Die Teilnehmer für den deutschen ESC-Vorentscheid stehen fest. Der SWR gab die neun Künstler bekannt, die beim Vorentscheid "Eurovision Song Contest - Das deutsche Finale 2026" antreten werden. Die Show findet am 28. Februar 2026 in Berlin statt. Barbara Schöneberger (51) führt erneut durch den Vorentscheid, der im Ersten um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird.
Damit ist nun auch offiziell, dass DSDS-Star Sarah Engels (33) tatsächlich mit dem Song "Fire" antreten wird. Außerdem mit dabei sind das neu gegründete Duo Ragazzki mit "Ciao Ragazzki". Hinter dem Duo befinden sich YouTuber Marti Fischer (35) aus Niedersachsen und David "Miirtek" Starosciak (33) aus Flonheim, Rheinland-Pfalz.
Malou Lovis (26) aus Wettringen (NRW) bringt bereits Bühnenerfahrung mit: Sie gewann 2023 die Show "The Voice of Germany" und performte in der Vergangenheit mit Tokio Hotel. Ihr ESC-Song heißt "When I'm With You". "Ich hätte nie gedacht, dass ich mal hier bin. Aber es ist schon eine große Plattform, auf der man die Musik zeigen kann", so die Sängerin. Der 25-jährige Deutsch-Amerikaner Myle aus Ravensburg, der bereits Popstars wie Wincent Weiss (32) und Alvaro Soler (35) auf Tournee begleitet hat, geht mit dem gitarrenlastigen Song "A Ok" an den Start.
Das sind die weiteren Teilnehmer
Molly Sue (25) aus Laboe in Schleswig-Holstein stand bereits 2014 bei The Voice Kids im Team von ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut (34). "In genau diese Fußstapfen würde ich jetzt gerne treten", sagt die Sängerin. In ihrem Popsong "Optimist (Ha Ha Ha)" singt sie über den Umgang mit eigenen Ängsten.
Wavvyboi (27) aus Liechtenstein, mit bürgerlichem Namen Simon Vogt-Grande, wird seinen Song "Black Glitter" performen. Er bezeichnet den ESC-Vorentscheid als "Riesenchance". Die vier Künstlerinnen Jo The Man The Music, Philippa Kinsky, VILLFORTH und Nina Caroline formen die Gruppe Dreamboys The Band und werden den Indie-Pop-Song "Jeanie" vortragen. Laura Nahr (25) aus Magdeburg möchte sich mit "Wonderland" durchsetzen, während der 23-jährige Münchner Bela mit "Herz" die Herzen der Zuschauer erobern möchte.
Der Eurovision Song Contest 2026 wird in Wien ausgetragen - Gastgeberland Österreich sicherte sich das Großereignis dank des Sieges von Sänger JJ im vergangenen Jahr. Für Deutschland verlief das Finale 2025 dagegen enttäuschend: Mit Platz 15 blieb der erhoffte Erfolg für das Geschwister-Duo Abor & Tynna aus.
Einige Länder boykottieren den ESC
Der Konflikt im Nahen Osten wirft auch dieses Jahr einen Schatten auf das größte Musikspektakel der Welt: Die Sender mehrerer Länder - darunter Spanien, Irland, die Niederlande und Slowenien - kündigten aus Protest gegen die Teilnahme Israels einen Boykott des Eurovision Song Contest an. Weitere Länder wie Belgien, Island, Schweden und Finnland erwägen diesen Schritt ebenfalls.
Der Schweizer ESC-Sieger von 2024, Nemo (26), hat seine Trophäe bereits zurückgegeben, um ein Zeichen zu setzen. Auch Conchita Wurst (37), die österreichische Gewinnerin von 2014, zieht sich aus dem ESC-Geschehen zurück - allerdings aus anderen Gründen: "Ich möchte mich auf neue berufliche Projekte konzentrieren", erklärte Wurst auf Instagram.