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News des Tages: Fünffacher Vater soll Ehefrau mit Axt getötet haben

Frau von mexikanischem Drogenboss gefasst +++ 2000 Polizisten sollen AfD-Bundesparteitag in Augsburg schützen +++ SPD verlangt in Bamf-Affäre Aufklärung auch von Kanzlerin Merkel +++ Die News des Tages.

Nachrichten: Symbolbild mit Absperrband der Polizei

In Saarbrücken soll ein fünffacher Vater seine Ehefrau getötet haben.

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Spielabbruch: Sofortmaßnahmen in Mannheim (20.57 Uhr)
  • Fünffacher Vater soll seine Ehefrau getötet haben (17.34 Uhr)
  • EU will Strohhalme und Einweggeschirr aus Plastik verbieten (11.51 Uhr)
  • Tod von zwölf Pottwalen in Neuseeland stellt Experten vor Rätsel (6.14 Uhr)
  • 2000 Polizisten sollen AfD-Bundesparteitag in Augsburg schützen (3.14 Uhr)
  • Macron empfängt jungen Mann aus Mali nach Rettung von kleinem Kind in Paris (2.57 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:     

+++ 22.13 Uhr: Bei Ryanair drohen im Sommer Streiks +++

Beim Billigflieger Ryanair könnte es mitten in der Ferienzeit Streiks geben. Gewerkschaften von Flugbegleitern in Spanien, Portugal, Belgien und Italien drohen mit Arbeitsniederlegungen im Sommer, wenn Ryanair nicht bis zum 30. Juni ihre Forderungen erfüllt. Wie die spanische Gewerkschaft USO mitteilte, bekräftigten die Gewerkschaften bei einem Treffen in Madrid die Forderung, nicht mehr alle Angestellten nach irischem Recht zu beschäftigen. Außerdem soll Ryanair Beschäftigte mit Leiharbeitsverträgen besser stellen. Ryanair hatte zuletzt in mehreren Ländern Pilotengewerkschaften offiziell anerkannt und sich damit von einer jahrzehntelangen Unternehmenspraxis verabschiedet. Daraufhin forderten Beschäftigte in zahlreichen Ländern bessere Arbeitsbedingungen.

Zuvor hatte es bei der Billigfluggesellschaft heftig rumort. Das Unternehmen musste im Herbst und Winter tausende Flüge streichen - nach eigener Darstellung wegen eines Planungsfehlers beim Urlaub der Piloten. Außerdem gab es die ersten Warnstreiks in der Geschichte des irischen Unternehmens.

+++ 22.01 Uhr: Heute war der bislang heißeste Tag des Jahres +++

So heiß wie heute war es in Deutschland in diesem Jahr noch nicht. Der Deutsche Wetterdienst registrierte in Genthin in Sachsen-Anhalt zum Wochenbeginn den Spitzenwert von 33,3 Grad Celsius. "Das war der wärmste Tag des Jahres bis jetzt", sagte ein DWD-Sprecher am Abend. Auch in Brandenburg war es besonders heiß, etwa in Baruth in der Nähe von Berlin wurden 32,6 Grad gemessen. Einen deutschen Hitzerekord für einen 28. Mai gab es allerdings nicht, schon einige Male war es an diesem Datum laut DWD hierzulande heißer - letztmals 2005 in Frankfurt am Main. Auch morgen werden wieder Temperaturen von bis zu 33 Grad erwartet.

+++ 20.57 Uhr: Waldhof Mannheim reagiert mit Sofortmaßnahmen auf Spielabbruch +++

Nach dem Spielabbruch in der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga hat der SV Waldhof Mannheim tags darauf mit einem Maßnahmenkatalog reagiert und den Fans Eigenverantwortung entzogen. Außerdem seien "zivilrechtliche Regressforderungen gegenüber den Tätern wegen des verursachten Schadens" eine "selbstverständliche Konsequenz", teilte der Club mit. Sollten unter den Tätern Mitglieder sein, werden diese aus dem Verein ausgeschlossen. Zu den Maßnahmen zählt unter anderem eine Verlegung der Fanblöcke in andere Bereiche des Stadions, die Aufhebung der Selbstverwaltung auf der Ost-Tribüne, keine Sammelbestellung von Tickets mehr und die Ausweitung der Videoüberwachung.

Das Relegationsrückspiel um den Aufstieg in die 3. Liga zwischen Waldhof und dem KFC Uerdingen war gestern kurz vor dem regulären Spielende beim Stand von 2:1 für Uerdingen abgebrochen worden. Grund dafür waren Rauchbomben, Raketen und Böllerschüsse auf den Tribünen des Mannheimer Carl-Benz-Stadions. Das Hinspiel hatte der KFC 1:0 gewonnen.

+++ 20.33 Uhr: Bamf-Personalrat macht Behördenchefin Cordt mitverantwortlich +++

In der Affäre um die mutmaßlichen Manipulationen von Asylbescheiden im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat der Personalrat Behördenchefin Jutta Cordt eine Mitverantwortung zugewiesen und die Mitarbeiter in Schutz genommen. In einem offenen Brief, aus dem die "Süddeutsche Zeitung" zitiert, formuliert der Gesamtpersonalrat scharfe Kritik an internen Abläufen in der Behörde. Für die Misere sei die Führung des Amtes verantwortlich. Im April war bekannt geworden, dass die Bremer Bamf-Außenstelle zwischen 2013 und 2016 in mindestens 1200 Fällen Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben soll.

Viele Bamf-Mitarbeiter hätten "kein Verständnis", dass es nach Bekanntwerden der Affäre am Willen zur Aufklärung ebenso mangle wie am Willen, nötige Konsequenzen zu ziehen, schreiben Personalratschef Rudolf Scheinost und sein Vize Paul Müller laut "SZ" in dem Brief. "Diese Auffassung teilen wir." Der Personalrat kritisiert, dass die Bamf-Mitarbeiter pauschal dem Verdacht ausgesetzt würden, "im Bamf herrsche Inkompetenz und Willkür". Dafür verantwortlich seien aber Vorgaben von oben. "Bis heute" werde der Erledigung von Fällen Vorrang eingeräumt, Qualität werde dem "vollständig untergeordnet". Dies habe dazu geführt, dass "bewusst" Einschränkungen in der Rechtsstaatlichkeit beim Bearbeiten der Asylanträge in Kauf genommen würden. Das Bamf hat auf Anfrage der "SZ" bis zum Abend keine Stellungnahme zu dem Brief abgegeben.

+++ 20.10 Uhr: Russischer Oligarch Abramowitsch wird reichster Israeli +++

Der russische Oligarch Roman Abramowitsch hat die israelische Staatsbürgerschaft erhalten. Der 51-Jährige sei heute offiziell eingewandert, berichtete das israelische Fernsehen. Er werde damit der reichste Israeli. Abramowitsch verfügt laut US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" über 10,8 Milliarden Dollar (9,2 Milliarden Euro). Er steht damit im Milliardärsranking von 2018 an 140. Stelle. Die Angaben basieren auf Schätzungen, für die "Forbes" Informationen zu Vermögenswerten wie Aktien, Immobilien, Kunstobjekten oder Luxusgütern aus öffentlichen Quellen zusammenträgt. Der Besitzer des britischen Fußballclubs Chelsea hatte nach Medienberichten zuletzt Probleme mit der Verlängerung seines Visums in Großbritannien. Als Kind jüdischer Eltern hat er Anspruch auf einen israelischen Pass.

+++ 19.59 Uhr: Great Barrier Reef in letzten 30.000 Jahren mehrfach vor Ausrottung +++

Das durch den Klimawandel bedrohte Great Barrier Reef vor Australien stand in den letzten 30.000 Jahren mehrmals vor einem fast vollständigen Kollaps. Das riesige Korallenriff starb in dieser Zeit durch Meeresspiegelschwankungen fünf Mal fast völlig ab, erholte sich aber immer wieder, wie australische Forscher im Fachmagazin "Nature Geoscience" berichteten. Durch die Schwankungen in Folge von Klimaveränderungen gerieten laut den Forschern große Teile des Riffs entweder zu tief unter Wasser oder lagen oberhalb des Meeresspiegels. Die Korallen seien aber in der Lage gewesen, sich daraufhin entweder seewärts oder landwärts auszubreiten. Das Riff "verschob" sich demnach also in flacheres oder tieferes Wasser und konnte so überleben.

Dass die Widerstandsfähigkeit des Korallenriffs auch gegen die massive Bedrohung durch den Klimawandel ausreicht, bezweifeln die Forscher aber. Die Umweltbedingungen wie der Anstieg der Wassertemperatur oder die Versauerung des Meerwassers änderten sich derzeit einfach zu schnell. Die Korallen hätten wahrscheinlich noch nie Temperatur- und Ph-Wert-Veränderungen "in solcher Geschwindigkeit" erlebt, sagte die an der Untersuchung beteiligte Forscherin Jody Webster.

+++ 18.17 Uhr: Podolskis Eisdielen-Eröffnung: Stadt zieht Bußgeld in Betracht +++

Nach der Eröffnung der zweiten Eisdiele von Fußballer Lukas Podolski (32) in Köln zieht die Stadt ein Bußgeldverfahren gegen den Betreiber in Betracht. Der Fußballprofi war bei dem Event erschienen, obwohl die Stadt dies wegen eines fehlenden Sicherheitskonzepts untersagt hatte. Der Bericht der am Samstag eingesetzten Ordnungsamtsmitarbeiter werde zurzeit ausgewertet, teilte ein Sprecher der Stadt Köln mit. Danach werde entschieden, wie weiter verfahren werde. Zur Zahl der erschienenen Poldi-Fans machte er keine Angaben.

Nachdem die Stadt Köln von der geplanten Eröffnung des Eisladens in der Altstadt erfahren hatte, erließ das Ordnungsamt am Freitag eine Ordnungsverfügung - und untersagte einen Auftritt des Ex-Stars des 1. FC Kölns am Folgetag. Der Grund sei ein fehlendes Sicherheitskonzept für den belebten und viel befahrenen Platz mit Bussen und Bahnen, wie mehrere Kölner Medien berichteten. "Poldi" kam am Samstag dann aber doch. Nach Ansicht der Stadt hat der Betreiber der Eisdiele damit gegen die Ordnungsverfügung verstoßen.

Bei der Eröffnung der ersten Eisdiele von Podolski vor knapp einem Jahr waren rund 2000 Fans gekommen. Ganze Straßenzüge wurden damals blockiert, die Polizei war ausgerückt.

Lukas Podolski

+++ 17.37 Uhr: Bericht: Wirtschaftsboss Serge Dassault ist tot +++

Einer der einflussreichsten französischen Unternehmer ist tot: Serge Dassault starb im Alter von 93 Jahren, wie die Nachrichtenagentur AFP übereinstimmend aus verschiedenen Quellen erfuhr. Zu seinem Firmenimperium gehörten unter anderem Rüstungs- und Medienbeteiligungen, zudem war er politisch tätig.

+++ 17.34 Uhr: Fünffacher Vater soll Ehefrau mit Axt getötet haben +++

Bei einem mutmaßlichen Familiendrama in Saarbrücken soll ein fünffacher Vater seine Ehefrau mit einer Axt erschlagen haben. Der 40 Jahre alte Mann ist laut Polizei und Staatsanwaltschaft dringend tatverdächtigt. Er habe sich am frühen Montagmorgen widerstandslos festnehmen lassen, sagte ein Polizeisprecher. Den Ermittlern zufolge fuhr er zu einer nachts nicht besetzten Polizeidienststelle und informierte die Beamten von dort telefonisch, dass er seine 34 Jahre alte Ehefrau erschlagen habe. In einem Haus fanden die Polizisten die Leiche der Frau.

Die fünf Kinder des Paares sind im Alter von drei bis 17 Jahren. Sie waren vor Ort, bekamen der Polizei zufolge von der Tat aber wohl nichts mit. Sie seien nun im familiären Umfeld untergebracht worden, hieß es. 

+++ 17.29 Uhr: Mehrere mutmaßliche Drogenhändler festgenommen +++

Ermittlern ist im Saarland ein Schlag gegen eine mutmaßliche Drogenhändler-Bande gelungen. Insgesamt seien in dem Fall bislang 42 Kilo Marihuana, 25 Kilo Amphetamin und 1370 Ecstasy-Tabletten sichergestellt worden, teilte das Landespolizeipräsidium in Saarbrücken mit. Mehrere Verdächtige sitzen derzeit in Untersuchungshaft.

Die Beamten erwischten am vergangenen Donnerstag eine 32-jährige Bulgarin und einen 40 Jahre alten Niederländer nach einer Kurierfahrt von den Niederlanden ins Saarland. Die beiden Kuriere hätten die Drogen eigentlich an den mutmaßlichen Auftraggeber, einen 33-jährigen Türken, und dessen 19 Jahre alten Gehilfen übergeben sollen. 

+++ 16.30 Uhr: Erdogan-Anhänger bedrohen französisches Magazin wegen Hitler-Vergleichs +++

Nach einem Vergleich des türkischen Präsidenten mit Adolf Hitler haben Anhänger von Recep Tayyip Erdogan das französische Magazin "Le Point" bedroht. Die Redaktion habe im Internet Hasskommentare erhalten, teilte das Magazin auf seiner Website mit. Das Titelbild der aktuellen Ausgabe zeigt ein Erdogan-Foto mit dem Text: "Der Diktator. Wie weit wird Erdogan gehen?" Im Leitartikel wird die Frage aufgeworfen: "Ist Erdogan der neue Hitler?"

An Zeitungskiosken gab es am Wochenende auch Proteste gegen das Titelbild. In einem Video ist zu sehen, wie Erdogan-Anhänger ein Plakat mit dem Titelbild des Magazins entfernen. "Le Point" warf den Unterstützern der türkischen Regierungspartei AKP vor, "Symbole der Meinungsfreiheit und der Vielfalt der Presse anzugreifen".

+++ 16.16 Uhr: Österreich will Sozialleistungen für Kinder und Ausländer kürzen +++

Österreich will die Sozialleistungen für Kinder kürzen und einen Teil der allgemeinen Sozialhilfen künftig an Bedingungen knüpfen. Das beschloss die rechtskonservative Regierung. Davon betroffen sind vor allem Ausländer: "Deutsch soll der Schlüssel zum Zugang zur Mindestsicherung sein", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) hatte vorher von "explodierenden Kosten" gesprochen.

+++ 16.10 Uhr: Gal Gadot sagt ESC-Moderation 2019 in Israel ab +++

Die israelische Schauspielerin Gal Gadot ("Wonder Woman") verzichtet auf die Moderation des Eurovision Song Contests 2019 in Israel. Aufgrund ihres vollen Terminkalenders habe sie abgesagt, bestätigte eine Sprecherin des israelischen Fernsehsenders "Kan". "Kan" soll den ESC ausstrahlen und hatte die Schauspielerin nach eigenen Angaben wegen der Moderation angefragt.

Die israelische Sängerin Netta hatte im Mai mit ihrem Song "Toy" den Eurovision Song Contest in Portugal gewonnen. Dadurch findet der Wettbewerb 2019 in Israel statt.

+++ 15.48 Uhr: Spezialeinheit überwältigt bewaffneten 21-Jährigen +++

Spezialkräfte der Polizei haben in Mittelfranken einen bewaffneten Mann überwältigt. Der 21-Jährige hatte sich in einem Mehrfamilienhaus verschanzt, wie die Polizei berichtete. Zuvor habe sich eine Nachbarin bei ihm wegen einer Ruhestörung beschwert. Der Mann habe sie an seiner Wohnungstür mit einer Waffe in der Hand empfangen und angekündigt, sie zu töten.

Die Beamten drangen in die Wohnung ein und nahmen den Mann und dessen Freundin fest. Bei einer Durchsuchung stieß die Polizei auf mehrere Softair-Waffen. Eine Blutuntersuchung ergab, dass der 21-Jährige stark betrunken war. Er hatte 1,6 Promille Alkohol im Blut. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung ermittelt. 

+++ 15.13 Uhr: Neuseeland lässt wegen Infektionskrankheit 126.000 Rinder schlachten +++

Wegen der grassierenden Infektionskrankheit Mycoplasma bovis hat die neuseeländische Regierung die Schlachtung von 126.000 Rindern angeordnet. Die Entscheidung sei getroffen worden, um "den Kern unserer Wirtschaft zu schützen - die Landwirtschaft", sagte Premierministerin Jacinda Ardern in Wellington. Sie sprach von einem "harten Signal". "Niemand möchte eine Massenschlachtung, aber die Alternative ist, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet", sagte Ardern.

Ziel sei es, die Infektion komplett auszurotten. Bislang wurde die Krankheit auf 40 Höfen nachgewiesen. Die Regierung rechnet aber damit, dass 192 weitere Betriebe in die Maßnahme einbezogen werden könnten. Die Schlachtung soll schrittweise in den kommenden beiden Jahren erfolgen und umgerechnet 528 Millionen Euro kosten.

+++ 15 Uhr: 1,2 Tonnen Chrystal Meth in Teepackungen nach Malaysia geschmuggelt +++

Getarnt als Tee ist eine Rekordmenge von 1,2 Tonnen der synthetischen Droge Chystal Meth nach Malaysia geschmuggelt worden. Die malaysische Zollfahndung gab den Rekordfund bekannt. Demnach hatten Zollbeamte eine Woche zuvor in einem Hafen in einem Vorort von Kuala Lumpur die Drogenlieferung mit einem Marktwert von umgerechnet gut 15 Millionen Euro entdeckt und sechs Verdächtige festgenommen. Es handele sich nach Wert und Gewicht um den größten Fund von Chrystal Meth in Malaysia überhaupt, sagte der Leiter der Zollbehörde, Subromaniam Tholasy. Die Drogen waren demnach in Teepackungen versteckt in einem Container aus Myanmar nach Malaysia verschifft worden. Nach Einschätzung der Fahnder war das Chrystal Meth für den heimischen Markt bestimmt und wurde von einem malaysischen Drogenkartell mit Unterstützung einer kriminellen Bande in Myanmar ins Land gebracht.

+++ 13.01 Uhr: 15-Jährige in Keller vergewaltigt - Haftbefehl +++

Ein 18-Jähriger soll in Chemnitz ein 15 Jahre altes Mädchen im Keller eines Mehrfamilienhauses vergewaltigt haben. Gegen den Syrer wurde Haftbefehl erlassen. Er ist laut Polizei flüchtig mit dem Opfer bekannt und wurde noch am Samstag festgenommen. Am Sonntag erließ eine Ermittlungsrichterin Haftbefehl. Die 15-Jährige habe nach ihrer Flucht aus dem Keller am Samstag wegen der erlittenen Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, hieß es. Dort vernahm sie die Polizei am Sonntag.

+++ 12.48 Uhr: Zu freundlich gegrüßt - Mann landet im Gefängnis +++

Weil er zu freundlich gegrüßt hat, sitzt ein Mann in Münster jetzt im Gefängnis. Der gesuchte Drogenabhängige war als Fußgänger einer Streife aufgefallen. Der 33-Jährige aus Gronau hatte einem Bundespolizisten zugewunken und auf dessen Frage, ob man sich kenne, geantwortet: "Ja, Sie haben mich doch vor sechs Jahren festgenommen." Grund genug für die Polizisten, den Ausweis des Mannes zu kontrollieren, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. Ein Volltreffer, denn der 33-Jährige stand noch mit rund 4100 Euro in der Schuld der Staatsanwaltschaft im bayerischen Traunstein. Da er diesen Betrag bei der Festnahme am Samstag nicht zahlen konnte und keine feste Adresse hatte, wurde er in das Gefängnis von Münster gebracht.

+++ 12.45 Uhr: Paar in Wohnung überfallen und Feuer gelegt - Mord-Anklage +++

Fünf Männer, die ein Paar aus Hessen in der eigenen Wohnung überfallen und Feuer gelegt haben sollen, sind wegen Mordes angeklagt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Gießen am Montag mit. Bei der Tat Ende November 2017 in Laubach war ein 57 Jahre alter Mann erschlagen worden. Seine zwei Jahre ältere Partnerin wurde von den Tätern gefesselt im brennenden Haus zurückgelassen. Ein Nachbar befreite die Frau durchs Fenster. Sie überlebte leicht verletzt. Ein sechster Verdächtiger (29 Jahre) ist noch auf der Flucht, ein siebter Mann (24) sitzt in Belgien in Haft. Hintergrund des brutalen Überfalls sollen umfangreiche Drogengeschäfte gewesen sein, in die der getötete 57-Jährige verwickelt gewesen sein soll. 

+++ 12.32 Uhr: Cottarelli erhält Auftrag zur Regierungsbildung in Italien +++

Nach dem Scheitern der geplanten populistischen Koalition in Italien hat der Wirtschaftsexperte Carlo Cottarelli den Auftrag zu einer Regierungsbildung bekommen. Präsident Sergio Mattarella erteilte dem ehemaligen Direktor beim Internationalen Währungsfonds das Mandat, eine Übergangsregierung zusammenzustellen, die das Land zu einer Neuwahl führen könnte.

+++ 12.01 Uhr: Elefantenherde trampelt Menschen tot +++

Eine Herde wilder Elefanten hat in Thailand einen Dorfbewohner tot getrampelt. Der 54 Jahre alte Mann aus der Provinz Kanchanburi im Westen des Landes hatte zusammen mit anderen Leuten versucht, die Elefanten mit Hilfe von Steinschleudern von der Ernte zu vertreiben. Dazu gingen die Dorfbewohner seit vergangenem Monat jede Nacht regelmäßig Streife. Laut einem Bericht der "Bangkok Post" erzürnte der Mann die Tiere in der Nacht zum Montag offensichtlich aber so sehr, dass sie auf ihn losgingen.

+++ 12.00 TÜV Rheinland: Jeder achte Aufzug hat gravierende Mängel +++

Jeder achte Aufzug in Deutschland hat gravierende Mängel. Von 544.000 überprüften Fahrstühlen im Land wiesen im vergangenen Jahr mehr als 80.000 erhebliche bis gefährliche Mängel auf, wie der TÜV Rheinland in Köln mitteilte. Dies war mehr als jeder sechste Lift. Im Gebiet des TÜV Rheinland hatte sogar jeder achte Aufzug Mängel.

Nach eigenen Angaben legten die Prüfer des TÜV im vergangenen Jahr 1965 Aufzüge still. "Bei diesen Aufzügen war der technische Zustand so bedenklich, dass Gefahr für Leib und Leben gegeben war", sagte Thomas Pfaff, Geschäftsfeldleiter Deutschland beim TÜV Rheinland.

Häufige Probleme älterer Aufzüge seien verschlissene Tragseile, nicht funktionierende Türverriegelungen oder Notrufanlagen. Dass Unfälle vermieden werden, sei laut TÜV Rheinland auf hohe Prüfstandards zurückzuführen. Ältere Aufzüge würden mit einem Katalog überprüft, ob sie vom Stand der Technik abwichen und ob sich daraus Risiken ergäben.

+++ 11.51 Uhr: EU will Strohhalme und Einweggeschirr aus Plastik verbieten +++

Mit einem Verbot zahlreicher Einwegprodukte aus Plastik und einer Recycling-Quote für Plastikflaschen sagt die EU dem Müll in den Meeren den Kampf an. Die EU-Kommission präsentierte am Montag ein Maßnahmenpaket, zu dem ein Verbot unter anderem von Plastikgeschirr und -besteck, Strohhalmen, Halterungen für Luftballons und Stäbchen zum Umrühren von Getränken gehört. Außerdem sollen die Mitgliedstaaten die Auflage bekommen, bis 2025 Einweg-Plastikflaschen zu 90 Prozent zu recyceln. Die Kommission will nur solche Produkte verbieten, die einfach und kostengünstig aus anderen Materialien hergestellt werden können. Für alle anderen - etwa Behälter für Getränke und Essen zum Mitnehmen - sollen Reduktionsziele gelten, wie aus der Strategie hervorgeht. Vize-Kommissionspräsident Frans Timmermans erklärte, die Mitgliedsländer müssten gemeinsam handeln, um das Problem anzugehen.

+++ 11.41 Uhr: Chinesische Astronauten trainieren Überleben in der Wüste +++

Als Vorbereitung für den Betrieb der ersten chinesischen Raumstation haben Astronauten des Landes das Überleben in der Wüste trainiert. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, simulierten 15 Raumfahrer im Nordwesten Chinas eine Notlandung mit einer Raumkapsel in der Badain-Jaran-Wüste. Ziel des Trainings war es, eigenständig die Kapsel zu verlassen und dann 48 Stunden in der lebensfeindlichen Umgebung auszuhalten, bis Rettung eintrifft. China will 2020 mit dem Bau einer eigenen Raumstation beginnen, die etwa zwei Jahre später fertig sein soll. Das Land verfolgt ein ambitioniertes Raumfahrtprogramm, das auch den Mond und den Mars als Ziele hat. 

+++ 11.19 Uhr: Polizei will Täter nach Spielabbruch mit Videoaufnahmen ermitteln +++

Nach dem abgebrochenen Aufstiegsrelegationsspiel zur 3. Liga zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem KFC Uerdingen will die Polizei die Täter mit Hilfe von Videoaufnahmen ermitteln. "Es sind mehrere Kameraeinstellungen, die jetzt komplett gesichtet werden", sagte ein Polizeisprecher. "Das kann sich über mehrere Wochen hinziehen."

+++ 11.05 Uhr: 90-jährige Autofahrerin in Japan gerät auf Gehweg und tötet Fußgängerin +++ 

Eine 90-jährige Autofahrerin in Japan hat die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und eine Frau getötet sowie drei weitere Menschen verletzt. Das Auto der alten Frau sei in Chigasaki südwestlich von Tokio an einer viel befahrenen Kreuzung auf den Gehweg geraten und habe dort die vier Fußgänger erfasst, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Tod eines weiblichen Opfers sei später bestätigt worden, hieß es weiter. Zwei weitere Frauen sowie ein Mann überlebten mit Verletzungen. Örtlichen Medien zufolge wurde auch die Fahrerin leicht verletzt. Die Polizei leitete Ermittlungen zur Unfallursache ein.

+++ 11.01 Uhr: Siebenjähriger in Köln von Müllwagen überrollt und getötet +++

Bei einem tragischen Verkehrsunfall ist am Morgen in Köln ein siebenjähriger Junge ums Leben gekommen. Das Schulkind wurde auf seinem Fahrrad von einem Müllwagen überrollt und erlitt dabei tödliche Verletzungen, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage mitteilte. Der genaue Ablauf des Unglücks war demnach Gegenstand weiterer Ermittlungen. Nach ersten Erkenntnissen war das Kind auf einer Straße im Stadtteil Widdersdorf hinter seinem Vater hergeradelt, der mit seinem Fahrrad vorausfuhr. Dabei wurde der junge Radfahrer von dem Müllwagen erfasst. Der Vater wurde an der Unglücksstelle seelsorgerisch betreut.

+++ 10.32 Uhr: 47-Jähriger ersticht Ehefrau im Streit +++

Mit mehreren Messerstichen hat ein 47-Jähriger im niedersächsischen Winsen an der Luhe seine Ehefrau erstochen. Der Mann rief am Sonntagabend von sich aus die Polizei und stellte sich, wie die Polizei Harburg mitteilte. Die Frau kam schwer verletzt in eine Hamburger Klinik, wo sie kurze Zeit später ihren Verletzungen erlag. Laut ersten Erkenntnissen der Polizei hatte es im Vorfeld einen Streit zwischen der 40-jährigen Frau und ihrem getrennt lebenden Ehemann gegeben. Dabei stach der Mann mit einem Messer mehrfach auf sie ein. Der Mann war zur Tatzeit stark alkoholisiert. Er sollte einem Haftrichter vorgeführt.

+++ 8.35 Uhr: 16-Jähriger ertrinkt in Badesee +++

Ein 16-Jähriger ist in einem See bei Diepholz in Niedersachsen ertrunken. Er wollte am Sonntagabend im Steller See mit Freunden zu einer Badeinsel in der Mitte des Sees schwimmen, drehte aber auf halber Strecke um, wie die Polizei mitteilte. Als seine Freunde ihn später am Ufer nicht antrafen, alarmierten sie nach einiger Zeit die Rettungskräfte. Der aus Delmenhorst stammende junge Mann wurde letztlich von Tauchern der Feuerwehr gefunden. Warum er auf dem Rückweg zum Seeufer ertrank, war am Montag noch unklar.

+++ 8.24 Uhr: Debatte um neue Regeln zur Organspende nimmt Fahrt auf +++

Nach dem Negativ-Rekord bei Organspenden mehren sich die Stimmen, die eine Neuregelung nach dem Vorbild europäischer Nachbarstaaten fordern. Zuletzt wurde in den Niederlanden die sogenannte Widerspruchslösung eingeführt: Jeder der nicht widerspricht, kommt nach dem Tod als Organspender in Frage. "Aus medizinischer Sicht, vor allem aber aus Sicht der vielen schwerkranken Patienten auf der Warteliste, wäre eine solche Regelung der Idealfall", sagte Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, vor dem Tag der Organspende am kommenden Samstag der Deutschen Presse-Agentur. 

+++ 6.14 Uhr: Tod von zwölf Pottwalen in Neuseeland stellt Experten vor Rätsel +++

In Neuseeland stellt der Tod von einem Dutzend gestrandeter Pottwale alle Experten vor ein Rätsel. Die zwölf bis 14 Meter langen Tiere wurden im Lauf der vergangenen Tage in der Nähe von Kaupokonui auf der Nordinsel des Pazifikstaats an Land getrieben, wie die Meeresschutzbehörde DOC mitteilte. Vermutet wird, dass die Wale - alles männliche Tiere aus einer einzigen Herde - bereits im offenen Meer starben. Die zwölf Kadaver wurden seit Donnerstag vergangener Woche in einem teils schwer zugänglichen Gebiet der Westküste entdeckt, der letzte am Sonntag. In Neuseeland kommt es immer wieder vor, dass sich ganze Gruppen von Walen an Strände verirren - allerdings ist es äußerst selten, dass auch die riesigen Pottwale ein solches Schicksal ereilt.

+++ 4.43 Uhr: Frau von mächtigem mexikanischen Drogenboss gefasst +++

In Mexiko ist die Frau des Anführers eines der mächtigsten Drogenkartelle festgenommen worden. Rosalinda Gonzáles Valencia sei in Guadalajara gefasst, in Untersuchungshaft genommen und einem Richter vorgeführt worden, sagte Innenminister Alfonso Navarrete. Es sei davon auszugehen, dass sie für die finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten des Kartells Jalisco Nueva Generación (Jalisco Neue Generation) zuständig war. Gonzáles ist die Ehefrau von Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho", der das Kartell anführt. Nach der Frau war gefahndet worden.

+++ 3.14 Uhr: 2000 Polizisten sollen AfD-Bundesparteitag in Augsburg schützen +++

Die Augsburger Polizei bereitet sich wegen des Bundesparteitags der AfD auf den nach eigenen Angaben größten Einsatz in der Geschichte der Stadt vor. Rund 2000 Beamte zusätzlich werden wegen des Parteitags (30. Juni/1. Juli) im Einsatz sein, wie der Sprecher des Polizeipräsidiums, Thomas Rieger, ankündigte. Es sind Demonstrationen angemeldet, zu denen jeweils mehrere Tausend Teilnehmer erwartet werden. Da nach entsprechenden Aufrufen im Internet auch Krawalle von gewaltbereiten Linksautonomen befürchtet werden, arbeitet die Polizei an einem Schutzkonzept für etliche Gebäude auch in der Innenstadt. Der Parteitag selbst wird am Stadtrand im Messezentrum stattfinden.

+++ 2.57 Uhr: Macron empfängt jungen Mann aus Mali nach Rettung von kleinem Kind in Paris +++

Nach der spektakulären Rettung eines vierjährigen Jungen in Paris durch einen illegalen Einwanderer aus Mali will sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron persönlich mit dem jungen Mann treffen. Wie Macrons Büro der Nachrichtenagentur AFP am Sonntagabend mitteilte, wurde der 22-jährige Mamoudou Gassama aus Mali für Montag in den Elysée-Palast eingeladen. Gassama hatte das Kind am Samstagabend mit einer waghalsigen Kletteraktion gerettet, das an der Außenseite einer Balkonbrüstung eines Hauses in Paris baumelte und vier Stockwerke in die Tiefe zu stürzen drohte. Passanten filmten, wie der junge Mann sich an der Fassade eines Gebäudes von Balkon zu Balkon nach oben hangelte, bis er das Kind erreichte und über die Brüstung zurück auf den Balkon zog. Das Video von der Rettungsaktion wurde in sozialen Netzwerken bereits Millionen Mal aufgerufen.

+++ 1.53 Uhr: Trump bescheinigt Nordkorea "brillantes Potenzial" +++

US-Präsident Donald Trump hat Nordkorea ein "brillantes Potenzial" bescheinigt und Vorbereitungen einer US-Delegation in Nordkorea für sein geplantes Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un bestätigt. "Ich glaube wirklich, dass Nordkorea ein brillantes Potenzial hat und eines Tages eine großartige Wirtschafts- und Finanznation sein wird", schrieb Trump am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Kim Jong Un stimmt darin mit mir überein. Es wird geschehen!", twitterte Trump. Er bestätigte, dass eine US-Delegation in Nordkorea eingetroffen sei, um Vorbereitungen für den geplanten Gipfel zwischen ihm und Kim zu treffen. Trumps euphorische Sprache stand in starkem Kontrast zu seinen Äußerungen nur drei Tage zuvor, als er den geplanten Gipfel abgesagt und dies mit "offener Feindseligkeit" Nordkoreas begründet hatte. Nordkorea zeigte sich trotz Trumps Absage weiter offen für direkte Gespräche, woraufhin Trump seinen Kurs erneut änderte und kaum 24 Stunden später erklärte, das geplante Gipfeltreffen am 12. Juni in Singapur sei weiter möglich.

+++ 1.27 Uhr: Zwei junge Frauen in Bochum von Blitz getroffen +++

Bei einem schweren Gewitter sind am Sonntagabend in Bochum zwei junge Frauen vom Blitz getroffen worden. Die beiden Frauen Anfang 20 seien auf einem Fußweg im Stadtteil Wattenscheid unterwegs gewesen, als sie vom Blitz getroffen worden seien, teilte die Feuerwehr mit. Eine der beiden musste vor Ort wiederbelebt werden, auch die zweite Frau wurde demnach schwer verletzt. Beide Frauen wurden nach einer Notbehandlung vor Ort ins Krankenhaus gebracht. Acht Rettungskräfte waren im Einsatz.

+++ 0.41 Uhr: Rechtskandidat Duque und Linkskandidat Petro gehen in Stichwahl in Kolumbien +++

In Kolumbien gehen der rechtsgerichtete Kandidat Iván Duque und der linksgerichtete Kandidat Gustavo Petro am 17. Juni in eine Stichwahl um das Präsidentenamt. Duque kam in der ersten Wahlrunde am Sonntag auf 39,1 Prozent, Petro auf 25,1 Prozent, wie die Wahlbehörde nach Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Der Mitte-links-Politiker Sergio Fajardo landete mit 23,8 Prozent auf Platz drei.

+++ 0.05 Uhr: SPD verlangt in Bamf-Affäre Aufklärung auch von Kanzlerin Merkel +++

In der Affäre um unrechtmäßige Asylbescheide verlangt die SPD, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einschaltet. "Die Kanzlerin muss jetzt endlich dafür sorgen, dass aufgeklärt wird - und sie muss endlich selbst aufklären", sagte der SPD-Vizevorsitzende Ralf Stegner der "Welt" mit Blick auf die Vorfälle in der Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf). "Merkel drückt sich vor ihrer eigenen Verantwortung. Sie schweigt, tut nichts und will den Kontrollverlust im Bamf aussitzen." Stegner verwies darauf, dass Merkel die Zuständigkeit für die Flüchtlingspolitik eigens ins Kanzleramt geholt habe.

fin/wue / DPA / AFP