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Hintergrund: Gegen Schnee und Rauschen

Geisterbildern und Schnee auf dem Fernsehbildschirm wird mit digitaler Übertragungstechnik nun endgültig der Garaus gemacht.

Geisterbildern und Schnee auf dem Fernsehbildschirm wird mit digitaler Übertragungstechnik nun endgültig der Garaus gemacht. Zwar schimpften die Zuschauer zu Beginn des Testbetriebs in Berlin und Brandenburg - weil die ersten Bilder noch nicht optimal waren und die notwendige Set-Top-Box des Standards "DVB-T" (Digital Video Broadcasting - Terrestrial), die die digitalen Signale in analoge umwandelt, nicht ganz billig ist. Doch alle, die bis dato ihr Programm per Antenne empfangen haben, sind angetan von Programmvielfalt und Empfangsqualität. "Es ist da und läuft stabil", resümiert Sascha Bakarinow, Projektleiter DVB-T bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB).

Nach dem Start im August vergangenen Jahres soll auch der Rest der Republik nach und nach in die neue Fernseh-Übertragungswelt integriert werden. Zum 24. Mai entstehen zeitgleich so genannte DVB-T-Inseln in den Regionen Hannover/Braunschweig, Köln/Bonn und Bremen/Unterweser. Später im Jahr fällt dann in den Regionen Düsseldorf/Ruhrgebiet, Hamburg/Lübeck sowie Kiel/Schleswig/Eutin/Flensburg der Startschuss.

Die Rückkehr der Antennen

Noch rund fünf Prozent der Fernseher hängen an der Hausantenne. Wenn sich die DVB-T-Inseln weiter verbreiten, sollen es bald wieder mehr sein. Die Vorteile der digitalen Übertragung des terrestrischen Fernsehens liegen auf der Hand. "Wir haben vier Mal so viel Programme, denn jeder Kanal kann vierfach belegt werden", erklärt Michael Thiele, Sprecher des Verbands Deutsche TV-Plattform. Zudem sei der Empfang sowohl der Bild- als auch der Tonsignale einheitlich sauber. "Wenn man ein Signal bekommt, dann ist es sehr gut", sagt Thiele.

Ohne weitere Gebühren

Da jedes Bundesland nur sechs Programmkanäle nutzen darf und jeder bislang nur einfach belegt werden konnte, war eine Programmvielfalt nur durch Kabelanschluss oder eine Satellitenschüssel zu erreichen. 24 Programme sind also nun gewährleitstet - ganz ohne weitere Gebühren. Auch die Anschaffung eines neuen Fernsehers ist nicht nötig; einzig eine Set-Top-Box muss angeschlossen werden. "Das hat schon manch’ altem Fernseher neues Leben eingehaucht."

DVB-T kann mehr als nur Fernsehen

Der größte Vorteil des neuen Digitalfernsehens ist seine Portabilität: mit DVB-T ist Fernsehen im Garten oder im Auto keine Zukunftsmusik mehr. Dabei ist die Ausstrahlung von Fernsehprogramm nicht die Hauptaufgabe des Digital Video Broadcasting. "Wir haben die Möglichkeit, hier zahlreiche andere Anwendungen zu integrieren", sagt Thiele. Navigationssysteme, multimediale Stadtführer oder Kanäle für Wirtschaftsnachrichten sind denkbar, aber auch "Anwendungen, an die heute noch niemand denkt", ist Thiele überzeugt.

Seit das Fernsehen zunehmend digital wird, unterscheiden sich sich Empfänger und Computer nicht mehr stark voneinander. Wie der Computer Betriebssystem und Anwendungssoftware braucht, muss auch der Fernseher ein "Application Programming Interface" (API) haben. Nichts anderes ist die Multimedia Home Platform (MHP), eine Entwicklung des DVB-Projekts. Sie wurde 2000 in einer Version 1.0 verabschiedet und bildet die Brücke zwischen Fernsehen, Telekommunikation und Internet.

Interaktiv soll's werden

Für den Zuschauer und Nutzer bedeutet dies einen Schritt hin zum iTV, dem interaktiven Fernsehen. Denn mit Hilfe der MHP sind neben dem Fernsehprogramm weitere Anwendungen und Dienste verfügbar. So können Börsenticker abgerufen und interaktive Game-Shows oder elektronische Programmführer angesehen werden. Auch die vom Computer bekannten Bilder ziehen dann ins Fernsehen ein - Beispiel Sport: Während im Hintergrund ein tatsächlicher Wettbewerb läuft, können Grafiken angesehen werden, die Spielregeln oder Kurs erklären.

Abstriche bei der Verbreitung

Ob allerdings die gesamte Republik in absehbarer Zeit in den den Genuss des digitalen Fernsehens statt des schlechteren Analogempfangs kommen wird, ist nicht gesagt. "Man muss zunächst Abstriche bei der Verbreitung machen", sagt Thiele. Als erstes werden die Ballungsräume bedient und damit die meisten Einwohner. "Ob es sich rechnet, DVB-T auch in das letzte Alpendorf zu tragen, ist fraglich."

Verena Wolff, DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?