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Alien-Hype in USA Anstehender Ufo-Bericht: 120 auffällige Erscheinungen, die keiner erklären kann

Pentagon bestätigt: US-Navy sichtet Unterwasser-Ufos auf ihren Radaren
Sehen Sie im Video: Pentagon bestätigt – US-Navy sichtet Unterwasser-Ufos auf ihren Radaren.


Das Pentagon veröffentlicht immer öfter Aufnahmen von unbekannten Licht- oder Luftphänomenen. Diese Aufnahmen aus dem Jahr 2019 stammen von einem Zerstörer der US-Marine. Eine Nachtsichtaufnahme zeigt mysteriöse, blinkende Objekte, die über einem Kriegsschiff fliegen. 
Jetzt hat der „Washington Examiner“ berichtet, dass die US-Navy auf ihren Radaren auch Unterwasser-UFOs oder besser USOs, also unidentifizierte schwimmende Objekte, entdeckt haben soll.    Unter Berufung auf Sicherheitskreise soll die Geschwindigkeit der Objekte auf mehr als 100 Knoten, das sind 185 km/h, geschätzt worden sein. 
Für normale U-Boote ist bei etwa 75 km/h Schluss. Das liegt am Wasserwiderstand, mit dem Unterwasserfahrzeuge zu kämpfen haben. 
Aber – ausgeschlossen sind Unterwassergeschwindigkeiten von über 100 Knoten nicht. Zumindest in der Theorie. Denn seit den 1970er Jahren tüfteln Militärs an einer Technik mithilfe von Luftblasen, bzw. einer Lufthülle  den Wasserwiderstand für Torpedos zu senken, die sogenannte Superkavitation. Eine Technik, die theoretisch auch für größere U-Boote denkbar ist. 
Auch die zuvor gezeigten Bilder von angeblichen Flugobjekten könnten eine andere Erklärung als außerirdische Technik haben: 
Internet-User haben belegen können, dass die dreieckige Form der vom Pentagon veröffentlichten Lichterscheinung einzig von der dreieckigen Öffnung der Kamerablende herrührt. Durch den sogenannten Bokeh-Effekt erscheinen unscharfe Lichtpunkte dreieckig. 
Auch wenn die meisten Beweise für vermeintlich außerirdische Aktivitäten auf der Erde widerlegt wurden, die Sichtungen von nichtidentifizierten Luft- und Lichtphänomenen hat in den letzten Jahren zugenommen. 
Anfang 2020 hat das Pentagon drei vormals geheime Videoaufnahmen veröffentlicht, auf denen unidentifizierte Flugobjekte zu sehen sein sollen.
Das erste Video zeigt Aufnahmen der US-Airforce. 
Einer der Piloten, die das Objekt 2004 beobachtet hatten, sagte:  „Es hat schneller beschleunigt als alles, was ich bisher gesehen habe.“ 
Jetzt plauderte der ehemalige Direktor des Nationalen Geheimdienstes der USA John Ratcliffe aus dem Nähkästchen. 
Er erzählte in den Fox News, dass es viel mehr Sichtungen gegeben habe, als veröffentlicht wurden.  Es gehe dabei um Sichtungen von Piloten der Marine oder der Luftwaffe oder von Satellitenbildern.
Die USA hätten UFOs beobachtet, die die Schallmauer ohne Schallknall durchbrechen konnten und die extreme Flugmanöver vollführt hätten, die mit jeglicher bekannter Technologie unmöglich wären.
Die Enthüllungen erhöhten die Aufregung über einen bevorstehenden Bericht, in dem detailliert beschrieben wird, was die US-Regierung beobachtet hat.
Der Regierung wurde im Dezember eine Frist von 180 Tagen eingeräumt, um ihre Kenntnisse offenzulegen, was bedeutet, dass der Bericht vor dem 1. Juni veröffentlicht werden soll.
Der vom Pentagon und den Geheimdiensten erstellte Bericht muss unter anderem alle Bedrohungen identifizieren, die von nicht identifizierten Luftphänomenen ausgehen, und ob sie ausländischen Gegnern zugeschrieben werden können.
John Ratcliffe sagte, dass viele der Vorfälle immer noch keine einfache Erklärung haben.
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"I want to believe", bekennt Agent Fox Mulder in "Akte X" – und auch höchst reale Menschen wie Barack Obama sprechen öffentlich über Ufos und Außerirdische. In den USA wird ein geheimer US-Bericht dazu veröffentlicht und heizt die Faszination an.

Schon zu seiner Zeit als US-Präsident war Barack Obama von Außerirdischen und Unidentifizierten Flugobjekten (Ufos) fasziniert – und nun hat er diese Faszination unter Gleichgesinnten weltweit neu angeheizt. "Die Wahrheit ist, dass als ich damals ins Amt kam, ich gefragt habe: "Gibt es ein Labor irgendwo, in dem wir Proben von Außerirdischen und Raumfahrzeugen aufbewahren?", sagte der Demokrat, der zwischen 2009 und 2017 Präsident war, dem Moderator James Corden in dessen Show beim TV-Sender CBS. "Es wurde dann ein bisschen nachgeforscht und die Antwort ist 'Nein'." 

Doch dann sprach Obama weiter – und ließ Ufo-Fans weltweit aufhorchen: "Was wahr ist, und ich meine es ernst hier, ist, dass es Bildmaterial und Aufzeichnungen über Objekte am Himmel gibt, von denen wir nicht genau wissen, was sie sind. Wir können nicht erklären, wie sie sich fortbewegen, ihre Flugroute. Sie hatten kein einfach erklärbares Muster." Darauf angesprochen witzelte Obamas ehemaliger Stellvertreter und jetziger US-Präsident Joe Biden nur: "Ich würde ihn nochmal fragen."

Behörden untersuchen "ungeklärte Phänomene in der Luft"

Hinter den Kulissen aber arbeiten Regierungsbeamte der "Unidentified Aerial Phenomena Task Force" schon seit längerem an einem Bericht zu diesem Thema. Es handele sich um ein Papier des Verteidigungsministeriums in Zusammenarbeit mit Geheimdiensten, sagte kürzlich die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki. Die Arbeitsgruppe war mit dem Ziel gegründet worden, "ungeklärte Phänomene in der Luft, die möglicherweise eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellen könnten, zu entdecken, zu analysieren und zu katalogisieren", wie es vom Verteidigungsministerium hieß. Ein Bericht der Task Force über ihre Arbeit war gesetzlich vorgeschrieben worden.

Eine freigegebene Version des höchst geheimen Berichts soll US-Medienberichten zufolge noch im Juni dem US-Kongress vorgelegt werden. Ob sie auch für die Öffentlichkeit zugänglich wird, war zunächst jedoch unklar und wurde von vielen Experten angezweifelt.

Alien-Hype in USA: Anstehender Ufo-Bericht: 120 auffällige Erscheinungen, die keiner erklären kann

Hintergrund sind rund 120 auffällige Erscheinungen, die unter anderem Piloten der US-Marine in den vergangenen 20 Jahren beobachtet haben wollen. Die Piloten berichteten von Objekten, die ohne sichtbaren Motor oder Abgase stundenlang in der Luft blieben, manchmal bei Überschallgeschwindigkeit und in Höhen von mehr als 9000 Metern. Teils existieren Videos und Fotos, die die Existenz dieser Objekte beweisen sollen.

Keine Hinweise auf Außerirdische

Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf mit der Arbeit an dem Bericht vertraute Regierungsbeamte, dass das Papier zu dem Schluss komme, dass die Erscheinungen weder auf das US-Militär noch auf staatliche US-Technologie zurückzuführen seien. Den Beamten zufolge bedeuten die Erkenntnisse, dass die Regierung nicht definitiv ausschließen kann, dass es sich bei den von den Militärpiloten beobachteten Phänomenen um außerirdische Raumfahrzeuge handelt. Allerdings gebe es auch keine Hinweise dafür, dass tatsächlich Außerirdische beobachtet wurden.

Genaue Erklärungen für die Erscheinungen liefert der Bericht demnach nicht. Manche Experten sorgen sich, dass es sich um militärische Experimente etwa von China oder Russland mit Überschall-Technologie handeln könnte.

Er habe "keine großen Erwartungen" an den Bericht, sagt Hansjürgen Köhler, der 1976 das private Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (Cenap) in Deutschland mitgegründet hat. Das hat es sich zur Aufgabe gemacht, Berichte über Himmelsphänomene zu prüfen. Der Bericht werde wohl "keine sensationellen Ergebnisse bringen", da schon im Vorfeld durchgesickert sei, dass der genaue Hintergrund der Vorfälle bislang zumindest nicht ermittelt werden konnte.

Seines Wissens nach sprächen aber alle Indizien eher für Drohnen, Ballons oder etwas in dieser Art, sagt Köhler, der einen ähnlichen Bericht auch in Deutschland gerne sehen würde. "Die Erwartungshaltungen diverser Ufo-Fans, die von abgestürzten Untertassen und Alien-Leichen träumen, werden sicherlich enttäuscht werden."

Aliens würden Obamas Ansichten nicht ändern

Ex-Präsident Obama jedenfalls, der mit seinen Äußerungen den Hype anfachte, würde sich von einer möglichen nachweislichen Entdeckung von außerirdischem Leben nicht beirren lassen, wie er dem Moderator Ezra Klein in dessen "New York Times"-Podcast sagte. "Es würde meine politischen Ansichten überhaupt nicht verändern. Denn die sind komplett auf der Tatsache basierend, dass wir winzige Organismen auf einem kleinen Flecken in der Mitte des Weltraums sind. Wir geben das Beste. Und das Beste, was wir machen können, ist uns gegenseitig besser zu behandeln, denn wir sind alles, was wir haben. Und ich würde hoffen, dass das Wissen, dass es Außerirdische gäbe, die Auffassung der Menschen stärken würde, dass das, was wir alle gemeinsam haben, ein bisschen wichtiger ist."

nik AFP

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