HOME

Whitney Houstons Tochter im Koma: Der Fluch der Diva

Bobbi Kristina Brown wurde regungslos in der Badewanne gefunden. Der Vorfall erinnert auf tragische Weise an den Tod ihrer Mutter. Und zeigt, wie sehr der Ruhm der Diva ihr Leben beeinflusst hat.

Bobbi Kristina Brown: Die Tochter von Whitney Houston wurde am Samstag regungslos in ihrer Badewanne entdeckt

Bobbi Kristina Brown: Die Tochter von Whitney Houston wurde am Samstag regungslos in ihrer Badewanne entdeckt

Die Nachricht ging an diesem Wochenende um die Welt: Kristina Bobbi Brown, die Tochter von Superstar Whitney Houston, wurde regungslos in einer Badewanne entdeckt. Die 21-Jährige wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt. Sie atmet wieder, wurde allerdings in ein künstliches Koma versetzt. Besonders tragisch wirkt diese Nachricht vor dem Hintergrund, dass ihre Mutter vor drei Jahren auf die gleiche Art gestorben ist. Drei Jahre ist es her, dass die damals 48-jährige Sängerin tot in einem Hotelzimmer in Los Angeles gefunden wurde. Sie hatte Kokain genommen und war in einer Badewanne ertrunken - ein Unfall, wie es im Nachhinein hieß.

Ob es sich auch bei ihrer einzigen Tochter um einen Unfall handelt, wird jetzt ermittelt. Die Polizei gehe nach ersten Ermittlungen von einem medizinischen Vorfall aus. Hinweise auf Drogen oder Alkohol als mögliche Ursache habe es nicht gegeben. Dass der Verdacht dennoch im Raum stand, ist angesichts aufwühlenden Lebens von Bobbi Kristina Brown nicht verwunderlich.

Zwischen Drogen und Alkohol

Sie ist die Tochter eines Weltstars, wuchs von Geburt an im Rampenlicht auf und erlebte auch die Schattenseiten hautnah mit. Ihr Vater, Bobby Brown, kämpfte mit Drogen- und Alkoholproblemen. 2007 trennte sich Whitney Houston von ihm. Auf ihre großen Hits folgte der Absturz. 2009 gab sie im US-Fernsehen zu, selbst lange Zeit kokain- und cracksüchtig gewesen zu sein. Auch Bobbi Kristina Brown soll Drogen konsumiert und, wie der "National Enquirer" einst behauptete, sie soll sogar den gleichen Dealer wie ihre Mutter gehabt haben.

Als Whitney Houston starb, war ihre Tochter gerade 18 Jahre alt. Sie geriet in die Schlagzeilen und musste mehrfach im Krankenhaus behandelt werden. Diagnose: Stress und Erschöpfung. Auch ihre Familie schien ihr in dieser schweren Zeit nicht den nötigen Halt zu geben – zu groß war das Gezerre um das Mädchen, das als einzige Tochter von Whitney Houston die Alleinerbin des Vermögens der Sängerin ist, das etwa 115 Millionen Dolar betragen haben soll.

Inzest-Gerüchte dementiert

Selbst ihre Liebe zu Nick Gordon blieb vor Schlagzeilen nicht verschont. Immer wieder wurde gelästert, dass es sich bei ihrem heutigen Ehemann um ihren Bruder handele. Ihre Mutter solle den Jungen Medienberichten zufolge vor über zehn Jahren adoptiert haben. Doch Bobbi Kristina Brown dementierte die Inzest-Gerüchte. Zwar seien sie gemeinsam aufgewachsen, aber nicht biologisch verwandt. "Wir sind weder Bruder und Schwester, noch ist er mein Adoptivbruder. Meine Mutter hat ihn nie adoptiert", erklärte sie nach ihrer Verlobung im Sommer 2013 auf ihrer Facebookseite.

Doch trotz der bewegenden Vorgeschichte deutete aktuell nichts darauf hin, dass Bobbi Kristina Brown derzeit in einer Lebenskrise steckte. Im Gegenteil: Sie arbeitete an ihrer eigenen musikalischen Karriere, produzierte im Studio ihr eigenes Album und twitterte voller Vorfreude, dass sie es nicht erwarten könne, endlich die Ergebnisse zu präsentieren.




Jetzt ermittelt die Polizei, ob es sich bei dem Vorfall in der Badewanne um einen Unfall handelt oder etwas anderes dahintersteckt. Währenddessen bemühen sich die behandelnden Ärzte darum, dass das Leben der jungen Frau nicht auf die gleiche tragische Weise endet wie das ihrer Mutter.

kup