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Nachrichten aus Deutschland: 19-Jährige in Shisha-Bar vergewaltigt

München: 19-Jährige in Shisha-Bar vergewaltigt +++ Mannheim: Kind steckt Wohnung in Brand +++ Frankfurt/Main: Weniger Angriffe auf Flüchtlingsheime laut BKA +++ Nachrichten aus Deutschland.

München: 19-Jährige in Shisha-Bar vergewaltigt

Im Münchner Stadtteil Neuhausen ist in der Nacht auf Donnerstag eine 19-Jährige vergewaltigt worden. Ihren Peiniger hatte die junge Frau demnach erst vor der Lokalität kennengelernt, wie unter anderem die "tz" berichtet. 

Gemeinsam mit dem Tatverdächtigen, den Berichten zufolge ein 22 Jahre alter Iraker, soll sie anschließend in die Bar und dort in einen Kellerraum gegangen sein. Als der Mann aufdringlich wurde, sei sie in den Gästebereich zurückkehrt. Später, als das Lokal inzwischen unbesucht war, wollte der 22-Jährige die Frau erneut zum Gang in den Keller bewegen. Als die 19-Jährige dies verneinte, soll dieser sie gewaltsam nach unten gezerrt und dort dann trotz massiver Gegenwehr vergewaltigt haben.

Als der mutmaßliche Täter von der Frau abließ, konnte diese in eine benachbarte Bar flüchten und die Polizei alarmieren. Die nahm den Mann noch vor Ort vorläufig fest. Er kam in eine Haftanstalt und sollte einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.


Mannheim: Kind steckt Wohnung in Brand

Das dürfte Ärger gegeben haben: In Mannheim hat ein Kind mit einer Wunderkerze eine Wohnung in Brand gesetzt. Laut Polizei hatte es die abbrennende Wunderkerze auf den Balkon geworfen, wodurch eine dort abgestellte Couch Feuer fing. Die Flammen griffen nachfolgend auch auf die Wohnung über, sodass sich die Bewohner retten mussten. Durch den Qualm erlitten insgesamt vier Menschen Rauchgasvergiftungen, zwei von ihnen kamen ins Krankenhaus.

Der Gesamtschaden des Vorfalls wird auf etwa 170.000 Euro geschätzt.

Frankfurt/Main: Weniger Angriffe auf Flüchtlingsheime laut BKA

Die Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte ist 2017 deutlich zurückgegangen. Bis zum Stichtag 18. Dezember zählte das Bundeskriminalamt (BKA) 264 solcher Straftaten, wie die "Frankfurter Rundschau" unter Berufung auf Zahlen der Behörde berichtete. Im vergangenen Jahr wurden dem BKA zufolge bundesweit 995 als politisch motiviert eingestufte Straftaten gegen Asylunterkünfte registriert. Im Jahr 2015 waren es 1031 Angriffe. Im Jahr 2014 - dem Jahr vor Beginn des starken Flüchtlingszuzugs - wurden nur 199 solcher Taten gemeldet. 

Bei 251 der 264 in diesem Jahr registrierten Angriffe machte das BKA rechtsextreme Täter verantwortlich. In den 13 übrigen Fällen könne eine politische Motivation nicht ausgeschlossen werden. Bei den erfassten Fällen geht es dem Bericht zufolge vor allem um Propagandastraftaten (84 Taten), Sachbeschädigungen (65) und um Gewaltdelikte (39), darunter 16 Brandstiftungen und zwei Sprengstoffanschläge.

Tatverdächtigte konnten demnach in diesem Jahr zu 54 Delikten ermittelt werden, insgesamt ging es dabei um 84 Verdächtige. 2016 wurden zu 218 Taten insgesamt 459 Verdächtige und 2015 zu 272 Delikten 608 Tatverdächtige ermittelt.

Berlin: Juwelier am Kudamm überfallen

Mehrere Räuber haben am Donnerstagnachmittag einen Juwelier am Berliner Kurfürstendamm überfallen. Ein Wachmann wurde  mit einem Hammer niedergeschlagen und schwer an der Schulter verletzt, wie die Berliner Polizei heute mitteilte. Die Ermittler gehen von drei Tätern aus. Sie zerstörten demnach mehrere Glasvitrinen und nahmen "eine größere Anzahl" von Armbanduhren mit.  

Einer der Täter stand demnach mit einer Schusswaffe an der Tür und sicherte den Beutezug ab. Anschließend flüchteten die drei unbekannten Männer zu Fuß. Der Geschäftsführer und zwei Verkäuferinnen blieben unverletzt. Der Wachmann kam in eine Klinik. Über den genauen Wert der Beute gab die Polizei keine Auskunft.

Warendorf: Tankstellenräuber beherzt in die Flucht geschlagen

Damit hatte der Täter nicht gerechnet: In Warendorf (NRW) haben Mitarbeiter einer Tankstelle einen Maskierten beherzt in die Flucht geschlagen, der sie überfallen wollte. Wie die Polizei berichtet, betrat der mit einem Messer bewaffnete Mann die Tankstelle gegen 21 Uhr am Donnerstagabend und forderte eine Angestellte zur Herausgabe von Geld auf. Die Frau aber wehrte sich nicht nur verbal, sondern warf zudem mit Bierdosen nach dem Täter. Durch die Lautstärke der Auseinandersetzung aufmerksam geworden, betrat wenig später auch der Besitzer aus dem Lagerraum kommend den Kundenbereich - und tat es seiner Mitarbeiterin sofort gleich: Auch er bewarf den Räuber mit Bierdosen und gar einer Bierkiste. Für einen kurzen Moment gelang es dem Besitzer dann, dem Täter die Maske herunterzuziehen, der nachfolgend flüchtete.

Im Rahmen einer Fahndung gingen der Polizei wenig später ein 21-jähriger Tatverdächtige sowie ein mutmaßlicher und ein Jahr jüngerer Komplize ins Netz. Im Fall des 21-Jährigen stellte sich heraus, dass dieser aus einer Justizvollzugsanstalt geflohen und per Haftbefehl gesucht wurde. Die Ermittlungen dauern laut Polizei an.

Lübeck: Feuerwehr rettet zehn Eingeschlossene aus brennendem Haus

In Lübeck hat die Feuerwehr am frühen Freitagmorgen zehn Eingeschlossene aus einem brennenden Haus befreit. Unter den Geretteten waren sieben Kinder. Alle Kinder und zwei der Erwachsenen wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Ein dritter Erwachsener musste beatmet werden und kam ebenfalls in eine Klinik, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Brand war im Treppenhaus des dreigeschossigen Wohnhauses ausgebrochen. Wegen der Rauchentwicklung hätten die Bewohner sich nicht mehr selbst nach draußen retten können, hieß es. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen.

Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren Innenstadt und Vorwerk sowie der Rettungsdienst mit sechs Rettungswagen, zum Teil auch aus den Nachbarkreisen, zwei Notärzten und einem Leitenden Notarzt (LNA).

So wird das Wetter in Deutschland am Freitag, den 22. Dezember 2017


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


 Nachrichten von Donnerstag, 21. Dezember:

Köln: Mann auf offener Straße niedergestochen

Im Kölner Stadtteil Kalk ist am Mittwochabend ein 21-Jähriger niedergestochen und verletzt worden. Laut Polizei stand der Mann mit einem Bekannten vor einer Bar, als die beiden von einem Trio angesprochen und gefragt wurden, ob sie Marihuana kaufen wollten. Der 21-Jährige verneinte, woraufhin sich zunächst nur ein verbaler Streit entwickelte. Anschließend habe einer der Unbekannten dem jungen Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen, ehe er ihm dann mit einem Messer in den Oberkörper stach. Das Trio flüchtete nach der Tat.

Die mutmaßlichen Täter werden wie folgt beschrieben:

  • ca. 25 bis 30 Jahre alt, kurze schwarze Haare, nordafrikanisches Aussehen

Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben könnten und bitten diese, sich unter unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de mit den Beamten in Verbindung zu setzen.

Bielefeld: 75-Jährige stirbt nach Unfall vor den Augen ihres Enkels

In Bielefeld ist am Morgen eine 75-Jährige von einem Roller erfasst und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei schreibt, geschah das Unglück direkt vor den Augen des erst zehn Jahre alten Enkels des Opfers.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand überquerte die Frau und der Junge eine Straße, als es zum Unfall kam. Die 75-Jährige wurde zwar von einem Notarzt versorgt, verstarb jedoch an ihren schweren Verletzungen. Der 24-jährige Fahrer des Kleinkraftrads kam schwer verletzt in eine Klinik. Um den Zehnjährigen würde sich ein Seelsorger sowie Familienangehörige kümmern, heißt es.

Duisburg: Vater erkennt eigenen Sohn als EC-Kartenbetrüger wieder

"Er traute seinen Augen nicht", schreibt die Polizei: In Bochum hat ein 46-Jähriger ausgerechnet seinen Sohn als EC-Kartenbetrüger wiedererkannt. Die Beamten hatten öffentlich mit einem Bild nach einem jungen Mann gefahndet, das diesen beim Abheben von Geld mit einer gestohlenen Karte zeigte. 

Die gehörte dem 46 Jahre alten Vater des Täters. Er hatte demnach im Oktober Anzeige erstattet, nachdem ihm die Bankkarte verloren gegangen war. Dessen 24-jähriger Sohn muss sich demnächst wegen Betrugs verantworten.

Weil am Rhein: Mann stürzt in Spalt zwischen Zug und Bahnsteig

Ein 22-Jähriger ist am frühen Donnerstagmorgen im Bahnhof von Weil am Rhein mit einem ausfahrende Zug in Berührung gekommen und so umgerissen worden. Wie die Polizei berichtet, drehte sich der Mann durch den Kontakt um die eigene Achse und fiel anschließend in den Spalt zwischen Zug und Bahnsteig. Er wurde noch am Bahnhof von Rettungskräften erstversorgt und kam dann mit Verdacht auf mehrfache, Arm-, Bein- und Beckenbrüche in ein Krankenhaus. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen nach dem genauen Unfallhergang aufgenommen. Sie soll auch klären, inwieweit Alkohol eine Rolle gespielt haben könnte.

Sylt: Blauhai am Strand entdeckt

nachrichten deutschland - blauhai sylt 2

Der am Strand von Sylt gefundene Blauhai hatte eine Länge von 2,25 Meter

Spaziergänger haben am Mittwochabend an einem Strand in Rantum auf Sylt einen etwa 2,25 Meter langen Blauhai entdeckt, der tot im Sand lag. Die Finder alarmierten daraufhin Mitarbeiter der Schutzstation Wattenmeer in Hörnum, die den Kadaver genauer unter die Lupe nahmen. "Wir konnten es erst nicht glauben, bis wir die ersten Fotos von dem Tier gesehen haben", zitiert die "Sylter Rundschau" einen Mitarbeiter. Es sei dann schnell klar gewesen, dass es sich um einen Blauhai handele. "Das sieht man gut an der prägnanten Zacke in der Schwanzflosse."

Ein Seehundjäger vermaß das Tier demnach noch am Abend, tütete es ein und nahm es mit, damit es im Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung genauer untersucht werden kann, heißt es.

Blauhaie kommen dem Bericht zufolge durchaus, wenn auch selten in der Nordsee vor - dann jedoch in der Regel im Sommer. Eine Sichtung im Winter sei ungewöhnlich.

nachrichten deutschland - blauhai 1

Ein Mitarbeiter der Schutzstation Wattenmeer vermisst das Tier


Köln: Mann sitzt auf Straße - Transporter erfasst ihn

Ein 32-jähriger Mann ist am Morgen am Kölner Rheinufer von einem Transporter erfasst und durch den Zusammenprall lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei fuhr ein 51-Jähriger gegen 4.20 Uhr über das Konrad-Adenauer-Ufer, als er das spätere Opfer aus noch ungeklärter Ursache auf der Fahrbahn sitzend entdeckte. Trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung erfasste er den Mann mit seinem Transporter. Rettungskräfte brachten den 32-Jährigen mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Beifahrerin des 51-Jährigen erlitt einen Schock.

Das Konrad-Adenauer musste für die Unfallaufnahme gesperrt werden. Ein Ermittlerteam soll nun klären, warum der Mann auf der Straße hockte.

Duisburg: Jugendlicher klettert auf Waggon und erleidet Stromschlag

Ein 15-Jähriger hat am Bissingheimer Bahnhof am späten Mittwochabend einen Stromschlag aus einer Oberleitung erlitten, nachdem er zuvor einen abgestellten Kesselwaggon geklettert war. Wie die Polizei berichtet, stürzte der Jugendliche in der Folge vom Waggon und landete zwischen den Gleisen. Sein 16-jähriger Freund wurde demnach Zeuge des Vorfalls, leistete Erste Hilfe und alarmierte die Rettungskräfte.

Diese konnten den 15-Jährigen jedoch erst bergen, nachdem die Oberleitung geerdet war. Die Polizei ermittelt.

Wangerooge: Fähre steckt stundenlang im Wattenmeer fest

Stundelang ging gar nichts mehr: Vor der Nordseeinsel Wangerooge haben am Mittwoch knapp 50 Menschen auf einer Fähre im Wattenmeer festgesessen, nachdem das Schiff zuvor auf Grund gelaufen war. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei gegen 15 Uhr, erst am Abend habe die Fähre dank Flut weiterfahren können.

Gegen Mitternacht erreichte das Schiff einer Sprecherin der Beamten zufolge ohne sichtbare Schäden und aus eigener Kraft den Hafen von Harlesiel auf dem Festland. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, auch umweltschädliche Stoffe traten demnach nicht aus. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei waren die 42 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder zu keinem Zeitpunkt gefährdet, auch die Versorgung an Bord war laut Crew gesichert. Keiner der Fahrgäste habe das Schiff verlassen wollen. Für Notfälle standen Einsatzkräfte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) bereit. Die Ermittlungen zur Ursache der Grundberührung laufen. Sie ist derzeit noch unbekannt.

Hamburg: Leiche in Wohnung entdeckt

Bereits am Mittwochmittag ist im Hamburger Stadtteil Billstedt eine männliche Leiche in einer Wohnung entdeckt worden. Laut ersten Medienberichten wurde der Tote in einem Bettkasten liegend aufgefunden. Dies wollte die Polizei gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" jedoch nicht bestätigen.

Demnach hatten Polizisten die Leiche im Zuge einer Wohnungsüberprüfung entdeckt. Obgleich keinerlei offensichtlichen Spuren ausgemacht wurden, die auf ein Fremdverschulden hindeuteten, könne dies aufgrund der Auffindesituation derzeit noch nicht ausgeschlossen werden. Eine Mordkommission ermittelt.

Die Wettervorhersage für Donnerstag, 21. Dezember:


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


 Nachrichten von Mittwoch, 20. Dezember:

Emden: Tödlicher Verkehrsunfall an Bahnübergang

Zu Mittag kam es an einem Bahnübergang in Emden zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 52-jähriger Radfahrer tödlich verunglückte. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wollte der Mann mit seinem Fahrrad den Bahnübergang überqueren. Dabei fuhr er mit dem Fahrrad an den geschlossenen, halbseitigen Schranken vorbei und gelangte so auf die Gleise. Hier wurde er vom Zug erfasst. Durch den Zusammenprall erlitt der 52-Jährige schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Insassen und Mitarbeiter des Regionalzuges blieben unverletzt. Durch Busse wurden die Fahrgäste später zum Bahnhof in Emden gebracht.

Emmerich am Rhein: 25-Jähriger gesteht brutalen Mord an Tankstellen-Besitzer

Nachrichten Deutschland Tankstellen-Besitzer getötet

Die Polizei hat den Tatort, das Haus des 77-Jährigen in Emmerich am Rhein, versiegelt 

Die Polizei hat den Täter im Fall des in Emmerich am Rhein ermordeten Tankstellen-Besitzers gefasst. Am Dienstag ist ein 25-Jähriger verhaftet worden, teilte die Kreispolizeibehörde Kleve mit. Nach Angaben der Deutschen Presseagentur gestand er die Tat am Mittwoch.

Am Freitag hatten Beamte den 77-jährigen Pächter der örtlichen "Star"-Tankstelle tot in seinem Haus aufgefunden. Die Blut- und Kampfspuren im Gebäude wiesen auf ein Tötungsdelikt hin, die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Eine anschließende Obduktion ergab nach Angaben der Polizei, dass "eine massive Gewalteinwirkung todesursächlich war". Der vermögende Rentner erlitt unter anderem Stichwunden. Die Polizei vermutet, dass der Täter aus Habgier gehandelt haben könnte. Mehrere tausend Euro wurden demnach entwendet. Täter und Opfer hatten sich vermutlich gekannt. 

Coburg: SEK-Einsatz nach Geiselnahme

Am Mittwochmorgen hat ein 22-jähriger Mann in einer Wohnung in Coburg mehrere Menschen mit einem Messer bedroht. Laut dem BR gelang es der eintreffenden Polizeistreife nicht, für eine Deeskalation der Situation zu sorgen. Das Sondereinsatzkommando aus Nürnberg wurde daher angefordert. Gegen 10.30 Uhr stürmten die Spezialkräfte das Gebäude, in dem sich der Mann verschanzt hatte, berichtet die "Neue Presse Coburg". Der 22-Jährige wurde festgenommen. Wie viele Personen der mutmaßliche Geiselnehmer zwischenzeitlich in seiner Gewalt hatte, ist nicht bekannt. Schwere Verletzungen habe es jedoch nicht gegeben. Die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg ermitteln nun zu den Hintergründen der Tat.

Berlin: Einbrecher verliert Personalausweis am Tatort

Die Polizei in Berlin-Spandau kann sich freuen: Die Beamten haben die Identität eines mutmaßlichen Einbrecher besonders schnell erfasst, da dieser seinen Personalausweis am Tatort verloren hatte. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, wollte sich der Mann am Dienstagabend über ein Fenster Eintritt in eine Wohnung verschaffen. Der 69-jährige Mieter bemerkte den Eindringling und konnte ihn nach einem kurzen Handgemenge in die Flucht schlagen. Dem mutmaßlichen Einbrecher war dabei wohl der Ausweis aus der Tasche gefallen. Den offensichtlichen Hinweis nutzte die Polizei dem Bericht zufolge, um dem Verdächtigen kurze Zeit später mit einem Durchsuchungsbeschluss einen Besuch abzustatten.

Krefeld: Elfjährige stirbt nach Unfall mit Lkw

Ein Lkw-Fahrer hat am Mittwochmorgen um kurz vor 8 Uhr in Krefeld ein Mädchen auf ihrem Fahrrad übersehen, als er von der Seyffardtstraße auf die Gladbacher Straße abbog. Das Fahrzeug erfasste die Elfjährige, die in gleicher Richtung auf dem Weg zur Schule war, berichtet die Polizei. An den Unfallort gerufene Rettungskräfte hätten die Schülerin erstversorgt und im Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag sie demnach ihren Verletzungen.

Roßwein: Rottweiler fällt Herrchen an - tot

In der sächsischen Kleinstadt Roßwein hat ein Rottweiler sein Herrchen angefallen. Der 47-jährige Mann sei unmittelbar nach dem Angriff verstorben, berichtet die "Leipziger Volkszeitung". Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Samstag. Nach Angaben eines Polizeisprechers aus Chemnitz erleg der Mann nicht den Bissverletzungen sondern habe vermutlich einen Schock oder Infarkt erlitten, der dann zum Tod führte. Der Hund wurde nach der Attacke offenbar eingeschläfert.

Flensburg: Falscher Arzt gibt sich jahrelang als Notfallmediziner aus

Die Kriminalpolizei in Flensburg ermittelt gegen einen falschen Mediziner. Der 35-Jährige aus dem Kreis Schleswig-Flensburg soll sich auf jahrelang auf Motorsportveranstaltungen in Deutschland und Dänemark als Notfallmediziner auf Honorar an Rennstrecken einsetzen haben lassen. Dabei wurde er hauptsächlich im Motorsportpark in Padborg (Dänemark) aber auch bei Motorsportveranstaltungen und Musikfestivals in Deutschland als Notfallarzt tätig. Er täuschte laut Polizeibericht ein Medizinstudium an der Uni Hannover und eine Facharztausbildung zum Chirurgen am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel vor. Beides hat es nachweislich nicht gegeben. Seit 2012 war er zunächst über eine Rettungsorganisation als ehrenamtlicher Helfer und Rettungssanitäter tätig. Mittels eines auf ihn ausgestellten Ausweises der Rettungsdienstorganisation, die ihn als "Doktor der Medizin" auswies, bezog er verschreibungspflichtige Medikamente von verschiedenen Apotheken.

Durch Hinweise aus seinem Umfeld kamen ihm die Ermittler auf die Spur, durchsuchten sein Haus und fanden auf seinem Computer Computer eine gefälschte Approbation. Kurz danach wurde er Anfang Dezember in Niedersachsen in einen Verkehrsunfall verwickelt und war anschließend in psychiatrischer Behandlung in einem Krankenhaus. Jetzt wird gegen ihn wegen Urkundenfälschung, Amtsmissbrauch und Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz ermittelt.

Schwerin: Weihnachtsgesteck entfacht Feuer an Wohnhaus

Am Dienstagabend hat in Schwerin ein brennendes Weihnachtsgesteck ein Feuer im Eingangsbereich eines Reihenhauses entfacht. Laut Polizei beschädigten die Flammen das Vordach und die Fassade des Wohnhauses und verursachte einen Schaden von etwa 5000 Euro. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Das Haus blieb zunächst bewohnbar. Die Polizei nimmt den aktuellen Vorfall erneut zum Anlass und mahnt zur besonderen Vorsicht mit offenem Feuer. Lassen Sie brennende Kerzen in der jetzigen Weihnachtszeit niemals unbeaufsichtigt!

Frankenblick: Keramikofen in Fabrik explodiert

Im thüringischen Frankenblick ist am Dienstagabend ein Keramikofenin einer Firma explodiert. Laut Polizei wurde gegen 20.15 Uhr die Ofentür weggesprengt. Zum Glück befanden sich keine Personen in der Werkhalle. An dem Spezialofen entstand ein Schaden von rund 70.000 Euro. In der Firma werden Keramikwerkstoffe und -formteile für die Industrie hergestellt. Die Polizei und das Amt für Arbeitsschutz ermitteln nun zur genauen Ursache des Vorfalls.

Die Wettervorhersage für Mittwoch, 20. Dezember:


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 


 Nachrichten von Dienstag, 19. Dezember:

Düsseldorf: Deutschlands "berühmtester" Raucher gestorben

Er sorgte mit seinem Mietrechtsstreit jahrelang für Schlagzeilen, jetzt ist Deutschlands wohl bekanntester Raucher Friedhelm Adolfs gestorben, wie sein enger Freund Ferry Weber bestätigte.

Er habe Adolfs angerufen und dann an dessen Anschluss von Adolfs' Lebensgefährtin erfahren, dass der 79-Jährige einen Herzstillstand erlitten habe und in einer Klinik am Montag gestorben sei. Adolfs' Anwalt Martin Lauppe-Assmann bestätigte dies. Zuerst hatte das Portal "Der Westen" berichtet. Adolfs' Vermieterin hatte jahrelang versucht, den Raucher aus der Wohnung in Düsseldorf zu werfen, weil er die Nachbarn in dem Mehrparteienhaus unzumutbar belästigt und ihre Gesundheit gefährdet habe.

nachrichten deutschland - raucher freidhelm adolfs

Raucher Friedhelm Adolfs sorgte mit seinem Mietrechtsstreit jahrelang für Schlagzeilen


Bremen: Riesige Marihuana-Plantage entdeckt

Polizei, Zoll und Staatsanwaltschaft haben die größte jemals in Bremen entdeckte Marihuana-Plantage ausgehoben. In einer im Süden der Stadt gelegenen Lagerhalle seien im Kellergeschoss auf rund 1400 Quadratmetern etwa 6700 Pflanzen sichergestellt worden, die professionell gezüchtet worden waren. Die dafür benötigten Gerätschaften wiesen einen Wert von etwa 100.000 Euro auf, heißt es.

Die für das Wachstum der Pflanzen benötigte elektronische Energie zapften die Täter demnach illegal aus einer Kraftstromquelle ab. Insgesamt seien drei Tatverdächtige im Alter zwischen 35 und 50 Jahren festgenommen worden. Einer von ihnen blieb laut Polizei in Haft. Die Ermittlungen dauern an.

nachrichten deutschland - marihuana-plantage bremen

Insgesamt wurden in der Bremer Lagerhalle rund 6700 Marihuana-Pflanzen entdeckt


Bielefeld: Polizei muss Streit unter Radfahrern schlichten

Ein Polizist in Bielefeldt musste einen handfesten Streit von zwei Radfahrern beenden. Der Beamte war zufällig anwesend, als am Montagmorgen um kurz vor 8 Uhr ein 19-Jähriger sein Rad kurz vor dem Willy-Brandt-Platz abstellte und auf einen anderen Radfahrer zuging, der auf dem linken Fahrstreifen vor einer roten Ampel wartete. Die beiden Männer unterhielten sich kurz, bis der 19-Jährige dem 45-Jährigen mit der Faust ins Gesicht schlug. Daraufhin holte der Ältere ein Pfefferspray hervor und sprühte dem Jüngeren ins Gesicht. Schließlich kam ein Passant auf die beiden zu und wies sich als Polizeibeamter aus. Er beendete die Auseinandersetzung, die wegen eines angeblichen Fehlverhaltens des 45-jährigen Bielefelders entstanden war. Beide Männer wurden in einem Rettungswagen aufgrund ihrer Verletzungen behandelt.

Köln: Polizei sucht Schläger mit Fahndungsfoto

Die Kölner Polizei fahndet mit einem Foto aus einer Überwachungskamera nach einem etwa 16 Jahre alten Jugendlichen, der in einem Linienbus einen Fahrgast geschlagen und getreten haben soll. Der Vorfall ereignete sich bereits am 2. Oktober in der Linie 132 gegen 15:40 Uhr. Ein 52-Jähriger habe laut Polizei mehrere Jugendliche um Ruhe gebeten, die sich laut Zeugin in die letzte Reihe gesetzt hatten, sehr laut waren und "sich einfach ungebührlich verhalten" haben. Auf die Bitte der 67-Jährigen, etwas leiser zu sein, reagierte die Gruppe nicht. Als der 52-Jährige die Jugendlichen ebenfalls um Ruhe bat, hagelte es sofort wilde Beleidigungen. Einer der Teenager stand kurz vor der Haltestelle "Arnoldshöhe" auf, ging auf den Mann zu und trat ihm unvermittelt gegen die Brust und ins Gesicht. Als der Busfahrer an der nächsten Haltestelle die Fahrt stoppte und die Türen öffnete, schlug der Täter dem durch die Tritte bereits Verletzten noch einmal ins Gesicht. Danach rannte er mit seinen Begleitern in Richtung einer Grünfläche weg. Der 52-Jährige erlitt eine Platzwunde und eine Zahnverletzung. Die Kripo Köln bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0221/ 229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

Die Kölner Polizei sucht diesen Teenager, der einen 52-jährigen Fahrgast niedergetreten hat

Die Kölner Polizei sucht diesen Teenager, der einen 52-jährigen Fahrgast niedergetreten hat


Recklinghausen: 15-Jähriger klaut Auto mit Geschwistern und baut Unfall

In Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) hat ein 15-Jähriger ein Auto geklaut und damit einen Unfall gebaut. Einer Polizeistreife war am Dienstagmorgen um kurz nach Mitternacht ein silberfarbener Mazda durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. Noch bevor sich die Beamten als Polizeibeamte zu erkennen gaben und das Auto anhalten konnten, kam der Fahrer des Autos nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen am Straßenrand stehenden Baum und überschlug sich. Bei dem Aufprall wurden der Fahrer, ein 15-jähriger Bottroper und seine Geschwister im Alter von 9, 11 und 13 Jahren verletzt. Alle wurden zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Unfall entstand umfänglicher Sachschaden. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme musste die Aegidistraße gesperrt werden.

Ratingen: Damm droht zu brechen

In Ratingen-Hösel bei Düsseldorf droht ein mit rund 25.000 Kubikmeter großes Regenrückhaltebecken an der Straße "Am Tannenbaum" überzulaufen. Schuld sind die starken Regefälle der letzten Tage. Sollte der Damm brechen, ergießen sich die Wassermassen in die tiefer gelegenen Häuser, sowie ein Gewerbegebiet. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk versuchen, mit Hochleistungspumpen den Wasserstand zu senken.

Laut Polizei ist es den Einsatzkräften vor Ort ist es zwar inzwischen gelungen, den Wasserstand um etwa 20 Zentimeter zu senken, die Lage sei jedoch weiterhin kritisch, heißt es. Weiterhin drücken enorme Wassermassen gegen den brüchigen Deich. Die gefährdeten Häuser sind mit Sandsäcken vor einer Flutwelle geschützt. Wie lange der Einsatz noch dauert, ist derzeit nicht abschätzbar.

Die Wettervorhersage für Dienstag, 19. Dezember:

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 Nachrichten von Montag, 18.Dezember:

Ahrensburg: Polizei stoppt Einbrecher mit gezielten Schüssen auf Fluchtauto

Eine filmreife Flucht haben in der Nacht auf Montag vier Männer hingelegt, die zuvor die Zeche an einer Tankstelle geprellt und anschließend in eine weitere eingebrochen sein sollen. Letztlich wurde das Quartett gefasst - dafür musste die Polizei jedoch rabiat vorgehen.

Demnach sollen die Tatverdächtigen ihren Pkw zunächst in Mölln ohne zu bezahlen für 90 Euro betankt haben, ehe sie wenig später in Ratzeburg in eine weitere Tankstelle einbrachen, wo sie gezielt Zigaretten und Alkohol entwendeten. Durch Videoaufzeichnungen konnte die Polizei Tatzeit und Tätergruppe so eingrenzen, dass sie eine Nahbereichsfahndung einleitete. Mit Erfolg: Eine Streife der Autobahnpolizei Bad Oldesloe fiel gegen 3.15 Uhr ein mit vier Personen besetzter Audi A6 auf. Die Beamten entschlossen sich, das Fahrzeug zu kontrollieren. Zunächst habe der Fahrer auch angehalten, sei dann jedoch auf die nahe gelegene A1 geflüchtet, wo er den Beamten mit teilweise 250 Stundenkilometern versuchte zu entkommen. 

Bis zur Abfahrt Ahrensburg gelang dies auch. Dort aber hatte die Polizei einen zivilen Streifenwagen auf der Fahrbahn abgestellt, der die Flüchtigen zum Stopp zwang. Als wiederum zwei Beamte die Insassen kontrollieren wollten, versuchte der Fahrer rückwärts fahrend wieder auf die A1 zu gelangen, was der Fahrer der Zivilstreife verhinderte, indem er kurzerhand hinter den Audi fuhr, um ihn zu blockieren. Daraufhin setzte der Fahrer des Audi an, vorwärts in Richtung Ostring Ahrensburg zu fahren. Weil nun nicht mehr ausgeschlossen werden konnte, dass andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gerieten, rammte ein Streifenwagen das Fluchtauto am Heck. Die zwei zuvor ausgestiegenen Beamten gaben zudem gezielte Schüsse ab, um den Wagen fahruntauglich machen. "Letztendlich gestoppt werden konnte das Fluchtfahrzeug allerdings erst durch ein erneutes Rammen", heißt es im Einsatzbericht.

Die vier Insassen wurden anschließend vorläufig festgenommen. Im Wagen fanden die Polizisten neben Alkohol auch Zigaretten, die sichergestellt wurden. Das Quartett selbst kam nach erkennungsdienstlicher Behandlung wegen fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß. Sie werden sich demnächst wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten müssen.

Kassel: Unbekannter vergewaltigt 23-Jährige und verletzt sie dann mit Messer

Am Auendamm in Kassel (Hessen) ist in der Nacht von Freitag auf Samstag eine 23-Jährige im Bereich der Drahtbrücke auf einer Wiese vergewaltigt worden. Anschließend konnte sich die Frau losreißen und flüchten, wurde dabei aber von dem noch unbekannten Täter, der sie zuvor vermutlich heimlich verfolgt hatte, durch Messerstiche am Oberkörper verletzt. Der Mann entkam in unbekannte Richtung.

Eine Zeugin fand das verletzte Opfer laut heute veröffentlichtem Polizeibericht gegen 1.30 Uhr und alarmierte die Beamten, die umgehend eine Fahndung einleiteten. Die dabei gewonnenen Erkenntnissen würden derzeit intensiv ausgewertet, heißt es. Derzeit liegt den Ermittlern folgende Beschreibung des Täters vor:

  •  ca. 16 bis 20 Jahre alt, etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß, dunkelhäutig, wulstige Lippen, sprach gebrochenes Deutsch, bekleidet mit dunkler Kapuzenjacke

Die 23-Jährige kam in ein Krankenhaus, Lebensgefahr bestehe nicht, schreibt die Polizei. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Hamburg: Touristen ringen Taschendieb nieder

Am Jungfernstieg in Hamburg ist am Samstagmorgen ein niederländischer Tourist Opfer des sogenannten Antanz-Tricks geworden. Der 22-Jährige war mit drei Bekannten unterwegs, als die Gruppe von zwei Männern angetanzt und umarmt wurde. Das Duo entfernte sich anschließend wieder. Erst im weiteren Verlauf stellte der 22-Jährige dann fest, dass seine Geldbörse fehlte.

Die vier Niederländer nahmen sogleich die Verfolgung auf und konnte die Männer tatsächlich stellen. Als sie daraufhin die Herausgabe des Portemonnaies forderten, kam es zum Gerangel, bei dem die mutmaßlichen Täter die vier Touristen mit Pfefferspray leicht verletzten, ehe sie wieder flüchteten. Zwei der Geschädigten nahmen erneut die Verfolgung auf. Es gelang ihnen laut Polizei einen der Diebe zu Boden zu bringen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.

Die Beamten nahmen den 19-jährigen, polizeibekannten Marokkaner fest und führten ihn einem Haftrichter zu. Im Laufe der Ermittlungen habe sich dann ein 21-jähriger Marokkaner bei der Polizei gemeldet, der angab, in eine Auseinandersetzung am Jungfernstieg verwickelt gewesen zu sein. Man prüfe nun, ob es sich um den Komplizen des festgenommenen 19-Jährigen handelt, heißt es.

Der bestohlene 22-Jährige konnte seine Geldbörse beim zwischenzeitlichen Gerangel übrigens zurückerlangen. Vom Geld jedoch fehlte jede Spur.

Antanztrick in einem Video erklärt


Beckum: 34-Jähriger läuft auf A2 und wird von Auto erfasst

Auf der A2 ist am Samstagabend ein 34-Jähriger in Höhe der Anschlussstelle Beckum von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war das spätere Opfer gemeinsam mit einem Bekannten unterwegs, als es zum Streit kam und einer der beiden das Fahrzeug auf dem Seitenstreifen anhielt. Daraufhin sei der 34-Jährige ausgestiegen und auf die Fahrbahn gelaufen. Beim Versuch zum Auto zurückzukehren erfasste ihn ein 60-Jähriger trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung auf der linken Fahrspur mit seinem Pkw. 

Das Opfer wurde dabai nach rechts geschleudert, wo ihn der Wagen eines 24-Jährigen überfuhr. Die A2 musste für die Unfallaufnahme etwa zwei Stunden lang gesperrt werden. 

Mainz: Radfahrer stirbt nach Kollision mit Straßenbahn

Der Fahrer warnte ihn mehrfach, leitete sofort eine Notbremsung ein und konnte den Zusammenprall dennoch nicht mehr verhindern: In Mainz ist ein 62-jähriger Radfahrer am Morgen tödlich verletzt worden, als er versuchte die Gleise einer Straßenbahn zu überqueren.

Laut Zeugen schob der Mann sein Rad neben sich her, als er trotz Warnlichts die Gleise betrat und dort mit der Straßenbahn kollidierte. Der 62-Jährige verstarb laut Polizei noch am Unfallort. Ein Gutachter soll nun klären, wie es zu dem tragischen Unglück kommen konnte.

Hamburg: Polizei beginnt mit Öffentlichkeitsfahndung nach G20-Gewalttätern

Etwa fünf Monate ist der von Gewaltausschreitungen überschattete G20-Gipfel in Hamburg her. Weil noch immer viele mutmaßliche Gewalttäter unbelangt auf freiem Fuß und sind, wollen Staatsanwaltschaft und Polizei heute mit einer großangelegten Öffentlichkeitsfahndung beginnen. Demnach sollen zahlreiche Fotos und Videosequenzen der Ausschreitungen veröffentlicht werden. Ein Vertreter der Hamburger Staatsanwaltschaft will das Vorgehen heute ab 11.00 Uhr im Polizeipräsidium erläutern. Die Polizei schätzt, dass vom 6. bis zum 8. Juli 5000 bis 6000 Täter aktiv waren. Die Soko "Schwarzer Block" führe 3000 Ermittlungsverfahren, hatte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer Anfang Dezember gesagt.

Der Polizei liegen riesige Datenmengen im Umfang von mehr als zehn Terabyte vor. Neben eigenen polizeilichen Aufnahmen werteten die Beamten Überwachungskameras von Bussen, Bahnen und Bahnhöfen aus. Außerdem hätten zahlreiche Bürger Tausende Dateien auf ein Hinweis-Portal hochgeladen. Bei der Auswertung sollen Geodaten und eine Gesichtserkennungssoftware helfen. Die für die Öffentlichkeit zugänglichen Aufnahmen seien nach fünf Tatkomplexen geordnet worden, beispielsweise nach Plünderungen oder dem Tatort Elbchaussee, sagte Polizeisprecher Timo Zill.

Gotha: Vater schlägt auf eigene Tochter ein

Sie meinte es nur gut, kassierte dafür aber Prügel: Im thüringischen Gotha wollte eine 24-Jährige ihren Vater daran hindern, sich betrunken hinters Steuer zu setzen. Sie parkte ihr Fahrzeug daher kurzerhand in der Einfahrt eines Grundstücks direkt vor dem ihres Vaters, sodass dieser nicht losfahren konnte. Der 54-Jährige war darüber so erbost, dass er seine Tochter mehrfach mit dem Stiel einer Axt schlug und leicht verletzte. Nach einem klärenden und belehrenden Gespräch auf der Dienststelle sei der Mann mit einer Anzeige in der Tasche wieder nach Hause entlassen worden, schreibt die Polizei.

So wird das Wetter in Deutschland am Montag, den 18. Dezember 2017


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes (DWD). 

mod/rös/fri/dm/fs/jek/sve / DPA / AFP