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Nachrichten aus Deutschland Gondel von Kinderkarussell stürzt mit Mutter und Kind ab

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht (Archivfoto)
Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht (Archivfoto)
© Boris Roessler / DPA
Lauenau: Gemeinde geht Wasser aus +++ Kreis Steinfurt: Zwei tödliche Badeunfälle +++ Rügen: Mann treibt tagelang in gestohlenem Boot auf der Ostsee +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Sonnenbühl: Gondel von Kinderkarussell stürzt mit Mutter und Kind ab 

In einem Freizeitpark in Baden-Württemberg hat sich an einem Kinderfahrgeschäft eine Gondel mit zwei Insassen gelöst und ist abgestürzt. In der Gondel saßen eine 29-Jährige und ihr eineinhalb Jahre alter Sohn, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Gondel sei am Samstagmittag im Innenbereich des Karussells gelandet. Die 29-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Das Kind blieb unverletzt.

Bis zum Stillstand des Kinder-Flug-Karussells prallten den Angaben nach mit Fahrgästen besetzte Gondeln gegen die abgestürzte Gondel. Die 29-Jährige erlitt hierbei mehrere Prellungen und Schürfwunden. Aus welcher Höhe Mutter und Kind abstürzten, war zunächst unklar. Die Unfallursache werde nun ermittelt. Auch ein Sachverständiger soll hinzugezogen werden. Der Betrieb des Fahrgeschäfts in Sonnenbühl im Kreis Reutlingen wurde bis auf Weiteres untersagt.

Quelle: DPA

 

Nachrichten von Samstag, den 8. August

Lauenau: Gemeinde geht das Wasser aus

In der niedersächsischen Gemeinde ist die Wasserversorgung nach warmen Tagen und während der Corona-Pandemie zusammengebrochen. Die Abnahmemenge im privaten Bereich sei drastisch gestiegen - selbst im Vergleich zu anderen Spitzenzeiten, erklärte der Bürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg, Georg Hudalla (parteilos), zu der der Flecken Lauenau gehört. "Sonst sind die Menschen in der Sommerzeit verreist und jetzt sind sie zu Hause." Der Trinkwasserspeicher könne über Nacht nicht mehr komplett aufgefüllt werden. So sei er am Samstagmittag auf Null gelaufen. "Es kann passieren, wenn Menschen den Hahn aufmachen: Es kommt wirklich gar nichts", sagte der Bürgermeister. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Am Feuerwehrhaus wurden Behälter mit Brauchwasser etwa für die Toilettenspülung aufgestellt, das sich die Bürger abholen können. Dazu verteilten Tanklöschfahrzeuge ihr Brandwasser in den Ortsteilen. Trinkwasser müssen sich die Menschen im Supermarkt kaufen. Knapp 4000 Menschen sind betroffen. Wann das Problem gelöst sein könnte, ist laut Bürgermeister unklar.

Quelle: DPA

Kreis Steinfurt: Tödliche Badeunfälle an zwei Seen in NRW

An zwei Badeseen im Kreis Steinfurt ist es zu zwei tödlichen Badeunfällen gekommen. In Hörstel starb laut Polizei ein 17-Jähriger bei einem Badeausflug an den Torfmoorsee. Feuerwehrtaucher konnten den Jugendlichen nur noch leblos aus dem Wasser bergen, wo er in 15 Metern Tiefe gefunden wurde. Der Teenager war von Bekannten, die mit ihm am Freitagabend an den Badessee gekommen waren, als vermisst gemeldet worden. Rettungskräfte suchten mit Booten und einem Hubschrauber nach dem Vermissten.

In Greven verunglückte ein 44 Jahre alter Mann beim Schwimmen im Bockholter See. Der Mann wurde am Freitagabend von einem Bekannten leblos im See entdeckt und aus dem Wasser gezogen. Reanimationsversuche von Rettungskräften blieben ohne Erfolg.

Quelle: DPA

 

Nachrichten von Freitag, den 7. August

Rheinberg: Fährenkapitän rettet Kinder vor Ertrinken im Rhein 

Ein geistesgegenwärtiger Schiffsführer hat in Nordrhein-Westfalen zwei Kinder vor dem Ertrinken im Rhein gerettet. Der Kapitän einer Rheinfähre steuerte sein Schiff am Donnerstagnachmittag in die Nähe der beiden Kinder, die im Fluss in Rheinberg bei Duisburg schwammen und um ihre Leben kämpften. Er ließ die Fährrampe vorsichtig herunter, zwei Passagiere zogen die Kinder an Bord, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der vierjährige Junge und seine zwölf Jahre alte Cousine seien unverletzt geblieben und den Eltern übergeben worden.

Zuvor hatte laut Polizei schon das Mädchen blitzschnell reagiert: Ihr vierjähriger Cousin war beim Baden am linken Rheinufer in eine Strömung geraten und abgetrieben worden. Das ältere Mädchen schwamm ihm sofort hinterher und hielt seinen Kopf über Wasser, bis die Retter kamen.

Quelle: DPA

Rügen: Mann treibt tagelang in gestohlenem Boot auf der Ostsee  

In einem gestohlenem Boot ist ein Mann tagelang auf der Ostsee vor Rügen umher getrieben. Der 34-Jährige wurde von einem unter zyprischer Flagge fahrenden Motorschiff etwa 17 Kilometer nordwestlich von Arkona aufgenommen, wie die Bundespolizeiinspektion See Warnemünde in Rostock am Freitag mitteilte. Der Motor ließ sich nicht starten, Rettungs- und Sicherheitsmittel wie Schwimmweste oder Taschenlampe befanden sich ebenfalls nicht an Bord, so dass der Mann auf sich aufmerksam hätte machen können. Der sichtlich verwirrte und behördenbekannte Mann wurde auf einem Einsatzschiff der Bundespolizei versorgt.    

Das gestohlene Boot konnte einem Besitzer zugeordnet werden. Der Mann wurde der Wasserschutzpolizei Sassnitz auf Rügen übergeben und anschließend in eine Psychiatrie gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: AFP

Schliersee: Bewohnerin nach sexuellem Übergriff in Seniorenresidenz gestorben 

In einer umstrittenen Seniorenresidenz am bayerischen Schliersee ist eine Bewohnerin nach einem sexuellen Übergriff eines ebenfalls dementen Mitbewohners gestorben. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd und die Staatsanwaltschaft München II bestätigten am Freitag, dass derzeit Ermittlungen wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung geführt würden.

"Es wird aber auch ermittelt, ob weitere Personen für den Vorfall verantwortlich gemacht werden können", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mit Blick auf Aufsichtspflichten von Heimleitung und Personal. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet. 

Der demenzkranke Bewohner soll seine Mitbewohnerin am 25. Juli attackiert haben. Beschäftigte der Seniorenresidenz Schliersee, die wegen zahlreicher Corona-Fälle und anderer Missstände immer wieder in den Schlagzeilen war, bemerkten den Vorfall und schritten ein. Die schwer verletzte Frau kam in ein Krankenhaus, wo sie in der Nacht zum 5. August starb. Eine erfolgte Obduktion, deren Ergebnisse noch nicht vorliegen, soll zeigen, ob das Opfer an den Folgen der Verletzungen starb. 

"Beide waren Leute im hohen Seniorenalter", sagte ein Polizeisprecher. Der mutmaßliche Täter werde derzeit in einem Fachklinikum betreut. "Dass Demenzkranke Dinge tun in den Heimen, die nicht in Ordnung sind, mag öfters passieren, aber so einen schwerwiegenden Fall gibt es äußerst selten", betonte er.

Quelle: DPA

München: Vater lässt Kleinkinder in Hitze-Auto zurück

Ein Vater hat seine beiden Kleinkinder in München in der Hitze im Auto zurückgelassen. Die unter vier Jahre alten Kinder seien nass geschwitzt in einem geparkten Auto gesessen und hätten einen "bewusstlosen Eindruck" gemacht, teilte die Polizei am Freitag mit. 

Passanten klopften demnach an das Auto, aber die Kinder reagierten nicht. Eine Zeugin habe den 39 Jahre alten Vater in einem Garten in der Nähe ausfindig gemacht. Nachdem der das Auto geöffnet habe, habe ein Notarzt die Kinder untersucht. "Beide waren ansprechbar und bedurften keiner medizinischen Versorgung vor Ort", so die Polizei. 

Im Auto sei es zwischen 40 und 45 Grad heiß gewesen, draußen 27 Grad, heißt es in der Mitteilung. Die Kinder seien mehrere Minuten in dem heißen Fahrzeug gesessen. Dem Vater wird fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und informierte das Jugendamt. 

Im Sommer warnen die Behörden stets davor, Kinder in Autos in der Hitze alleine sitzen zu lassen. Immer wieder sterben so Kinder, da sich Fahrzeuge schon in kurzer Zeit extrem aufheizen.

Quelle: DPA

Hamburg: Einbrecher starb direkt nach der Tat an Herzinfarkt

Ein Dieb, der unmittelbar nach seinem Einbruch in ein Hamburger Tierbestattungsinstitut mitten auf einem Gehweg in der Nähe starb, hat laut Obduktion einen Herzinfarkt gehabt. Das sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Passanten hatten den auf dem Bauch liegenden Mann am Montagmorgen in Hamburg-Lokstedt entdeckt und den Notruf gewählt. Die Rettungskräfte der Feuerwehr konnten laut Polizei nur noch den Tod des als Einbrecher polizeibekannten 54-Jährigen feststellen. Beim Durchsuchen des Mannes fanden die Beamten im Rucksack nicht nur vier Laptops, sondern auch Einbruchwerkzeuge.

Quelle: DPA

Norderney: Gefundener Schädel von Norderney untersucht: Fragen offen

Ein von Touristen gefundener menschlicher Schädel vom Strand der Insel Norderney stammt von einer Frau. Ein Abgleich mit DNA-Mustern von vermisst Gemeldeten verlief aber negativ, wie eine Sprecherin der Polizei am Freitag mitteilte. Hinweise auf ein Tötungsdelikt liegen bislang nicht vor. Wie alt die Knochen sind, blieb auch nach der Untersuchung beim Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen unklar - ebenso das Alter der Frau. 

Die Identität werde vermutlich nicht mehr geklärt, sagte Sprecherin Wiebke Baden. Wenn es sich zum Beispiel um einen Fall von vor 50 Jahren handle, könne die DNA nicht registriert sein, weil es die Technik damals nicht gegeben habe.

Weil die Polizei nach dem Fund im Februar ausgeschlossen hatte, dass der Schädel jahrhundertealt ist, wurde er beim LKA genetisch untersucht. Eine mögliche Erklärung hatte zunächst gelautet, dass er von einem früheren Friedhof der Insel stammen und aufgespült worden sein könnte.

Quelle: DPA

Kenzingen: Diebe klauen 60 Kisten Bier - wie gelangten sie über Zaun? 

60 Kisten Bier haben Diebe im südbadischen Kenzingen aus dem Außenlager eines Einkaufsmarkts geklaut - obwohl das Gelände mit einem fast fünf Meter hohen Zaun gesichert ist. Nach Angaben der Polizei schlugen die noch Unbekannten zunächst in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu. Sie stahlen 40 Bierkisten mit einem Gesamtwert von rund 500 Euro. In der Nacht auf Freitag dann rückten sie noch einmal an und klauten weitere 20 Kisten Bier. Die Polizei ermittelte vor allem zu der Frage, wie die Diebe die schweren Kisten über den Zaun gewuchtet haben. Die Beamten gehen von mehreren Tätern aus, die ihr Diebesgut wahrscheinlich mit einem größeren Fahrzeug abtransportiert haben.

Quelle: DPA

Hannover: Betrunkener Mann stürzt auf seinen Urenkel - Säugling tot

Ein betrunkener Rentner ist in Hannover auf seinen zwei Monate alten Urenkel gestürzt – das Baby starb. Das Amtsgericht Hannover verurteilte den 76-jährigen Mann am Donnerstag wegen fahrlässiger Tötung zu sieben Monaten Haft auf Bewährung (Az.: 2791 JS 31813/19). Die Mutter des Kindes hatte ihren Großvater im März 2019 besucht, wie ein Gerichtssprecher sagte. Sie fragte ihn demnach vorher noch, ob er getrunken habe, und bat ihn, vorsichtig zu sein und dem Kind nicht zu nahe zu kommen. Doch der Mann strauchelte und fiel rücklings auf das Kind, das noch am selben Tag an seinen Verletzungen starb.

Quelle: DPA

Berlin: Ein Toter und ein Verletzter bei Auseinandersetzung am Alexanderplatz

Bei einer Auseinandersetzung am Berliner Alexanderplatz ist ein Mensch ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt. Eine Person sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr in der Nacht zum Freitag. Nach ersten Informationen aus Polizeikreisen sollen Schüsse gehört worden sein, es könne sich aber auch um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben. Zudem hieß es, eine Person habe einen oder mehrere Messerstiche erlitten. Ein Polizeisprecher nannte zunächst keine Einzelheiten zum Tatgeschehen und zum Hintergrund.

Nachrichten aus Deutschland - Alexanderplatz Berlin
Ein Krankenwagen steht am Fernsehturm in Berlin

Quelle: DPA

Berlin: Festnahmen und Brände vor Räumung von Kiezkneipe in Berlin

Bei Protesten gegen eine bevorstehende Zwangsräumung einer Kiezkneipe in Berlin hat die Polizei mehrere Menschen vorläufig festgenommen. Eine genaue Zahl nannte ein Polizeisprecher zunächst nicht. Demonstranten setzten demnach in der Nacht zum Freitag rund um das weiträumig abgesperrte Lokal Barrikaden in Brand, die die Feuerwehr löschen musste. Es habe auch Sachbeschädigungen gegeben. Ob bei den Auseinandersetzungen Polizisten verletzt wurden, war zunächst nicht klar.

Seit Donnerstagabend versammelten sich an verschiedenen Stellen im Stadtteil Neukölln Menschen, um gegen die am Freitagmorgen geplante Schließung der Kneipe zu protestieren. Die Kneipe hat seit längerem keinen Mietvertrag mehr, die Betreiber wollen aber nicht ausziehen. Den Unterstützern geht es allerdings nicht nur um das Lokal, sondern auch um stark gestiegene Mietpreise. Viele fürchten Verdrängung. Zahlreiche Polizisten waren im Einsatz. An einigen Häuserwänden und Plakaten waren Slogans für den Erhalt des Lokals zu lesen.

Quelle: DPA

 

Nachrichten von Donnerstag, den 7. August

Jossgrund: Hessische Gemeinde zieht mit "Penis-Brunnen" Schaulustige an

Ein Brunnen in Penis-Form sorgt in der hessischen Gemeinde Jossgrund für Erheiterung. Direkt auf dem Platz vor der katholischen Kirche St. Martin soll der phallische Brunnen mit zwei Halbkugeln und einem mit Wasser gefüllten länglichen Becken für eine kleine Abkühlung sorgen. Entstanden ist er im Rahmen einer Dorfverschönerungsmaßnahme, wie Pfarrer Daniel Göller am Donnerstag sagte. Er sieht die Form des Brunnens mit Humor: "Man muss das nicht dramatisieren", findet Göller. Gerade in Corona-Zeiten sei es doch schön, wenn es mal etwas zu lachen gebe.

Penisbrunnen
Der "Penis-Brunnen" vor der Kirche in Jossgrund
© DPA

Ohnehin hätten sowohl die für den Bau Verantwortlichen aus der Gemeinde als auch die Bürger in dem seit Jahren laufenden Planungsprozess sehen können, welches "Problem" sich da anbahnt. Die Pläne für den von einer Architektin gestalteten Brunnen hätten ausgehangen und seien auch bei Bürgerversammlungen thematisiert worden, alles sei absolut transparent gelaufen, sagt Göller. Doch erst bei der Enthüllung in der vergangenen Woche sei die auffällige Form des Brunnens allen ins Auge gesprungen. "Ich hab mir gedacht "Also mein lieber Herr Gesangsverein... Liegt das jetzt daran, dass ich so lange im Zölibat lebe?"", erzählt der Pfarrer lachend. Immer mehr Schaulustige nähmen das Bauwerk seither in Augenschein. Zuerst hatte "hessenschau.de" darüber berichtet.

Quelle: DPA

Kaiserslautern: Lkw geht auf A6 in Flammen auf

Penisbrunnen
Der "Penis-Brunnen" vor der Kirche in Jossgrund
© DPA

Auf der Autobahn 6 bei Kaiserslautern in der Pfalz ist am Mittwochabend ein Lkw während der Fahrt in Brand geraten. Der Fahrer berichtete laut Polizei, dass er plötzlich einen lauten Knall vernahm. Das Fahrzeug wäre dann unmittelbar in Flammen aufgegangen. Der 66-Jährige konnte sich rechtzeitig aus dem Fahrzeug retten und wurde nicht verletzt. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen, die A6 wurde währenddessen abschnittsweise in beide Richtungen gesperrt. Als Brandursache wird laut Polizei ein technischer Defekt vermutet, der entstandene Sachschaden auf rund 200.000 Euro geschätzt. 

Quelle:Polizeidirektion Kaiserslautern

Zwickau: Babyleiche in Wald nahe sächsischem Plauen gefunden

In einem Waldstück nahe dem sächsischen Plauen haben Spaziergänger ein totes Baby gefunden. Sie entdeckten den Leichnam in der Nähe eines Uferweges der Weißen Elster, wie die Polizei in Zwickau am Donnerstag mitteilte. Die Hintergründe waren zunächst unklar.    

Die Polizei konnte noch keine Angaben zu Alter, Geschlecht und Todeszeitpunkt machen. Der Leichnam wird gerichtsmedizinisch untersucht.

Quelle: AFP

Bonn: Frau erleidet Krampfanfall – zehnjährige Tochter rettet sie

In Bonn hat ein zehnjähriges Mädchen am Mittwochmorgen wahre Heldenqualitäten bewiesen. Als sie ihre Mutter bewusstlos und nicht mehr atmend im Bett fand, rief sie den Notarzt. Sie folgte den Anweisungen der telefonischen Leitstelle und holte sich Hilfe bei einem Nachbarn, der sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführte. Als der Notarzt eintraf, atmete die Mutter schon wieder selbstständig. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Zehnjährige habe vorbildlich gehandelt und durch ihr ruhiges und besonnenes Verhalten ihrer Mutter womöglich das Leben gerettet, heißt es im Bericht des Rettungsdienstes. Demnach erlitt die Frau offenbar einen Krampfanfall. 

QuelleFeuerwehr und Rettungsdienst Bonn

Krefeld: Tier verletzt mehrere Menschen: Jäger erschießt aggressiven Rehbock

Ein aggressiver Rehbock, der in den vergangenen Tagen in Krefeld mehrere Menschen attackiert und verletzt hatte, ist von einem Jäger der unteren Jagdbehörde Krefeld erschossen worden. Das sagte ein Sprecher der Stadt am Donnerstag. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet. In den vergangenen Tagen war es zu mehreren Angriffen des Tieres auf Menschen gekommen. Sechs seien der Stadt bekannt, so der Sprecher. Es habe Stich- und Bisswunden gegeben. Eine Frau sei im Krankenhaus behandelt worden. Am Mittwoch hatte die Stadt vor dem Tier gewarnt. 

Am Mittwochabend habe dann der Mitarbeiter der Jagdbehörde das Tier angetroffen. "Bei der Kontaktaufnahme war schnell deutlich, dass der Bock wirklich aggressiv war." Das Tier sei sofort auf den Mann zugelaufen. Es habe keine andere Möglichkeit als den Abschuss gegeben. Weshalb es zu den Attacken kam, sei unklar. Der Kadaver werde vom Veterinäramt untersucht. Möglicherweise könnte es danach Erkenntnisse zu der Ursache geben.

Quelle: DPA

Warendorf: Zwei Tote bei Zusammenstoß von Pkw mit Traktorgespann in NRW

Beim Zusammenstoß mit einem Traktorgespann sind bei Warendorf in Nordrhein-Westfalen zwei Autoinsassen getötet worden. Die beiden Männer fuhren nach Polizeiangaben am späten Mittwochabend mit ihrem Wagen auf einer Landstraße in eine Strohpresse, die an den querenden Traktor angehängt war. Für den 19-Jährigen aus Ahlen und einen 36-jährigen Serben ohne Wohnsitz in Deutschland kam jede Hilfe zu spät.    

Zeugen berichteten demnach, dass sie kurz vor dem Unfall von dem Wagen der beiden Männer mit hoher Geschwindigkeit überholt worden waren. Die Polizei prüft zudem, ob ein weiteres Auto sich womöglich mit dem Unfallwagen ein Rennen lieferte. Die Ermittler hoffen in diesem Zusammenhang auf weitere Zeugenhinweise.    

Auch wurde an der Unfallstelle ein Tütchen mit Substanzen gefunden, bei denen es sich um Drogen handeln könnte. Die 57-jährige Fahrerin des Traktors wurde bei der Kollision leicht verletzt und erlitt einen Schock. Die Frau und weitere Unfallzeugen wurden von Notfallseelsorgern betreut.

Quelle: AFP

Einbeck: Kinder finden beim Spielen Granate - Experten geben Entwarnung

Spielende Kinder haben auf einem Feld in Niedersachsen eine Granate aus Kriegszeiten gefunden und mit nach Hause gebracht. Die hinzugerufene Polizei forderte am Mittwoch den Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover an. Die Spezialisten konnten schnell Entwarnung geben. In der Granate, die in der Gemeinde Einbeck gefunden wurde, habe sich kein Sprengmittel mehr befunden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Quelle: DPA

Völklingen: Autofahrer ohne Führerschein erfasst Kind

Ein Autofahrer ohne Führerschein hat im Saarland ein Kind angefahren und ist von dessen Familie geschlagen und getreten worden. Der 18-Jährige sei daraufhin geflohen, jedoch anhand von Zeugenaussagen ermittelt worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Das siebenjährige Kind war bei dem Unfall in Völklingen leicht verletzt worden. Ob der Mann bei den Angriffen Verletzungen erlitten hatte, war zunächst unklar. Der Mann hatte mit seinem Auto am Dienstagabend in Völklingen gewendet und dabei das Kind auf dem Gehweg angefahren. Der Wagen war weder zugelassen noch versichert. Der Polizei war ursprünglich eine Massenschlägerei gemeldet worden, die Beamten trafen letztlich auf der Straße "etwa 80 Personen, die sehr aufgebracht waren", wie es weiter in der Mitteilung hieß. 

Quelle: DPA

Babenhausen: Brand in Waldstück – zwei Feuerwehrleute verletzt

Bei einem Brand in einem Waldstück zwischen dem südhessischen Babenhausen und dem bayrischen Großostheim sind zwei Feuerwehrleute leicht verletzt worden. Wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte, waren am Dienstagabend auf etwa 20 Meter aufgestapelte Holzstämme in Brand geraten. Eine Ausbreitung des Feuers auf das Waldgebiet habe verhindert werden können. Die angrenzende Bundesstraße war während der Löscharbeiten voll gesperrt.  Die Feuerwehr war nach eigener Aussage mit 66 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen vor Ort. Die verletzten Feuerwehrleute seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Versorgung mit Löschwasser habe sich schwierig gestaltet, Tanklöschfahrzeuge mussten im Pendelverkehr Wasser zu dem Waldstück transportieren. Die Löscharbeiten dauerten bis in den frühen Donnerstagmorgen. 

Quelle: DPA

Dormagen: Rund 60.000 Quadratmeter Wald und Wiesen in Flammen

Rund 60 000 Quadratmeter Wald und Wiesen stehen in einem Naturschutzgebiet in Dormagen in Nordrhein-Westfalen in Flammen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, brennt Unterholz auf einer Fläche von etwa 250 mal 250 Metern. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Die Feuerwehr Dormagen ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Feuerwehr Neuss teilte mit, dass es im gesamten Stadtgebiet von Neuss zu Brandgeruch kommen könne. Gefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht.

Quelle: DPA

 

Nachrichten von Mittwoch, den 6. August

Frankenthal: Baby von Balkon geworfen – BGH bestätigt Urteil 

Das im Frankenthaler "Babymord-Prozess" gefällte Urteil von 15 Jahren Gefängnis wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung gegen den Vater des Kindes ist rechtskräftig. Die Revision des Angeklagten sei verworfen worden, teilte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Mittwoch mit. Das Landgericht im pfälzischen Frankenthal hatte im Mai 2019 den damals 35 Jahre alten Deutschen für schuldig befunden, seine zwei Monate alte Tochter vom Balkon geworfen und damit getötet zu haben. Mit der Tat im Mai 2016 habe er sich an seiner Lebensgefährtin rächen wollen, hieß es. Zudem hatte der Mann nach Überzeugung der Richter seine Lebensgefährtin und einen Bekannten sowie eine Tochter aus einer früheren Beziehung mit einem Messer verletzt. Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Prozess eine Gesamtstrafe von 15 Jahren Gefängnis gefordert. Die Nebenklage forderte eine lebenslange Haftstrafe. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert. Der Angeklagte sei durch Drogen in einen Angstzustand und ein paranoides Verhalten geraten. Auf dem Balkon sei ihm seine Tochter entglitten.

Quelle: DPA

Konstanz: Frau verliert Bewusstsein beim Schwimmen im Seerhein

Am Mittwochvormittag entdeckten Passanten im Seerhein in Konstanz eine leblos im Wasser treibende Person. Alarmierte Rettungskräfte zogen die Frau an Land und begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Anschließend wurde die 22-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei mitteilte, war die junge Frau zusammen mit ihrem Begleiter zum Schwimmen in den Seerhein gegangen. Nach einer Weile kehrte der Mann um, um zurück zum Ufer zu gelangen. Die Frau schwamm alleine weiter, bis sie in etwa 25 Metern Entfernung zum Ufer offensichtlich das Bewusstsein verlor. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.

Quelle: Polizei Einsatz

Iserlohn: Leichtflugzeug mit zwei Insassen abgestürzt - ein Toter

Auf dem Segelfluggelände Iserlohn-Rheinermark in Nordrhein-Westfalen ist am Mittwoch ein Leichtflugzeug abgestürzt. In dem Flieger sollen laut Behördenangaben zwei Menschen gesessen haben. Polizei und Feuerwehr sind mit mehreren Einsatzkräften vor Ort, auch ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz. Weitere Details zum Absturz wurden bislang nicht bekannt. 

Update 15.04 Uhr: Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Absturz gegen 10.30 Uhr über der Lande- und Startbahn des Flugplatzes. Der 56-jährige Pilot kam ums Leben, sein 25-jähriger Passagier wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in eine Dortmunder Klinik geflogen.

Rettungskräfte stehen am Flughafen Iserlohn-Rheinermark an der Stelle, an der ein Leichtflugzeug abgestürzt ist
Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst-Mitarbeiter stehen am Flughafen Iserlohn-Rheinermark an der Stelle, an der ein Leichtflugzeug abgestürzt ist
© Markus Klümper / DPA

Quelle: DPA, Polizei NRW

Passau: Bundespolizei fasst gesuchten Mörder

Die Bundespolizei hat im Landkreis Passau einen wegen Mordes gesuchten Mann gefasst. Wie die Beamten am Mittwochmorgen berichteten, wurde der 45-Jährige um kurz nach Mitternacht auf der A3 an der Kontrollstelle am Parkplatz Rottal-Ost als Fahrer eines Lastwagens mit türkischer Zulassung kontrolliert. Dabei stellten die Beamten eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Oldenburg fest. Das Gericht hatte den Mann im Mai 1998 wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Neun Jahre später wurde der Moldauer direkt aus der Haft in sein Heimatland abgeschoben. Zeitgleich schrieb ihn die Staatsanwaltschaft zur Festnahme aus, falls er wieder nach Deutschland einreisen würde. Gegenüber den Bundespolizisten erklärte er, er sei davon ausgegangen, nach einigen Jahren wieder nach Deutschland reisen zu können. Nach Abschluss der Ermittlungen lieferten ihn die Beamten in die Justizvollzugsanstalt Straubing ein, wo er die restliche lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen muss.

Quelle: Bundespolizei Passau

Berlin: Gescheiterter Banküberfall - Fluchtwagen angezündet?

Einen Tag nach dem gescheiterten Banküberfall in Berlin sucht die Polizei weiter nach den Tätern. Ob es schon eine heiße Spur zu den Bankräubern gibt, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen nicht. Allerdings habe in der Nacht ein Auto in Berlin-Neukölln gebrannt. "Es könnte sich um das Fluchtfahrzeug handeln." Das werde derzeit geprüft. Weitere Informationen dazu sollten im Lauf des Tages bekanntgegeben werden. Mehrere Männer hatten am Dienstagvormittag gegen 9.30 Uhr versucht, sich mit einer Art Transporter einen Weg in die Bank am Bundesplatz in Berlin-Wilmersdorf zu rammen. Sie fuhren in ein zum Hof gelegenes Fenster. Als ein Wachmann auftauchte, griffen sie ihn laut Polizei an. Es wurden mehrere Schüsse abgefeuert. Der Wachmann wurde angeschossen und später in ein Krankenhaus gebracht. Die Täter zündeten ihr Fahrzeug an und flüchteten zu Fuß und ohne Beute zur nahe gelegenen Stadtautobahn. Dort sollen sie in ein dunkles Fahrzeug gestiegen und Richtung Norden gefahren sein. Um dieses Auto könnte es sich bei dem Brand in der Nacht gegen 1.25 Uhr im Neuköllner Stadtteil Britz gehandelt haben.

Quelle: DPA

Hamburg: Albino-Seebärenbaby soll nach Disney-Figur Elsa benannt werden

Das Albino-Seebärenbaby im Hamburger Tierpark Hagenbeck soll auf den Namen Elsa getauft werden. "Der Disneyfilm "Die Eiskönigin" hat bei der Entscheidungsfindung eine große Rolle gespielt, da auch unsere kleine Seebärin zukünftig im Eismeer leben wird", sagte Tierparksprecherin Michaela Wilke am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der NDR berichtet. Der Tierpark hatte gemeinsam mit dem Norddeutschen Rundfunk und dem Hamburg Journal aus einer Liste mit über 3200 Vorschlägen nach einem passenden Namen gesucht. Das Seebärenbaby war vor den Augen der Besucher im Juni mit schneeweißem Fell auf die Welt gekommen. Es gilt als das weltweit erste in einem Zoo geborene Albino-Seebärenkind. Mittlerweile ist das weiße Fell der kleinen Robbe eher hellbraun. Dabei handele es sich wahrscheinlich um Schmutz, wie der Zootierarzt Michael Flügger kürzlich der dpa sagte. Möglich sei allerdings auch, dass das Fell nach der Geburt nachgedunkelt sei. Anfang September soll das junge Tier getauft werden, wie Wilke bestätigte. Der genaue Ablauf stehe noch nicht fest. "Coronabedingt wird die Taufe vor der Öffnung des Tierparks stattfinden, um Menschenansammlungen zu vermeiden." Das Ereignis werde jedoch via Facebook und Instagram begleitet.

Quelle: DPA

Kapellen: Neun Verletzte nach Unfall auf der A46

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A46 sind am Dienstagnachmittag neun Menschen verletz worden. Wie die Feuerwehr berichtete, war gegen kurz vor 17 Uhr ein Autofahrer kurz vor Holzheim aus noch bislang ungeklärter Ursache auf ein vor ihm fahrendes Fahrzeug aufgefahren. Dieser wiederum schob einen dritten und vierten Wagen gegeneinander. Einer davon wurde schließlich noch gegen ein fünftes Fahrzeug geschleudert. Insgesamt waren sechs Erwachsene und drei Kinder betroffen. Vier Personen wurden leicht, vier mittelschwer und eine Person schwer verletzt. Die Verletzten wurden zunächst von Notärzten betreut und dann mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Ein Feuerwehrmann verletzte sich beim Einsatz leicht. Die Autobahn musste fast zwei Stunden lang voll gesperrt werden.

Rettungsfahrzeuge stehen nach dem Unfall auf der A46
Rettungsfahrzeuge stehen nach dem Unfall auf der A46
© Feuerwehr Grevenbroich

Quelle: Feuerwehr Grevenbroich

A67: 26-Jähriger überschlägt sich, prallt gegen Baum und stirbt

Schwerer Unfall am Mittwochmorgen auf der Autobahn 67 zwischen dem Autobahndreieck Darmstadt und der Anschlussstelle Büttelborn. Dort ist gegen 6.30 Uhr ein 26-Jähriger mit seinem Wagen aus bislang noch ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. . Laut Zeugenaussagen überschlug sich sein Wagen und prallte gegen einen Baum. Trotz sofort alarmierter Rettungskräfte verstarb der 26-Jährige noch an der Unfallstelle.

Quelle:Polizei Südhessen

Ulm: Männer attackieren Reisende in Regionalzug und Polizeibeamte

Polizeieinsatz am Ulmer Hauptbahnhof: Dort hatten sich Reisende in einem Regionalzug über zwei alkoholisierte Männer beschwert, die lautstark telefonierten. Weil sich mehrere Fahrgäste dadurch gestört fühlten und darauf hinwiesen, schlugen die beiden 18 und 20 Jahre alten Männer zwei Reisende ins Gesicht, die dadurch Blutergüsse, Kratzer und Schürfwunden erlitten. Mit der Einfahrt der Regionalbahn am Ulmer Hauptbahnhof, befanden sich bereits mehrere von Zeugen alarmierte Streifen der Bundes- und Landespolizei vor Ort, um die Tatverdächtigen vorläufig festzunehmen. Auch die Beamten wurden von den Männern attackiert. Die beiden professionelle Kampfsportler schlugen und traten auf die Polizisten ein, die die Situation erst mit dem Einsatz von Diensthunden, Pfefferspray und Schlagstöcken unter Kontrolle bringen konnten. Die bereits polizeibekannten Männer erlitten bei der Festnahme Augenreizungen und Hämatome.

Quelle:Polizei Stuttgart

 

Nachrichten von Dienstag, den 4. August

Hamburg: Frau leistet bei Unfall Erste Hilfe und wird beklaut

In Hamburg hat die Polizei am Montagnachmittag einen Mann festgenommen, der einer Frau das Fahrrad gestohlen hatte. Wie die Beamten am Dienstag berichteten, wurde die 55-Jährige Zeugin eines Unfalls, bei dem ein Mann seinen Transporter beim Auffahren auf ein Grundstück aus ungeklärten Gründen gegen eine Mauer lenkte. Dabei zersprangen die Fensterscheiben des Wagens, was zu einem Aufschrei der drei Insassen führte (Mutter,Vater und Kind). Die Frau stellte daraufhin ihr Fahrrad ungesichert ab und eilte der Familie zur Hilfe. Währenddessen kam ein Mann, klaute das Fahrrad und radelte in Richtung Großlohe davon. Im Rahmen einer Sofortfahndung konnte er von der Polizei geschnappt werden. Kurz vor seiner Festnahme warf der 51-Jähirge das Rad in ein Gebüsch. Später wurde der wegen Diebstahlsdelikten polizeibekannte Mann einem Haftrichter zugeführt. 

Quelle: Polizei Hamburg

Siegen: 13-Jähriger auf nächtlicher Spritztour mit Lastwagen unterwegs

Weil er nächtliche Ausflüge mit Lastwagen unternehmen wollte, ist ein 13-Jähriger mehrfach in eine Speditionshalle im nordrhein-westfälischen Bad Laasphe eingedrungen und hat sich dann mit "ausgeliehenen" Lkw-Schlüsseln hinters Steuer gesetzt. In einem Fall fuhr der Jugendliche mit einer Sattelzugmaschine nachts vom Werksgelände und brachte das schwere Fahrzeug nach einer 70-Kilometer-Spritztour wieder zurück, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Anschließend floh der 13-Jährige unerkannt, wobei er den wieder abgestellten Lastwagen zuvor noch ordnungsgemäß verschlossen hatte. Ermittlungen der Polizei nach dem zunächst unbekannten Täter ergaben, dass zuvor bereits weitere Fahrzeuge der Spedition für nächtliche Fahrten genutzt worden waren - nämlich insgesamt fünf Lkw beziehungsweise Sattelzüge sowie ein Kastenwagen, wie die GPS-Daten der Fahrzeuge belegten. In der Nacht zum Dienstag ertappten Polizisten dann den Jugendlichen auf frischer Tat an der Speditionshalle: Er sprang den Beamten dort nach deren Angaben aus einem Fenster in die Arme - in seiner Jackentasche befanden sich die Schlüssel für die auf dem Hof geparkten Brummis. "Die weiteren Ermittlungen heute brachten es dann ans Licht: Der junge Mann war in den Nächten zuvor mit seinem Fahrrad zur Spedition gefahren, dort eingedrungen, nicht um etwas zu klauen, sondern um Lkw zu fahren", berichteten die Beamten. Die Polizisten brachten den 13-Jährigen nach Hause und übergaben ihn seiner laut Polizeibericht "erstaunten Mutter".

Quelle: AFP

Göttingen: Nach Lügde-Fall weiterer Mann wegen Kindesmissbrauchs angeklagt

Bei den Ermittlungen zum hundertfachen Missbrauch auf einem Campingplatz im westfälischen Lügde sind die Fahnder auf einen weiteren mutmaßlichen Täter gestoßen. Der 48 Jahre alte Bekannte der Lügde-Täter sei wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs und Besitzes von Kinderpornografie angeklagt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Göttingen (Niedersachsen) am Dienstag mit. Zu den Taten soll es nicht auf dem Campingplatz, sondern an anderen Orten gekommen sein. Der Mann aus dem Kreis Northeim soll sieben Kinder und Jugendliche missbraucht und sich mit weiteren Tätern ausgetauscht haben. 

Im Zuge der Ermittlungen gegen den 48-Jährigen seien gegen 130 weitere Personen Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs und Vergewaltigung von Kindern sowie Besitzes von Kinderpornografie eingeleitet worden. 32 der Beschuldigten hätten inzwischen identifiziert werden können.

Quelle: DPA

München: Mit Skelett von Ehemann im Gepäck am Flughafen gestoppt

Mit dem Skelett ihres verstorbenen Ehemannes im Gepäck ist eine 74-jährige Armenierin am Münchner Flughafen gestoppt worden. Die Kontrolleure hatten die menschlichen Knochen in einer Holzkiste entdeckt, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

Zollbeamte, eine Ärztin und die Staatsanwaltschaft wurden hinzugezogen, um den Fall zu prüfen. Zusammen mit ihrer 52-jährigen Tochter wollte die Frau die Gebeine von ihrem Wohnort in Griechenland über München und Kiew nach Armenien fliegen. In der alten Heimat des Verstorbenen sollte er die letzte Ruhe finden.

Der Mann war laut Dokumenten bereits 2008 verstorben und auch an seinem Wohnort nahe Thessaloniki beigesetzt worden. Die Überführung lief der Bundespolizei zufolge allerdings rechtmäßig ab. Auch die Staatsanwaltschaft sah keine strafrechtliche Relevanz. Daher durften die Frauen die Reise in den Kaukasus fortsetzen, zusammen mit den sterblichen Überresten.

Die undatierte Aufnahme zeigt ein Röntgenbild von einer Holzkiste mit den Gebeinen von einem Mann
Die Aufnahme zeigt das Röntgenbild der Holzkiste, in dem die Frau die Gebeine ihres verstorbenen Mannes transportierte
© Bundespolizei / DPA

Quelle: DPA

Bremen: 64-jähriger Ruderer tot aus Weser geborgen

In Bremen hat die die Feuerwehr am Montag einen vermissten 64-Jährigen tot aus der Weser geborgen. Wie die Polizei berichtet, war am Samstagvormittag ein mit vier Mann besetztes Ruderboot gegen 11 Uhr mit einem Binnenschiff zusammengestoßen. Die Ruderer saßen alle mit dem Rücken zum Binnenschiff. In Höhe des Anlegers der Sielwallfähre kollidierten beide Fahrzeuge frontal. Drei Ruderer im Alter von 49, 51 und 57 Jahren konnten sich selbstständig retten. Zwei Männer schwammen an Land. Der 51-jährige Ruderer schwamm zunächst in Richtung Osterdeich und wurde anschließend von einem privaten Sportboot aufgenommen. Der 64-jährige wurde seitdem vermisst. Am Montagabend gegen kurz vor 19 Uhr entdeckten mehrere Passanten einen leblosen Körper am Weserufer in Höhe der Werderstraße. Alarmierte Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Einsatzkräfte stehen neben dem Sichtschutz am Ufer der Weser.
Einsatzkräfte stehen neben dem Sichtschutz am Ufer der Weser
© Christian Butt / DPA

Quelle: Polizei Bremen

Völklingen: Drei Festnahmen in saarländischem Mordfall nach 29 Jahren

Rund 29 Jahre nach der Tat hat die Polizei im Saarland drei Männer festgenommen, die einen 27-Jährigen ermordet haben sollen. Die Männer im Alter zwischen 53 und 55 Jahren sollen einen seit September 1991 vermissten Mann aus Völklingen in einem Waldstück bei Wadgassen getötet und die Leiche anschließend dort vergraben haben, wie das Landespolizeipräsidium Saarland am Montagabend mitteilte. Die damaligen Ermittlungen hatten nicht zu einem Erfolg geführt. Im Mai 2020 gab es laut Polizei jedoch Andeutungen aus dem Umfeld der nun Beschuldigten, dass diese für den Mord verantwortlich seien. Der Verdacht konnte durch umfangreiche Ermittlungen erhärtet werden. Die drei Männer wurden am Montag in Heusweiler, Riegelsberg und Berlin festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnungen beschlagnahmten die Beamten unter anderem Mobiltelefone und Computer. Die Beschuldigten befinden sich in Justizvollzugsanstalten Berlin und Saarbrücken. Alle drei, die untereinander seit Jahrzehnten bekannt sind und eine kriminelle Vergangenheit haben, verweigerten die Aussage. Die Ermittlungen dauerten an.

Quelle: DPA

Berlin: Polizei durchsucht Räume des Bankenverbands 

Die Polizei durchsucht seit Dienstagmorgen die Räumlichkeiten des Bankenverbands in Berlin und Frankfurt. Das sagte ein Sprecher auf Anfrage am Dienstagvormittag. Zuvor hatten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR darüber berichtet. Deren Recherchen zufolge steht die Aktion im Zusammenhang mit sogenannten Cum-Ex-Geschäften wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung. Details wurde zunächst nicht bekannt.

Quelle: DPA

Kiel: Fahnenmast erschlägt Auszubildende bei Fototermin

An ihrem ersten Ausbildungstag ist auf dem Rathausplatz in Kiel (Schleswig-Holstein) eine 23-Jährige auf besonders tragische Weise ums Leben gekommen: Die städtische Auszubildende wollte sich am Montagvormittag gemeinsam mit 50 weiteren neuen Azubis für ein gemeinsames Foto auf den Rathausplatz stellen, wie die Stadt mitteilte. In diesem Moment sei am Rande des Platzes ein Lastwagen beim Rangieren gegen einen Fahnenmast gestoßen. Der Mast sei abgebrochen und auf die 23-Jährige gestürzt.

"Ich bin zutiefst erschüttert und geschockt", sagte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD). Er war Zeuge des Unfalls. "Es gibt keine Worte für das Entsetzen über dieses tragische Geschehen. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen." Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die anderen Auszubildenden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: DPA

A8: Vollsperrung in Bayern wegen Überflutungen

Wegen Überflutungen ist die Autobahn 8 in Bayern auf einem Teilstück nahe Rosenheim in beide Richtungen komplett gesperrt. Die Umleitungsstrecke sei ebenfalls geflutet und nicht befahrbar, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Eine weiträumigere Umleitungsstrecke werde derzeit noch geplant. Die Sperrung zwischen Frasdorf und Achenmühle dürfte den Angaben zufolge noch mehrere Stunden andauern.

Quelle: DPA

Flensburg: Flucht vor Polizei endet in Hafenbecken

In Flensburg ist ein Autofahrer mit seinem Wagen nach einer Flucht vor der Polizei im Hafenbecken gelandet. Wie die Beamten am Dienstag berichteten, sollte der 39-jährige Fahrer in gegen 0 Uhr kontrolliert werden, da er wegen seiner Fahrweise aufgefallen war. Der Wagen fuhr auf einen Parkplatz und stoppte nur wenige Meter vor der Hafenkante. Als die Beamten ausstiegen, gab der Mann Gas und landete im Wasser. Als der Wagen im Wasser trieb, weigerte sich der Mann, diesen zu verlassen. Erst als Wasser eindrang und es zu sinken drohte, kletterte er durch das Seitenfenster. Die eingesetzten Kräfte warfen ihm einen Rettungsring zu. Ein Beamter sprang ins Wasser und brachte ihn an die Kaikante. Dort wurde er von weiteren Kräften an Land gebracht und von Rettungskräften versorgt. Der Mann stand unter Alkoholeinfluss und befand sich zudem in einer psychischen Ausnahmesituation, weshalb er nach der Entnahme einer Blutprobe in ein Psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen wurde.

Quelle:Polizei Flensburg

Kreis Pinneberg: Mann wegen Betrugsverdachtes bei Corona-Hilfen in U-Haft

Die Staatsanwaltschaft Lübeck ermittelt gegen einen 36 Jahre alten Mann aus dem Kreis Pinneberg, der unberechtigt Kurzarbeitergeld und Corona-Soforthilfe in Millionenhöhe beantragt haben soll. Dazu soll der Betreiber einer Beratungsfirma in Hamburg unrechtmäßig erworbene Sozialversicherungsdaten verwendet haben, teilten die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Hauptzollamt Itzehoe am Montag mit. Bei einer Durchsuchung seiner Wohn- und Geschäftsräume Anfang Juli wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, die den Betrugsverdacht erhärtet und Hinweise auf weitere Verdachtsfälle geliefert haben. Der 36-Jährige sitzt den Angaben zufolge seitdemin Untersuchungshaft. Insgesamt wollte der 36-Jährige nach Angaben der Staatsanwaltschaft durch insgesamt 90 Betrugshandlungen rund 15 Millionen Euro erlangen.

Quelle: DPA

 

Nachrichten von Montag, den 3. August

Bönen: 21-Jähriger bei Fettexplosion schwer verletzt 

Bei einer Fettexplosion im nordrhein-westfälischen Bönen ist ein 21-Jähriger schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtete, war es gegen kurz nach 8 Uhr in einer Reihenhauswohnung zu einem Küchenbrand gekommen, bei dem insgesamt vier Personen verletzt wurden. Laut einem Bericht des "Westfälischen Anzeigers", handelt es sich dabei um eine Familie. Zu der Explosion war es demnach beim Hantieren mit einer Pfanne gekommen. Der 21-jährige Sohn der Familie musste mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in eine Spezialklinik nach Gelsenkirchen geflogen werden. Seine 50-jährige Mutter wurde ebenfalls schwer verletzt und nach einer Erstversorgung durch den Notarzt mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Zudem wurden die 26-jährige Tochter der Frau und ihr 51-jähriger Ehemann verletzt, die sich offensichtlich ebenfalls in der Küche aufgehalten hatten.

Quellen:Polizei Unna"Westfälischer Anzeiger"

Potsdam: 23-Jährige vergewaltigt - Polizei sucht drei Täter

Eine 23-Jährige Potsdamerin ist nach Angaben der Polizei von drei Männern überfallen und vergewaltigt worden. Die junge Frau sei in der Nacht zum Samstag zum Einkauf in einer Tankstelle gewesen und sei nach eigenen Angaben auf dem Heimweg von drei Männern in einer ihr unbekannten Sprache von hinten angesprochen worden, berichtete die Polizeidirektion West am Montag. Nachdem sie nicht reagiert habe, sei sie von hinten gepackt und in ein nahes Waldstück gezerrt worden. Dort habe sich einer der Unbekannten an der 23-Jährigen vergangenen, während einer der Täter die Frau festgehalten und der dritte mutmaßlich mit einem Handy fotografiert und gefilmt habe, berichtete die Polizei, die nach Zeugen sucht. 

Ebenfalls in der Nacht zum Samstag war eine 22-Jährige nicht weit entfernt Opfer einer versuchten Vergewaltigung geworden. Nach Angaben der Polizei sind nach den ersten Ermittlungen keine direkten Zusammenhänge zwischen den beiden Taten bekannt geworden. Mitte Juli hatte die Polizei einen 29 Jahre alten mutmaßlichen Serientäter gefasst, der in Berlin und Brandenburg mehrere Frauen vergewaltigt haben soll.

Quelle: DPA/BB

Hamburg: Hund beißt Zweijährige in den Kopf – schwer verletzt

Ein zweieinhalbjähriges Mädchen ist in Hamburg von einem Mischlingshund angegriffen und schwer verletzt worden. Das Kind wurde am Samstag in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert, wie die Polizei am Montag mitteilte. Es schwebe nicht in Lebensgefahr, allerdings könnten nach Angaben von Ärzten weitere Operationen nötig sein, wie es hieß. Die Familie des Mädchens hatte den Abend mit Freunden und deren Hund in einem Kleingartenverein im Hamburger Stadtteil Steilshoop verbracht. Als das Kind sich kurz unbeaufsichtigt in die Nähe des angeleinten Hundes begab, biss dieser es in den Kopf. Gegen den Hundehalter wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Quelle: DPA

Ostallgäu: Forscher entdecken Riesenkranich-Schädel

Den Schädel eines rund elf Millionen Jahre alten Riesenkranichs haben Forscher im Ostallgäu gefunden. Bei dem Fossil aus der Tongrube Hammerschmiede bei Pforzen handle es sich um den frühesten Nachweis eines großen Kranichs in Europa, teilte die Universität Tübingen am Montag mit. Die neu entdeckte Art stehe möglicherweise am Beginn der Evolution der Echten Kraniche (Gruinae).

Das Tier dürfte demnach der größte Vogel zu Lebzeiten von "Udo" gewesen sein – einem zweibeinigen Menschenaffen, dessen Fund in der Hammerschmiede im vergangenen Jahr Annahmen zur Evolution des aufrechten Gangs infrage gestellt hatte. Der Kranich sei 1,75 Meter groß gewesen und habe Spannweiten bis zu 2,80 Meter besessen, sagte Gerald Mayr vom Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt. Der Schnabel des Vogels deutet laut Grabungsleiter Thomas Lechner darauf hin, dass der Riesenkranich an offenem Süßwasser lebte. Solche Lebensräume seien damals im Allgäu vorherrschend gewesen.

Über ihre Analysen berichten die Forscher im Fachmagazin "Journal of Ornithology".

Schädel im Vergleich: Kranich aus der Fossilfundstelle Hammerschmiede (l), Sibirischer Kranich (M) und Eurasischer Kranich.
Die Aufnahme vergleicht den Schädel eines Kranichs aus der Fossilfundstelle Hammerschmiede (l.) mit dem heutigen Sibirischen Kranich (M) und dem in Deutschland heimischen Eurasischen Kranich 
© Gerald Mayr / DPA

Quelle: DPA

Hamburg: Kinder rassistisch beleidigt und Zwölfjähriger ins Gesicht geschlagen

Zwei Männer haben in Hamburg eine Gruppe von Kindern rassistisch beleidigt und einer Zwölfjährigen einen Faustschlag ins Gesicht versetzt. Wie die Polizei in der Hansestadt am Montag mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Samstagabend an einem S-Bahnhof im Stadtteil Blankenese. Die beiden Verdächtigen im Alter von etwa 30 bis 40 Jahren entkamen unerkannt. Der Staatsschutz ermittelt. Nach Angaben der Beamten trafen die Kinder und Jugendlichen sowie die Täter in einem Linienbus aufeinander. Beim Aussteigen an dem S-Bahnhof beleidigten die beiden Männer die Gruppe rassistisch und verletzten die Zwölfjährige durch einen Faustschlag. Sie erlitt eine Prellung und musste vor Ort von Rettungssanitätern versorgt werden. Ins Krankenhaus musste sie aber nicht. Eine Sofortfahndung nach den Tätern blieb erfolglos. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf die Männer geben können.

Quelle: AFP

Obernheim: Pferd erschreckt sich und landet in einem Pool

Ein Pferd hat sich bei einem Donnerschlag auf der Schwäbischen Alb derart erschreckt, dass es mehrere Absperrungen der Koppel in Obernheim durchbrach und in einem Garten-Pool landete. Wie die Feuerwehr am Montag mitteilte, konnte sich das leicht verletzte Pferd am Sonntag wegen der Höhe des Pools nicht mehr selbst befreien. Die Feuerwehr rückte mit 17 Einsatzkräften an, die das Wasser aus dem Becken pumpten und eine Treppe aus Holzpaletten bauten. Die Besitzerin lockte das Pferd anschließend aus dem Pool. Der "Zollern-Alb-Kurier" und die "Bild"-Zeitung berichteten darüber.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Obernheim kümmern sich um ein Pferd
Einsatzkräfte der Feuerwehr Obernheim kümmern sich um ein Pferd, das nach einem Donnerschlag erschreckt losrannte, mehrere Absperrungen einer Koppel durchbrach und in einem Gartenpool landete 
© DPA

Quelle: DPA

Freiberg: Fünfjährige stirbt in sächsischem Freizeitbad

In einem Freizeitbad im sächsischen Freiberg ist ein fünfjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Chemnitz am Montag mitteilte, entdeckten Badegäste das Kind am Sonntagnachmittag leblos im Wasser. Sie riefen daraufhin einen Rettungsschwimmer. Trotz Reanimationsmaßnahmen starb das Mädchen später im Krankenhaus. Die Polizei nahm Ermittlungen zu den Todesumständen auf. Auf der Internetseite des Schwimmbads heißt es dazu: "Unser tiefstes Mitgefühl und Bedauern gilt jetzt der Familie und den Angehörigen." Man sei bemüht, den Ablauf lückenlos zu untersuchen. 

Quellen: AFP, Johannisbad Freiberg

Hamburg: Mutmaßlicher Einbrecher verstirbt nach Einbruch 

Ein rätselhafter Tod beschäftigt die Polizei in Hamburg. Dort hatten Passanten am frühen Sonntagmorgen einen Mann bäuchlings auf dem Gehweg liegend entdeckt und den Notruf verständigt. Wie die Polizei am Montag berichtete, war der Mann bereits tot. Die Beamten fanden bei ihm eine Tasche mit vier Laptops sowie einen Rucksack mit mutmaßlichen Einbruchswerkzeugen. Ermittlungen ergaben, dass der Mann kurz vor seinem Tod in eine Tierbestattungsinstitut eingebrochen war und dort die Laptops entwendet hatte. Woran der 54-jährige polizeibekannte Mann starb, ist bislang noch unklar. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung lägen bislang nicht vor, heißt es.

Quelle:Polizei Hamburg

Bad Doberan: 18-Jähriger irrt nach Party stundenlang durch Moor

Ein 18-Jähriger hat sich in Mecklenburg-Vorpommern nach einer Party im Moor verirrt. Wie die Polizei mitteilte, riefen Zeugen am Sonntagmittag um kurz nach 13 Uhr die Polizei, nachdem sie aus Richtung der Torflöcher zwischen Börgerende-Rethwisch und Bad Doberan Hilferufe hörten. Rettungskräfte und ortskundige Anwohner durchsuchten das Gebiet. Auch eine Drohne des Katastrophenschutes kam zum Einsatz. Schließlich konnte der junge Mann, der bis dahin schon rund sechs Stunden durch das Moor irrte, gerettet werden. Er war stark dehydriert und benötigte dringend medizinische Hilfe. Wie der NDR berichtet, gab er an, zuvor auf einer Feier gewesen zu sein. Als die Retter ihn fanden, sei er bereits bis zur Taille im Moor versunken gewesen, heißt es. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,88 Promille. Er wurde daher zur weiteren Behandlung in den Schockraum der Südstadtklinik Rostock gebracht. 

Quellen:Polizei GüstrowNDR

Göttingen: 36 Tatverdächtige nach Ausschreitungen in Wohnkomplex

Nach den Ausschreitungen Ende Juni an einem Wohnkomplex in Göttingen, der wegen vieler Corona-Fälle unter Quarantäne stand, wird gegen 36 Tatverdächtige ermittelt. Das sei die vorläufige Bilanz der Sonderkommission, teilte die Polizei am Montag mit. Bei den Ausschreitungen am 20. und 21. Juni wurden Polizisten unter anderem mit Flaschen, Steinen, Stangen, Haushaltsgegenständen und Pyrotechnik beworfen. Elf Beamte wurden den Angaben zufolge verletzt. Drei von ihnen seien dadurch vorerst nicht mehr dienstfähig gewesen, hieß es.

Die Stadt hatte den Gebäudekomplex wegen einer Häufung von Corona-Infektionen für acht Tage unter Quarantäne gestellt. Rund 120 der mehr als 600 Bewohner hatten sich in der Zeit nachweislich mit dem Virus infiziert. Der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, betonte jedoch am Montag, dass die Gewalt nur von einem kleinen Teil der Bewohner ausging. "Die überwiegende Mehrheit folgte der durch die Stadt und das Gesundheitsamt Göttingen erhängten häuslichen Quarantäne", sagte Lührig.

Quelle: DPA

Bubenheim: Auto überschlägt sich und tötet zwei Radfahrer

Schlimmer Unfall in Rheinland-Pfalz: Dort war am Sonntag um kurz nach 14 Uhr auf der Kreisstraße 16 zwischen Engelstadt und Bubenheim/Rheinhessen ein Autofahrer aus bislang noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und überschlug sich. Dabei erfasste der Wagen zwei am Fahrbahnrand stehende Fahrradfahrer, eine 70-jährige Frau und ihren gleichaltrigen Ehemann, die dadurch gegen das Auto einer 28-Jährigen geschleudert wurden, welche die Strecke in entgegengesetzter Richtung befuhr. Für die beiden Radfahrer kam jede Hilfe zu spät, sie verstarben trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen durch Ersthelfer und Einsatzkräfte noch am Unfallort. Der 66-jährige Unfallverursacher wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die 28-jährige Frau konnte nach ambulanter Versorgung vor Ort wieder entlassen werden. Alle unmittelbar Beteiligten, sowie unbeteiligte Unfallzeugen und die Angehörigen der beiden Verstorbenen wurden von Seelsorgern betreut.

Ein Fahrrad liegt am Seitenstreifen einer Straße.
Ein Fahrrad liegt am Seitenstreifen einer Straße. Bei dem Verkehrsunfall zwischen Bubenheim und Engelstadt (Landkreis Mainz-Bingen) sind am Sonntag zwei Fahrradfahrer ums Leben gekommen.
© Heiko Hahnenstein / DPA

Quelle:Polizei Ingelheim, DPA

Saarbrücken: Mann attackiert im Drogenrausch Autofahrer und Polizei

In Saarbrücken hat ein Mann im Drogenrausch für einen rund zweistündigen Polizeieinsatz gesorgt. Wie die Beamten am Montagfrüh berichteten, fuhr der 34-Jährige am Samstagabend gegen 22.50 mit seinem Auto zweimal auf eine vor ihm fahrende Autofahrerin auf. Dann stieg er aus, zog die Frau durch das geöffnete Fahrerfenster an den Haaren und attackierte sie solange mit Faustschlägen, bis sie aus ihrem Wagen flüchtete und auf der Fahrbahn laut um Hilfe schrie. Sie wurde später mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Zwei Autofahrer, die auf das Geschehen aufmerksam wurden, attackierte er ebenfalls mit Fäusten. Dann rannte der Mann auf die Gegenfahrbahn, hielt wild gestikulierend mehrere Fahrzeuge an und trat wahllos gegen mehrere Autos. Beim Versuch einen weiteren Verkehrsteilnehmer mit Fäusten zu attackieren, gelang es diesem, den Täter bis zum Eintreffen der Polizei auf dem Boden zu fixieren. Da von dem Täter in diesem Zustand für Außenstehende eine erhebliche Gefahr ausging, wurde er in einem entsprechenden Krankenhaus untergebracht. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

Quelle:Polizei Saarbrücken-Stadt

Eitorf: Spaziergänger finden Leiche in Waldstück

Im nordrhein-westfälischen Eitorf haben Spaziergänger am Sonntagmorgen gegen 9.30 Uhr in einem Waldstück die Leiche eines Mannes entdeckt. Wie die Polizei berichtete, lag der Tote in der Nähe des Burgweges am Bahnhof Eitorf-Merten. Er sei noch nicht identifiziert, heißt es. Da ein Tötungsdelikt nicht auszuschließen ist, ermittelt jetzt die Bonner Mordkommission. 

Quelle:Polizei Bonn

Paderborn: Kind angefahren und geflüchtet – Polizei fahndet nach Autofahrer

In Paderborn sucht die Polizei nach einem Autofahrer, der ein Kind angefahren und anschließend geflüchtet sein soll. Wie die Beamten mitteilten, geschah der Unfall am Sonntagmittag um kurz nach 14 Uhr an der Sighardstraße in Richtung Wollmarktstraße. Der 13-Jährige wurde durch den Wagen erfasst und so schwer verletzt, dass er nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Laut Polizei flüchtete der weiße Pkw unmittelbar nach dem Unfall über die Wollmarktstraße in Richtung des Frankfurter Wegs, ohne sich um den verletzten Jungen gekümmert zu haben. Ersten Ermittlungen zufolge könnte es sich bei dem Wagen um einen weißen Kombi mit erhöhter Straßenlage und breiten Seitenschwellern, möglicherweise ein Mitsubishi, handeln. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Quelle:Polizei Paderborn

Nachrichten aus der Woche vom 27. Juli bis 2. August 2020 lesen Sie hier.

jek / sve / deb / rös DPA

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