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Einsatz bei Montabaur: ICE-Zug steht in Flammen: Rettungskräfte retten 510 Passagiere aus Wrack

Schrecksekunden für 510 Passagiere: Mitten auf der ICE-Strecke zwischen Frankfurt und Köln fing ein Zugwagen Flammen. Verletzt wurde niemand, doch der Bahnverkehr war zeitweise komplett lahmgelegt.

Auf freier Strecke: Mehr als 500 Menschen entkommen aus brennendem ICE

Auf der Schnellstrecke zwischen und Köln hat ein Wagen eines ICE Feuer gefangen. Warum der letzte Zugteil in Höhe der Ortschaft Dierdorf bei Montabaur in Rheinland-Pfalz in Brand geriet, war zunächst noch unklar. Ein Wagen des betroffenen Zuges sei komplett ausgebrannt und zerstört, teilte eine Sprecherin der Bundespolizei in Koblenz mit. Das Feuer sei auch auf einen weiteren Wagen übergeschlagen.

Warum der letzte Zugteil in Brand geriet, war zunächst noch unklar

 Warum der hintere Zugteil in Brand geriet, war zunächst noch unklar

DPA

Nach Angaben der Bundespolizei in Koblenz brachten 510 Menschen aus dem Zug. Die Passagiere kamen in ein nahe gelegenes Gemeindehaus, nach Angaben der Deutschen Bahn wurden sie mit Bussen dorthin gebracht. Verletzt wurde niemand. 

Die ICE-Strecke wurde komplett gesperrt

Die Bahnstrecke zwischen Siegburg in Nordrhein-Westfalen und Montabaur wurde gesperrt. Pendler zwischen und Frankfurt müssen mit Zugausfällen und Verspätungen von bis zu 90 Minuten rechnen. Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste zudem die vielbefahrene Autobahn 3 zwischen Dierdorf und Ransbach-Baumbach zunächst in beide Richtungen gesperrt werden.

Die Flammen sprangen auch auf weitere Wagen über

Die Flammen sprangen auch auf weitere Wagen über

DPA

Am Vormittag wurde die A3 dann zumindest in Fahrtrichtung Köln wieder freigegeben, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Montabaur sagte. In Richtung Frankfurt dauerte die Sperrung noch an, der Verkehr wurde dem Sprecher zufolge in auf eine Bundesstraße abgeleitet.

sos / DPA