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Nachrichten aus Deutschland : Vater bricht nachts in Bank ein, während sein kleiner Sohn vor der Tür Schmiere steht

Vater bricht nachts in Bank ein - kleiner Sohn wartet vor der Tür +++ Junge verliert Teil des Beins bei Unfall auf Sommerrodelbahn +++ Explosion in Leipziger Wohnhaus +++ Lindberg: Wölfe brechen aus Gehege aus +++ So wird das Wetter nach "Xavier" +++ Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten: Vater bricht nachts in Bank ein, während sein kleiner Sohn vor der Tür Schmiere steht

Ein Elfjähriger wartete vor einer Bankfiliale, während sein Vater mit einem Winkelschleifer versuchte, den Tresor zu öffnen

Köln: Vater bricht nachts in Bank ein - kleiner Sohn wartet vor der Tür

Ein Mann ist in Köln nachts um halb zwei in eine Bank eingebrochen, während sein elfjähriges Kind und seine Frau draußen warteten. Das teilte die Polizei mit. Der Gestank von heißem Metall machte in der Nacht zu Sonntag einen Zeugen aufmerksam. Er sah, dass jemand Schmiere stand und wählte den Notruf. Die Beamten rückten mit einem Diensthund an und nahmen den polizeibekannten 32-Jährigen fest. Er hatte ein vergittertes Kellerfenster der Bank aufgeschnitten und versucht, einen Tresor mit einem Winkelschleifer zu öffnen.

Vor dem Gebäude trafen die anrückenden Polizisten die 27 Jahre alte Ehefrau des Täters und den elfjährigen Sohn des Paares an. Sie erzählte, mit ihrem Mann verabredet zu sein, gab sich aber ansonsten völlig ahnungslos. Auf dem Handy des Elfjährigen fanden die Polizisten allerdings eine recht eindeutige Nachricht des Mann in der Bank: Er könne wegen eines Hundes nicht aus dem Loch krabbeln.

Der Vater sollte einem Haftrichter vorgeführt werden. Auf die Mutter kommt laut Polizei ein Strafverfahren zu. Und: "Das Jugendamt wird über nächtlichen Aktivitäten der Familie in Kenntnis gesetzt."

Bestwig: Zwölfjähriger verliert Teil des Beins bei Unfall auf Sommerrodelbahn

Schockierender Unfall im Freizeitpark: Auf einer Sommerrodelbahn im Sauerland ist einem Jungen während der Fahrt ein Teil seines Beines abgetrennt worden. Ein Fuß des Zwölfjährigen sei am Samstag aus noch ungeklärten Gründen zwischen den Schlitten und die Schienen der Rodelbahn geraten, teilte der Betreiber des Freizeitparks Fort Fun Abenteuerland in Bestwig auf seiner Homepage mit. Das Bein sei in der Mitte des Unterschenkels abgetrennt worden.

Mitarbeiter des Parks seien umgehend am Ort gewesen und hätten sofort ein im Park tätiges DRK-Team sowie den Notarzt verständigt, so dass in kürzester Zeit Hilfeleistungen erfolgten, schrieb der Betreiber weiter. Das Kind sei per Hubschrauber in eine Klinik nach Gelsenkirchen geflogen worden. Über den aktuellen Zustand des Jungen lagen dem Park am Sonntag noch keine weiteren Informationen vor.

"Das Team des Freizeitparks Fort Fun Abenteuerland ist sehr betroffen", erklärte der Betreiber. In Gedanken sei man bei dem Kind und seinen Eltern. Wie alle Fahrgeschäfte des Parks unterliege die Rodelbahn Trapper Slider strengen Sicherheitsauflagen und werde durch den TÜV regelmäßig kontrolliert. Die Rodelbahn bleibe nach dem tragischen Unfall von Samstag vorerst geschlossen.

Hachrichten: Bestwig: Zwölfjähriger Junge verliert Teil des Beins bei Unfall auf Sommerrodelbahn

Aus bislang ungeklärten Gründen sei der Fuß des Jungen während der Fahrt zwischen Schlitten und Schienen der Sommerrodelbahn geraten (Symbolbild)

Explosion im Leipziger Plattenbau - Drei Bewohner verletzt

Drama im Plattenbau: Eine Explosion hat am Samstag einen Wohnblock in Leipzig erschüttert. Drei Menschen im Haus wurden teils schwer verletzt. Die betroffene Wohnung im dritten Obergeschoss geriet in Brand. Eine 43 Jahre alte Nachbarin aus der Etage darüber sprang aus Angst vom Balkon, sie wurde schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher berichtete. Eine 42-Jährige kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus, ein 69-Jähriger wurde mit einer leichten Platzwunde in die Klinik gebracht. Das Gebäude ist laut Polizei nicht bewohnbar. Zur Ursache der Explosion wird ermittelt.

Feuerwehr und Rettungskräfte brachten rund 20 Menschen in Sicherheit. Weitere Bewohner konnten ihr Zuhause selbstständig verlassen. Sie müssen anderweitig untergebracht werden. "Das Gebäude ist an diesem Wochenende nicht mehr bewohnbar", sagte der Polizeisprecher. Durch die Wucht der Detonation wurden Teile der Fassadenverkleidung und die Brüstung des Balkons der Wohnung abgerissen, Möbel und Gegenstände herausgeschleudert. Der Mann, der als Mieter dort gemeldet ist, war laut Polizei nicht zu Hause. Der Hof war übersät mit Glassplittern.

Nachbarn hätten von einem "lauten Rums" berichtet, sagte eine Sprecherin der Feuerwehr. Einsatzkräfte hätten den Brand dann schnell gelöscht. "Das Gebäude hat schwerste Schäden."

Betonmischer erfasst Fahrradanhänger und verletzt Zweijährige schwer

In Regensburg ist ein zweijähriges Kind, das in einem Kinderanhänger für Fahrräder saß, bei einem Unfall schwer verletzt worden. Wie die "Heimatzeitung" berichtet, hatte ein Betonmischer am Morgen beim Abbiegen an einer Kreuzung das Gespann offenbar übersehen und den Anhänger überfahren. Das Gefährt sei einige Meter mitgeschleift und "völlig zerfetzt" worden. Das darin sitzende Kind sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen, nach Informationen des Blattes aber nicht in Lebensgefahr. Die Mutter habe ebenso wie der Lkw-Fahrer einen Schock erlitten. Beide seien aber ansonsten unverletzt geblieben. Ein Gutachter ermittele im Auftrag der Staatsanwaltschaft zum Unfallhergang. 

Rottweil: Höchste Aussichtsplattform Deutschlands wird eröffnet

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Der Testturm für Aufzüge in Rottweil

In Rottweil in Baden-Württemberg wird am Wochenende die höchste Aussichtsplattform Deutschlands eröffnet. Sie befindet sich in 232 Metern Höhe in einem insgesamt 246 Meter hohen Testturm für Aufzüge, den das Unternehmen ThyssenKrupp in den vergangenen drei Jahren errichtet hat. Die Firma will die Anlage zur Entwicklung von Hochgeschwindigkeitsaufzügen nutzen. Die Plattform bietet den Besuchern vor den Toren der ältesten Stadt Baden-Württembergs einen 360-Grad-Blick. Für die Öffentlichkeit soll die Attraktion ab der kommenden Woche zugänglich sein. 

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Ein Mann steht auf der 232 Meter hohen Aussichtsplattform eines Testturms für Aufzüge in Rottweil. Die Attraktion wird ab der kommenden Woche für Besucher zugänglich sein.


Lindberg: Wölfe brechen aus Gehege aus

Aus einem Gehege in Lindberg im Nationalpark Bayerischer Wald sind in der Nacht zum Freitag einem "Bild"-Bericht nach sechs Wölfe ausgebrochen. Wie das Blatt weiter schreibt, soll versucht werden, die Tiere anzufüttern. Ansonsten müssten sie betäubt werden. Es könne sein, dass bei der Flucht durch Menschenhand nachgeholfen wurde, heißt es weiter im Bericht. Zudem scheint eines der Tiere von einer Bahn überfahren worden zu sein.

Weilmünster: 500.000 Liter Gülle ausgelaufen - ein komplettes Ökosystem ist tot

Am Morgen ist im hessischen Weilmünster, in der Nähe von Limburg, eine halbe Million Liter Gülle aus einer nahegelegenen Biogasanlage ausgelaufen und über einen Bach in die Flüsse Weil und Lahn gelaufen. Ein technischer Defekt soll nach einem Bericht des "Weilburger Tageblatt" der Grund für den Austritt der Gülle gewesen sein. Ein Sprecher des Landkreises Limburg-Weilburg sprach von einer ökologischen Katastrophe. Durch das ausgelaufene Düngemittel kippe die Ökologie in und um den Fluss herum und Tiere und Pflanzen verlieren ihren Lebensraum und verenden. Erst vor Kurzem wurde die Weil ökologisch saniert und man versuchte wieder Lachse und Muscheln anzusiedeln. Dies sei durch den Vorfall zunichte gemacht worden. Die zuständigen Behörden engagierten eine Fachfirma, die die Weil und die Lahn fachgerecht spülen soll.

Vollsperrung auf der A3 nach LKW-Unfall: Ein Toter

Laut lokalen Medienberichten kam es auf der A3 in Richtung Nürnberg zwischen der Ausfahrt Sinzing und Nittendorf am Morgen zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Laster soll eine Baustellenabsicherung überfahren haben, der Fahrer sei noch am Unfallort an seinen Verletzungen gestorben. Aus dem Unfall resultierte eine Vollsperrung, die sich bis zur A93 zurückstaute.

Ebenfalls auf der A3, am Dreieck Köln-Heumar, ereignete sich am Morgen ein weiterer Unfall, in den zwei LKW-Fahrer involviert waren. Das berichtet der General-Anzeiger. Auch hier ist eine Vollsperrung der A3 Richtung Oberhausen die Folge. Einer der LKW-Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Köln: Mann verschanzt sich mit Messer in Kiosk - SEK-Einsatz

In Köln hat sich am Morgen ein mit einem Messer bewaffneter Mann im Stadtteil Buchholz in einem Kiosk verschanzt. Wie die "Kölnische Rundschau" berichtet, umstellten Beamte der Polizei das Gebäude und rückten mit einem Sondereinsatzkommando an. Umliegende Straßen wurden für den Verkehr gesperrt. Gegen 9 Uhr konnte die Lage beendet werden. Mitarbeiter der Kölner Verkehrsbetriebe hatten die Beamten gerufen, nachdem der Mann in einem Bus auffällig geworden war. Als die Polizisten eintrafen, zückte er ein Messer und verschanzte sich in dem Kiosk.

Nach "Xavier": So wird das Wetter in Deutschland

Am Tag nach Sturmtief "Xavier" müssen Bahnreisende noch immer mit Beeinträchtigungen rechnen. Ansonsten sind die Aussichten für heute deutlich besser als gestern. Für die Nordseeküste gibt es allerdings eine Sturmflutwarnung. Alle aktuellen Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Video: Das Wetter in Deutschland am 06. Oktober 2017

 Nachrichten von Donnerstag, 5. Oktober:

Bayern: Rücksichtsloser Autofahrer fährt in Rettungsgasse Mann an

Ein rücksichtsloser Fahrer hat auf der Autobahn A96 (München-Lindau) in einer Rettungsgasse einen Mann angefahren und schwer verletzt. Der 43 Jahre alte Fahrer eines Geländewagens war am Donnerstag in einem Stau im Kreis Starnberg einfach durch die Rettungsgasse gefahren, die die anderen Verkehrsteilnehmer für die Einsatzfahrzeuge gebildet hatten. Ein 48 Jahre alter Lastwagenfahrer, der mit seinem Sattelschlepper auf den Standstreifen stand, stieg aus und wollte den Autofahrer von dem verbotenen Durchfahren der Rettungsgasse abhalten. Dabei wurde der Trucker von dem Geländewagen erfasst, der daraufhin an der Unfallstelle anhielt.

Bochum: Verein trauert um Fußballer, der von Straßenbahn erfasst wurde

Es geschah bereits am Dienstagmorgen. Gegen 4.30 Uhr kam es auf der Dorstener Straße zu einem tragischen Unfall, bei dem ein 18-Jähriger tödlich verletzt wurde, berichtete die Polizei. Der junge Mann lag im Gleisbett der Straßenbahn Linie 306 in Fahrtrichtung Wanne-Eickel Hauptbahnhof und wurde dort von der Straßenbahn überrollt. Nun trauert der Fußballverein um den Verlust des Mannschaftsmitglieds.

Baden-Baden: Anrufer gibt sich als Polizist aus und erkundigt sich nach Vermögen

Die Polizei Baden-Baden warnt vor einem Anrufer, der sich vornehmlich bei Senioren via Telefonanruf nach dessen Vermögensverhältnissen erkundigte. Der Mann gab sich am Telefon als Polizeikommissar aus und erklärte, dass man einen Einbrecher samt Diebesgut und Adressbuch sichergestellt hätte. In diesem Adressbuch sei die Adresse des Angerufenen verzeichnet. Daraufhin erkundigte sich der Anrufer, ob die Senioren im Besitz von Wertsachen wie Bargeld, oder Schmuck seien. Und ob diese auch fachgerecht in einem Tresor verschlossen seien. Die Senioren gaben dem Anrufer keine Auskunft, seine Methode funktionierte trotz örtlicher Nummer mit der Endung 110 nicht. Die Polizei warnt vor dieser Masche, richtige Beamte würden keinerlei Anrufe dieser Art tätigen. Wer einen solchen Anruf dennoch bekommt, der solle eine Auskunft vermeiden und dies bitte der örtlichen Polizei melden.

Coesfeld: 1,5 Tonnen Möhren auf der Fahrbahn

Mit einer ungewöhnlichen Gefahrenstelle hatte es die Polizei im Kreis Coesfeld am Donnerstagmorgen in Höhe des Tierparks Gut Eversum zu tun. An einem landwirtschaftlichen Anhänger hatte sich die Verriegelung gelöst, sodass 1,5 Tonnen Möhren auf der Fahrbahn gelandet waren. Die Polizei sicherte die ungewöhnliche Gefahrenstelle ab, bis der Landwirt ein "schweres Reinigungsgerät" geholt und die Straße gefegt hatte.

Nachrichten Deutschland - Möhren auf der Straße

Das ist kein Herbstlaub, das sind unzählige Möhren 

Eisenach: A4 Richtung Frankfurt vollgesperrt

Die A4 wird nach einem LKW-Unfall am Morgen für längere Zeit in Richtung Frankfurt/M. vollgesperrt bleiben. Kurz vor 7 Uhr war ein mit Papiertüten beladener tschechischer Lastzug bei Eisenach umgekippt. Der LKW kam über alle drei Fahrspuren zum Liegen und ragt sogar in den Gegenverkehr hinein. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und kam ins Krankenhaus. Aus dem beschädigten Tank der Zugmaschine liefen einige Hundert Liter Diesel auf die Fahrbahn und verteilen sich großflächig. Deshalb wird die Bergung des Lastzuges mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Eisenach-Ost über die B84/B19 nach Eisenach-West ab- und umgeleitet.

Nachrichten Deutschland - Laster umgekippt

Der Laster war über die komplette Autobahn gekippt und versperrt alle Spuren


Neuss: 25-Jährige auf offener Straße angeschossen - vermutlich Beziehungstat

Mehrere Kugeln feuerte ein Mann am Mittwochnachmittag auf die 25-Jährige auf offener Straße ab, eine traf sie an der Schulter, berichtet die Polizei. Die Schussverletzung wurde in einem Krankenhaus behandelt. Die Beamten gehen von einer Beziehungstat aus und haben einen 47-Jährigen im Visier. Am Donnerstagmorgen hat es einen SEK-Einsatz in der Maastrichter Straße gegeben. Spezialkräfte stürmten die Wohnung, berichtete "RP Online". Es ist noch nicht bestätigt, ob der Einsatz mit der Tat am Vortag in Verbindung gebracht werden kann. 

Ludwigsburg: Autotransporter fängt mit sämtlichen Neuwagen Feuer

Am Mittwochabend fing ein Autotransporter im Bereich der Rastanlage Sindelfinger Wald auf der A8 in Fahrtrichtung München Feuer, berichtete die Polizei. Von den fünf geladenen Neufahrzeugen blieb lediglich ein PKW ohne Schaden, während alle anderen Fahrzeuge stark bis total beschädigt wurden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 150.000 Euro. Die Feuerwehren aus Sindelfingen und Leonberg waren mit insgesamt 13 Fahrzeugen und 67 Mann vor Ort. Verletzt wurde niemand. Während der Lösch-und Bergungsarbeiten kam es zu einem Stau von 7 km.

Nachrichten Deutschland - Autotransporter brennt

Der ausgebrannte Autotransporter stand bei Sindelfingen auf der A8

Berlin: Motorradfahrer fährt 120km/h zu schnell

In der Nacht zu Donnerstag rastet ein Motorradfahrer mit Tempo 200 betrunken über die Stadtautobahn A100 bei Berlin, berichtete die Polizei. Erlaubt waren auf der Autobahn 80 km/h, teilweise sogar nur 60 km/h. Eine Zivilstreife bemerkte den 27-Jährigen, kurz darauf stoppten ihn die Polizisten. Eine Alkoholkontrolle ergab 0,6 Promille. Nun kommt auf den Motorradfahrer ein Verfahren wegen des Fahrens unter Alkoholeinfluss, ein Bußgeld und der Entzug der Fahrerlaubnis zu.

Wetterdienst warnt vor starken Orkanböen in Ost- und Norddeutschland

In Teilen Nord- und Ostdeutschlands drohen am Donnerstag Orkanböen, warnt der Deutsche Wetterdienst. Zwischen 8 und 22 Uhr drohen Böen der Stufe drei. Die Stufe vier ist die höchste Warnstufe für Orkanböen. Betroffen sind unter anderem Berlin, Brandenburg, Teile Sachsens, Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns sowie der Regierungsbezirk Kassel. Die Experten empfahlen, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden und warnten vor entwurzelten Bäumen, herabstürzenden Dachziegeln und Schäden an Gerüsten und Hochspannungsleitungen.

 Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


 Nachrichten von Mittwoch, 4. Oktober:

Erfurt: Leichen von Frau und Kleinkind im Auto gefunden

In der Nähe des Erfurter Ortsteils Kerpsleben wurden die Leichen einer 43-Jährigen und eines dreijährigen Mädchens in einem Auto gefunden, berichtete die Polizei. Der Lebensgefährte der Frau entdeckte die Toten in dem Wagen, welcher nach Angaben des MDR am Feldweg zwischen Kerspleben und Vieselbach stand. Derzeit werden die Spuren gesichert und die näheren Umstände des Geschehens ermittelt. Erkenntnisse zur Todesursache liegen bislang nicht vor. "Wir gehen von einem nichtnatürlichen Tod aus", sagte ein Polizeisprecher bislang nur.

Sinsheim: 300 Schulkinder nach Pfefferspray-Scherz evakuiert

Weil kurz nach 13 Uhr in der der Toilettenanlage der Theodor-Heuß-Schule in Sinsheim reizende Dämpfe festgestellt wurden, ist das komplette Gebäude geräumt worden. Insgesamt klagten 49 Schüler über Atemwegsreizungen. Sie wurden vor Ort medizinisch betreut. Rund 300 Schüler wurden in die Turnhalle geschickt. Die Feuerwehr Sinsheim führte Messungen hinsichtlich des Schadstoffes durch und stellte fest, dass zwei Kinder - ein Sechst- und ein Neuntklässler - in der Pause mit Pfefferspray hantiert hatten, woraufhin es zum Austritt des Stoffes kam. Der Unterricht konnte einige Zeit später fortgesetzt werden. 

Braunschweig: Bussard klemmt am Autodach

Unfreiwilliges Abenteuer für einen Greifvogel: Ein 31-Jähriger war mit seinem Auto in Braunschweig unterwegs, als ihm der Bussard entgegen kam. Bei dem Zusammenprall geriet der Vogel zwischen Autodach und Gepäckbox und blieb dort stecken, berichtet die Polizei. Der Fahrer fuhr sogleich zur Autobahnpolizei, die den Tierschutz alarmierte. Mitarbeiter konnten die Box lösen, sodass der Greifvogel wegfliegen konnte.

Krefeld: Familie erkrankt an Lebensmittelvergiftung nach Pilzekauf am Gemüsestand

Am Sonntag wurden an einem Gemüsestand auf einem Flohmarkt in der Mevissenstraße in Krefeld Pilze verkauft, unter denen giftige Knollenblätterpilze waren. Die Stadt Krefeld warnt Käufer von Pilzen dieses Marktes vor dem Verzehr. Eine fünfköpfige Familie soll aufgrund dessen eine Lebensmittelvergiftung erlitten haben und muss im Krankenhaus behandelt werden, berichtet der WDR. Personen, die etwa zehn Stunden nach dem Verzehr von Pilzen unter Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall leiden, sollten sich unverzüglich in eine Notaufnahme begeben. Zur Sicherung eines Vergiftungsfalles sollten Pilze der verzehrten Speise sichergestellt und mitgebracht werden. Die Warnung bezieht sich ausschließlich auf Pilze, die an dem Gemüsestand an der Mevissenstraße in Krefeld am 1. Oktober gekauft wurden.

Dortmund: Tanklaster liegt quer über der A45 

Die Autobahn A45 in Richtung Frankfurt ist nach einem Verkehrsunfall eines Tanklastzuges kurz vor der Anschlussstelle Freudenberg gesperrt, berichtet die Polizei. Der Tanklastzug kippte bei einer Baustelle um und liegt nun quer auf der Fahrbahn. Der Fahrer blieb unverletzt, doch der LKW-Tank wurde beschädigt, sodass Kraftstoff ausläuft. Deshalb dauern die Bergungsarbeiten noch bis in die Abendstunden an. Erschwert werden diese, weil sich der umgekippte LKW unter einer Brücke befindet.

Empfohlene Umleitung: über die A4 bei Krombach und A45 bei Siegen.

Osnabrück: Auffahrunfall auf A30 - LKW-Fahrer tödlich verunglückt

Gegen 7 Uhr morgens war ein LKW-Fahrer auf der A30 in Richtung Niederlande unterwegs, als er zwischen der Anschlussstelle Natbergen und dem Kreuz Osnabrück-Süd bei stockendem Verkehr auf einen vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Durch den Zusammenstoß wurde er in seinem Führerhaus eingeklemmt. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er seinen Verletzungen erlag. Auch sein Beifahrer zog sich schwere Verletzungen zu, der 47-jährige Fahrer des vorausfahrenden LKW erlitt leichte Verletzungen. Für die Bergung der Fahrzeuge und der Reinigung der Fahrbahn ist die Autobahn ab der Anschlussstelle Natbergen noch voraussichtlich bis mittags gesperrt. Eine Ableitung ist eingerichtet, dennoch staut sich der Verkehr aktuell auf einer Länge von zehn Kilometern.

A1: Laster verliert Leergut

Das hat ordentlich gescheppert: In der Nacht zu Mittwoch hat ein Sattelzug auf der A1 auf dem Autobahnzubringer Arsten Kisten mit Leergut verloren. Der Fahrer wollte von der Autobahn auf den Autobahnzubringer fahren, als in der langgezogenen Rechtskurve die Ladung des Lkws verrutschte und durchbrach die Plane. Die Bierkästen verteilten sich über die Fahrstreifen beider Fahrtrichtungen. Der Autobahnzubringer musste daher vollgesperrt werden. Bei den Aufräumarbeiten mit Kehrmaschine und Radler bekam die Polizei spontane Unterstützung: Mehrere Helfer griffen zum Besen und fegten die Scherben von der Fahrbahn, sodass zumindest ein Fahrstreifen stadtauswärts schnell wieder freigegeben werden konnte.

So wird das Wetter in Deutschland: 

Sehen Sie die Wettervorhersage für Mittwoch, 4. Oktober:


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


 Nachrichten von Dienstag, 3. Oktober:

Hagen: Auto rast in Garten

Ein 19-Jähriger ist am Dienstagnachmittag in Richtung Hagen-Breckerfeld, als er aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und in einen Garten raste. Hierbei überschlug sich der weiße Renault und blieb auf dem Dach liegen, berichtete die Polizei. Der junge Mann wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. An dem Fahrzeug entstand ein Totalschaden. Da Benzin aus dem Fahrzeug in einen nahegelegenen Bach lief, wurde von der Feuerwehr eine Ölsperre aufgebaut.

Nachrichten Deutschland - Auto rast in Garten

Der 19-jährige Hagener landete mit seinem Auto am Dienstagmittag in einem Garten

Düsseldorf: Gruppe verprügelt unvermittelt Passanten

Noch unklar sind die Hintergründe zu zwei Körperverletzungsdelikten am Montagabend an der Unterführung des Bahnhofs Eller-Süd, bei denen drei Männer zum Teil lebensbedrohlich verletzt wurden - ein 36-Jähriger befindet sich noch in stationärer Behandlung, berichtet die Polizei. Die Opfer waren kurz vor Mitternacht von der fünf bis sechsköpfigen Gruppe zwei Mal unvermittelt angegriffen worden. Die Staatsanwaltschaft wertete diesen Fall als versuchtes Tötungsdelikt, die Mordkommission ermittelt und die Polizei bittet um Zeugenhinweise.


 Nachrichten von Montag, 2. Oktober:

Wittenberg: 30-Jähriger nach Schlägerei gestorben

Ein Mann aus Sachsen-Anhalt ist nach einer Schlägerei an seinen Verletzungen gestorben, wie die Polizei mitteilte. Das Opfer war am Freitagnachmittag mit seiner 24-jährigen Begleiterin in Wittenberg unterwegs, als das Paar auf dem Arsenalplatz von einer drei- bis vierköpfigen Gruppe angepöbelt wurde. Dabei kam es zu einer Schlägerei zwischen dem 30-Jährigen und einem 17-Jährigen aus der Gruppe. Der Mann bekam mehrere Schläge ins Gesicht und stürzte auf den Hinterkopf. Er starb in der Nacht zum Samstag im Krankenhaus. Der verdächtige Jugendliche konnte später von Polizeibeamten gestellt werden. Gegen den 17-Jährigen wurde zunächst kein Haftbefehl erlassen. Derzeit wertet die Polizei Videomaterial von einer Überwachungskamera aus. Während Polizei und Staatsanwaltschaft noch ermitteln, griffen die AfD Sachsen-Anhalt sowie die NPD Wittenberg den Vorfall bereits in Posts auf ihren Facebook-Seiten auf.

Herne: Mann überfällt Spielhalle und Supermarkt - trotz Krankenhausaufenthalts

Obwohl er im Krankenhaus lag, soll ein 55-Jähriger zwei Raubüberfälle in Herne begangen haben. Der Mann sei während eines stationären Aufenthalts in seinem Krankenbett festgenommen worden und ist nun in Untersuchungshaft, teilte die Polizei mit. Der vorbestrafte Tatverdächtige soll am Samstag eine Spielhalle überfallen haben. Ein Passant hatte beobachtet, wie der Mann nach der Tat wieder ins Krankenhaus gekommen war. Wegen eines Überfalls auf einen Supermarkt zwei Tage zuvor wurde ohnehin schon nach dem Mann gefahndet. 

Aachen: Mann verläuft sich beim Pilzesammeln

Vor lauter Pilzesammeln hat ein Mann seine Frau zurückgelassen und sich dabei im Wald verlaufen, berichtete die Polizei. Das niederländische Paar war am Sonntagmorgen im Zweifaller Wald unterwegs, um Pilze zu suchen. Jeder ging dabei in eine andere Richtung, sodass sich die beiden um die Mittagszeit aus den Augen verloren. Gegen 17.30 Uhr hatte das Paar ein letztes Mal telefoniert, teilte die 56-jährige um 20 Uhr verzweifelt der Polizei mit. Bei diesem Telefonat hatte der Mann angegeben, nicht zu wissen wo er sei. Er sei viel bergauf und bergab gelaufen. Die Polizei leitete daraufhin eine Suche nach dem letzten bekannten Standort des Mannes ein. Erschwerend kam hinzu, dass der Vermisste auf ein Hörgerät angewiesen ist und dessen Batterien leer waren. Gegen 23.30 Uhr tauchte der 60-Jährige dann leicht lädiert, mit Schmerzen in den Füßen und in den Knien, vor einem Hotel auf. Er sei im dunklen Wald völlig orientierungslos mehrfach gestürzt, an Wurzeln und Ästen hängengeblieben. Sonst gehe es ihm gut, so der 60-Jährige sichtlich erleichtert. Diesen Ausflug wird das Paar wohl nicht so schnell vergessen.

Ulm: 18-Jährige missachtet Vorfahrt, acht Schwerverletzte

Bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Ulm sind am Sonntagabend acht Menschen schwer verletzt worden. Eine 18-Jährige missachtete beim Linksabbiegen die Vorfahrt, sodass zwei Autos zusammenstießen, wie die Polizei mitteilte. Alle acht Insassen in den beiden Wagen trugen schwere Verletzungen davon und mussten mit Rettungswagen und einem Hubschrauber in Kliniken gebracht werden.

Mülheim: 16 Patienten bekommen im Krankenhaus Lungenentzündung, vier von ihnen sterben

Bereits Anfang September wurden Legionellen im Trinkwasser und in der Klimaanlage des Evangelischen Krankenhauses nachgewiesen. Sofortmaßnahmen seien ergriffen worden, erklärte das NRW-Gesundheitsministerium am Sonntag. Seitdem sei es zu keinen weiteren Infektionen gekommen. Doch unter den 16 Betroffenen, die die Lungenentzündung bekamen, waren laut Gesundheitsministerium auch vier Patienten, die an schwersten Grunderkrankungen litten und inzwischen starben. Ob und inwieweit die Legionelleninfektionen zum Tod beigetragen haben, könne "weder bestätigt noch ausgeschlossen werden", hieß es.

Mönchengladbach: 15-Jähriger stirbt an Meningitis

Es geschah bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag: Ein 15-jähriger Mönchengladbacher Schüler ist an Meningitis gestorben, berichtet "RP Online". Die Eltern der Kinder, die mit ihm in den vergangenen zehn Tagen direkten Kontakt hatten, mögen sich in der Kinderklinik des Elisabeth-Krankenhauses in Rheydt melden. Die Gesundheitsbehörde hat Maßnahmen wie Antibiotikaprophylaxe vorbereitet, um diese Personen, die sich eventuell angesteckt haben könnten, zu schützen. Eine Meningokokken-Infektion ist eine schwere Erkrankung, die innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden kann. Symptome von Meningitis sind Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und Übelkeit. Direkt betroffen dürften 30 Schüler sein, die mit dem verstorbenen Jungen in eine Klasse gingen. Aber auch auf dem Schulhof könnte es zu Kontakten gekommen sein. Am häufigsten werden Meningokokken als Tröpfcheninfektion übertragen. In Mönchengladbach wurden in diesem Jahr bisher zwei Fälle gemeldet, im vergangenen Jahr war es einer.

Bad Godesberg: Mann in Einkaufspassage niedergeschossen

Am Samstagabend gegen 23 Uhr hatten Zeugen der Polizei Schussgeräusche und einen Verletzten gemeldet, der auf dem Boden der Arcadia-Passage in Bad Godesberg bei Bonn lag. Der 36-Jährige wurde mit Verletzungen im Unterkörper und an den Beinen in ein Krankenhaus gebracht, berichtet die Polizei. Zeitgleich stellte sich auf der Polizeiwache Bad Godesberg ein 23-jähriger Mann. Er gab an, dass er in einem Streitgeschehen mit einer Handfeuerwaffe auf den 36-jährigen geschossen und ihn verletzt habe. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Kurze Zeit später wurde in Tatortnähe ein 27-Jähriger festgenommen, der ebenfalls an dem Tatgeschehen beteiligt gewesen sein könnte. Die Ermittlungen zum Hintergrund, dem genauen Tatablauf und den Tatbeiträgen der Festgenommenen dauern an. Die Mordkommission bittet um Zeugenaussagen.

So wird das Wetter in Deutschland: 

Sehen Sie die Wettervorhersage für Montag, 2. Oktober:


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


 

dm