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Dschungelcamp 2017: Fehlgeburt erfunden? Die fragwürdigen Vorwürfe gegen Jens Büchner

Jens Büchner soll die Fehlgeburt seiner Freundin Daniela erfunden haben, um Sendezeit zu bekommen. Diesen schweren Vorwurf erhebt ein ehemaliger Freund des Dschungelcamp-Teilnehmers. Büchners Management widerspricht.

Jens Büchner

Jens Büchner drückt im Dschungelcamp gerne auf die Tränendrüse

Als Jens Büchner im Mai 2015 zum ersten Mal im Bierkönig auf Mallorca seine Party-Hymne "Ich bin 'ne arme Sau" schmetterte, flog eine brennende Zigarettenkippe an ihm vorbei. Büchner, nach diesem Vorfall um seine Sicherheit besorgt, engagierte kurzerhand einen Bodyguard: Markus Wagener, genannt "The Hightower". Der Beginn einer großen Freundschaft. Groß - im wahrsten Sinne des Wortes, denn fortan wich der 2, 13 Meter hohe Wagener nicht mehr von Jens Büchners Seite. Umso überraschender sind die Anschuldigungen, die Wagener nun in einem Facebookstatement veröffentlicht. Es sind Vorwürfe, auf die Jens Büchner, der derzeit im Dschungelcamp ist, nicht reagieren kann.

"Vom alten Jens kann ich nichts mehr entdecken", stänkert "The Hightower" auf seiner Facebook-Seite los. Sein "alter Kumpel Jens" habe sich im Laufe des letzten Jahres so verändert, dass er es nicht mehr mit ansehen könne, wie dieser "öffentlich vor die Hunde geht." Aus diesem Grund wolle er nun auspacken, über den chaotischen, aber liebenswürdigen "Malle-Jenser", den die "Geldgier" ruiniert habe. 

Die Vorwürfe an Jens Büchner sind schwerwiegend

Wagener behauptet, das in der Sendung "Goodbye Deutschland" gezeigte Familienglück Büchners sei nur gespielt: "Mit Harmonie hat das Gebrüll, was ich da erlebt habe, so rein gar nichts zu tun. Harmonie wird nur in der Öffentlichkeit gelebt", schreibt er. Und er geht noch weiter. Der Bodyguard beschuldigt seinen alten Freund Jens Büchner öffentlich, die Fehlgeburt seiner Freundin erfunden zu haben.

"Das mit den Drillingen hätte ich jetzt an Eurer Stelle wirklich nicht gebracht, und schon gar nicht, wo ihr doch das frühe Ultraschallbild via Handy herum gereicht habt. Das könnte euch der eine oder andere Zuschauer übel nehmen, vor allem die, die wirklich ein Baby verloren haben oder selbst ungewollt kinderlos sind", lautet der schwerwiegende Vorwurf Wageners. Doch einen anderen Beweis als das angebliche Ultraschallbild liefert er nicht.

Jens Büchner

Am 26. Januar 2016 strahlt Vox die Folge aus, in der Jens Büchner und Daniela Karabas erstmals über ihre Zwillinge sprechen.

Erste Reaktion: "Markus Wagener hat einen falschen Kenntnisstand"

Daniela Karabas wollte sich auf stern-Anfrage nicht zu den Anschuldigungen äußern. Auf Jens Büchners Facebook-Seite lässt sich folgendes Statement finden, das die Gerüchte um eine Fake-Fehlgeburt entkräftet: "Wir finden es sehr schade, dass Markus Wagener solche Vorwürfe veröffentlicht, obwohl er weiß, dass Jens aktuell nicht die Möglichkeit hat, sich selbst zu äußern. Markus hat zu der Drillingsgeschichte vermutlich einen falschen Kenntnisstand. Erst als Daniela in der 7. Schwangerschaftwoche mit Blutungen in die Klinik gebracht wurde, haben Jens und Daniela erfahren, dass es ursprünglich eine Drillingsschwangerschaft war und sie das dritte Baby leider verloren haben. Die Ultraschallbilder, die momentan im Netz kursieren, zeigen die Zwillinge in der 11. Schwangerschaftswoche."

Das büchnersche Management weist darauf hin, dass nur Büchner selbst nach seinem Auszug aus dem Dschungelcamp zu den Vorwürfen Stellung beziehen kann. 

"Hightower" und Büchner sind schon länger keine Freunde mehr

Tatsächlich ist eine "Fake-Fehlgeburt" zweifelhaft: Schon seit einigen Monaten tragen Büchner und Karabas einen tätowierten Stern auf ihren Körpern, als Andenken an das verlorene Baby. In Interviews weinen beide bitterlich, wenn sie über die Fehlgeburt sprechen. 

Hanka Rackwitz verzieht vor Ekel das Gesicht, während ihr noch die Beine einer gegrillten Vogelspinne aus dem Mundwinkel ragen


lis