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Eingriff bei Niki Lauda: Lungentransplantation: Wie der Eingriff abläuft und was zu beachten ist

Formel-1-Legende Niki Lauda, 69, musste sich einer Lungentransplantation unterziehen. Was wird bei diesem Eingriff eigentlich genau vorgenommen? Und was ist zu beachten? Ein Kurz-Überblick.

Lungentransplantation: Wie der Eingriff abläuft und was zu beachten ist

Bei einer Lungentransplantation öffnen Chirurgen den Brustraum üblicherweise durch einen seitlichen Schnitt bis zum Brustbein (Symbolbild)

DPA

Bei einer Lungentransplantation ersetzt ein Spenderorgan einen oder beide Lungenflügel des Patienten. Bei der Operation öffnen Chirurgen den Brustraum üblicherweise durch einen seitlichen Schnitt bis zum Brustbein. Dann wird der kranke Lungenflügel entfernt und das Spenderorgan mit den Hauptbronchien, den Lungenvenen und der Lungenschlagader des Patienten verbunden. In dieser Zeit wird der Körper über den zweiten Lungenflügel beatmet. Bei der beidseitigen Lungentransplantation erfolgt zunächst die Operation auf einer Seite, dann auf der anderen.

Nach der OP kommen die Patienten unter künstlicher Beatmung auf die Intensivstation. Dort wird versucht, sie möglichst schnell von der Beatmung zu entwöhnen und die neue Lunge selbst arbeiten zu lassen. Danach sollen lebenslang einzunehmende Medikamente verhindern, dass das fremde Organ wieder abgestoßen wird.

"Wir sind sehr zufrieden": Arzt nach Lungentransplantation bei Niki Lauda zuversichtlich 

Formel-1-Legende Niki Lauda überstand die unerwartete Lungentransplantation nach Angaben seines Arztes bisher gut. "Wir sind sehr zufrieden", sagte Walter Klepetko, der Lauda, 69, am Donnerstag am Allgemeinen Krankenhaus in Wien operiert hatte, am Freitag der Nachrichtenagentur APA. Er rechnete mit einem mehrwöchigen Klinikaufenthalt. 

Laudas Gesundheitszustand sei so schlecht gewesen, dass die Transplantation höchste Dringlichkeit hatte, sagte Klepetko. Lauda habe künstlich beatmet werden müssen, und sei deshalb bei der Aufnahme in die Warteliste für eine Lungentransplantation "sofort in die höchste Dringlichkeitskategorie für ein Spenderorgan" gekommen. Lauda brach nach Medienberichten im Juli einen Urlaub auf Ibiza ab, um sich wegen einer hartnäckigen Sommergrippe in Wien behandeln zu lassen. Nach einigen Tagen im Krankenhaus habe sich zunächst eine Besserung eingestellt. Am Mittwoch schrieb er einem Journalisten der Schweizer Boulevardzeitung "Blick": "Bin bald wieder da, Niki." 


 

fs / DPA

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