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Motorola One vs. Nokia 7.1: Diese 250-Euro-Smartphones lösen das größte Android-Problem - doch welches ist besser?

Tolle Technik, veraltete Software: Selbst teure Android-Smartphones haben ein Update-Problem. Das Nokia 7.1 und das Motorola One machen es besser - und das zum Preis von 250 Euro. Wir haben beide getestet.

Nokia 7 Motorola One

Nokia 7 (links) gegen Motorola One: Welches Smartphone ist besser?

stern.de

Es ist die größte Achillesferse von Android-Smartphones: Weil sie meist spät oder gar nie neue Updates erhalten, sind selbst Premium-Smartphones mit Googles Betriebssystem immer wieder anfällig für Angriffe. Das Projekt Android One soll dieses Dilemma endlich beheben, es verspricht zwei Jahre lang stets Software auf dem neuesten Stand. Wir haben mit dem Motorola One und dem Nokia 7.1 zwei der Spar-Smartphones mit Android One getestet und verraten, welches der 250-Euro-Geräte sich wirklich lohnt. 

Nimmt man die Geräte zur Hand ist schnell klar: Beim Design ist Nokia vorne. Das 7.1 Plus fühlt sich teurer an als es ist. Der leicht angeschliffene Metallrahmen und die Glasrückseite sorgen gemeinsam mit der tollen Verarbeitung für einen sehr wertiges Gefühl. Auch das Motorola One kann sich für seinen günstigen Preis sehen lassen, so edel wie das Nokia-Gerät wirkt es mit seinem beschichteten Plastikrahmen aber nicht. 

Nokia 7 Motorola One

Während das Motorola One (links) mit rundem Rand daherkommt, setzt das Nokia 7.1 auf angeschliffene Kanten

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iPhone-Look

Beim Display setzen beide auf ein weitgehend randloses Design im iPhone-Look. Auch hier kann Nokia punkten: Der Bildschirm in 5,8 Zoll ist zum einen mit seiner Auflösung von 2280 x 1080 Bildpunkten deutlich schärfer als der 5,9-Zöller des One mit seinen 1520 x 720 Pixeln. Zudem strahlt es auf voller Helligkeit heller und somit auch bei hellem Umgebungslicht gut ablesbar. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist Geschmacksache: Beim Nokia sind die Farben knalliger, das Motorola stellt sie etwas zurückhaltender dar.

Unter der Haube geben sich die Smartphones technisch wenig. Für Daten bringen beide 64 GB Speicher mit, der zudem noch erweiterbar ist. Beide setzen auf Achtkern-Chips der Mittelklasse, der Arbeitsspeicher liegt bei 4 GB. In Benchmarks ist der Chip des Nokias minimal leistungsfähiger, im Alltag merkt man davon aber wenig. Mit Hochleistungs-Smartphones wie dem Huawei Mate 20 Pro oder dem iPhones XS können sie sich so nicht messen, in dieser Preisklasse wäre das aber auch eine Sensation. Im Alltagseinsatz sind beide in der Regel flüssig zu bedienen, bloß bei der Kamera merkt man manchmal die Rechenzeit.

Während das Motorola One (links) bei Tageslicht gute Fotos macht, sind die Ergebnisse bei Nacht leider nicht besonders ansehnlich. Das Nokia 7.1 (rechts) liefert auch dann passable, wenn auch nicht gute Bilder

Während das Motorola One (links) bei Tageslicht gute Fotos macht, sind die Ergebnisse bei Nacht leider nicht besonders ansehnlich. Das Nokia 7.1 (rechts) liefert auch dann passable, wenn auch nicht gute Bilder

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Keine Foto-Stars 

Apropos Kamera: Wer sich das Smartphone vor allem für Fotos kauft, dürfte mit beiden Geräten nicht vollständig glücklich werden. Bei Tageslicht schießen beide ordentliche Schnappschüsse, an das Niveau teurer Smartphones kommen sie nicht heran. Beim Motorola erscheinen Farben manchmal etwas zu verwaschen, Details verwackeln wegen des etwas langsamen Auslösers. Dafür hat das Nokia-Model manchmal unerklärliche Schlieren in Teilen des Bildes, als hätte sich der Fokus verschoben. Einige, wenige Male löste es im Test zudem ohne Meldung gar nicht aus.

Bei schlechtem Licht zeigen beide starke Schwächen, beim Nokia sind aber immerhin halbwegs brauchbare Fotos drin. Das Motorola ist ab Dämmerung wegen des zu langsamen Auslösers unbenutzbar, die Bilder sind schlicht zu zerschliert.

Obwohl beide eine Doppelkamera mitbringen, können sie weder beim Zoom noch bei Bildern mit unscharfem Hintergrund-Effekt ("Bokeh") wirklich begeistern. Beim Motorola lässt sich der Bokeh-Effekt stärker einstellen, beim Nokia wirkt er aber natürlicher.

Nokia 7 Motorola One

Das Motorola One (links) und das Nokia 7.1 bieten Doppelkameras und gut funktionierende Fingerabdruck-Scanner

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Solide Akkus, schnelle Updates

Beim Akku setzen beide Modelle auf solides Mittelmaß. Mit einem Fassungsvermögen von 3000 (Motorola) beziehungsweise 3060 Milliamperestunden (Nokia) halten sie den ganzen Tag durch, mehr sollte man aber nicht erwarten. Schade: Kabellos lassen sich beide nicht laden - obwohl das mit der Glasrückseite möglich gewesen wäre. Immerhin unterstützen beide ein schnelleres Aufladen. 

Als Android-One-Smartphones ist die Software bei beiden identisch: pures Android auf dem neuesten Stand. Bei Erhalten war Android 8.1 installiert, das Update auf Android 9 ist für beide Geräte in den letzten Tagen angelaufen. Damit haben sie vielen teureren Geräten etwas voraus. Natürlich sind auch alle Extras wie die Objekt- und Texterkennung via Google Lens und der smarte Assistant an Bord. Das Wichtigste ist aber, das auch in Zukunft die neueste Software zur Verfügung steht: Zwei Jahre kommen die großen Updates inklusive Features, ein zusätzliches werden Sicherheitsupdates garantiert - das bieten selbst die meisten Premium-Smartphones mit Android nicht. 

Fazit: Gut und besser

Auch ohne Android One wären das Motorola One und das Nokia 7.1 gemessen am Preis ein rundes Paket. Die aktuelle Software wertet es noch einmal kräftig auf. Das eigentlich gute Motorola One wird aber klar vom Nokia 7.1 überstrahlt. Bei Design, Display und Kamera hat Nokia merkbar nochmal eine Schippe draufgelegt. Und das, obwohl das Nokia 7.1 mit 250 Euro nur minimal teurer ist als das Motorola One mit seinen 225 Euro.

Wer nicht beinharter Fan der Lenovo-Tochter ist, sollte deshalb lieber zum Nokia greifen. Alternativen sind das Huawei P20 Lite (240 Euro) oder das Samsung Galaxy A8 (275 Euro). Beide allerdings ohne die schnellen Updates von Android One.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(