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Noch Fragen?

Frage Nummer 3000124082 Pinkman

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?

hallo.
ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr.
ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde.
sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen.
das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen.
ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig.
gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren.
und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(
Antworten (34)
dschinn
Du gehst doch nicht ohne Begleitung zum Amt? Keine Zeugen nix?

Hier wird dir niemand helfen können.
Du solltest dich mal im Erwerbslosenforum Deutschland umschauen, da triffst du auf Verständnis und Gleichgesinnte.
umjo
Pinkman, Ich gebe zu, Deine die Frage begleitenden Ausführungen nicht wirklich abschließend gelesen zu haben.

Was mir allerdings bereits beim Überfliegen Deiner Ausführungen fehlt:
Hattest Du -28 Jahre alt!!- in Deiner Verzweiflung eigentlich irgend wann einmal in Erwägung gezogen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen?
Als da wären: Ärzt/Innen (!), Psycholog/Innen (!!), Diätassistent/Innen (!!!)

Etwas für einen Menschen Unmögliches zu tun, ist sicherlich nicht möglich.
Aber (Achtung, Gegenfrage!): Bist Du Dir eigentlich sicher, dass Du an einem geregeltem, sozialkonformem, und -verträglichem Leben in Deutschland teilhaben möchtest?

Oder willst Du evtl. hier nur rumpienzen und um Mitleid betteln?
ing793
kein Amtsarzt, der etwas auf sich hält, wird eine 28jährige, die ganz offensichtlich ohne jedes Problem in der Lage ist, sich größere Mengen an Nahrungsmitteln zu beschaffen, dauerhaft arbeitsunfähig schreiben.

Mit psychologischer Betreuung und einer Diät lässt sich hier in etwa zwei Jahren eine ganze Menge machen.
Du solltest froh sein, dass jemand noch einen Funken Hoffnung in Deine Zukunft setzt, denn nichts anderes bedeutet es, wenn über eine "Maßnahme" gesprochen wird.
Eine solche Maßnahme soll Dir helfen, und wenn Du nicht vor Selbstmitleid zerfließen würdest, dann könntest Du da auch von alleine drauf kommen.
rayer
Erstaunlich. Um an Futter zu kommen, ist jede Anstrengung möglich, um die Plautze abzubauen reicht die Kraft nicht. Vielen Dank dem Amtsarzt.
StechusKaktus
Umjo trifft den Nagel auf den Kopf. Du hast die Möglichkeit, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Frage dich:
Will ich mit 28 Jahren aufgeben? Dann gibst du auf, lebst von Hartz IV (Rente gibt es ja wohl keine), lässt dich betreuen und wirst wahrscheinlich in wenigen Jahren den Löffel abgeben.

Oder:
Will ich mein Leben gestalten? Dann nimm ab und lass dir helfen. Mach eine Ausbildung. Finde eine Anstellung. Sorge für dich. Lebe lange!

Und: Danke deinem Jobcenter. Je mehr sie dir in den Allerwertesten treten, umso mehr!
Zebra
Na ja, bei 200 kg kann man da ja wohl nicht vorbei treten.
wokk
Eine Frage die Dir noch niemand gestellt hat: Hast du eine Stoffwechselkrankheit oder ist es einfach Liebe zum Essen?
ing793
@stechus: es ist nicht das Jobcenter, das hier versucht, ein wenig Druck zu machen.
Es ist das Gesundheitsamt, bzw. der zuständige Amtsarzt, der eine dauerhafte EU-Rente bewilligt oder eben nicht.
Matthew
Ich hatte einen Kollegen, der hat rund eine viertel Tonne auf die Waage gebracht. Arbeiten geht also, auch mit einem solchen Gewicht. Wenn der Fahrstuhl mal defekt war, hat er allerdings rund eine Stunde gebraucht, um über die Treppen in sein Büro im zweiten Stock zu kommen. Und in dieser Stunde hatten alle, die aus Fitness-Gründen die Treppen statt den Fahrstuhl benutzen ein wenig Mühe im Treppenhaus an ihm vorbei zu kommen.
Und dass Du bei einem Gewicht von 200kg verhungerst, ist nun wirklich so offensichtlicher selbst-mitleidiger Quatsch, dass das Dir eigentlich auffallen müsste.

Hör auf Dich selbst zu bemitleiden, nimm die Dir angebotene Unterstützung an, mach die Maßnahme, stelle Deine Ernährung um und fang an zu Leben.
Die von ing genannten 2 Jahre, um von dem Gewicht runter zu kommen, scheinen mir realistisch, allerdings nur, wenn Du damit anfängst, die Verantwortung für Dich zu übernehmen. Unterstützung durch die Ärztin scheinst Du ja zu haben. Nimm sie an!

Du bist der oder die Einzige, der/die diese Entscheidung treffen kann. Viel Erfolg dabei und alles Gute.
Skorti
Also zumindest scheint die Gutachterin nicht zu glauben, dass du arbeitsunfähig bist.
Dann wird dir die Arge sicher bald eine Maßnahme zuordnen. Solltest du dies verweigern, wird wahrscheinlich die Zahlung gekürzt.

Aber keine Sorge, bei 200 KG wirst du nicht so schnell verhungern. Eher bist du dann nach 2 - 3 Wochen so schlank, dass du wirklich arbeitsfähig bist.
Matthew
Ungefähr 1kg pro Woche könnte realistisch sein. Besonders, wenn es um einen längeren Zeitraum geht.
ing793
@Skorti: Nein, das ist nicht so zu erwarten.

Eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit wird in regelmäßigen Abständen vom Amtsarzt überprüft.
Der stellt dann entweder eine temporäre Verlängerung über z.B. ein halbes, zwei oder fünf Jahre aus. Danach wird wieder geprüft.
Oder er schickt Dich dauerhaft in die Rente (das aber eher in einem Alter, wo man ohnehin über Rente nachdenkt).
Oder aber er schickt Dich in eine Reha-Maßnahme, mit der Deine Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt werden soll. Ich gehe mal davon aus, dass das hier gemeint ist.
Opal_V2
Etwa ~ 100 KG sind sogar in ein paar Std drin. Müssten nur die Arme und Beine amputiert werden.
PrinceAnswer
Was die anderen geschrieben haben ist schon richtig. Trotzdem möchte ich dir mal eine Antwort auf deine Frage geben: Du kannst selbstverständlich immer Widerspruch gegen jegliche Entscheidung einlegen. Dazu brauchst du einen Arzt/Psychiater der dir ein Atest ausstellt. Das muss zwar nicht anerkannt werden vom Amtsarzt, aber damit kannst du eine berechtigte Arbeitsunfähigkeit nachweisen. Und diese kannst du dann im Härtefall auch vor dem Sozialgericht einklagen. Ohne medizinisches Gutachten bist du rechtlich gesehen aber arbeitsfähig.
ManfredG
Es ist nicht der Amtsarzt, der über die Rente entscheidet. Das mach allein der Rentenversicherungsträger. Hierzu müsstest du erst einmal einen Antrag auf Rente stellen. Wenn du das getan hast, teile dies dem Job-Center mit. In der Regel wartet das erst einmal die Entscheidung ab. Dann wäre es sinnvoll, einen GdB zu beantragen. Ich denke, dass ein GdB von 50 allein wegen deiner psychichen Beschwerden gewährt wird.
Die Aussage "Zu jung um zu berentet werden.." ist völliger Blödsinn. Es kommt auf das Krankheitsbild an und ob du in der Lage bist, Täglich mehr als 6 oder mehr als 3 Stunden arbeiten kannst.
Hoffe, du findest deinen Weg.
StechusKaktus
Welche Rente kann es geben, wenn man seit dem 18. Lebensjahr nicht gearbeitet hat? Ich dachte, erst nach 5 Jahren sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gibt es eine Rente. Ist das falsch?
Matthew
Das ist auch mein Kenntnis-Stand!
PrinceAnswer und ManfredG "glänzen" hier eher mit Halbwissen. Und PrinceAnswer nun wirklich nicht zum ersten Mal.
Und da das Problem von Pinkman nun eigentlich kein juristisches ist, im Grunde auch noch am Thema vorbei.

Konstruktive Antworten kamen von umjo, ing und wokk. Etwas weniger unterstützend, aber sachlich trotzdem richtig von rayer, Stechus und Skorty.
DerDoofe
ing793 mal wieder. Was hat das Gesundheitsamt mit dieser Sache zu tun? Und welche Aufgabe hat der Amtsarzt in diesem Zusammenhang? Natürlich nichts und keine. Zuständig für solche Fälle ist der medizinische Dienst der Arbeitsverwaltung, der eigene Ärzte beschäftigt.

Niemand wird in Deutschland 10 Jahre arbeitsunfähig krank geschrieben! Auch das Jobcenter zahlt in diesem Fall nichts. Sollte tatsächlich ein Amtsarzt eingeschaltet sein, kann es sich nur um ein Verfahren zur Zwangseinweisung in eine entsprechende Fachklinik handeln. Die „Frage“ ist wie gewöhnlich ein Fake ohne logischen Zusammenhalt.
ing793
@derdoofe : jemand aus meiner unmittelbareren Familie macht genau das genau dort, wie ich es beschrieben habe.
Ich habe Dir gesagt, Du solltest mich inhaltlich nicht kommentieren . Wird Dir das nicht irgendwann selber peinlich?
Opal_V2
Der Doofe, ing und ich sind ja nun mal wirklich keine Freunde welche in ings Garten zusammen ein Grillfest feiern würden. Aber ing hat dahingehend recht das der vom Jobcenter beauftragte Amtsarzt ein Gutachten erstellt. Daraufhin, sollte der Amtsarztbescheid negativ, also Arbeitsfähig < 3 Std, sein dann ist das Jobcenter für denjenigen nicht mehr zuständig.
moush
Hallo ,

Ich bin einigermaßen erstaunt über die Antworten die ja weitgehend in eine Richtung weisen: du oder sie sind selber schuld an ihrem Schicksal .

Lassen wir das mal offen mir fällt dazu nur ein dass eine Frau Inge Hannemann Jobcenter Kunden hilft hilft entschuldigen Sie das Wort.
Anwälte gibt es wirklich nicht so viele in schweren Fällen sozialrechtlich helfen. Ich hoffe nur dass das keine zusammen machen hat das man ihn hier so feindlich begegnet und es so wenige Anwälte gibt die sich für sie einsetzen wollen.

Bitte legen Sie aber den Fokus auf ihre Gesundheit die Adipositas ist in dem Ausmaß nicht gesund und sobald sie sich mehr bewegen geht es ihm psychisch besser für den Übergang helfen Medikamente, Neuroleptika sofern eine schwere psychische Erkrankung vorliegt aber das scheint bei ihnen nicht der Fall zu sein .

Es ist mit Sicherheit so dass das Jobcenter eine Quote erfüllen würde wir können offen lassen ob das der Beweggrund ist sie so zu triezen . Die Gesetzgebung ist bei Hartz4 gar nicht so schlecht sondern die Auslegung. Versuchen Sie bitte sich nachhaltig anwaltlicher Vertretung zu suchen auch wenn das sehr schwer ist und beschäftigen sie sich ein wenig mit dem relevanten Paragraphen ich empfehle dafür die seite Hartz IV. Org Punkt froren sind oft ungeeignet besser wäre es wenn sie sich eine Homepage besorgen würden dann können sie ihre Nöte darauf notieren auch anonym oder sie sprechen über eine dritte Person und geben sich selbst als Autor der Schilderung zu erkennen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie intelligenten Menschen begegnen. Mit freundlichem Grüßen.
dschinn
Die Hannemann arbeitet schon lange nicht mehr an der Front.
Skorti
@Ing:
Der Amtsarzt kann nicht nur wie du schreibst:
1. Krankschreibung verlängern
2. Verrenten
3. REHA-Maßnahme zur Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit anordnen.

Er kann auch
4. Feststellen, dass keine ausreichende, fortbestehende Erkrankung vorliegt und der "Patient" somit gesund ist.

Davon gehe ich aus bei dem Satz:
"ärztin sagt mir ernsthaft,das ... nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann"

Und wenn der Amtsarzt feststellt, Patient ist nicht krank, kann man ggf. Einspruch einlegen, prozessieren oder ähnliches, dass weiß ich nicht.
Am Ende, wenn der Amtsarzt Recht behält, kann es genau zu den Folgen kommen, die ich nannte.
StechusKaktus
@Skorti: Jetzt bin ich aber sehr gespannt, ob Matthew dich wegen dieser Antwort auf eine bessere Note hievt.
:-D
DerDoofe
Opal, der Medizinische Dienst und das Gesundheitsamt sind zwei eigenständige Behörden mit unterschiedlichen Aufgaben. Wer AU geschrieben ist - ob als Arbeitnehmer oder Hartz4-Bezieher - fällt in die Zuständigkeit des „Medizinischen Dienstes“ der Krankenkassen und der Arbeitsbehörden. Die Aufgabe des Amtsarztes ist der Erhalt der Volksgesundheit. Er kümmert sich hauptsächlich um meldepflichtige Krankheiten. Darüber hinaus ist er in speziellen Fällen (z.B. Entmündigungen) für die Gerichte tätig. Das kann in dieser „Frage“ durchaus der Fall sein, denn es geht offensichtlich um einen Menschen, der für sich selbst keine vernünftigen Entscheidungen mehr treffen kann. Medizinischer Dienst oder Gesundheitsamt - der ältere Volksmund nennt es eben Amtsarzt. Tatsächlich hieß er früher mal Vertrauensarzt. Und auch der hatte nie etwas mit dem Gesundheitsamt zu tun. Wissenscommunity? - nun denn …
umjo
Ok Freunde, und wie kommen wir jetzt auf die Frage von Pinkman zurück?

Ich möchte dazu nur noch mal kurz dessen eigenen Ausführungen zitieren:
"...und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann..."
"...und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt..."

Na gut, Pinkman ist entsetzt, seine Amtsärtin hingegen sagt, interessiert mich alles nicht, und:"...das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann..."

Bitteschön, streitet weiterhin um Rentenansprüche, amtliche Zuständigkeiten etc.

Für mich hat Pinkman weiterhin ein fast ausschließlich psychisches Problem (eigene Aussage: "...starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen...")
Und sehe -auch deshalb- bisher noch immer keine Veranlassung, von meiner Aussage 27.6., 22:27 abzurücken.
ManfredG
#moush: Genau diesen Eindruck hatte ich auch. Kaum einer ist auf die konkreten Fragen eingegangen. Es wurde nur "draufgehauen".
Die Antworten waren nun wirklich nie zielführend, bis auf einige Ausnahmen.
Eva Hamberg
Grundsätzlich kannst du 'gezwungen' werden an Maßnahmen teilzunehmen, wenn es keine validen Gründe dagegen gibt. Trittst du sie ohne triftige Gründe nicht an, kann dir eine Sanktion drohen. Du hast mit deiner Unterschrift auch eingewilligt alles zu tun, um deinen Zustand zu beenden.

Für eine Verrentung ist das Alter egal. Wird es keine Erwerbsminderungsrente, weil keine Ansprüche da sind, steht in so einem Fall ein Wechsel zur Grundsicherung an (SGB XII). Die Rentenversicherung ist aber im Zweifelsfall dennoch der richtungsweisende Gutachter. Das Gutachten der Rentenversicherung schlägt immer das Ergebnis der Agentur.

Als Amtsarzt wird umgangssprachlich oft der Arzt des ärztlichen Dienstes der Bundesagentur für Arbeit genannt. Er kann keine Renten anweisen, keine medizinischen Rehas. Aber er kann einen Kunden für eine Weile aus dem Verkehr ziehen. Wirklich auf Dauer arbeitsunfähig wird man über diesen Weg nur, wenn man 'auf Dauer weniger als 3 Std./Tag' bewertet wird. Und auch dann kann die Rentenversicherung dieses Ergebnis kippen. Gegen ein Gutachten der Bundesagentur für Arbeit kann man keinen Widerspruch einlegen, da es sich hier nicht um einen Bescheid handelt.

Nun das wichtigste: Wenn wirklich eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt wirst du ja vielleicht auch einen Arzt haben, der dich fortlaufend krank schreiben kann. Im der Regel wird das dann so hingenommen, auch wenn ein Gutachten etwas anderes aussagt, denn akut krank werden kann man immer.... Es gibt zwar ein Procedere mit dem man Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen überprüfen kann, wird aber so gut wie nie gemacht und dann muss auch erstmal einer an den Argumenten des krankschreibenden Arztes vorbei.
umjo
@Eva Hamberg:
1. Mit welcher Unterschrift hat Pinkman eingewilligt, alles zu tun, um "...seinen Zustand zu beenden...", und wann hat er sie wem gegenüber geleistet?
2. Gibt es validere Gründe gegen die Anordnung von Maßnahmen, als "starke Depressionen,borderline,panikattacken,eine traumatische belastungsstörung und angstzustände"?

Auch wenn ich vorliegend ausdrücklich nicht ausschließen mag, dass Gast in Sachen einer zielführenden Beratung von allen Beteiligten mehr oder weniger allein gelassen wurde (btw: Was ist eigentlich mit seinem/seiner Betreuer*In??): Ich bleibe dabei, ernsthaftes Interesse an der Teilhabe an einem geregelten -ich ergänze: weitestgehend selbstbestimmten!- , sozialkonformem, und -verträglichem Leben ist bei Gast ausgesprochen unterentwickelt!
Eva Hamberg
1. Mit seiner Unterschrift auf dem ALG 2 Antrag

2. Nicht, wenn es nicht dementsprechend bewertet/nachgewiesen wird (Gutachten, Arbeitsfähigkeitsbescheingung, Attest vom Arzt o.ä.)
dschinn
>Mit welcher Unterschrift hat Pinkman eingewilligt

Ich wette er hat eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben.

Ich wette er hat die Unterschrift nicht verweigert und hat nicht auf den Verwaltungsakt gewartet, weil er sich nicht auskennt.
Eva Hamberg
Die Unterschrift auf dem Antrag reicht bereits (Paragraph 2 SGB 2).
dschinn
Aber die Eingliederungsvereinbarung gibt dem Sachbearbeiter die Möglichkeit Sanktionen zu veranlassen.
Sanktionen=weniger Kohle

Und das ist eine der Ängste von P.

>und sie mir dann das minum an geld nehmen

Aber nochmal zur Frage von Umjo...
die Betreuungsgeschichte habe ich auch nicht geschnaggelt...
wer zahlt das und warum?
Rentenwitz
Die allermeisten hier sollten sich schämen, mit ihrem kruden Halbwissen jemanden fertig zu machen, der Hilfe braucht. Auch wenn das hier die denkbar falscheste Plattform ist für solche Hilfe, einfach mal die Fresse halten, wenn man keinen Plan hat.