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Srebrenica-Völkermord: UN-Tribunal verurteilt serbische Offiziere zu lebenslanger Haft

Das Massaker von Srebrenica war das schlimmste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach neun Jahren ging nun der umfangreichste Prozess zum Völkermord in Den Haag zu Ende.

Eine Mitarbeiterin der Sondergruppe des UN-Tribunals für Kriegsverbrechen entfernt Erde von Skeletten in einem Massengrab in der Nähe der früheren Moslem-Enklave Srebrenica, Bosnien-Herzegowina.

Eine Mitarbeiterin der Sondergruppe des UN-Tribunals für Kriegsverbrechen entfernt Erde von Skeletten in einem Massengrab in der Nähe der früheren Moslem-Enklave Srebrenica, Bosnien-Herzegowina.

Zwei ranghohe ehemalige serbische Offiziere sind für den Völkermord im bosnischen Srebrenica endgültig schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das UN-Tribunal für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien bestätigte damit am Freitag in Den Haag im Berufungsverfahren die Urteile der ersten Instanzgegen den 57-jährigen Vujadin Popovic und den 75 Jahre alten Ljubisa Beara. Außerdem wurden drei weitere ehemalige Offiziere im damaligen bosnisch-serbischen Generalstab unter General Ratko Mladic zu Gefängnisstrafen von 13, 18 und 35 Jahren für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Mit diesem Urteil ist der bisher umfangreichsten Prozess zum Völkermord in Srebrenica nach neun Jahren zu Ende gegangen.

Serbische Einheiten hatten während des Bosnien-Kriegs im Juli 1995 die damalige UN-Schutzzone im Osten des Landes überrannt und anschließend rund 8000 muslimische Männer und Jungen ermordet. Srebrenica gilt als schlimmstes Kriegsverbrechen auf europäischem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg.

Anmerkung der Redaktion: Am 3. Februar, also nach Erstellung dieser Nachricht urteilte der Internationale Gerichtshof, dass die Kriegsverbrechen der Serben und Kroaten nicht als Völkermord bezeichnet werden können.

ivi/AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.