Vor der Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Bei dem Tier handelt es sich um den als „Timmy“ bekannt gewordenen Buckelwal. Der stern-Newsblog.
Seit Anfang März irrte ein Buckelwal vor der deutschen Ostseeküste umher und strandete dabei mehrmals – erst in Schleswig-Holstein vor Timmendorfer Strand – daher der Name „Timmy“ – und schließlich am 31. März endgültig vor der Insel Poel in der Wismarer Bucht (Mecklenburg-Vorpommern). Von dort startete eine groß angelegte Rettungsaktion.
Buckelwal „Timmy“ ist tot
Der Buckelwal wurde in einer Transport-Barge Richtung Nordsee gebracht. Am 2. Mai wurde „Timmy“ freigelassen. Genau zwei Wochen später steht fest: Das Tier ist tot.
Alle Entwicklungen im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Behörden bestätigen: „Timmy“ ist tot
Bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt handelt es sich nach Angaben der Behörden um „Timmy“. An dem Tier wurde ein zuvor angebrachter Tracker gefunden, wie das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern und die dänische Umweltbehörde mitteilen.
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Tim Schulze
Alle, die das Schicksal des gestrandeten Wals interessiert und es mitfühlend verfolgt haben, warten auf die Nachricht: Handelt es sich bei dem toten Tier vor Anholt um den Buckelwal, der erst vor Timmendorfer Strand und später vor der Insel Poel gestrandet war? Hier sind Bilder, die den Wal-Kadaver von der Insel Anholt mitten im Kattegat zeigen.
Tierärztin Anne Herrschaft, die zum Team der privaten Rettungsinitiative gehört, nimmt den Wal vor Anholt in Augenschein. Identifizieren konnte sie ihn nicht. Aktuell ist sie ein zweites Mal auf dem Weg zum Wal. Marcus Golejewski / DPA
Die örtliche Naturschutzbehörde hat Gewebeproben entnommen, die endgültig Gewissheit verschaffen werden. Marcus Golejewski / DPA
Die Proben werden an deutsche und dänische Wissenschaftler geschickt. Marcus Golejewski / DPA
Ein Teil der Gewebeproben geht zum Beispiel an ein Labor nach Hannover und wird dort frühestens am Montag untersucht werden. Marcus Golejewski / DPA
Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um den gestrandeten Wal handelt, ist groß. Schließlich kommen Buckelwale nicht allzu häufig in der Ostsee vor. Zudem hat der Kadaver in etwa die gleiche Größe wie das gestrandete Tier. Marcus Golejewski / DPA
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Stefan Düsterhöft

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um den in Deutschland mehrfach gestrandeten Wal oder nicht? Darüber soll es bald Gewissheit geben, nachdem Morten Abildstrøm von der dänischen Naturschutzbehörde und eine deutsche Tierärztin den Wal erneut begutachtet haben. Gerade sollen sie unterwegs zu dem Tier sein. RTL hat zuvor mit Abildstrøm gesprochen. „Ich habe keine Ahnung, ob es Timmy ist oder nicht”, erklärte er gegenüber dem Fernsehsender. Er habe „nie gesagt”, dass es sich um das Tier handele. „Aber ein Buckelwal in dänischen Gewässern ist sehr selten. Vielleicht ist es also der Wal aus Deutschland oder vielleicht ist es ein anderer.”
Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.
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Stefan Düsterhöft

Ein Vertreter der dänischen Naturbehörde will heute Mittag zusammen mit einer deutschen Tierärztin den vor der Insel Anholt liegenden toten Wal nochmals begutachten. Das sagt Morten Abildstrøm von der Behörde Naturstyrelsen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Möglicherweise könne die Tierärztin herausfinden, ob es sich bei dem verendeten Tier um den zuvor mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwal handle, sagt Abildstrøm.
Die Tierärztin gehört zu der privaten Initiative, die den vor der Insel Poel gestrandeten Wal per Lastkahn Richtung Nordsee transportiert hatte – eine Aktion, von der viele Experten zuvor abgeraten hatten.
Die Tierärztin gehört zu der privaten Initiative, die den vor der Insel Poel gestrandeten Wal per Lastkahn Richtung Nordsee transportiert hatte – eine Aktion, von der viele Experten zuvor abgeraten hatten.
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Stefan Düsterhöft

Toter Wal wird heute erneut untersucht
Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um „Timmy“? Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, ist gestern nach Anholt gereist, um den Wal-Kadaver zu inspizieren – doch das hat keine Klarheit gebracht, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD).
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigt er an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläutert ein Sprecher des Ministers.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist deshalb nicht genau zu erkennen.
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Phil Göbel
Kein GPS-Sender am Wal gefunden
Ob der tote Wal vor der dänischen Insel Anholt der zuvor in der deutschen Ostsee gestrandete Buckelwal ist, ist weiter unklar. Das sagte Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen zur Nachrichtenagentur DPA. Man habe keinen GPS-Sender am Tier gefunden.
Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem Tier eine Gewebeprobe aus der Schwanzflosse entnommen wurde. Diese Probe soll nun nach Deutschland geschickt und dort untersucht werden. Abildstrøm sagte, er sei sich zu 95 Prozent sicher, dass es sich bei dem verendeten Meeressäuger um einen Buckelwal handle. Er könne es aber nicht mit Sicherheit sagen, da der Wal auf der Seite und halb unter Wasser liege. Das Tier sei zwölf Meter lang, sagte Abildstrøm.
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Lena Keppler
Wochenlang beschäftigte das Drama um den gestrandeten Buckelwal in der Ostsee. Nun soll kurz nach dessen Rettungsaktion ein toter Wal vor Dänemarks Küste gefunden worden sein. Doch ist es „Timmy“? Mehr dazu sehen Sie im Video.
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Phil Göbel
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus sagt, sein Haus stehe seit der Nacht in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und darüber hinaus mit der dänischen Umweltbehörde.
„Ziel ist es, zu erfahren, ob es sich bei dem toten Wal um das Tier handelt, das zuvor mehrfach in der Wismarbucht gestrandet war.“ Er warnte vor Spekulationen.
„Ziel ist es, zu erfahren, ob es sich bei dem toten Wal um das Tier handelt, das zuvor mehrfach in der Wismarbucht gestrandet war.“ Er warnte vor Spekulationen.
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Phil Göbel
Forscher glauben, dass es sich „höchstwahrscheinlich um Timmy“ handelt
Wie „Bild“ berichtet, erklärte Morten Abildstrøm von der Naturschutzbehörde in Anholt, gegenüber dem dänischen TV-Sender DRTV: „Sowohl die deutschen als auch die dänischen Forscher, mit denen ich gesprochen habe, glauben, dass es sich höchstwahrscheinlich um den Buckelwal Timmy handelt“.
Ein deutscher Tierarzt, der in den Fall Timmy involviert war, habe um eine Gewebeprobe gebeten. Es werde ein gutes Stück aus dem Tier geschnitten, das dann in Teilen sowohl Forscher in Deutschland als auch in Dänemark erhalten können. Darüber hinaus werde untersucht, ob der Wal mit einem Sender ausgestattet ist.
Ein deutscher Tierarzt, der in den Fall Timmy involviert war, habe um eine Gewebeprobe gebeten. Es werde ein gutes Stück aus dem Tier geschnitten, das dann in Teilen sowohl Forscher in Deutschland als auch in Dänemark erhalten können. Darüber hinaus werde untersucht, ob der Wal mit einem Sender ausgestattet ist.
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Phil Göbel
Wenn es sich bei dem vor der dänischen Insel Anholt gestrandeten toten Wal tatsächlich um den Wismarer Buckelwal handelt, hoffen die Experten des Deutschen Meeresmuseum auf eine Untersuchung des Tieres. „Es geht darum, Erkenntnisse für künftige Strandungen und Rettungsaktionen zu gewinnen“, sagte eine Sprecherin des Museums am Morgen der Nachrichtenagentur DPA.
Die dänische Nachrichtenagentur Ritzau hatte unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen davon berichtet, dass das tote Tier etwa 75 Meter vor der Küste liege und vermutlich bereits seit einiger Zeit tot sei.
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Niels Kruse
Das macht Dänemark mit gestrandeten und verendeten Walen
Vor der dänischen Küste treibt ein toter Wal. Ob es sich dabei um den jüngst „geretteten“ Buckelwal Timmy handelt – (noch) unklar. Sicher dagegen ist, welchen Umgang Dänemark mit gestrandeten und verendeten Meeressäugern pflegt: Besteht kein wissenschaftliches Interesse an den Tieren und stellen sie auch keine Gefahr für Mensch und Schifffahrt dar, werden sie ihrem natürlichen Schicksal überlassen.
Sprich: Rettungsversuche und Ähnliches sind untersagt, die „Natur sollte nicht durch menschliche Eingriffe gestört werden“, heißt es bei der Umweltbehörde.
Sprich: Rettungsversuche und Ähnliches sind untersagt, die „Natur sollte nicht durch menschliche Eingriffe gestört werden“, heißt es bei der Umweltbehörde.
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Jacqueline Haddadian

Toter Wal vor dänischer Insel entdeckt – ist es „Timmy“?
Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Im Laufe des Tages soll laut dänischen Medien eine Gewebeprobe von dem toten Tier entnommen werden. Den Angaben nach wird darauf gewartet, dass Niedrigwasser dies zulässt.
Im Laufe des Tages soll laut dänischen Medien eine Gewebeprobe von dem toten Tier entnommen werden. Den Angaben nach wird darauf gewartet, dass Niedrigwasser dies zulässt.
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Moritz Dickentmann
Ist bei der Freilassung des Buckelwals alles korrekt abgelaufen? Berichte von Mitgliedern der privaten Rettungsinitiative ließen daran Zweifel aufkommen. Nun wehrt sich die Crew mit anwaltlicher Unterstützung gegen die Vorwürfe.
Mehr Infos in diesem Artikel:
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Phil Göbel
Für den künftigen Umgang mit Wal-Strandungen an den deutschen Küsten sollen im Herbst Vorschläge für ein einheitliches Konzept auf dem Tisch liegen. Die Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee habe den Auftrag erhalten, diese bis zur nächsten Umweltministerkonferenz im Herbst vorzulegen, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltministerium mit. Das wochenlange Drama um den mehrmals gestrandeten Buckelwal in der Ostsee habe gezeigt, dass es klarere Strukturen und abgestimmte Verfahren brauche.
„Solche Einsätze sind hochkomplex“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus. Es benötige klare Verantwortlichkeiten, abgestimmte Prozesse und eine gemeinsame Linie über Ländergrenzen hinweg. Der jetzt gefasste Beschluss zeige, „dass wir die Sache nicht nur ernst nehmen, sondern auch Konsequenzen daraus entwickeln“.
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Phil Göbel
Was geschah bei der Freilassung des Wals? Ein mutmaßlicher Beteiligter der Rettungsaktion hat sich nun geäußert und gibt Details, die den bisherigen Berichten widersprechen.
Alle Details hier:
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DPA