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News des Tages: Nigeria: 100.000 Menschen nach Überschwemmungen obdachlos

Autofahrerin rammt auf A9 drei Streifenwagen und flüchtet +++ Niedersachsen: Mann löst mit Chemikalie Großeinsatz aus +++ Explosionen in Chemieanlage in Houston: Keine Hinweise auf gesundheitliche Auswirkungen +++ Die News des Tages im Überblick

In Nigeria führt der Fluss Benue (Archivbild von 2015)  nach sintflutartigen Regenfällen Hochwasser

In Nigeria führt der Fluss Benue (Archivbild von 2015)  nach sintflutartigen Regenfällen Hochwasser

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 18.17 Uhr: Merkel verurteilt Festnahmen in der Türkei +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwägt nach der Festnahme von zwei weiteren Deutschen in der eine schärfere Politik gegenüber Ankara. Solche Festnahmen hätten in den "allermeisten Fällen keinerlei Grundlage", sagte sie beim Bundesmittelstandstag in Nürnberg. "Und deshalb müssen wir hier auch entschieden reagieren." Angesichts der jüngsten Ereignisse müsse die Bundesregierung ihre Türkeipolitik "vielleicht weiter überdenken."

bekräftigte zudem ihre Ankündigung, Verhandlungen über eine Ausweitung der Zollunion zwischen der Europäischen Union und Ankara zu blockieren. Solche Gespräche kämen "unter diesen Umständen nicht infrage", betonte Merkel. Die jüngsten Festnahmen von Deutschen in der Türkei hätten "mit unseren Prinzipien von Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun."

+++ 18.11 Uhr: Messerattacke von Turku: Nur noch Hauptverdächtiger in Haft +++

In Finnland ist ein weiterer in Zusammenhang mit der tödlichen Messerattacke vor zwei Wochen festgenommener Mann wieder auf freiem Fuß. Wie die Ermittler mitteilten, ist damit nur noch der aus Marokko stammende Hauptverdächtige Abderrahman Bouanane weiter in Haft. Im Zusammenhang mit dem Angriff in Turku im Südwesten des Landes, bei dem zwei Menschen starben und acht weitere verletzt wurden, hatte es insgesamt sieben Festnahmen gegeben.

Fünf Verdächtigte waren Sonntag und Dienstag bereits wieder entlassen worden. "Es gibt keinen Grund mehr, ihn dieser Straftaten zu verdächtigen", teilten die Ermittler zu der Freilassung am Freitag mit. Der 22-jährige Hauptverdächtige war erst durch Schüsse der ins Bein gestoppt worden. Im Verhör gestand Bouanane die Tat, bestritt aber nach Angaben seines Anwalts jegliche Mord- oder terroristische Absicht.

+++ 17.48 Uhr: US-Regierung testet Modelle für Mauer an Grenze zu Mexiko +++

Die US-Regierung hat aus zahlreichen Bewerbungen vier Firmen ausgesucht, die Modelle für eine Grenzmauer zu bauen sollen. Das gab die US-Regierung in Washington bekannt. Bei den vier Unternehmen handelt es sich um Baufirmen aus den Bundesstaaten Alabama, Arizona, Texas und Mississippi, heißt es in einer Mitteilung der Grenzkontrollbehörde CBP. In allen diesen Staaten dominiert traditionell die republikanische Partei von Präsident Donald Trump.

Die zwischen sechs und zehn Meter hohen und zehn Meter langen Modelle aus Beton sollen in der Nähe von San Diego (Kalifornien) an der Grenze zu Mexiko entstehen. Wenn sie fertig sind, sollen Grenzbeamte ein bis zwei Monate lang versuchen, sie mit Hand-Werkzeugen zu bearbeiten und sie so auf ihre Festigkeit testen.  

+++ 16.58 Uhr: Nigeria: 100.000 Menschen nach Überschwemmungen obdachlos +++

Nach sintflutartigen Regenfällen haben schwere Überschwemmungen im westafrikanischen mindestens 100.000 Menschen in die Flucht getrieben. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, teilte ein Sprecher des regionalen Notfall-Managements mit. Betroffen ist vor allem die Uferregion des zweitgrößten Flusses im Lande, des Benue. Der zentrale, gleichnamige Bundesstaat ist nach den Angaben fast auf seiner gesamten Fläche überflutet, in vielen Gebieten fiel der Strom aus. Die Behörden bauten Zeltlager für die Vertriebenen auf, da neben Ackerland auch Zehntausende Häuser unter Wasser stehen. In der Region hat die jährliche Regenzeit eingesetzt, die dort immer wieder für Überflutungen sorgt.

+++ 16.57 Uhr: Rakka: Bündnis nimmt Altstadt von IS-Hochburg ein +++

Ein von Kurden angeführtes Bündnis hat nach eigenen Angaben die Altstadt der nordsyrischen IS-Hochburg Al-Rakka eingenommen. Damit hätten die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) rund 65 Prozent der Stadt unter Kontrolle gebracht, erklärte ein Sprecher der Allianz. Al-Rakka gilt als Hauptstadt der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien.

Die SDF hatten ihren Sturm auf die Stadt Anfang Juni begonnnen. Angeführt wird das Bündnis von der Kurden-Miliz YPG. Die internationale Anti-IS-Koalition unterstützt die Offensive aus der Luft. Sechs Viertel Al-Rakkas stünden noch unter IS-Kontrolle, erklärte der Sprecher. Dort gingen die Kämpfe weiter.  

+++ 16.43 Uhr: Thüringen: Autofahrer rast nach Streit auf Menschen zu +++

Ein Unbekannter soll in Thüringen nach einem Streit gezielt auf eine Gruppe von Menschen zugefahren sein. Der Autofahrer sei zuvor am Donnerstagabend in seinem Auto mit einer Frau in einen handgreiflichen Streit geraten, teilte die Polizei mit.

Eine Gruppe von Menschen beobachtete den Streit in Sondershausen und wollte eingreifen. Daraufhin setzte der Fahrer das Auto in Bewegung und fuhr gezielt auf einen Mann aus der Gruppe zu. Dieser konnte durch einen Sprung auf die Motorhaube ausweichen. Ein weiterer Mann aus der Gruppe wurde vom Außenspiegel des Autos gestreift. Anschließend wendete der Fahrer und fuhr erneut auf die Gruppe zu. Die Menschen sprangen zur Seite und der Mann fuhr davon. Die Polizei sucht nun Zeugen und ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

+++ 16.07 Uhr: Frankfurt: Renitente Bürger könnten Bombenentschärfung verzögern +++

Renitente und gedankenlose Anwohner könnten nach Einschätzung der Frankfurter Behörden die Entschärfung der riesigen Weltkriegsbombe am Sonntag erheblich verzögern. Darauf deuteten Anrufe beim Bürgertelefon hin, erklärten Vertreter von Feuerwehr, Polizei und Stadt in Frankfurt. Sie appellierten an die Bewohner, die Sperrzone mit einem Radius von 1,5 Kilometern um den Fundort der Luftmine spätestens bis 8.00 Uhr zu verlassen.

Wer danach noch angetroffen werde und die Zone nicht sofort verlasse, werde von der Polizei aus dem Gebiet gebracht und möglicherweise in Gewahrsam genommen. Zudem drohten erhebliche finanzielle Folgen und strafrechtliche Konsequenzen.

++++ 16.02 Uhr: Klinik muss wegen Fehler bei Frühgeburt Schmerzensgeld zahlen +++

Wegen schwerer Behandlungsfehler bei einer Frühgeburt müssen das Ortenau Klinikum in Offenburg und ein Arzt mehr als eine halbe Million Euro Schmerzensgeld zahlen. Eine heute schwerbehinderte Achtjährige bekommt insgesamt 550 000 Euro plus Zinsen, sagte ein Sprecher des Landgerichts Offenburg nach einem Urteil. Bei der Frühgeburt des Kindes im Jahr 2008 war es zu Komplikationen gekommen. Das Mädchen erlitt Hirnblutungen, die unter anderem Bewegungsstörungen, Blindheit und Epilepsie auslösten (Az.: Aktenzeichen: 3 O 386/14).

Ob die Klinik gegen das Urteil vorgeht, war zunächst offen. Der Verteidiger kündigte an, es zunächst prüfen zu wollen. Ihm zufolge würde ein Versicherer die Summe zahlen.

+++ 15.43 Uhr: Martin Schulz will härtere Linie gegenüber der Türkei +++

Nach der Inhaftierung von zwei weiteren deutschen Staatsbürgern in der Türkei fordert SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz eine härtere Gangart im Umgang mit der Türkei. Schulz nannte am Freitag in Berlin eine mögliche Aussetzung der Verhandlungen über eine Ausweitung der Zollunion mit der Türkei, einen Vorstoß auf EU-Ebene über eine Einstellung der sogenannten Vorbeitrittshilfen sowie eine Verschärfung von Reisehinweisen. Solche Maßnahmen sollten "in den nächsten Tagen" geprüft werden.

"Ich bin der Meinung, dass man keine Ausweitungsverhandlungen mit der Türkei mehr über die Zollunion führen kann, solange deutsche Staatsbürger dort festgehalten werden", sagte dazu Schulz. Die beiden neuen Inhaftierungen nannte er einen "gravierenden Vorgang". Schulz sprach mit Blick auf die Inhaftierungen von einem "unhaltbaren Zustand". Wenn diplomatische Bemühungen weiter keinen Erfolg zeigten, müsse es Konsequenzen geben.

+++ 15.26 Uhr: Israel stärkt Rechte jüdischer Siedler in Hebron +++

Israel stärkt die Rechte der in Hebron im Westjordanland lebenden jüdischen Siedler. Sie bekämen künftig das Recht, mit einer eigenen Vertretung ihre Angelegenheiten in der Stadt zu regeln, teilte die Armee am Donnerstagabend mit. In Hebron leben mehr als 200.000 Palästinenser und rund 800 jüdische Siedler.

Die israelische Nichtregierungsorganisation Peace Now kritisierte die Entscheidung scharf. "Indem sie den Hebron-Siedlern einen offiziellen Status gewährt, formalisiert die israelische Regierung das Apartheid-System in der Stadt", erklärte die Organisation. Der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman erklärte, er habe die Stärkung der Rechte der Siedler angeordnet und wolle noch mehr für sie tun.

+++ 15.17 Uhr: Trunkenheit am Steuer: Fußball-Star Wayne Rooney festgenommen +++

Der ehemalige englische Fußball-Nationalspieler Wayne Rooney ist in der vergangenen Nacht wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen und angeklagt worden. Wie die Polizei der Grafschaft Cheshire der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, war der Stürmer des Premier-League-Clubs FC Everton gegen 2.00 Uhr in der Ortschaft Wilmslow im Süden von Manchester unterwegs, wo er von Polizeibeamten angehalten wurde. Rooneys Alkoholpegel soll zu dem Zeitpunkt über der beim Autofahren erlaubten Grenze gelegen haben. Der 31-Jährige wurde auf Kaution freigelassen und soll am 18. September vor Gericht erscheinen.

+++ 15.05 Uhr: Harry-Potter-Fans feiern am Bahnhof King's Cross +++

Ungewöhnliches Treiben am Londoner Bahnhof King's Cross: Fans der Fantasy-Reihe um den Zauberlehrling Harry Potter haben sich am Freitag dort versammelt, um ihre Romanhelden zu feiern.
Autorin J.K. Rowling hatte den Bahnhof in ihren Büchern zum Ausgangspunkt der Reisen Harry Potters und seiner Freunde an die geheimnisvolle Zauberschule Hogwarts ausgewählt. Im letzten Band der Reihe macht sich Harry Potters Sohn Albus Severus am 1. September 2017 vom geheimen Gleis neundreiviertel auf den Weg in das Magier-Internat.

Als Hommage an die erfolgreiche Buchreihe ist ein Schild mit der Aufschrift "Gleis 9 3/4" an einer Wand des Bahnhofs angebracht, darunter ein Gepäcktrolley, der scheinbar in der Wand verschwindet.
Auf Fotos und in Videos in sozialen Netzwerken waren dort am Freitag Dutzende Potter-Fans zu sehen, einige mit Hogwarts-Schals oder im Gewand der Zauberschüler. Auch ein Schauspieler aus der erfolgreichen Potter-Filmreihe ließ sich blicken. "Die Fans hauchen diesen Büchern und Filmen ein Leben jenseits des Papiers und der Leinwand ein, und das ist großartig", sagte der Brite Warwick Davis, der in mehreren Filmen den kleinwüchsigen Zauberlehrer Filius Flitwick spielt.

+++ 14.44 Uhr: Sechs Jugendliche sterben bei Party in Gartenhaus in Bayern - Anklage +++

Im tragischen Fall der bei einer Party im Januar in einem Gartenhaus im unterfränkischen Arnstein gestorbenen sechs jungen Menschen hat die Staatsanwaltschaft Würzburg Anklage erhoben. Dem 52-jährigen Besitzer der Hütte und Vater von zwei der Toten wird fahrlässige Tötung in sechs Fällen vorgeworfen.

Der Beschuldigte habe in der Hütte einen mit Benzin betriebenen Stromgenerator aufgebaut und an das vorhandene Leitungsnetz angeschlossen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Bei größerer Umsicht und sorgfältigerer Aufstellung des Generators und falls der Mann die Hinweise des Herstellers beachtet hätte, wäre das Unglück vorhersehbar und vermeidbar gewesen. Laut Herstellerhinweisen hätte der Generator nämlich nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden dürfen.

Die 18 und 19 Jahre alten Männer und Frauen waren bei einer Geburtstagsfeier an einer Kohlenmonoxidvergiftug gestorben.

+++ 14.36 Uhr: Porsche verkauft trotz Zulassungsstopps angeblich Cayenne-Modelle +++

Der Autobauer Porsche verkauft einem "Spiegel"-Bericht zufolge trotz eines Zulassungsstopps in Deutschland neue Cayenne-Dieselmodelle. Wie das Nachrichtenmagazin vorab berichtete, holte der Konzern in den vergangenen Monaten ursprünglich für den US-Markt produzierte Autos zurück und rüstete sie im Porsche-Werk auf EU-Normen um. So seien Teile wie Rückleuchten, Kennzeichnungen und Airbags ausgetauscht und die Steuersoftware erneuert worden.

Wie das Magazin weiter berichtete, wurde ein Teil der Cayenne-Modelle in EU-Ländern wie Litauen zugelassen und wieder abgemeldet. Mit den dort ausgestellten Papieren könnten die Fahrzeuge nun in jedem europäischen Land angemeldet werden. In Deutschland wurden die reimportierten Autos nach Informationen des Magazins hauptsächlich an kleinere, nicht zu Porsche gehörende Händler abgegeben.

+++ 13.53 Uhr: OSZE: Brüchige Waffenruhe in der Ostukraine +++

Die vor wenigen Tagen vereinbarte Waffenruhe zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten in der Ostukraine ist brüchig. "Wie wir es bereits früher gesehen haben, gab es einen Rückgang (der Verstöße) in den ersten paar Tagen und dann wieder einen Anstieg", sagte Alexander Hug, der Vize-Chef der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), in Kiew. Auf beiden Seiten wurden demnach verbotene Waffensysteme registriert. Besonders heftige Gefechte habe es im Gebiet Donezk bei Awdijiwka und Jassynowata gegeben. Zuvor hatte Armeesprecher Alexander Motusjanik den Aufständischen Beschuss mit Panzergeschützen vorgeworfen. Seit gut einer Woche verzeichneten die Regierungseinheiten jedoch keine Verluste. Die Feuerpause war zum Schulbeginn am 1. September ausgerufen worden. Auch die Separatisten warfen den Regierungseinheiten Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Diese sollen mit Panzern und Minenwerfern Stellungen der Rebellen beschossen haben. Zwei Kämpfer seien getötet worden.  

+++ 13.52 Uhr: Weltgrößte Sandburg gebaut +++

Sandkünstler aus zehn Nationen haben in Duisburg die höchste Sandburg der Welt gebaut. Am Freitag bescheinigte ein Vertreter der auf kuriose Rekorde spezialisierten Firma "Guinness World Records" dem Bauwerk die Rekordhöhe von 16,68 Meter. Die bis dahin höchste Sandburg war erst im Frühjahr an der indischen Ostküste errichtet worden. Sie maß 14,84 Meter.

Die aufwendig verzierte Burg in Duisburg hatte ein ortsansässiger Reiseveranstalter in den vergangenen dreieinhalb Wochen aus rund 3500 Tonnen Sand errichten lassen. Die Burg soll mindestens bis zum 24. September stehen bleiben. Die Baustelle sei bislang von rund 180 000 Menschen besucht worden, teilte das Unternehmen Schauinsland Reisen mit.

Die Rekordsandburg in Duisburg

Die Rekordsandburg in Duisburg


+++ 13.33 Uhr: Riesiger Hund sorgt für Stau auf Nürnberger Schnellstraße +++

Ein riesiger Hund hat am Donnerstagabend auf einer Schnellstraße in Nürnberg für Aufregung und einen Stau gesorgt. Das Tier der Rasse Kangal, die eine Schulterhöhe von bis zu 90 Zentimetern erreichen kann, wurde der Polizei nach Angaben vom Freitag zunächst von einem Imbissbetreiber gemeldet, der sich nicht mehr auf die Straße traute. Die Beamten nahmen zusammen mit dem Hundehalter die Fahndung auf.

Der Hund spazierte inzwischen auf der vierspurigen sogenannten Südwesttangente herum, von wo aus mehrere Autofahrer die Polizei verständigten. Die Fahrbahn wurde gesperrt, doch doch Tier ließ sich auch mit Hilfe eines Polizeihunds nicht einfangen. Ein im Stau stehender Metzger stellte sogar einige Wiener Würstchen zur Verfügung, die den Hund namens Sia aber ebenfalls kalt ließen. Erst als der Kangal die Schnellstraße wieder verließ und auf ein nahes Feld lief, gelang es der Polizei, ihn in eine Sackgasse zu treiben. 

Riesiger Hund spaziert auf Nürnberger Schnellstraße

Er brauchte wohl Auslauf: Ein riesiger Kangal-Hund spazierte auf einer Nürnberger Schnellstraße (Symbolfoto)

Picture Alliance

+++ 13.12 Uhr: Sechsjähriger erschießt Lokalbesitzer in Bulgarien +++

Ein sechsjähriger Junge hat auf seiner Geburtstagsfeier versehentlich einen Lokalbesitzer in einem bulgarischen Dorf erschossen. Nachdem die Gäste der Geburtstagsfeier Alkohol getrunken hätten, habe der Onkel des Jungen seine Pistole herausgenommen und sie herumgereicht. Als sie bei dem Sechsjährigen landete, habe dieser einen Schuss ausgelöst und den Lokalbesitzer tödlich getroffen, teilte die bulgarische Polizei mit. Der Junge werde psychologisch betreut, gegen den Besitzer der Waffe werde ermittelt, berichtete der Fernsehsender bTV.

+++ 12.57 Uhr: Nur vier von zehn Unternehmen haben Notfallplan bei Cyberangriffen +++

Nicht einmal die Hälfte der Unternehmen in Deutschland ist einer Umfrage zufolge ausreichend auf einen Cyberangriff vorbereitet. Wie der Digitalverband Bitkom mitteilte, haben nur gut vier von zehn Firmen (43 Prozent) ein Notfallmanagement, sobald Sicherheitssysteme einen Hackerangriff melden oder die IT-Systeme lahmgelegt werden. Selbst bei Betreibern sogenannter kritischer Infrastrukturen, etwa Energieversorger und Finanzdienstleister, haben nur 53 Prozent einen Notfallplan. Ein Notfallmanagement legt schriftlich Sofortmaßnahmen nach einem Cyberangriff fest. Durch diese Attacken können unter anderem die Produktion lahmgelegt werden, Internetseiten zusammenbrechen und sensible Daten verloren gehen. Unternehmen sollten laut Bitkom Kontaktlisten mit den wichtigsten Ansprechpartnern haben und könnten etwa durch mehrtägige Übungen verschiedene Szenarien durchspielen. Das Notfallmanagement sollte auch festlegen, wann externe Dienstleister hinzugezogen und staatliche Stellen eingeschaltet werden oder wie Mitarbeiter und Öffentlichkeit informiert werden.

+++ 12.35 Uhr: Haftstrafen für rechtsradikale Schläger +++

Im Prozess gegen drei Rechtsradikale wegen brutaler Angriffe auf Ausländer bei einem Volksfest in der Sächsischen Schweiz hat das Landgericht Dresden hohe Haftstrafen verhängt. Der 33 Jahre alte Hauptbeschuldigte wurde am Freitag zu neun Jahren und zehn Monaten Freiheitsstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung und des Zeigens des Hitlergrußes verurteilt. Ein 24 Jahre alter Mitangeklagter erhielt zwei Jahre und 10 Monate wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter Strafvereitelung. Ebenfalls wegen versuchter Strafvereitelung sowie des Zeigens des Hitlergrußes bekam ein 39-Jähriger neun Monate auf Bewährung. 

+++ 12.12 Uhr: Streit um TV-Duell: Merkel weist Erpressungsvorwürfe zurück +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach sie die Fernsehsender mit ihrer Ablehnung eines neuen Formats beim TV-Duell erpresst habe. Sie achte die Pressefreiheit, "zugleich aber hat auch ein Politiker immer die Freiheit zu entscheiden, ob er oder sie eine Einladung in eine Sendung annimmt oder nicht", sagte Merkel dem Magazin "Der Spiegel". "Es gibt eine seit 2009 und 2013 bewährte Form der Sendung, die auch dieses Mal wieder angewendet wird."

+++ 12.01 Uhr: BKA bestreitet illegale Datenspeicherung +++

Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat pauschale Vorwürfe wegen unzulässiger Datenspeicherung zurückgewiesen. Dass beim G20-Gipfel in Hamburg vier Journalisten aufgrund fehlerhafter Angaben die Akkreditierung entzogen worden sei, "bedauern wir sehr", sagte Münch in Berlin. "Ein solcher Eingriff in die Pressefreiheit darf nicht passieren." Es sei aber nicht gerechtfertigt, wegen einzelner Fehler das gesamte System der Datenspeicherung in Zweifel zu ziehen.

Weder das BKA noch die Polizeibehörden der Länder speicherten massenhaft Daten unbescholtener Bürger, sagte Münch. Er räumte aber ein, dass bei einem Freispruch oder der Einstellung eines Strafverfahrens Daten nicht grundsätzlich gelöscht würden. Dies sei nur bei erwiesener Unschuld der Fall. Zudem würden die Staatsanwaltschaften die Polizei oft über Gründe für die Einstellung eines Verfahrens nicht informieren. "Das ist eine Schwachstelle, die beseitigt werden muss."

+++ 11.58 Uhr: Zwei weitere Deutsche in der Türkei festgenommen +++

Sicherheitskräfte in der haben zwei weitere deutsche Staatsbürger festgenommen. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Grund für die Festnahmen am Donnerstag seien offenbar "politische Vorwürfe", sagte eine Sprecherin. Kontakt zu den Gefangenen gebe es bislang nicht. Die Bundesregierung versuche, Kontakt herzustellen und konsularische Betreuung so schnell wie möglich sicherzustellen.

Das Generalkonsulat in Izmir sei von nichtstaatlichen Stellen über die Festnahme der beiden informiert worden. Die Flughafenpolizei in Antalya habe die Festnahme auf Anfrage des Konsulats bestätigt. Bestätigt worden sei auch die alleinige deutsche Staatsangehörigkeit der beiden Festgenommenen.

Mit den neuen Festnahmen erhöhte sich die Zahl der inhaftierten Deutschen in der Türkei auf inzwischen 55, so die Sprecherin - zwölf davon aus politischen Gründen. Unter anderem ist der "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel seit 200 Tagen in Haft.

+++ 11.10 Uhr: Hirsch verwüstet Bestattungsunternehmen +++

Ein 250 Kilogramm schwerer Hirsch hat in der australischen Metropole Melbourne die Räume eines Bestattungsunternehmens verwüstet. Das Wildtier schlug durch die Glastür des Bestattungsinstituts und wütete anschließend 20 Minuten lang. Dabei beschädigte das blutende Tier Möbel sowie Einrichtungsgegenstände im Wert von mehr 100.000 Australischen Dollar (knapp 67 000 Euro), wie der TV-Sender ABC berichtete. Der Hirsch sei offenbar schon vorher verletzt gewesen und habe geblutet, als er in das Geschäft stürzte, sagte Ladeninhaber James MacLeod dem Sender.

Als das Tier in einen kleinen Raum rannte, habe die einzige anwesende Angestellte die Gelegenheit genutzt, um es dort einzuschließen und die Polizei zu rufen, wie ABC weiter meldete. Wegen seiner Verletzungen wurde der Hirsch wenig später von Wildhütern eingeschläfert.

+++ 10.35 Uhr: Anklage nach Tod von Teenagern +++

Sieben Monate nach dem Kohlenmonoxid-Tod von sechs Teenagern in einem Gartenhaus in Unterfranken hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Eigentümer der Hütte erhoben.
Der 52 Jahre alte Vater von zwei der Getöteten habe ein Stromaggregat trotz fehlender Zulassung in einem geschlossenen Raum aufgestellt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Sie werfen dem Mann fahrlässige Tötung in sechs Fällen vor. Bei einer Verurteilung drohen ihm eine Geldstrafe oder bis zu fünf Jahre Haft.

Die jungen Leute im Alter von 18 bis 19 Jahren hatten an einem Abend im Januar eine Party in einer abgelegenen Laube gefeiert. Dabei verwendeten sie den Ermittlungen zufolge den in einem Nebenraum abgestellten Benzin-Generator. Unbemerkt breiteten sich in der Folge geruchslose giftige Abgase im gesamten Gartenhaus aus. Der 52-Jährige fand seine beiden Kinder und ihre vier Freunde am Morgen tot in der Hütte.


+++ 9.54 Uhr: Hinweise auf Wasser auf erdähnlichem Exoplaneten +++

 Mit dem "Hubble"-Weltraumteleskop haben Forscher Hinweise auf mögliche Wasservorkommen bei den erdähnlichen Planeten des Sterns Trappist-1 entdeckt. Die äußeren Planeten des Systems könnten erhebliche Mengen Wasser enthalten, teilte das europäische "Hubble"-Informationszentrum in Garching bei München mit. Das erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um bewohnbare Planeten handeln könnte. Einen direkten Nachweis von Wasser haben die Forscher allerdings nicht.

Bei dem 40 Lichtjahre entfernten Zwergstern Trappist-1 hatten Astronomen im Februar die Entdeckung von insgesamt sieben Planeten bekanntgegeben. Drei davon umkreisen ihren Stern in der sogenannten bewohnbaren Zone, wo die Temperaturen die Existenz von flüssigem Wasser erlauben. Sie gehören zu den erdähnlichsten Planeten, die bislang gefunden wurden - gemessen an Masse, Größe und Oberflächentemperatur. 

+++ 9.35 Uhr: Schwere Ausschreitungen in Athen +++

Linksextremisten haben erneut im Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen randaliert. Eine Gruppe von Vermummten schleuderte in der Nacht Brandflaschen und Steine auf Polizeibeamte und zündete Müllcontainer an, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Stunden lang blieben die Straßen rund um das Polytechnikum gesperrt. Verletzt wurde niemand.

In dem Stadtteil Exarchia und dem dort liegenden Gebäudekomplex des Polytechnikums kommt es immer wieder zu Ausschreitungen. Der Stadtteil gilt als Hochburg der Autonomen-Szene in Athen. Autonome haben dort seit Jahren die Oberhand gewonnen. 

+++ 08.58 Uhr: Bundeswehr räumt nach Tod von Soldat nach Fußmarsch Fehler ein +++

Die Bundeswehr hat nach dem Tod eines Soldaten nach einem Fußmarsch eigene Fehler eingeräumt. Es sei festzustellen, dass "mehrfach nicht sachgerechte" Entscheidungen getroffen und Maßnahmen angewandt worden seien, teilte die Bundeswehr mit. Aus derzeitiger Sicht seien diese aber nicht allein ursächlich "für die tragische Entwicklung". Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte, die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen.

Bei einem Übungsmarsch im niedersächsischen Munster waren am 19. Juli insgesamt vier Offiziersanwärter kollabiert. Einer der Soldaten starb zehn Tage später in einem Krankenhaus. Nach Angaben der Bundeswehr befindet sich derzeit noch ein Soldat "in kritischem Zustand" im Krankenhaus. Die beiden anderen Soldaten seien aus dem Krankenhaus entlassen worden. 

+++ 08.35 Uhr: Bundesamt warnt vor Hackerangriffen auf Bundestagswahl +++

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Hackerangriffen auf die Bundestagswahl. BSI-Präsident Arne Schönbohm sagte dem "Spiegel" nach Angaben vom Freitag, Kriminelle könnten versuchen, an vertrauliche Daten von Kandidaten und Parteien zu gelangen. Daneben sei die größte Gefahr, dass "Täter versuchen könnten, IT-Systeme anzugreifen, die für die Wahl verwendet werden".

Insbesondere befürchtet Schönbohms Behörde demnach, dass Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Wahlergebnisses gesät werden könnten - ähnlich wie es nach den US-Präsidentschaftswahlen im vergangenen November der Fall war, als der Ruf nach Nachauszählungen laut wurde.

+++ 7.15 Uhr: Auto rammt auf A9 drei Streifenwagen +++

Eine Autofahrerin hat sich auf der Autobahn 9 eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Die 31-Jährige aus Aachen durchbrach in der Nacht bei Neunkirchen am Sand (Bayern) zunächst eine Polizeisperre. "Dabei rammte sie drei Streifenwagen", sagte ein Polizeisprecher. Anschließend raste die Frau auf der regnerischen Autobahn ohne Licht und mit hohem Tempo davon.

Nach mehreren Kilometern stoppte sie bei Pegnitz ihren Wagen und ließ sich festnehmen. "Offensichtlich stand die Dame unter dem Einfluss unterschiedlicher Substanzen", sagte die Polizei. Die Beamten brachten die Frau in die Psychiatrie.

+++ 07.08 Uhr: Erneut Bergsturz in der Schweiz - Häuser zerstört +++

Im Schweizer Kanton Graubünden haben eine Woche nach dem verheerenden Felssturz erneut zwei Bergstürze mehrere Häuser zerstört. Ein Felssturz erreichte die Dörfer Bondo und Promontogno und zerstörte dort mehrere Häuser, wie die Nachrichtenagentur SDA meldete. Berichte über Verletzte oder Vermisste gab es nicht.

Am Morgen verschüttete eine weitere Geröll- und Schlammlawine die Bergstraße in der Nähe der Orte Bondo und Bregaglia auf einer Länge von mehreren Hundert Metern. Verletzte habe es nicht gegeben, die Straße werde aber für längere Zeit nicht passierbar sein, sagte ein Sprecher der Gemeinde Bregaglia. Die Lage in Bondo war noch unübersichtlich, hieß es. Im Nachbarort Spino wurden zwei in einem Gebäude eingeschlossene Menschen mit einem Helikopter in Sicherheit gebracht.

+++ 06.50 Uhr: Zittersieg für Federer bei den US Open +++

Auf dem Weg zum angestrebten Halbfinal-Showdown mit Rafael Nadal hat der Schweizer Tennis-Star Roger Federer die zweite Runde erneut nur mit äußerst viel Mühe überstanden. Der Rekord-Grand-Slam-Sieger zeigteungewohnte Schwächen, behauptete sich aber gegen den am Ende angeschlagenen Russen Michail Juschni mit 6:1, 6:7 (3:7), 4:6, 6:4, 6:2.

Auch der Weltranglisten-Erste Nadal hatte anfangs Probleme und gewann sein Zweitrunden-Match gegen den japanischen Außenseiter Taro Daniel nach dem verlorenen ersten Satz mit 4:6, 6:3, 6:2, 6:2. "Es ist wahr, dass ich heute nicht gut gespielt habe, aber ich bin durchgekommen", sagte Paris-Sieger Nadal.

+++ 05.30 Uhr: Mann setzt Chemikalie frei und löst Großeinsatz aus +++ 

Ein Mann hat im niedersächsischen Schwülper eine chemische Substanz freigesetzt und damit einen von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, wurden die benachbarten Häuser vorsorglich evakuiert und die Hauptdurchfahrtsstraße gesperrt. Die anschließende Gefahrenanalyse dauerte mehrere Stunden und war erst am Morgen abgeschlossen. Der Mann wurde "zur weiteren ärztlichen Begutachtung" ins Krankenhaus gebracht. Die Entwarnung folgte rund eine Stunde später: "Nach ersten Erkenntnissen konnten keine Gefahren für die Bevölkerung oder Umwelt festgestellt werden."

+++ 04.04 Uhr: "Harveys" Ausmaß wird nur langsam sichtbar +++

Fast eine Woche nach dem Eintreffen des Tropensturmes "Harvey" in Texas werden die Folgen der von ihm angerichteten Verwüstung langsam sichtbar. 100.000 Häuser in den Überflutungsgebieten um die Millionenmetrople Houston und in weiteren Gegenden von Texas und Louisiana seien beschädigt worden, teilte das Weiße Haus mit. Die Behörden befürchteten viele Tote. Viele Schäden werden erst sichtbar werden, wenn das Hochwasser zurückgegangen ist.

US-Präsident Donald Trump ließ ankündigen, er wolle aus seinem Privatvermögen eine Million Dollar für die Flutopfer spenden. Die Schäden sollen nach ungenauen Schätzungen in mehrstelliger Milliardenhöhe liegen. Trump wolle sich am Samstag erneut eine Bild von der Lage machen, kündigte Vizepräsident Mike Pence an, der am Donnerstag im Hochwassergebiet war. 

Zuvor hatten mehrere kleinere Explosionen in einer Chemieanlage in der Nähe von Houston für Furore gesorgt. Es gebe jedoch keine Hinweise auf gesundheitliche Auswirkungen auf die Bevölkerung. Um die Anlage wurde eine Sicherheitszone von rund 2,5 Kilometern gezogen. 

+++ 02.43 Uhr: Riesiges Loch klafft nach heftigem Regen in Straße in Mexiko-Stadt +++

Nach heftigen Regengüssen hat sich mitten auf einer Straßenkreuzung im Zentrum von Mexiko-Stadt ein riesiges Loch gebildet. Das sieben Meter tiefe und zehn Meter breite Loch nahm die gesamte Straßenbreite von einem Fußweg zum anderen ein. Zwischen Schlamm und Schutt kamen unterirdische Kabel zum Vorschein. Der Einsturz des Asphalts erfolgte am Morgen, Opfer gab es keine.

Das Loch klaffte unweit der bekannten Straße Paseo de la Reforma, in deren Umgebung viele gut besuchte Museen, Parks und ein Zoo liegen. Am Mittwoch hatte der Tropensturm Lidia heftigen Regen in die mexikanische Hauptstadt gebracht. 

Eine Drohne fliegt über die Stelle, an der die Humboldt-Straße in Mexiko-Stadt abgesackt ist

Eine Drohne fliegt über die Stelle, an der die Humboldt-Straße in Mexiko-Stadt abgesackt ist. Nach ersten Angaben kollabierte eine unterirdische Wasserleitung

+++ 01.34 Uhr: US-Richter weist Abgas-Klage ab +++

Der Volkswagen-Konzern hat in den USA ein teures Risiko im Abgas-Skandal ausgeräumt. Eine Klage des Bundesstaates Wyoming wegen Verstößen gegen Umweltgesetze wurde in San Francisco abgewiesen. Die Entscheidung könnte VW vor weiteren Milliardenkosten bewahren, da sie richtungsweisend für ähnliche Fälle sein dürfte.

Richter Breyer erklärte die von Wyomings Generalstaatsanwalt beanstandeten Verletzungen des Luftreinhaltegesetzes "Clean Air Act" zu einer Bundesangelegenheit des US-Umweltamts EPA. Diese Begründung ist für VW besonders wertvoll, da sie auch Ansprüchen anderer Bundesstaaten einen Riegel vorschieben könnte, die über bereits erzielte "Dieselgate"-Vergleiche hinausgehen.  

+++ 00.41 Uhr: Russisches Raketenprogramm besorgt Nato-Staaten +++

Innerhalb der Nato wird darüber nachgedacht, wie auf einen Verstoß Russlands gegen ein Abkommen über nukleare Mittelstreckensysteme reagiert werden könnte. Nach Informationen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR wurde im Bündnis dazu ein als geheim eingestuftes Papier an die Mitgliedsstaaten übermittelt. Es soll insgesamt 39 Optionen auflisten. Zum Beispiel sei von der Möglichkeit die Rede, die nukleare Abschreckung der Nato auszubauen, berichten die Medien.

Der INF-Vertrag zwischen den USA und Russland verbietet den Vertragspartnern unter anderem den Bau und den Besitz von landgestützten Nuklearraketen mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern. Die Vorwürfe, dass sich Russland nicht an das Abkommen aus dem Jahr 1987 hält, sind bereits älter und stammen von den USA. Ob sie von allen anderen 28 Bündnispartnern unterstützt werden, ist unklar.  

+++ 00.27 Uhr: Putin: Dialog mit Pjöngjang nur ohne Vorbedingungen möglich +++

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel hat sich nach Ansicht des russischen Präsidenten Wladimir Putin in jüngster Zeit verschärft und drohe in einen "Konflikt größerer Ausmaße" auszuarten.
Nordkorea könne nach seiner Meinung nur ohne Vorbedingungen und ohne Druck zu einem Dialog über die Einstellung seines Atom- und Raketenprogramms bewegt werden. Alle Versuche, Pjöngjangs Programme mit Druck zu stoppen, hätten "keine Perspektive", sagte Putin nach Angaben russischer Agenturen in einer Erklärung, die in der Nacht vom Kreml verbreitet wurde. 

pg/wue/DPA/AFP