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Mutmaßlicher NS-Kriegsverbrecher: Der Fall John Demjanjuk

Vor einigen Monaten noch weithin unbekannt, hat John Demjanjuk inzwischen traurige Berühmtheit erlangt. Nach langem juristischen Tauziehen ist der mutmaßliche NS-Kriegsverbrecher von den USA nach Deutschland ausgeliefert worden. Hier muss er sich vor Gericht verantworten. Worum es im Fall Demjanjuk geht - und wer dieser Mann ist.

Der mutmaßliche NS-Kriegsverbrecher John Demjanjuk muss sich in Deutschland vor Gericht verantworten. Nach wochenlangem juristischen Tauziehen war der 89-Jährige im Mai von den USA ausgeliefert worden.

Das Verfahren gegen Demjanjuk wird nach Einschätzung eines der Gründer des Simon-Wiesenthal-Zentrums, Rabbi Marvin Hier, wahrscheinlich der letzte Prozess gegen einen mutmaßlichen Nazi-Kriegsverbrecher sein.

stern.de erklärt, was Demjanjuk vorgeworfen wird, warum er erst jetzt vor ein Gericht kommt und wie er sich wehrt.

Wer ist dieser Mann?

Iwan Nikolajewitsch Demjanjuk wurde am 3. April 1920 in einem Dorf in der Ukraine geboren und arbeitete als Traktorist, bis er im Zweiten Weltkrieg Soldat in der Roten Armee wurde. Die Wehrmacht nahm ihn 1942 gefangen. Nach dem Krieg wanderte er in die USA aus, wurde Arbeiter beim Autobauer Ford und erhielt die US-Staatsbürgerschaft. Mit seiner Familie lebte er in einem Vorort von Cleveland in Ohio.

Was wirft ihm die Münchner Staatsanwaltschaft vor?

Demjanjuk soll als "Trawniki" (einheimischer "Hilfswilliger") der SS Aufseher im Vernichtungslager Sobibor im besetzten Polen gewesen sein und beim Mord an 29.000 Juden geholfen haben. Im Oktober 1943 soll er nach Angaben der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in das bayerische Lager Flossenbürg abkommandiert worden sein. Dort war er den Vorwürfen zufolge bis Dezember 1944 Wachmann mit der Dienstnummer 1393.

Warum kommt Demjanjuk erst jetzt vor Gericht?

Demjanjuk war 1988 in Israel zum Tode verurteilt worden, weil Überlebende und Richter ihn für den berüchtigten KZ-Aufseher "Iwan den Schrecklichen" in Treblinka hielten - eine Verwechslung, wie sich nach Öffnung der sowjetischen Archive herausstellte. 1993 wurde er freigelassen und kehrte in die USA zurück, wo die Justiz aber weiter gegen ihn ermittelte. Die US-Ermittler erhielten aus Russland einen von der SS für den "Hilfswilligen" Demjanjuk ausgestellten Dienstausweis. Danach wurde er im März 1943 nach Sobibor abkommandiert. Der Ausweis wurde von US-Gutachtern und dem Bayerischen Landeskriminalamt für echt erklärt. Er ist das wichtigste Beweismittel. Außerdem hatte ein ebenfalls aus der Ukraine stammender ehemaliger KZ-Wachmann in einem sowjetischen Kriegsverbrecherprozess Demjanjuk als Freund genannt, mit dem zusammen er in Sobibor und 1944 im KZ Flossenbürg in Bayern gedient habe. In Flossenbürg wurde Demjanjuk als bewaffneter Wachmann unter derselben Dienstnummer - 1393 - geführt wie in dem Dienstausweis.

Was sagt Demjanjuk?

Er bestreitet alle Vorwürfe und behauptet, er sei lediglich Kriegsgefangener gewesen. Für den Notfall hat sein Verteidiger Ulrich Busch jedoch eine zweite Argumentationskette aufgebaut, die lautet: Demjanjuk war bei seiner Gefangenschaft erst 22 Jahre alt, in den Augen der Nazis ein slawischer Untermensch. Er habe vor der Wahl gestanden, im Lager zu verhungern oder den Deutschen zu dienen.

Warum soll er gerade in München vor Gericht?

Im Unterschied zu den meisten anderen Staaten verjähren Mord und Beihilfe zum Mord in Deutschland nicht. Die USA, Polen und die Ukraine konnten oder wollten ihn nicht vor Gericht stellen. Die Zentrale Ermittlungsstelle für NS-Verbrechen in Ludwigsburg übernahm die US-Unterlagen und führte die Ermittlungen zum Abschluss. Weil Demjanjuk 1945 in einem Auffanglager für Kriegsflüchtlinge bei Starnberg registriert worden war, gilt das als sein letzter Wohnsitz in Deutschland. Deshalb übertrug der Bundesgerichtshof den Fall der Münchner Justiz. Diese stellte im März Haftbefehl aus.

Welche Strafe droht Demjanjuk?

Für Beihilfe zum Mord in jedem einzelnen Fall droht eine Strafe von 3 bis 15 Jahren. Bei 29.000 Fällen muss er selbst bei mildernden Umständen mit einer langjährigen Haftstrafe rechnen.

Was passiert, wenn er vor dem Urteil verhandlungsunfähig wird?

In die USA darf er nicht mehr zurück. Sollte er vor Ende des wahrscheinlich langwierigeren Prozesses haft- oder verhandlungsunfähig werden oder sollte es zu einem Freispruch kommen, würde er wohl als Sozial- und Pflegefall in München bleiben müssen.

AP / AP
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