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Domian-Anruferin verlor Freundin bei Absturz: "Ich fühle mich leer, ich fühle mich betäubt"

Nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine trauert Deutschland um die 150 Opfer. Eine Angehörige rief bei Kult-Talker Domian an - und redete sich in einem bewegenden Moment die Trauer von der Seele.

Das Flugzeugunglück war auch bei Nacht-Talker Jürgen Domian das Thema des Abends

Das Flugzeugunglück war auch bei Nacht-Talker Jürgen Domian das Thema des Abends

Warum? Diese Frage stellen sich im Moment viele Menschen. Die Techniker und Sachverständigen, die den Aufprall der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen untersuchen. Die Menschen, die in einer Schweigeminute der Opfer gedenken. Und natürlich die zahlreichen Angehörigen und Freunde der 144 Passagiere und sechs Crewmitglieder, die an Bord von Flug 4U9592 waren.

Eine von ihnen ist Cornelia, 33 Jahre. Sie rief in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch bei Jürgen Domian an, um sich die Trauer von der Seele zu reden. Gleich zu Beginn vertraute sie sich dem Talker an: "Meine beste Freundin ist mit ihrer kleinen Familie heute tödlich bei dem Flugzeugabsturz verunglückt." Sie saß im Flugzeug von Barcelona nach Düsseldorf, gemeinsam mit ihrem Lebenspartner und ihrem 18 Monate alten Sohn.

"Ich habe heute alle Emotionen durch"

"Wann hast du davon erfahren?", fragte Domian die Anruferin. "Das war eine Verkettung von vielen Dingen. Eine Freundin schrieb mir heute Morgen, es wäre eine Maschine abgestürzt. Von Barcelona kommend. Und ich hab nur gedacht: 'Oh. Meine Freundin wollte ja fliegen, und ich wusste nicht genau, wann. Weil sie in letzter Zeit mehrfach beruflich hin- und hergeflogen ist."

Zu diesem Zeitpunkt habe sie schon geahnt, dass etwas nicht stimmt, schildert sie in ihrem bewegenden Anruf. "Ich hab auf ihren Whatsapp-Status geguckt, sie war nicht online, sie hat nicht reagiert. […] Und dann habe ich bei dieser Not-Hotline angerufen. Da hat man mir ziemlich viele Fragen gestellt." Über Umwege erfuhr sie schließlich, dass ihre Freundin samt Familie auf der Passagierliste stand.

Dann kam der Schock: "Ich hab heute alle Emotionen durch. Von Heulkrämpfen, von Schreien bis hin zu 'Ich glaub das nicht. Ich realisier das nicht'. Dann auch Wut, dass so liebevolle Menschen so jung sterben und dass andere Menschen, die anderen Leuten so viel Leid antun, sich ihres Lebens erfreuen."

Domian ging der Fall sehr nahe

Domian ging das Schicksal der 33-Jährigen sichtlich nahe. "Was ist das für eine Wut? Auf wen hat man Wut?", fragte er einfühlsam. Sie antwortete: "Ich bin so wütend darauf, dass schon sehr viele Menschen in meinem Leben gestorben sind und dass es jetzt wieder passiert ist. Ich bin wütend darauf, dass mir die Zeit mit einer so wundervollen Familie genommen wird. Ich bin sauer auf mich selbst, dass wir manche Zeiten nicht so intensiv genutzt haben."

Zuletzt hatte sie ihre Freundin am 31. Januar gesehen, bevor sie aus beruflichen Gründen nach Barcelona reiste, erzählte sie in dem Telefonat. Seitdem hielten sich die Freundinnen, die sich seit 14 Jahren kennen, per Whatsapp auf dem Laufenden. Der letzte Satz, den Cornelia ihrer Freundin schrieb, lautete: "Wann bist du wieder hier?".

Ihre Gefühle spielen in so einer Ausnahmesituation verrückt, erklärte sie Domian. "Der Kopf ist zwischen 'Ich fühle mich leer, ich fühle mich betäubt."

Am Ende des knapp zehnminütigen Gesprächs sprach Domian der Anruferin sein tiefstes Beileid aus und bot ihr das Gespräch mit einer Psychologin an, was diese nach einer kurzen Bedenkpause annahm.

Christoph Fröhlich
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(