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+++ Ticker +++

News des Tages: Flüchtlingsboot sinkt im Mittelmeer: 23 Tote

IS reklamiert New Yorker Anschlag für sich +++ Trumps Twitter-Account offline +++ Zwei Tote bei Frontalzusammenstoß +++ Apple steigert Umsatz und Gewinn +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Ein großes Schlauchboot voller Flüchtlinge treibt auf dem Mittelmeer

Nicht jedes Flüchtlingsboot übersteht die Fahrt über das Mittelmeer

Die News des Tages im Ticker:

+++ 22.28 Uhr: Mittelmeer: 23 Tote bei Untergang von Flüchtlingsboot +++

Bei einer Rettungsaktion haben Einsatzkräfte der EU-Marinemission "Sophia" 23 tote Flüchtlinge aus dem Mittelmeer geborgen. Sie konnten von einem sinkenden Schlauchboot beim selben Einsatz auch 64 Menschen retten, teilte die EU-Mission auf ihrer Facebook-Seite mit. Nach Angaben der italienischen Küstenwache wurden am Freitag bei sechs verschiedenen Einsätzen insgesamt etwa 700 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet.

Von Jahresbeginn bis Ende Oktober haben laut dem italienischen Innenministerium mehr als 111.000 Flüchtlinge das Land über das Mittelmeer erreicht, 30 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) kamen 150.000 Menschen zwischen Januar und Oktober über das Mittelmeer nach Europa; mindestens 2826 starben auf der Überfahrt.

+++ 20.27 Uhr: Spanien erlässt Europäischen Haftbefehl gegen Puigdemont +++

Jetzt ist es offiziell: Der spanische Staatsgerichtshof in Madrid hat einen Europäischen Haftbefehl gegen den katalanischen Ex-Regionalpräsidenten Carles Puigdemont erlassen.
Der Beschluss der Richterin Carmen Lamela gilt auch für die vier Ex-Minister, die sich wie Puigdemont nach Belgien abgesetzt haben, wie das Gericht mitteilte.


+++ 19.01 Uhr: BMW ruft 1,4 Million Autos in Nordamerika zurück +++

BMW muss in Nordamerika wegen Brandrisiken in großem Stil Autos reparieren. Für insgesamt rund 1,4 Millionen Fahrzeuge meldete der deutsche Autobauer in Schreiben an die US-Verkehrsaufsicht NHTSA entsprechende Rückrufe an, wie aus Dokumenten der Behörde hervorging. Das Unternehmen bezifferte die Anzahl der Wagen in einem Statement indes nur auf rund eine Million. Es handelt sich nämlich um zwei separate Rückrufaktionen, bei denen sich die Fahrzeuge teilweise überschneiden. Betroffen sind Exemplare der 3er- und 5er-Serie sowie X5-, X3-, Z3- und Z4-Modelle mit Baujahren von 2006 bis 2011. Der erste Rückruf umfasst mehr als 740.000 Fahrzeuge, bei denen Probleme bei einem Motorteil zu Kurzschlüssen führen können. Der zweite Rückruf betrifft rund 673.000 Autos, bei denen wegen Mängeln an der Heizung und Klimaanlage die Gefahr von Überhitzung und Kabelbrand besteht.

+++ 18.50 Uhr: US-Streitkräfte töten mutmaßliche IS-Terroristen in Somalia +++

Gemeinsam mit den somalischen Streitkräften hat das US-Militär im ostafrikanischen Somalia bei zwei Luftschlägen mehrere mutmaßliche Terroristen getötet. Das teilte das Pentagon in Washington mit. Die genauen Ergebnisse der Operation würden derzeit untersucht, heißt es in einer Stellungnahme des US-Verteidigungsministeriums. Die Luftschläge hätten sich gegen Stellungen und Einrichtungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Nordosten Somalias gerichtet. Die USA würden auch weiterhin gemeinsam mit den somalischen Streitkräften alle erlaubten Mittel anwenden, um Terroristen zu bekämpfen. Es würden Terroristen, ihre Trainingscamps und ihre Rückzugsgebiete ins Visier genommen - in Somalia und im Rest der Welt.

+++ 17.57 Uhr: Ex-Taliban-Geisel Bergdahl kommt um Gefängnis wegen Fahnenflucht herum +++

Der US-Soldat Bowe Bergdahl, der durch einen umstrittenen Gefangenenaustausch aus den Händen der Taliban-Miliz befreit wurde, kommt um eine Haftstrafe wegen Fahnenflucht herum. Ein US-Militärrichter in Fort Bragg im Bundesstaat North Carolina verurteilte den 31-Jährigen lediglich zu einer Geldstrafe von 10.000 Dollar (rund 8600 Euro), wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte. Außerdem wird Bergdahl vom Rang des Feldwebels zu dem des Gefreiten degradiert und unehrenhaft aus der Armee entlassen. US-Präsident Donald Trump hatte während des Wahlkampfs im vergangenen Jahr die Todesstrafe für Bergdahl gefordert. Der junge Soldat hatte im Jahr 2009 seinen Beobachtungsposten in Afghanistan verlassen und wurde kurz darauf von dem mit den radikalislamischen Taliban verbündeten Hakkani-Netzwerk gefangengenommen. Die Rebellen hielten ihn fast fünf Jahre lang fest, bevor er im Mai 2014 im Tausch gegen fünf Gefangene aus dem US-Lager Guantanamo freikam.

+++ 17.57 Uhr: Nach Rettung aus Flüchtlingsboot: Frau bringt Kind auf deutscher Fregatte zur Welt +++

Auf einem Kriegsschiff der Bundeswehr hat eine aus einem Flüchtlingsboot gerettete Nigerianerin ein Kind zur Welt gebracht. Der 51 Zentimeter große und 2450 Gramm schwere Junge und die 25-jährige Mutter seien wohlauf, meldete die Marine. Zum Zeitpunkt der Geburt am Freitagmittag befand sich die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" mit 323 vor der libyschen Küste aus Seenot geretteten Flüchtlingen 90 Kilometer östlich von Sizilien. In Italien sollen die Flüchtlinge den Behörden übergeben werden. Die Bundeswehr beteiligt sich im Mittelmeer an der EU-Mission "Sophia" zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität.

+++ 17.08 Uhr: Lkw-Rad landet in Hotelzimmer +++

Ein Lastwagenrad hat ein Hotelzimmerfenster in Bayern durchschlagen. Eine Frau wurde in ihrem Zimmer im Landkreis Oberallgäu überrascht, als das riesige Rad den Hang zum Hotel hinabrollte und plötzlich durch das Fenster brach.
Nach Angaben der Polizei war eine halbe Stunde zuvor schon ein anderer Reifen samt Felge den Hang hinabgerollt. Er krachte auf einen geparkten Pkw und kam auf der Staatsstraße erst an einem Linienbus, der gerade an einer Haltestelle stand, zum Liegen. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand. Grund für die durchgedrehten Räder war ein missglückter Bergungsversuch. Ein Lastwagenfahrer hatte sie wenige Tage zuvor auf seiner Fahrt verloren und am Straßenrand abgelegt, Mitarbeiter der Firma wollten sie abholen - was erst mit Verzögerung gelang. 

+++ 17.00 Uhr: Zwei Konkurrenten für Deutschland bei Bewerbung um Handball-EM 2024 +++

Der Deutsche Handballbund (DHB) hat bei der Bewerbung um die Handball-Europameisterschaft 2024 nur zwei Konkurrenten. Neben Deutschland wollen auch Dänemark und die Schweiz sowie Ungarn und die Slowakei als jeweils gemeinsame Ausrichter Gastgeber der Männer-Endrunde sein. Dies teilte die Europäische Handball-Föderation mit. Die deutschen Konkurrenten meldeten auch Interesse an der EM 2022 an, für die es mit Belgien, Spanien und Frankreich zudem eine Drei-Länder-Bewerbung gibt. Die Frauen-EM im selben Jahr wollen Slowenien, Mazedonien und Montenegro gemeinsam ausrichten. Für 2024 gibt es derzeit keinen Bewerber. 

+++ 16.53 Uhr: Ufa verfilmt Leben des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. +++

Nach dem Erfolg der Serie "Charité" will die Produktionsfirma Ufa unter dem Arbeitstitel "Wilhelm - Der letzte Kaiser" erneut einen historischen Stoff ins Fernsehen bringen. In der Serie mit mehreren Staffeln solle die Entwicklung Wilhelms II. von einem ungeliebten Kind zu einem mächtigen und gefährlichen Herrscher nachgezeichnet werden, teilte Ufa Fiction in Potsdam mit.

Das Drehbuch wollen die Grimme-Preisträgerin Dorothee Schön und Sabine Thor-Wiedemann schreiben, die auch die Drehbücher für die Serie "Charité" über das Berliner Klinikum geliefert hatten. "Die schwierige Kindheit Wilhelms II. ist für uns das menschliche Saatkorn für die fatale kriegerische Entwicklung im Europa des 20.
Jahrhunderts", erklärten die Autorinnen zu ihrem neuen Projekt. 

+++ 16.28 Uhr: Polizei nimmt mutmaßliche Kaffeediebe fest +++

Die Bundespolizei hat auf der A12 in Brandenburg zwei mutmaßliche Kaffeediebe festgenommen und dabei rund 3000 Päckchen mit Kaffeepulver beschlagnahmt. Eine gemeinsame Streife von Bundespolizei und polnischem Grenzschutz hatte am Donnerstag zunächst den polnischen Fahrer eines Transporters auf dem Rastplatz Kersdorfer See an der Autobahn kontrolliert, wie die Polizei mitteilte. Der Mann gab an, Möbel geladen zu haben. Stattdessen fanden die Polizisten jedoch rund 2000 Packungen Kaffee, für die der 28-Jährige keinen Eigentumsnachweis hatte.

Nur kurze Zeit später kontrollierten Beamte einen weiteren Transporter aus Polen an der Anschlussstelle West. Dort fanden sie im Laderaum weitere 1000 Päckchen mit Kaffeepulver, für die der 51-jährige Fahrer keinen Beleg hatte. Beide Männer wurden festgenommen. Gegen sie wird wegen des Verdachts des Diebstahls und der Hehlerei ermittelt.

+++ 16.25 Uhr: Störungen bei WhatsApp - Auch Nutzer in Deutschland betroffen +++

Zahlreiche Nutzer des Messenger-Dienst WhatsApp mussten am Morgen mit einer Störung kämpfen. Weltweit hätten User für etwa eine Stunde Schwierigkeiten mit der App gehabt, teilte das Unternehmen mit. "Das Problem ist behoben worden und wir entschuldigen uns für die Umstände." In der knappen Stellungnahme wurde aber nicht erwähnt, warum es zu den Ausfällen gekommen war.

Am Morgen hatten sich Nutzer auf Twitter beschwert. Auch auf Portalen wie "allestörungen.de" oder "downdetector.com" berichteten sie von den Problemen. Demnach waren West- und Mitteleuropa sowie Regionen in Südostasien besonders betroffen. Auch in Deutschland kam es zu Störungen.

+++ 16.03 Uhr: Mord wegen ein paar Euro - lebenslanger Freiheitsentzug +++

Das Landgericht Heilbronn hat einen 25 Jahre alten Mann zu einem lebenslangen Freiheitsentzug verurteilt, weil er wegen zehn Euro Schulden einen 52-Jährigen mit einem Hammer getötet hat. Dabei sei der Verurteilte mit einem Maß an Brutalität vorgegangen sein, das sprachlos mache, so der Vorsitzende Richter.

Der arbeitslose Mann hat nach Auffassung des Gerichts zum Zeitpunkt der Tat im März 2017 in Niedernhall (Baden-Württemberg) zwar leicht unter Drogeneinfluss gestanden. Seine Steuerungsfähigkeit sei jedoch nicht eingeschränkt gewesen. Der drogenabhängige Mann habe getötet, um die zehn Euro nicht zurückzahlen zu müssen und eine Geldkassette am Tatort zu stehlen. Enthalten hatte diese 6,50 Euro.

+++ 16.00 Uhr: Easyjet und Verdi vereinbaren Einstellungsbedingungen für Air-Berlin-Beschäftigte +++

Der britische Billigflieger Easyjet, der bis zu 25 Flugzeuge von Air Berlin kaufen will, bietet rund 1000 Piloten und Flugbegleitern der insolventen Airline einen neuen Job zu fairen Bedingungen. Dies hätten Easyjet und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ausgehandelt und vereinbart, teilten beide Seiten mit. Bei einer Einstellung berücksichtigt Easyjet demnach die Berufserfahrung ehemaliger Air-Berlin-Mitarbeiter. Bezahlt würden sie auf Grundlage deutscher Arbeitsverträge und den bestehenden Tarifverträgen.

+++ 15.52 Uhr: Durchsuchungen im Zusammenhang mit ausländerfeindlichen Ausschreitungen in Heidenau +++

Im Zusammenhang mit den ausländerfeindlichen Ausschreitungen im sächsischen Heidenau vor mehr als zwei Jahren sind die Wohnungen von zwei Beschuldigten durchsucht worden. Die Polizei beschlagnahmte am Donnerstag in Heidenau und Bannewitz eine Vielzahl an Beweismitteln, darunter Mobiltelefone, Notebooks, Speichermedien und Tatkleidung, wie das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) in Dresden mitteilte.

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen die 21 und 31 Jahre alten Männer wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs. Sie sollen an den Gewalttaten gegen Flüchtlinge, Flüchtlingsunterkünfte und politisch Andersdenkende im Sommer 2015 beteiligt gewesen sein.

+++ 15.38 Uhr: "Bild": UEFA plant Mini-WM für Nationalmannschaften aus aller Welt +++

Die Europäische Fußball-Union wirbt laut einem Zeitungsbericht für ein neues Turnier für Nationalmannschaften aus aller Welt, das eine Art Mini-WM sein soll. Ähnlich der neuen Nations League könnten demnach die Teilnehmer an der kleinen Endrunde in einer Qualifikationsphase ermittelt werden. Das berichtete die "Bild"-Zeitung unter Verweis auf ein Treffen von UEFA-Boss Aleksander Ceferin mit Vertretern der Mitgliedsverbände in Frankfurt/Main. Ceferin möchte demnach wohl, dass an dem Turnier im Zwei-Jahres-Rhythmus alle Länder teilnehmen können. Eine offizielle Reaktion der UEFA gab es am Freitag zunächst nicht.

+++ 15.02 Uhr: Angebliche Bombe stellt sich als Zucchini heraus +++

Eine etwa fünf Kilogramm schwere Zucchini hat in Baden-Württemberg kurzfristig für Aufregung gesorgt: Ein 81 Jahre alter Mann rief die Polizei, weil er angeblich in seinem Garten in Bretten eine Weltkriegsbombe gefunden habe. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um ein etwa 40 Zentimeter langes Kürbisgewächs handelte, wie die Polizei mitteilte. Es dürfte von einer unbekannten Person über die Hecke in den Garten des Mannes geworfen worden sein.

+++ 15.01 Uhr: Gegenseitige Attacke mit Machete und Schusswaffe +++

Wegen zu viel nächtlichen Lärms sind zwei Männer in der Nürnberger Südstadt aufeinander losgegangen - der eine war mit einer Machete bewaffnet, der andere mit einer Schreckschusspistole. Wie die Polizei berichtete, hatte ein 35-Jähriger nach Angaben von Zeugen auf der Straße herumgebrüllt. Davon fühlte sich ein 36 Jahre alter Anwohner gestört. Er ging mit der Machete und Pfefferspray auf den Ruhestörer los. Er soll dabei "Allahu Akbar" (Arabisch für "Gott ist groß") gerufen haben. Sein Gegenüber zog daraufhin die Schreckschusswaffe und gab mehrere Schüsse ab. Danach flüchteten beide Männer. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, um nach ihnen zu suchen. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Beide Männer wurden in Nähe des Tatorts festgenommen. Der 36-Jährige wurde in eine Fachklinik eingewiesen. Es lägen deutliche Hinweise auf eine psychische Belastung vor, hieß es.

+++ 14.45 Uhr: US-Arbeitslosigkeit auf tiefstem Stand seit fast 17 Jahren +++

Die Arbeitslosigkeit in den USA ist auf den tiefsten Stand seit fast 17 Jahren gefallen. Die Quote sank im Oktober auf 4,1 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Das waren 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vormonat und der niedrigste Stand seit Dezember 2000. Nach dem vorübergehenden Rückgang der Neueinstellungen infolge der Hurrikane des Spätsommers legten die Zahlen im vergangenen Monat wieder deutlich zu. Unter dem Strich wurden dem Ministerium zufolge 261.000 neue Stellen geschaffen. Besonders stark legte die Beschäftigung im Gastronomiesektor mit 89.000 neuen Jobs zu. Die Erholung des US-Arbeitsmarkts hatte schon lange vor dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump eingesetzt. Unter Vorgänger Barack Obama sank die Arbeitslosenquote von zehn Prozent im Jahr 2010 auf unter fünf Prozent. Trump reklamiert den Aufschwung am Arbeitsmarkt dennoch als seinen Erfolg. Im Wahlkampf hatte er die offiziellen Arbeitsmarktzahlen noch als irreführend und geschönt bezeichnet.

+++ 14.44 Uhr: Brandanschlag auf Obdachlosen in München +++

Ein Obdachloser ist am Münchner Hauptbahnhof Opfer eines Brandanschlags geworden. Der 51-Jährige blieb nach Polizeiangaben unverletzt. Zwei Unbekannte hatten in der Nacht auf Donnerstag seine Habseligkeiten angezündet. Der Mann schlief auf einer Bank am S-Bahnsteig; seine privaten Sachen standen in Plastiktüten neben ihm auf dem Boden. Zwei junge Männer fotografierten den Obdachlosen zunächst und machten Selfies mit ihm, Selbstporträts per Smartphone.

Einer der beiden warf eine brennende Zigarette in eine der Tüten und zündete mit seinem Feuerzeug die Gegenstände darin an. Dann flohen die Männer mit der S-Bahn vom Tatort. Zeugen alarmierten die Einsatzkräfte und zogen die brennenden Tüten von dem Obdachlosen weg. Das Opfer blieb unversehrt. Die Beamten suchen jetzt nach Zeugen.  

+++ 14.32 Uhr: Rechtspopulist Wilders streicht "Islam-Safari" - Demonstrationen +++

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders hat seine ursprünglich geplante "Islam-Safari" in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek abgesagt, aber zu Demonstrationen aufgerufen. Er und der belgische Politiker Filip Dewinter führten in Brüssel Sicherheitsgründe für Wilders gestrichenen Besuch an, nachdem die Gemeinde Molenbeek und auch die Stadt Brüssel das Vorhaben am Donnerstag untersagt hatten. Als Grund für die Verbote war die Gefahr einer schweren Störung der Sicherheit und Ordnung angeführt worden. Wilders, einer der bekanntesten Islamgegner Europas, kündigte an, Massendemonstrationen gegen die "Islamisierung" in Belgien und den Niederlanden organisieren zu wollen. Molenbeek ist als Hochburg und Rückzugsort radikaler Islamisten bekannt. Dort hatten einige der mutmaßlichen Attentäter von Paris und Brüssel Unterschlupf gefunden.

+++ 14.24 Uhr: Nach Journalistenmord auf Malta: Regierung bei Beerdigung unerwünscht +++

Die Präsidentin und die Regierung Maltas sind bei der Beerdigung der ermordeten kritischen Journalistin Daphne Caruana Galizia nach eigenen Angaben unerwünscht. Präsidentin Marie-Louise Coleiro Preca habe den Wunsch geäußert, bei der Bestattung dabei zu sein, sagte ein Sprecher des Präsidialamtes. Jedoch habe die Familie über eine dritte Person mitgeteilt, dass die Anwesenheit nicht erwünscht sei.

Die regierungskritische Bloggerin war am 16. Oktober mit einer Autobombe getötet worden. Bisher fehlt jede Spur von den Tätern. Caruana Galizia hatte unter anderem einen Skandal um die sogenannten Panama Papers aufgedeckt, in den auch die maltesische Regierung verstrickt gewesen sein soll. 

+++ 14.32 Uhr: Bundesrat stimmt höheren Hartz-IV-Sätzen zu +++

Hartz-IV-Empfänger bekommen von Januar an etwas mehr Geld. Der Bundesrat billigte eine Regierungsverordnung zur Fortschreibung der Hartz-IV-Sätze. Damit steigt der Hartz-IV-Regelsatz für Einpersonenhaushalte von derzeit 409 auf 416 Euro. Für Paare erhöht sich der Satz pro Person um 6 Euro. Kleinkinder erhalten monatlich 3, Kinder und Jugendliche 5 Euro mehr als bisher. Die Fortschreibung erfolgt auf der Basis von Preisen für den täglichen Bedarf sowie der Nettolohn- und -gehaltsentwicklung je Arbeitnehmer. Sie soll Empfänger von Grundsicherung und Sozialhilfe an der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung teilhaben lassen. Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, erklärte dazu: "Wir brauchen eine grundlegende Reform bei der Ermittlung der Regelsätze. Die heute vom Bundesrat gebilligte Erhöhung ist viel zu niedrig und nicht realitätsgerecht. Wir brauchen endlich einen Regelsatz, der das sozio-kulturelle Existenzminimum abdeckt."

+++ 14.10 Uhr: Nach Terrorangriff: New York sichert Fahrradweg mit Betonsperren +++

Nach dem Terrorangriff von New York will die Stadtverwaltung den Fußgänger- und Fahrradweg, auf dem der Attentäter acht Menschen überfuhr und tötete, mit Hunderten Betonabsperrungen sichern. Das Aufstellen der Barrieren habe bereits begonnen, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf einen Sprecher von Bürgermeister Bill de Blasio. Die Barrieren sollen an 57 Kreuzungen des Fußgänger- und Fahrradweges an der Westseite Manhattans zwischen der Südspitze und der 59th Street aufgestellt werden. Auf dem Weg hatte ein 29 Jahre alter Mann am Dienstag mit einem Pick-up-Truck acht Menschen überfahren und getötet sowie weitere elf Menschen verletzt.

+++ 14.06 Uhr: Argentiniens Ex-Vizepräsident Boudou verhaftet +++

Der ehemalige Vizepräsident Argentiniens Amado Boudou (2011-2015) ist verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm illegale Bereicherung und Geldwäsche während der Ausübung öffentlicher Ämter vor, wie die Nachrichtenagentur Télam berichtete.

Unter anderem soll Boudou während seiner Zeit als Wirtschaftsminister (2009-2011) über Strohmänner die einzige private Gelddruckerei Argentiniens gekauft haben. Er war Vizepräsident während der zweiten Amtszeit der ehemaligen Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner (2007-2015).  

+++ 13.35 Uhr: Russland nimmt Oppositionelle wegen Revolutionsvorbereitungen fest +++

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben eine Gruppe von Oppositionellen festgenommen, die für den Nationalfeiertag am Samstag Ausschreitungen vorbereitet haben sollen. Der FSB sprach von einer "konspirativen Zelle" der Bewegung Artpodgotowka (Artillerievorbereitung). Die Mitglieder hätten am Wochenende Behörden in Brand stecken und Massenunruhen auslösen wollen. 15 Flaschen mit brennbarer Flüssigkeit seien sichergestellt worden, hieß es in einer Mitteilung.

+++ 13.26 Uhr: Forscher fordern "Mutterschutz" für Arbeitselefanten in Laos +++

Im Kampf gegen den stetig schrumpfenden Bestand an Elefanten in Laos haben Wissenschaftler einen "Mutterschutz" für weibliche Arbeitstiere gefordert. Ihnen sei die harte Arbeit vor allem beim Holztransport während ihrer 22-monatigen Schwangerschaft und des Säugens nicht zuzumuten, sagte der französische Forscher Gilles Maurer der Nachrichtenagentur AFP. Davon werde die Fruchtbarkeit der Elefanten "stark beeinträchtigt". Um trächtige Elefanten-Kühe und ihren Nachwuchs zu schützen, regen Maurer und seine Kollegen eine Art bezahlte Mutterzeit an: Demnach sollen die betroffenen Tiere in der Zeit geschont werden, während ihre Halter für den Verdienstausfall entschädigt werden. Laos galt früher einmal als "Land der Millionen Elefanten". Heute dagegen zählt der südostasiatische Staat nur noch rund 800 Tiere; die Hälfte lebt in freier Wildbahn, die andere Hälfte stammt aus der Zucht und wird entweder zur Arbeit eingesetzt oder für den Tourismus exportiert.

+++ 13.25 Uhr: Neun Tote bei Selbstmordattentat auf den Golanhöhen +++

Bei einem Selbsmordanschlag im von Syrien kontrollierten Teil der Golanhöhen sind neun Menschen getötet worden. Wie die amtliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete, zündete der Selbstmordattentäter eine Autobombe im mehrheitlich von der Gemeinschaft der Drusen bewohnten Dorf Hader. Mindestens 23 weitere Menschen seien verletzt worden. Nach dem Attentat starteten Kämpfer der islamistischen Fateh al Scham-Front einen Angriff auf das Dorf. Regierungstruppen und regierungstreue Milizen hätten sich den Angreifern entgegen gestellt, berichtete Sana weiter. Das von der syrischen Regierung kontrollierte Dorf Hader liegt in der Provinz Kuneitra nahe der Grenze, die den syrischen Teil der Golanhöhen vom israelisch besetzten Teil trennt. Es wurde im Laufe des Syrien-Krieges schon mehrfach von islamistischen Kämpfern attackiert.

 +++ 13.24 Uhr: Suche nach entlaufenen Wölfen im Bayerischen Wald dauert an +++

Auch vier Wochen, nachdem Unbekannte mehrere Wölfe aus dem Gehege des Nationalparks Bayerischer Wald freigelassen haben, dauert die Suche nach zwei noch vermissten Tieren an. Suchtrupps seien im Einsatz, um die Wölfe möglichst lebend einzufangen, sagte ein Sprecher des Nationalparks. Hinweisen zufolge wird einer der Wölfe im nördlichen Landkreis Passau vermutet, der zweite im Falkensteingebiet des Nationalparks nahe der tschechischen Grenze. Letzterer scheint abgemagert zu sein. Anfang Oktober waren sechs Wölfe aus dem sechs Hektar großen Freigehege des Nationalparks bei Lindberg (Landkreis Regen) gelangt. Drei darin befindliche Wölfe waren nicht entlaufen. Unbekannte hatten nach Angaben der Polizei ein Vorhängeschloss an einem Tor entfernt.

+++ 13.07 Uhr: Sachsen-Anhalt will elektronische Fußfessel für Gefährder einführen +++

Sachsen-Anhalt will die elektronische Fußfessel für islamistische Gefährder einführen. Die Koalitionspartner von CDU, SPD und Grünen einigten sich darauf, die Regelung in das Polizeigesetz aufzunehmen, wie der innenpolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Sebastian Striegel, in Magdeburg erklärte. Auf Druck der Grünen werde die Fußfessel zunächst auf drei Jahre befristet eingeführt. Nach diesem Praxistest und einer externen Auswertung soll demnach der Landtag entscheiden, ob sie dauerhaft ins Gesetz aufgenommen wird. "Wer nach Terrortaten reflexartig immer wieder neue Eingriffsbefugnisse der Sicherheitsbehörden fordert, höhlt die Grundrechte aus", erklärte Striegel. Die Bundesregierung hatte Anfang 2017 ein Gesetz zur Überwachung mit elektronischen Fußfesseln auf den Weg gebracht. Das Gesetz trat im Juli in Kraft.

+++ 13.07 Uhr: Wirtschaftsminister sorgt sich um Karstadt- und Kaufhof-Beschäftigte +++

Angesichts des Angebots von Karstadt-Eigentümer Signa für die Warenhauskette Kaufhof hat der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) "verlässliche Perspektiven" für die Beschäftigten angemahnt. "Da sowohl Karstadt als auch Galeria Kaufhof in Nordrhein-Westfalen beheimatet sind und hier viele Kaufhäuser mit Tausenden von Mitarbeitern betreiben, beobachte ich die Entwicklung mit größtem Interesse", sagte Pinkwart der "Rheinischen Post". Er wünsche sich Lösungen, "die eine zukunftsfähige Struktur befördern und eine verlässliche Perspektive für die Beschäftigten bieten". Die Firma des österreichischen Investors René Benko hat der Kaufhof-Eigentümerin, dem kanadischen Handelskonzern Hudson's Bay Company (HBC), ein Kaufangebot gemacht. Medienberichten zufolge bietet Signa drei Milliarden Euro. HBC bezeichnete die Offerte am Mittwoch als "unvollständig, unverbindlich und unaufgefordert". Es fehle jeder "Nachweis der Finanzierung".

+++ 13.03 Uhr: Bundesregierung bekräftigt Unterstützung für Madrid in Katalonien-Krise +++

Mit Blick auf das Vorgehen der spanischen Justiz wegen der einseitigen Unabhängigkeitserklärung Kataloniens hat die Bundesregierung erneut ihre Unterstützung für die Regierung in Madrid ausgedrückt. "Wir unterstützen weiter die klare Haltung des spanischen Ministerpräsidenten zur Wiederherstellung und Gewährleistung der spanischen Verfassungsordnung", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Das "große Interesse" der Bundesregierung sei, dass Verfassungsordnung und Einheit Spaniens erhalten blieben. Gegen acht Mitglieder der entmachteten katalanischen Regionalregierung war am Donnerstag Untersuchungshaft angeordnet worden. Für Freitag wird ein europäischer Haftbefehl gegen den Regionalpräsidenten Carles Puigdemont erwartet, der sich nach Belgien abgesetzt hatte.

+++ 13.03 Uhr: Tausende Unterschriften zur Rettung der Schreibschrift übergeben +++

Sprachschützer haben tausende Unterschriften zur Rettung der Schreibschrift gesammelt. An die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Susanne Eisenmann (CDU), wurden in Stuttgart mehr als 15.100 Unterschriften übergeben, wie die Zeitung "Deutsche Sprachwelt" (DSW) mitteilte. Die KMK werde damit aufgefordert, dafür zu sorgen, dass den Kindern an Grundschulen weiterhin die Schreibschrift beigebracht wird. "Wenn Kinder fließend und unverkrampft schreiben können, besitzen sie ein hervorragendes Werkzeug zur Aneignung von Bildung und Wissen", erklärten die Sprachschützer. "Sie erkennen Rechtschreibfehler rascher und lernen auf diese Weise, sie zu vermeiden." Kinder dürften nicht zu "Schreibstotterern" erzogen werden, indem ihnen willkürlich die Aneignung eines Kulturguts vorenthalten werde, warnten sie. 

+++ 12.45 Uhr: Mit Köpfen von IS-Terroristen posiert - 24-Jähriger vor Gericht +++

Wegen eines Kriegsverbrechens im Irak steht ab nächster Woche Donnerstag an ein 24 Jahre alter Flüchtling in Stuttgart vor Gericht. Vor drei Jahren soll er als Angehöriger der irakischen Armee mit sechs vom Körperrumpf abgetrennten, auf der Erde liegenden Köpfen gegnerischer Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat für ein Foto posiert haben. Das Foto wurde auf seinem Handy gefunden, als wegen der Bedrohung eines anderen Flüchtlings gegen ihn ermittelt wurde. Der 24-Jährige sitzt seit Ende Juni in Untersuchungshaft. Ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe. Der Mann lebte zuletzt in einer Flüchtlingsunterkunft im Kreis Böblingen. In der Unterkunft soll er im November 2016 einen Mitbewohner im Streit mit dem Tod bedroht haben.


+++ 12.40 Uhr: 54 Todesopfer bei beiden Präsidentenwahlen in Kenia +++

Rund um die umstrittene Wahlwiederholung in Kenia sind Menschenrechtlern zufolge zwölf Menschen getötet worden. Viele von ihnen seien an den Folgen von Polizeigewalt ums Leben gekommen, sagte die Leiterin der Kenianischen Kommission für Menschenrechte (KNCHR), Kagwiria Mbogori. Zudem seien etwa 60 Menschen verletzt worden. Die Polizei sprach von acht Todesopfern. Die Opposition hatte die Wahl in der vergangenen Woche boykottiert. In einigen Teilen von Nairobi und im Westen des Landes kam es zu Protesten und Blockaden von Wahllokalen. Insgesamt sind den Menschenrechtlern zufolge sind im Verlauf der beiden Präsidentenwahlen 54 Menschen getötet worden.

+++ 12.38 Uhr: Deutscher Staatsbürger in Türkei aus Untersuchungshaft entlassen +++

Die Türkei hat nach Angaben der Bundesregierung einen aus politischen Gründen inhaftierten Deutschen aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Entlassung sei bereits am 22. Oktober erfolgt, teilte das Auswärtige Amt mit. Die Person sei mit einer Ausreisesperre belegt worden. Um wen es sich handelt, wurde nicht bekannt. "Die betroffene Person hat uns gebeten, keine weiteren Angaben zur Identität zu machen", sagte ein Außenamtssprecher. Damit befinden sich nach Angaben der Bundesregierung noch neun deutsche Staatsangehörige aus politischen Gründen in der Türkei in Haft, darunter die Journalisten Deniz Yücel und Mesale Tolu.

+++ 12.37 Uhr: Heynckes gegen permanentes Eingreifen des Videoassistenten +++

Bayern-Trainer Jupp Heynckes hat sich nach der heimlichen Modifizierung des Videobeweises klar gegen den vermehrten Eingriff des Videoassistenten bei den Spielen der Fußball-Bundesliga ausgesprochen. "Der Schiedsrichter ist die oberste Autorität auf dem Spielfeld. Man sollte den Schiedsrichter nicht beschneiden", sagte der 72 Jahre alte Coach des FC Bayern München. Der Videoassistent soll entgegen der vor der Saison festgelegten Richtlinie künftig auch dann ins Spielgeschehen eingreifen, wenn keine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters vorliegt. Heynckes plädiert dafür, dass von außen nur "bei ganz gravierenden Entscheidungen" eingegriffen wird und keinesfalls permanent. "Dafür haben wir das Schiedsrichtergespann. Die Videoassistenten sollten so wenig wie möglich eingreifen. Man sollte den Schiedsrichter nicht beschneiden." Grundsätzlich ist Heynckes ein Befürworter des Videobeweises.

+++ 12.20 Uhr: Iran weist neue Vorwürfe zu Verbindungen zu Bin Laden zurück +++

Der Iran hat neue Vorwürfe der USA zurückgewiesen, Verbindungen zum getöteten al-Kaida-Führer Osama bin Laden unterhalten zu haben. Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif bezeichnete die Vorwürfe im Kurzbotschaftendienst Twitter als "fake news" und warf dem US-Geheimdienst CIA und dem Politikinstitut FDD vor, den Iran mit der Veröffentlichung "selektiver al-Kaida-Dokumente" anschwärzen zu wollen. Die CIA hatte am Mittwoch 470.000 Dokumente veröffentlicht, die US-Spezialkräfte nach der Tötung von Bin Laden am 2. Mai 2011 aus seinem Versteck im pakistanischen Abbottabad mitgenommen hatten. Laut dem FDD werfen sie ein neues Licht auf Verbindungen des Iran zu dem Terrornetzwerk al Kaida. Das schiitische Land bestreitet jede Verbindung zu der sunnitischen Extremistengruppe und verweist auf seine Unterstützung zur Bekämpfung der al-Kaida-Ableger im Irak und in Syrien.

+++ 12.20 Uhr: Malaysia veröffentlicht Briefmarken von Prinz Charles und Camilla +++

Anlässlich des Besuchs von Prinz Charles und seiner Frau Camilla veröffentlicht Malaysia Briefmarken mit Motiven des britischen Thronfolgerpaares. Wie malaysische Medien berichteten, will die malaysische Post 250.000 Kopien in Umlauf bringen. Insgesamt soll es drei Briefmarkensets geben - die jeweiligen Porträts und ein Bild des Paares. Prinz Charles und seine Frau Camilla starteten am Montag eine elftägige Asienreise in Singapur. Neben Malaysia werden sie noch in Indien erwartet.  


+++ 11.53 Uhr: Frauenmorde in Gelsenkirchen: Polizei sucht diesen Mann +++

Im Fall der zwei erstochenen Frauen, die in einem Gelsenkirchener Massagesalon entdeckt wurden, sind die Ermittler einem Tatverdächtigen auf der Spur. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, steht ein 37 Jahre alter Chinese im Verdacht, die zwei Asiatinnen in dem Geschäft erstochen zu haben. Der Mann wird mit diesem Fahndungsfoto gesucht:

Nach dem Mord an zwei Frauen in Geslenkirchen sucht die Polizei den Chinesen Linpeng Lin

Nach dem Mord an zwei Frauen in Geslenkirchen sucht die Polizei den Chinesen Linpeng Lin


Bei dem Gesuchten handelt es sich um Linpeng Lin. Er ist etwa 1,83 cm groß und schlank.

Die Leichen der 46 und 56 Jahre alten Frauen waren am Sonntag nach einem Zeugenhinweis in dem Massagesalon in der Altstadt gefunden worden. Ob es sich um einen Rotlichtbetrieb handelt, sei nicht klar, sagte ein Polizeisprecher. Zu einem möglichen Motiv für die Gewalttat machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

+++ 11.47 Uhr: Hartz IV steigt im kommenden Jahr +++

Hartz-IV-Bezieher sollen ab Anfang kommenden Jahres mehr Geld bekommen. Der Bundesrat billigte die im September vom Bundeskabinett beschlossene Erhöhung des monatlichen Regelsatzes für Alleinstehende zum 1. Januar 2018 von derzeit 409 Euro auf 416 Euro. Der Betrag für Paare soll von 368 Euro auf 374 Euro pro Partner steigen. Die Verordnung zur Fortschreibung der Regelbedarfsstufen 2018 sieht auch höhere Sätze für Kinder aus Hartz-IV-Haushalten vor: Bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres werden künftig 240 Euro statt 237 Euro im Monat gezahlt. Die Satz für Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren erhöht sich um fünf Euro auf 296 Euro. Der Satz für Jugendliche unter 18 Jahren soll ebenfalls um fünf Euro auf 316 Euro angehoben werden. Nichterwerbstätige Erwachsene unter 25 Jahren, die im Haushalt der Eltern wohnen, erhalten ab Januar 332 Euro statt 327 Euro.

+++ 11.04 Uhr: Wegen eines vermeintlichen Scherzes: Bürgermeisterwahl muss wiederholt werden +++

Wegen einer vermeintlichen Scherzfrage muss die Bürgermeisterwahl im nordhessischen Bad Karlshafen teilweise wiederholt werden. Fast 1000 Wahlberechtigte sind aufgerufen, an diesem Sonntag noch einmal ihre Stimme abzugeben. Bei der Stichwahl im Mai hatte ein Wähler aus der Wahlkabine heraus gefragt, ob er auch unterschreiben müsse. Die Wahlhelfer hielten die Frage für einen Scherz und bejahten sie lachend. Der Bürger unterschrieb, doch damit wurde der Wahlzettel ungültig. Das Problem dabei: Der parteilose Kandidat Marcus Dittrich gewann mit nur einer Stimme Vorsprung gegen die ebenfalls parteilose Kandidatin Petra Werner. Die Wahl muss nur in dem Bezirk wiederholt werden, wo es zu dem folgenschweren Missverständnis kam.

+++ 10.49 Uhr: Pistorius: Staatsanwalt will härtere Strafe +++

Die Staatsanwaltschaft wirft dem früheren Spitzensportler Oscar Pistorius vor, seit den tödlichen Schüssen auf seine Freundin viel Selbstmitleid, aber keine wirkliche Reue gezeigt zu haben. Das gegen ihn verhängte Strafmaß von 6 Jahren Haft wegen Totschlags sei angesichts der üblichen Mindeststrafe von 15 Jahren viel zu gering, erklärte Staatsanwältin Andrea Johnson  vor dem obersten Berufungsgericht Südafrikas in Bloemfontein. Die Anklage will mit der Berufung eine höhere Haftstrafe erreichen. 

+++ 10.00 Uhr: WhatsApp ausgefallen +++

Der beliebte Messengerdienst WhatsApp ist am Freitagmorgen ausgefallen. Unter dem Hashtag #whatsappdown berichteten im Netzwerk Twitter zahlreiche Nutzer, dass sie das Programm nicht mehr benutzen können. Scherzhaft machten viele von ihnen Bemerkungen darüber, dass sie nun nach langer Abstinenz auf SMS zurückgreifen müssten. Das Programm ließ sich am Freitag zwar noch öffnen, nach ungefähr 09.00 Uhr morgens konnten aber keine Nachrichten mehr versendet und empfangen werden.

Whatsapp-Kettenbrief


+++ 9.50 Uhr: Zahl der Toten nach Tunnelzerstörung gestiegen +++

Die Zahl der getöteten Palästinenser bei der Zerstörung eines Angriffstunnels aus dem Gazastreifen ist auf zwölf gestiegen.
Fünf vermisste Mitglieder des Islamischen Dschihads seien ebenfalls tot, teilte die militante Palästinenserorganisation am Freitag in Gaza mit. Israel hatte am Montag einen unter der Grenze verlaufenden "Terror-Tunnel" auf israelischer Seite zerstört. Der Einsatz mit den meisten Toten seit dem Gaza-Krieg 2014 nährt seither die Furcht vor einer neuen Eskalation der Gewalt.

+++ 9.33 Uhr: Australischer Islamist muss 22 Jahre ins Gefängnis +++

Wegen Anschlagsplänen auf Regierungsgebäude in Sydney ist ein australischer Islamist zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Der Oberste Gerichtshof des Bundesstaats New South Wales verhängte zudem Haftstrafen zwischen neun und 18 Jahren gegen vier weitere Angeklagte.
Der 22-jährige Hauptangeklagte Sulayman Khalid habe eine "koordinierende Rolle eingenommen", erklärte Richter Geoffrey Bellew in seinem Urteil. "Der Täter hat seine Unterstützung für den gewaltsamen Dschihad, für den der Islamische Staat eintritt, öffentlich zur Schau gestellt." Khalid bekenne sich zu einer "wahhabitisch-salafistisch" religiösen Weltanschauung, erklärte Bellew.

Laut Urteil hatten der 22-jährige Australier und seine Komplizen Anschläge auf Regierungsgebäude und Polizeibeamte geplant und dabei auch den Einsatz von Schusswaffen in Betracht gezogen. Die Verdächtigen waren bei einer Reihe von Razzien in Sydney und Brisbane Ende 2014 festgenommen worden.

+++ 8.45 Uhr: "House of Cards"-Mitarbeiter klagen über Spacey +++

Acht ehemalige und aktuelle Mitarbeiter der US-Serie "House of Cards" haben bei CNN über sexuelle Belästigungen durch Hauptdarsteller Kevin Spacey (58) berichtet. "Es war ein vergiftetes Umfeld für junge Männer in Reihen der Crew, des Casts und der Statisten, die mit ihm zu tun hatten", sagte ein ehemaliger Produktionsassistent dem Sender. "Kevin hatte wenig bis gar keine Skrupel, seinen Status und seine Position auszunutzen."

Der Mann, der anonym bleiben wollte, berichtete von einer Autofahrt mit Spacey, bei der dieser ihm an die Hose gefasst und ihn später bedrängt habe. "Ich stand unter Schock." Weitere Crewmitglieder bestätigten CNN, dass derartiges Verhalten am Set an der Tagesordnung gewesen sei. Männer hätten aus Angst, ihren Job zu verlieren, geschwiegen. Spacey selbst habe sich zu den neuen Vorwürfen nicht äußern wollen, berichtete CNN.


+++ 8.27 Uhr: Jackos Sohn bei Unfall verletzt +++

Der älteste Sohn von Michael Jackson, Prince, ist bei einem Motorradunfall in Los Angeles leicht verletzt worden. Der 20-Jährige sei auf dem Weg zur Universität mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen, sagte ein Sprecher dem US-Promimagazin "TMZ". "Er ruht sich nun zuhause aus und dankt allen für die Genesungswünsche."

Zuvor hatte Jackson bei Instagram ein Foto aus dem Krankenwagen gepostet und kommentiert: "Nun ja...Mist."


+++ 7.17 Uhr: Handbremse vergessen: Mann von eigenem Auto überrollt +++

Ein 51 Jahre alter Mann ist in Hamburg von seinem eigenen Auto überrollt und schwer verletzt worden. Er hatte vergessen, die Handbremse anzuziehen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Als er zum Ausladen um seinen Wagen herum ging, rollte dieser auf ihn zu. der 51-Jährige stürzte, das Auto fuhr über seine Beine und blieb dann stehen. Er rief um Hilfe, Passanten alarmierten Feuerwehr und Polizei. Die Einsatzkräfte befreiten den 51-Jährigen, er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wie der Sprecher weiter erklärte.

+++ 5.35 Uhr: Tödliche Messerstecherei in Bremen: Täter auf der Flucht +++

Nach einer Messerstecherei mit einem Toten in Bremen sind die Tatbeteiligten weiter auf der Flucht. Die Polizei fahndet nach mehreren Menschen, die laut Zeugenaussagen am Donnerstagabend vom Tatort flüchteten, wie ein Sprecher mitteilte. Bei der Auseinandersetzung wurde ein 20 Jahre alter Mann getötet. Ein zweiter 20-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt.

Mehrere Menschen hatten sich laut Polizei in der Straße Vor dem Steintor getroffen. Das Treffen sei eskaliert. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei der Messerstecherei um einen Konflikt innerhalb einer Personengruppe handelte. Es gebe keine Hinweise auf eine Gefahr für die Bevölkerung.

Bereits am Donnerstagvormittag hatte ein Unbekannter auf einem Supermarktparkplatz in der Hansestadt einen 25-Jährigen erschossen. Auch dieser Täter ist noch auf der Flucht.

+++ 5.34 Uhr: Havarierter Frachter in Wilhelmshaven eingelaufen +++

Der vor der Nordseeinsel Langeoog auf Grund gelaufene Frachter "Glory Amsterdam" ist nach Wilhelmshaven geschleppt worden. Drei Schlepper zogen das manövrierunfähige Schiff in den Hafen. Dort soll nun überprüft werden, wie funktionsfähig das Schiff ist. Die Überführung nach Wilhelmshaven begann am Donnerstagmorgen, als Schlepper das Schiff in tieferes Wasser zogen. Der Frachter hat als Treibstoff 1800 Tonnen Schweröl und 140 Tonnen Marinediesel an Bord. Ein Austritt von Schadstoffen konnte nach Angaben des Havariekommandos nicht festgestellt werden.

+++ 4.39 Uhr: IS feiert Attentäter als "Soldaten des Kalifats" +++

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat die tödliche Attacke eines 29-Jährigen auf Radfahrer und Fußgänger in New York für sich beansprucht und den Attentäter als "Soldaten des Kalifats" gefeiert. Das berichtete die auf Überwachung von Islamisten-Seiten spezialisierte Site Intelligence Group. Der aus Usbekistan stammende Mann war an Halloween mit einem Kleinlaster in Manhattan in Radfahrer und Fußgänger gerast und hatte dabei acht Menschen getötet und elf weitere verletzt.


+++ 3.47 Uhr: Schüsse bei Starbucks - ein Mann stirbt in Chicago +++

Ein Mann ist in einer Filiale der Kaffeehauskette Starbucks in Chicago (US-Staat Illinois) erschossen worden. Zwei weitere Personen, unter ihnen ein 12-jähriger Junge, seien angeschossen und in Krankenhäuser gebracht worden, berichteten US-Medien. Die Schüsse fielen nach Polizeiangaben als Folge eines "fehlgeschlagenen Drogendeal". Die Polizei riegelte das Gebiet weiträumig ab, die Fahndung nach dem Schützen verlief zunächst erfolglos.

+++ 3.40 Uhr: Schießerei in Marrakesch - ein Toter +++

Bei einer Schießerei in einem bei Touristen beliebten Viertel der marokkanischen Stadt Marrakesch sind ein Mensch getötet und zwei weitere Menschen verletzt worden. Nach Behördenangaben wurde sie vermutlich Opfer einer gewaltsamen Auseinandersetzung unter Bandenmitgliedern. Der Angriff ereignete sich in einem Café. Ein Mann wurde demnach in den Kopf getroffen, er sei sofort tot gewesen. Der Getötete wurde den Ermittlungen zufolge gezielt erschossen. Im Kugelhagel seien jedoch noch zwei weitere Menschen verletzt worden. Die Angreifer flohen auf einem Motorrad. Der Tatort befindet sich in einem belebten Viertel in der Nähe von mehreren Hotels.

+++ 3.01 Uhr: Hunderte Schildkröten gestorben +++

Vor der Küste El Salvadors sind im Pazifik zwischen 300 und 400 tote Schildkröten entdeckt worden. Die Todesursache war nach offiziellen Angaben nicht erkennbar. Die teilweise schon verwesten Kadaver trieben in der Bucht Jiquilisco im östlichen Teil von Usulután. Wissenschaftler des Umweltministeriums nahmen Proben, um dem Massensterben auf den Grund zu gehen.

+++ 2.41 Uhr: Pflanze nach Steinmeier benannt +++

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (61) ist jetzt auch in der Pflanzenwelt verewigt. Zu Ehren des deutschen Staatsoberhaupts wurde im Botanischen Garten von Singapur eine Orchidee auf den Namen Frank-Walter Steinmeier (wissenschaftlich: Dendrobium Frank-Walter Steinmeier) getauft. Die speziell gezüchtete Blume hat eine weiß-violett-gelbliche Blüte. Der Beschreibung nach handelt es sich um eine "robuste Kreuzung" aus zwei anderen Arten.

+++ 1.49 Uhr: Bundestagsabgeordnete reisefreudig wie nie +++

Die Bundestagsabgeordneten sind einem Medienbericht zufolge in der abgelaufenen Legislaturperiode von 2013 bis 2017 so viel und so teuer wie noch nie in der Welt unterwegs gewesen. In den vergangenen vier Jahren hätten die Parlamentarier insgesamt 2479 Dienstreisen angetreten, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Verweis auf Zahlen des Bundestags. Die Gesamtkosten für diese Reisen hätten bei 13,26 Millionen Euro gelegen. Die häufigsten Ziele seien die USA (220 Reisen) und Frankreich (196) gewesen. In der vorherigen Legislaturperiode von 2009 bis 2013 waren die Parlamentarier laut "Bild" insgesamt 2318 Mal auf Dienstreisen gewesen. Die Kosten hätten bei 11,76 Millionen Euro gelegen.

+++ 1.22 Uhr: Trumps Twitter-Account offline +++

Das Twitterkonto von US-Präsident Donald Trump war in der Nacht für kurze Zeit nicht erreichbar. Nutzer, die den Account aufrufen wollten, bekamen die Fehlermeldung, dass die Seite nicht existiere. Wenige Minuten später tauchte das Konto aber wieder auf.

Als Grund für die unbeabsichtigte Deaktivierung des Accounts nannte Twitter in einer späteren Erklärung einen "menschlichen Fehler" eines Angestellten. "Der Account war elf Minuten lang abgeschaltet, wurde dann wiederherhergestellt", hieß es. "Wir untersuchen den Fall weiter und unternehmen Schritte, damit sich dies nicht wiederholt."


+++ 1.10 Uhr: Zwei Tote bei Frontalzusammenstoß +++

Zwei Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Der Wagen eines 47 Jahre alten Mannes stieß aus ungeklärter Ursache bei Waibstadt mit dem Auto eines 44-Jährigen frontal zusammen, wie die Polizei mitteilte. Dabei erlitten der 47-Jährige und seine Beifahrerin so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle starben. Ein Rettungshubschrauber brachte den 44-Jährigen mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch seine Beifahrerin wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht.

+++ 0.40 Uhr: Apple steigert Umsatz und Gewinn +++

Der Technologiekonzern Apple hat im vergangenen Quartal Gewinn und Umsatz deutlich gesteigert. Nach den vorgelegten Geschäftszahlen kletterte das Nettoergebnis um 19 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar (9,2 Milliarden Euro). Beim Umsatz meldete der Konzern ein Plus von zwölf Prozent, was einem Erlös von 52,6 Milliarden Dollar entspricht. Die Apple-Aktie legte nachbörslich um mehr als drei Prozent auf 173,55 Dollar zu.

Konzernchef Tim Cook sprach von einem Rekord-Umsatz im Ende September abgelaufenen vierten Geschäftsquartal. Apple erwarte zudem ein einträgliches Weihnachtsgeschäft. Dazu beitragen soll vor allem das am Freitag weltweit in die Läden kommende neue iPhone X. Der Konzern hatte die neuesten Modelle Mitte September präsentiert. Das iPhone ist das Apple-Flaggschiff, es steht für mehr als die Hälfte des Umsatzes des Technologiekonzerns. Apple verkaufte im vergangenen Quartal 46,7 Millionen seiner Smartphones.

+++ 0.19 Uhr: Anwalt bestätigt Haftbefehl gegen Puigdemont +++

Spanien hat offiziell Haftbefehl gegen den entmachteten katalanischen Regionalpräsidenten Carles Puigdemont erlassen. Das sagte Puigdemonts belgischer Anwalt Paul Bekaert dem flämischen Sender VRT. Sein Mandant habe ihn informiert, dass gegen ihn und vier Minister der abgesetzten katalanischen Regionalregierung, die sich ebenfalls in Belgien befanden, Haftbefehle ausgestellt worden seien.


+++ 0.05 Uhr: Beobachter: Syrische Truppen vertreiben IS aus Ölstadt Deir al-Sur +++

Syrische Regierungstruppen haben die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Berichten zufolge aus einer ihrer letzten Hochburgen im Osten Syriens vertrieben. Die Ölstadt Deir al-Sur, die seit 2014 vom IS beherrscht wurde, sei wieder vollständig unter syrischer Kontrolle, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien.

Die Einnahme der Stadt sei auch dank starker Luftunterstützung des Verbündeten Russland gelungen. Den Angaben nach kontrolliert der IS noch rund 40 Prozent der gleichnamigen Provinz, die ein Zentrum der Erdölförderung in Syrien ist.

wue/fs / DPA / AFP