VG-Wort Pixel

Einsatz bei Montabaur ICE-Zug steht in Flammen: Rettungskräfte retten 510 Passagiere aus Wrack


Schrecksekunden für 510 Passagiere: Mitten auf der ICE-Strecke zwischen Frankfurt und Köln fing ein Zugwagen Flammen. Verletzt wurde niemand, doch der Bahnverkehr war zeitweise komplett lahmgelegt.

Auf der Schnellstrecke zwischen Frankfurt und Köln hat ein Wagen eines ICE Feuer gefangen. Warum der letzte Zugteil in Höhe der Ortschaft Dierdorf bei Montabaur in Rheinland-Pfalz in Brand geriet, war zunächst noch unklar. Ein Wagen des betroffenen Zuges sei komplett ausgebrannt und zerstört, teilte eine Sprecherin der Bundespolizei in Koblenz mit. Das Feuer sei auch auf einen weiteren Wagen übergeschlagen.

Warum der letzte Zugteil in Brand geriet, war zunächst noch unklar
 Warum der hintere Zugteil in Brand geriet, war zunächst noch unklar
© Thomas Frey / DPA

Nach Angaben der Bundespolizei in Koblenz brachten Rettungskräfte 510 Menschen aus dem Zug. Die Passagiere kamen in ein nahe gelegenes Gemeindehaus, nach Angaben der Deutschen Bahn wurden sie mit Bussen dorthin gebracht. Verletzt wurde niemand. 

Die ICE-Strecke wurde komplett gesperrt

Die Bahnstrecke zwischen Siegburg in Nordrhein-Westfalen und Montabaur wurde gesperrt. Pendler zwischen Köln und Frankfurt müssen mit Zugausfällen und Verspätungen von bis zu 90 Minuten rechnen. Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste zudem die vielbefahrene Autobahn 3 zwischen Dierdorf und Ransbach-Baumbach zunächst in beide Richtungen gesperrt werden.

Die Flammen sprangen auch auf weitere Wagen über
Die Flammen sprangen auch auf weitere Wagen über
© Sascha Ditscher / DPA

Am Vormittag wurde die A3 dann zumindest in Fahrtrichtung Köln wieder freigegeben, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Montabaur sagte. In Richtung Frankfurt dauerte die Sperrung noch an, der Verkehr wurde dem Sprecher zufolge in Dierdorf auf eine Bundesstraße abgeleitet.

sos DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker