autonom als Roboter-U-Boot operieren können. Richtig ist jedoch, dass weltweit das Interesse an großen Überwasser-Kampfschiffen zugenommen hat. Zwar nennen sich Baureihen offiziell Zerstörer, defacto sind sie aber so groß, dass man eher von Schlachtkreuzern sprechen muss. Die russische Marine hat mit der Konstruktion der Lider-Klasse begonnen, mit einer Wasserverdrängung von 17.500 Tonnen.

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Die Zerstörter der Arleigh-Burke-Klasse sind das Arbeitspferd der US-Marine. Sie sind die "kleinsten" Schiffe der US-Navy , die mit weitreichenden Lenkwaffen ausgerüstet sind.   Die spektakulären Havarien im Jahr 2017 haben offenbar nichts mit technischen Mängel zu tun. Sie sind auf Fehler der Besatzung zurückzuführen.   Lesen Sie:     USS Fitzgerald und John S. McCain - Chaos und Inkompetenz an Bord - darum verunglückten die US-Zerstörer

Die Zerstörter der Arleigh-Burke-Klasse sind das Arbeitspferd der US-Marine. Sie sind die "kleinsten" Schiffe der US-Navy , die mit weitreichenden Lenkwaffen ausgerüstet sind. 

Die spektakulären Havarien im Jahr 2017 haben offenbar nichts mit technischen Mängel zu tun. Sie sind auf Fehler der Besatzung zurückzuführen. 

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In etwa die Größe der historischen Dreadnought, mit der die Ära der modernen Schlachtschiffe begann. Lange Zeit galten schwere Überwasser-Kampfschiffe als ausgestorbene Art, als Dinosaurier des Krieges. Im Zweiten Weltkrieg zeigte sich, dass sie zwar über eine mächtige Bewaffnung verfügten, aber Luft- und U-Bootangriffen im Wesentlichen schutzlos ausgeliefert waren. Später kam noch die Bedrohung durch weitreichende Lenkwaffen hinzu. Dass derartige Schiffe wieder geplant werden, deutet darauf hin, dass da Vertrauen in wirkungsvolle Abfangwaffen an Bord zugenommen hat.

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