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News des Tages: Hüpfburg geplatzt - Mädchen wird herausgeschleudert und stirbt

Tödlicher Hüpfburg-Unfall +++ Naumburger Dom wird Unesco-Welterbe +++ Viele Kinder bei Busunfall in Schleswig-Holstein verletzt +++ Lkw-Maut jetzt auch auf allen Bundesstraßen +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

An einem Strand im britischen Gorleston ereignete sich das tragisches Hüpfburg-Unglück

An einem Strand im britischen Gorleston ereignete sich das tragisches Hüpfburg-Unglück

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Naumburger Dom wird Welterbe (16.30 Uhr)
  • Betrunkener rettet sich mit Bierkrug aus Seenot (12.38 Uhr)
  • Hai zieht Australierin von Jacht ins Meer (10.55 Uhr)
  • Bürger vertrauen Merkel mehr als Seehofer (9.57 Uhr)
  • Neuer Kälterekord in der Antarktis (9.17Uhr)
  • Radfahrkurse für Erwachsene boomen in Städten (6.06 Uhr)
  • Räuber brechen Opfer Goldzähne aus dem Mund (1.45 Uhr)

Die Nachrichten des Tages: 

+++ 22.39 Uhr: Entwarnung nach Sprengstoffverdacht an Rastanlage auf A3 +++

Der Verdacht auf Sprengstoff in einem Fahrzeug an einer Rastanlage auf der Autobahn 3 hat sich nicht bestätigt. Die Absperrmaßnahmen werden in Kürze aufgehoben, wie die Polizei Unterfranken auf Twitter mitteilte. Zuvor war die Rastanlage Spessart-Süd bei Aschaffenburg geräumt und das Gebiet weiträumig abgesperrt worden. Bei einer Kontrolle am Sonntagnachmittag hatte die Polizei das Fahrzeug kontrolliert und festgestellt dass gegen einen der Insassen ein europäischer Haftbefehl vorliegt. Bei der Untersuchung des Fahrzeugs ergaben sich demnach Hinweise, dass sich möglicherweise Sprengstoff im Fahrzeug befindet.

+++ 22.20 Uhr: Vier französische Soldaten in Mali bei Angriff verletzt +++

Bei einem Angriff mutmaßlicher Extremisten in Mali sind mindestens zwei Menschen getötet und rund 20 weitere verletzt worden, darunter vier französische Soldaten. Der Angriff ereignete sich in Gao im Norden des Landes, wie der französische Generalstab mitteilte. Die Soldaten sind Teil der "Operation Barkhane". Die malischen Behörden sprachen von vier getöteten und 23 verletzten Zivilisten. Aus Kreisen westlicher Militärs in Mali hieß es, dass französischen Soldaten am Sonntag in einen Hinterhalt von "Terroristen" geraten seien; die Angaben wurden in malischen Militärkreisen bestätigt. Ein Sprecher des Generalstabs in Paris erklärte, dass kein französischer Soldat getötet worden sei.

+++ 21.55 Uhr: Sprengstoffverdacht - Raststätte auf A3 bei Aschaffenburg gesperrt +++

Weil sich möglicherweise Sprengstoff in einem Fahrzeug befindet, ist eine Rastanlage auf der Autobahn 3 gesperrt worden. Die Polizei hatte am Nachmittag das Fahrzeug kontrolliert und festgestellt dass gegen einen der Insassen ein europäischer Haftbefehl vorliegt, wie die Polizei am Abend mitteilte. Er wurde festgenommen. Bei der Untersuchung des Fahrzeugs ergaben sich demnach Hinweise, dass sich möglicherweise Sprengstoff im Fahrzeug befindet. Da die Einsatzkräfte nicht ausschließen können, dass von dem Fahrzeug eine Gefahr ausgeht, wurde die Rastanlage Spessart-Süd geräumt und das Gebiet weiträumig abgesperrt. Am Abend konnte nicht ausgeschlossen werden, dass auch die A3 gesperrt werden muss. Warum der festgenommene Mann international gesucht wird, war unklar.

+++ 20.25 Uhr: Proteste in Griechenland gegen Namenskompromiss +++

Mehrere Hundert Menschen haben in Athen und der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki gegen den Kompromiss im jahrelangen Streit um den Staatsnamen Mazedoniens demonstriert. Die Menschen skandierten nationalistische und rechtsextremistische Sprüche und warfen der Regierung in Athen unter Alexis Tsipras Verrat vor: "Mazedonien ist nur griechisch", riefen sie. 

+++ 18.25 Uhr: 25-Jähriger stürzt in den Alpen 200 Meter in die Tiefe und stirbt +++

Ein 25 Jahre alter Österreicher ist im Großwalsertal 200 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Wie die Polizei mitteilte, war der junge Mann beim Abstieg vom 2096 Meter hohen Türtschhorn ausgerutscht und anschließend über steiles und felsdurchsetztes Gelände abgestürzt. Seine drei Begleiter stiegen zu dem 25-Jährigen ab und informierten den Notarzt, der aber nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte.

+++ 16.58 Uhr: Hüpfburg platzt - Mädchen stirbt +++

Ein junges Mädchen ist Berichten von Augenzeugen zufolge nach dem Platzen einer Hüpfburg in Ostengland gestorben. Der Vorfall habe sich bei hochsommerlichen Temperaturen an einem Strand in Gorleston ereignet, teilte die Polizei der Grafschaft Norfolk am Sonntag mit. Augenzeugen hatten einen laut Knall gehört und gesehen, wie das Mädchen weggeschleudert wurde. Die näheren Umstände waren zunächst nicht bekannt. Das Mädchen starb im Krankenhaus. Der Strand war wegen der Hitze sehr gut besucht.

+++ 16.30 Uhr: Naumburger Dom wird Unesco-Welterbe +++

Der Naumburger Dom ist Welterbestätte: Nach drei Anläufen nahm die UN-Kulturorganisation Unesco die Kathedrale in Sachsen-Anhalt am Sonntag bei ihrer Sitzung im bahrainischen Manama in die Liste des Weltkulturerbes auf, wie die Deutsche Unesco-Kommission in Bonn mitteilte. Das Welterbekomitee würdigte damit die künstlerischen Qualitäten des Doms, die Einblick in Kunst, Architektur und Technologie seiner Zeit geben.

Die Aufnahme in die Welterbeliste unterstreiche, "dass der Naumburger Dom ein Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft ist", erklärte Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen Unesco-Kommission. "Er steht in einer Reihe mit den Kathedralen von Amiens in Frankreich, Modena in Italien und Burgos in Spanien."
    Der Naumburger Dom ist die 44. Unesco-Welterbestätte in Deutschland. Bereits am Sonntag war der Archäologische Grenzkomplex Haithabu und Danewerk in Schleswig-Holstein in die Welterbeliste aufgenommen worden.

+++ 15.25 Uhr: Angriff auf Schule in Afghanistan - Drei Wachleute enthauptet +++

In Afghanistan haben Unbekannte eine Schule angegriffen und drei Wachleute enthauptet. Die Angreifer stürmten die Malikjar-Hotak-Jungenschule in der Provinz Nangarhar und setzen die Bibliothek und das Verwaltungsbüro in Brand. Die Wachleute seien nicht bewaffnet gewesen, sagte ein Sprecher der Bildungsbehörde der Provinz. 

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Sowohl die radikalislamischen Taliban als auch die Terrormiliz IS sind in der Provinz aktiv. Die Schule mit etwa 2000 Schülern werde nicht schließen, betonte der Sprecher. Aufgrund der Gewalt können in Afghanistan laut Zahlen der UN mindestens 3,7 Millionen Kinder im Alter von 7 bis 17 Jahren nicht zur Schule gehen.

+++ 14.49 Uhr: AfD-Abgeordnete sollen von ihren Diäten acht Prozent abgeben +++

Abgeordnete der AfD im Bundestag und im Europäischen Parlament sollen von ihren Diäten acht Prozent an die Partei abgeben. Das entschied die AfD auf ihrem Parteitag in Augsburg. Laut Beschluss sollen die Parteimitglieder jährlich informiert werden, welcher Abgeordnete den Mandatsträgerbeitrag in der geforderten Höhe entrichtet hat und wer nicht. Wie viel die Landtagsabgeordneten und Kommunalpolitiker abgeben müssen, entscheiden die Landesverbände. Auch alle anderen Parteien bitten ihre Mandatsträger zur Kasse. Besonders viel zahlen die Abgeordneten von Linken und Grünen.

+++ 14.17 Uhr: Unwettergefahr im Süden - Trockenheit im Norden +++

Morgen scheint die Sonne noch über weiten Teilen Deutschlands. Lediglich im Osten der Republik zeigen sich einige Wolkenfelder. Das Regenrisiko ist aber gering, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. Anders zwischen Südschwarzwald und Alpen: Gebietsweise könnten dort am Abend Gewitter mit Starkregen niedergehen. Die Höchstwerte an den Küsten sowie in der Osthälfte liegen zwischen 19 und 25 Grad. Im übrigen Land steigen die Temperaturen auf 24 bis 29 Grad, an Oberrhein und Saar auf bis zu 31 Grad. Es weht schwacher bis mäßiger Wind.

In der Nacht zu Dienstag wird es vom Südschwarzwald bis zu den Alpen wolkiger, mit einzelnen Schauern ist zu rechnen. Im Tagesverlauf kommen laut DWD mitunter auch kräftige Gewitter mit Starkregen auf. Ansonsten bleibt es im Land überwiegend sonnig und trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 25 und 31 Grad, im Bergland bei 19 bis 24 Grad.

+++ 13.58 Uhr: Frau beim Stand-Up-Paddling in Bayern tödlich verunglückt +++

Eine 37-Jährige ist in Bayern beim Stand-Up-Paddling auf dem Wörthsee tödlich verunglückt. Die Frau war gestern Nachmittag allein mit einem Board auf den See im Landkreis Starnberg hinausgefahren, wie die Polizei in Ingolstadt heute mitteilte. Als ihre Angehörigen sie nach einiger Zeit vermissten, alarmierten sie den Rettungsdienst. Rettungskräfte der Wasserwacht und auch ein Polizeihubschrauber suchten den See ab. Taucher fanden den leblosen Körper der Frau schließlich am Abend etwa 50 Meter vom Seeufer entfernt. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg, der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gibt es demnach nicht.

Nach Angaben eines Polizeisprechers trug die 37-Jährige keine Schwimmweste, zudem war sie keine gute Schwimmerin. Dies spreche dafür, dass die Frau wahrscheinlich ertrunken ist. Die genaue Todesursache ist aber noch unbekannt.

+++ 13.50 Uhr: Mehrere Flüchtlinge in Idaho bei Messerangriff verletzt +++

In einem Wohnkomplex in der Stadt Boise im US-Bundesstaat Idaho hat ein 30 Jahre alter Angreifer neun Menschen mit Messerstichen teilweise lebensgefährlich verletzt. Unter den Opfern seien mehrere Flüchtlinge, teilte die Polizei in Boise mit. Der Apartmentkomplex wird als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Der Angreifer sei festgenommen worden, hieß es in einer Stellungnahme der Polizei. Über sein Motiv ist noch nichts bekannt. Es handele sich um einen "boshaften Einzeltäter", hieß es. Er habe die Menschen nach bisherigen Erkenntnissen angegriffen, ohne provoziert worden zu sein.

+++ 13.47 Uhr: Schalker Training von Harit-Unglück überschattet +++

Der schwere Verkehrsunfall von Amine Harit hat die Stimmung bei Schalke 04 vor dem Start in die Saisonvorbereitung gedämpft. "Eine solche Tragödie überschattet alles. Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden", sagte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel auf einer Pressekonferenz nach dem Trainingsauftakt. Der 21 Jahre alte Harit war in der Heimat seiner Eltern in der Nacht zu Samstag in einen Unfall verwickelt, bei dem ein 18-Jähriger getötet wurde. Harit hatte Heidel gestern telefonisch mitgeteilt, am Steuer gesessen zu haben. "Er habe als Fahrer des Unglückswagens keine Möglichkeit gehabt, den tragischen Unfall zu verhindern", hieß es in einer Mitteilung der Schalker. "Amine steht unter Schock", berichtete Trainer Domenico Tedesco.

Nach ersten Berichten der Polizei hatte Harit in Marrakesch bei schlechter Sicht einen 18-Jährigen überfahren, der eine stark befahrene Straße überquerte. Der Fußballer sei festgenommen und nach Klärung des Sachverhalts wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die Behörden haben angeordnet, dass der Pass von Amine Harit eingezogen wird. Man wolle nun abwarten, was die zweite Befragung ergebe, sagte Heidel. Sollte Harit seinen Pass nicht zurückbekommen, werde man ihn fragen, ob ein Vertreter des Vereins nach Marokko kommen soll.

+++ 13.10 Uhr: Frankreichs einst meistgesuchter Verbrecher mit Helikopter aus Haft geflohen +++

Mit einem Hubschrauber ist der einst meistgesuchte Verbrecher Frankreichs, Rédoine Faïd, aus einer Haftanstalt in Réau im Departement Seine-et-Marne nahe Paris geflohen. Die Flucht habe sich in wenigen Minuten abgespielt, teilte die Strafvollzugsbehörde mit. Dabei habe es weder Verletzte noch Geiseln gegeben. Mehrere "schwer bewaffnete" Männer hätten dem 46-Jährigen geholfen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Ermittlerkreisen.

Faïd, der nach eigenen Angaben mehrere Raubüberfälle verübt hat, hatte bereits im April 2013 mit einer Flucht von sich reden gemacht. Damals hatte er vier Wächter als Geiseln genommen, sich den Weg durch fünf Gefängnistüren frei gesprengt, war in eine Uniform geschlüpft, in ein Auto gestiegen und verschwunden. Sechs Wochen später wurde er in einem Hotel bei Paris gefasst. Faïd ist in Frankreich eine Berühmtheit. 2010 veröffentlichte der als besonders gefährlich geltende Wiederholungstäter mit dem sanften Blick ein Buch über seine "Karriere" als Spezialist für das Ausrauben von Geldtransportern. Er tingelte durch die Talkshows, berichtete, er habe sich von Kinofilmen inspirieren lassen, und gab sich geläutert. 2011 wurde er jedoch abermals wegen des Verstoßes gegen Bewährungsauflagen verhaftet.

+++ 12.38 Uhr: Betrunkener rettet sich mit Bierkrug aus Seenot +++

Ein Betrunkener hat sich auf einem See in Wilhelmshaven mit einem Bierkrug aus Seenot gerettet. Der 36-Jährige stahl gestern Abend ein Tretboot, wie die Polizei heute mitteilte. Das allerdings war in so schlechtem Zustand, dass es fast sank. Mit einem Bierkrug schöpfte der Mann das Wasser aus dem Boot und rettete sich so ans Ufer. Die Polizei nahm ihn dort nach eigenen Angaben "zu seinem eigenen Schutz" in Gewahrsam.

+++ 12.03 Uhr: Elf Familienmitglieder in Indien erhängt aufgefunden +++

Die Polizei in der indischen Hauptstadt Neu Delhi untersucht den mysteriösen Tod einer indischen Familie. Beamten fanden zehn Mitglieder der Familie erhängt in ihrem Haus und die Leiche einer älteren Frau in einem Nebenraum. Bei den sieben Frauen und vier Männern handele es sich um die Söhne der älteren Frau, deren Ehefrauen und Kinder sowie eine Tochter, sagte ein hochrangiger Polizeibeamter. Drei der Opfer seien Teenager. "Zehn der Leichen trugen Augenbinden und hingen von einer Decke mit Metallgitter." Die Hintergründe seien noch unklar, es werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es. Ein Abschiedsbrief sei nicht gefunden worden.

+++ 11.25 Uhr: Proteste im Iran gegen Wasserverschmutzung +++

Bei nächtlichen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der iranischen Polizei sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Proteste in Chorramschahr im Südwesten des Iran hätten sich gegen die dortige Wasserverschmutzung gerichtet, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Irna. Ein Demonstrant sei schwer verletzt worden, mehrere Polizisten hätten leichte Verletzungen durch Wurfgeschosse erlitten. Zuvor hatte der von Saudi-Arabien finanzierte Fernsehsender Al-Arabija berichtet, die iranische Polizei habe bei den Protesten mindestens vier Menschen getötet. Irans Behörden widersprachen: "Niemand ist getötet worden", zitierte Irna den Gouverneur von Chorramschahr.

An der Demonstration hatten sich dem Agenturbericht zufolge rund 500 zumeist junge Menschen beteiligt. Sie forderten die Behörden auf, Maßnahmen gegen die Verunreinigung des Trinkwassers der Stadt zu ergreifen. Die Demonstranten hätten Abfalleimer sowie eine Brücke in Brand gesteckt und weitere Sachschäden angerichtet, schrieb Irna. Die Polizei sei mit Tränengas gegen sie vorgegangen.

+++ 10.55 Uhr: Hai zieht Australierin von Jacht ins Meer +++

Eine nett gemeinte Geste gegenüber einem Hai hat für eine Australierin böse geendet: Auf einem Bootsausflug wollte die 34-jährige Melissa Brunning einen rund zwei Meter langen indopazifischen Ammenhai mit der Hand füttern. Das Tier schnappte zu, biss sie in den Finger und zog sie von der Jacht ins Meer, wie sie der Zeitung "The West Australian" sagte. Ihre Freunde konnten sie aber wieder an Bord ziehen. Ihr Finger war verletzt, aber nicht verloren. "Es hat sich angefühlt, als ob er mir den Finger vom Knochen schreddert", sagte Brunning. "Ich habe gedacht: Mein Finger ist weg."

Melissa Brunning was taking advantage of a rare opportunity to feed what she thought was a placid shark in northern...

Gepostet von 7NEWS Sydney am Samstag, 30. Juni 2018

Dem Hai wollte die 34-Jährige keine Vorwürfe machen. "Es war nicht die Schuld des Hais", sagte Brunning. "Der Hai war genauso erschrocken wie ich." Was sie gemacht habe, sei "dumm" gewesen. Sie habe nun gelernt, "dass man Meerestiere respektieren muss, dass man sie bestaunen kann - und dass man sie in Ruhe lassen muss". Brunnings Aktion war auch deswegen gefährlich, weil in dem Gewässer, in dem sie unterwegs war, auch Krokodile leben.

Hawaii: Angler freut sich über großen Thunfisch - doch macht die Rechnung ohne Hai

+++ 10.34 Uhr: AfD wirft CSU Pakt mit "gewaltbereiten Feinden der Demokratie" vor +++

Die AfD hat am Morgen ihren Bundesparteitag in Augsburg fortgesetzt. Als erster Redner griff der Vorsitzende der AfD Bayern, Martin Sichert, die CSU scharf an. Diese paktiere inzwischen mit "linken Extremisten" und "gewaltbereiten Feinden der Demokratie" und sei keine staatstragende Partei. "Mit der Selbstherrlichkeit der CSU ist es spätestens diesen Herbst vorbei", sagte Sichert unter Verweis auf die Landtagswahlen in Bayern am 14. Oktober.

Die AfD will in Bayern zweitstärkste Kraft werden, in Umfragen erreicht sie derzeit bis zu 14 Prozent. Auch in Hessen, wo die Landtagswahl am 28. Oktober stattfindet, peilt sie ein zweistelliges Ergebnis an. Im Laufe des Tages soll auch der hessische AfD-Spitzenkandidat Rainer Rahn auf dem Parteitag reden.

+++ 9.57 Uhr: Bürger vertrauen Merkel mehr als Seehofer +++

 Vor dem Hintergrund des Unionstreits vertrauen die Bundesbürger Kanzlerin Angela Merkel (CDU) laut einer Umfrage offenbar mehr als Innenminister Horst Seehofer (CSU). In einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der "Bild am Sonntag" kommt Merkel in punkto Vertrauenswürdigkeit mit 47 Prozent auf den zweiten Platz, gefolgt von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) mit 40 Prozent und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit 35 Prozent). CSU-Parteichef Seehofer landet mit 32 Prozent auf Platz fünf.

Am vertrauenswürdigsten ist für die Deutschen demnach Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), der mit 49 Prozent den Spitzenplatz erreicht. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer (30 Prozent) kommt auf Platz sechs, gefolgt von SPD-Chefin Andrea Nahles (28 Prozent). Am Ende der Liste stehen Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit 24 Prozent, CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt mit 17 Prozent und auf dem letzten Platz Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit 16 Prozent. Insgesamt wurden am Donnerstag repräsentativ ausgewählte 500 Bürger befragt.

+++ 9.53 Uhr: Diebe stehlen rund 100 Paar Skier aus Werkstatt +++

Aus einer Werkstatt in Blaustein in Baden-Württemberg haben Diebe rund 100 Par Skier gestohlen. Auch bis zu 30 Paar Skischuhe und weitere Skiausrüstung nahmen die Täter mit, wie die Polizei in Ulm mitteilte. Die Ermittler schätzen, dass die Täter so Diebesgut im Wert von rund 50.000 Euro erbeutet haben. Da die Skiwerkstatt im Sommer kaum genutzt werde, sei unklar, wann genau der Einbruch stattfand, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Tat soll zwischen dem 22. und dem 29. Juni verübt worden sein. Der Eigentümer der Werkstatt hatte den Diebstahl entdeckt.

+++ 9.31 Uhr: SPD legt eigenes Papier zur Asylpolitik vor +++

Die SPD positioniert sich mit einem eigenen Papier im Asylstreit zwischen den Koalitionspartnern CDU und CSU. Die Parteiführung hat dazu einen fünf Punkte umfassenden Plan für eine europäische Migrations- und Flüchtlingspolitik erarbeitet, der dem "Spiegel" nach eigenen Angaben vorliegt und morgen vom Parteivorstand beschlossen werden soll.

Die SPD stehe für eine "gesamteuropäische Lösung", für ein "europäisches Asylsystem und solidarisch geteilte Verantwortung bei der Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen", heißt es demnach in dem Papier. Die Einigungen beim EU-Gipfel seien ein "Auftrag, das gemeinsame europäische Asylregime neu zu ordnen, um eine humane Praxis zu etablieren". Wie auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt die SPD in dem Papier nationale Alleingänge bei Zurückweisungen von Flüchtlingen ab. Die offenen Grenzen und das damit verbundene Anrecht auf Freizügigkeit seien "eine der zentralen Errungenschaften in Europa". Flächendeckende Binnengrenzkontrollen gefährdeten diese Freizügigkeit. Die SPD ist ferner gegen geschlossene Lager für Migranten in Nordafrika und fordert ein Einwanderungsgesetz. Staaten mit EU-Außengrenzen - besonders Italien und Griechenland - sollen mehr Unterstützung bekommen. Auch Ländern außerhalb der EU, aus denen die meisten Flüchtlinge kommen, soll finanziell mehr geholfen werden.

+++ 9.19 Uhr: Bus in Indien stürzt in Schlucht - 44 Tote +++

Bei einem Busunfall im Norden Indiens sind mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen und drei weitere verletzt worden. Der Reisebus sei im Bezirk Pauri Garhwal im Bundesstaat Uttarakhand in eine Schlucht gestürzt, teilte die Polizei mit. Dabei sei das Fahrzeug in zwei Teile gebrochen und in einen kleinen Fluss gerutscht. Die Unglücksursache ist unklar.

Indiens Straßen zählen zu den unsichersten der Welt. Jährlich gibt es mehr als 150.000 Verkehrstote in dem bevölkerungsreichen Schwellenland. Besonders in den Bergregionen in Nordindien ereignen sich regelmäßig tödliche Verkehrsunfälle. Am Fuße des Himalayas sind die Straßen mitunter extrem eng.

+++ 9.17 Uhr: Fast 100 Grad minus - Neuer Kälterekord in der Antarktis +++

Die niedrigste auf der Erdoberfläche gemessene Temperatur beträgt minus 98,6 Grad Celsius. Eine Forschergruppe um Ted Scambos von der University of Colorado in Boulder ermittelte diesen Wert bei der Auswertung von Satellitenmessungen in der Antarktis. Insgesamt entdeckten die Wissenschaftler im Zeitraum 2004 bis 2016 mehr als 150 Messwerte unter minus 90 Grad in der Region. Ihre Studie ist im Fachmagazin "Geophysical Research Letters" erschienen.

Lange Zeit hatte die Messung an der Antarktis-Station Wostok Bestand, an der am 23. Juli 1983 die bis dato niedrigste Lufttemperatur von minus 89,2 Grad gemessen worden war.

+++ 7.44 Uhr: Neues striktes Gesetz zu Vergewaltigungen in Schweden in Kraft +++

In Schweden ist heute ein Gesetz in Kraft getreten, das Geschlechtsverkehr ohne ausdrückliche Zustimmung der Beteiligten als Vergewaltigung einstuft. Damit ist es für eine Anklage wegen Vergewaltigung nicht mehr erforderlich, "dass Gewalt oder Drohungen eingesetzt wurden oder der Angreifer die besonders verletzbare Lage des Opfers ausgenutzt hat", wie die schwedische Regierung erläuterte. Bei Vergewaltigungsprozessen müssen die schwedischen Richter nun prüfen, ob bei dem Geschlechtsverkehr die Beteiligten ihr Einverständnis durch Worte, Gesten oder auf andere Weise zum Ausdruck gebracht haben. Das Gesetz war im Mai mit Unterstützung der Regierungskoalition aus Sozialdemokraten und Grünen verabschiedet worden.

Richterin Anna Hannell, die an der Ausarbeitung des neuen Gesetzes beteiligt war, erläutere, es bestehe "absolut keine Erfordernis, formell 'ja' zu sagen, einen Knopf in einer App zu drücken oder irgendetwas anderes dieser Art". "Sich einfach körperlich zu beteiligen, ist ein Zeichen der Zustimmung", sagte die Juristin der schwedischen Nachrichtenagentur TT. Kritiker machen geltend, dass Richter auf Grundlage des neuen Gesetzes willkürliche Entscheidungen in Vergewaltigungsprozessen treffen würden.    

+++ 6.43 Uhr: Rapper Drake bricht mit neuem Album Streaming-Rekord +++

Der kanadische Rapper Drake hat mit seinem neuen Album einen neuen Rekord beim Musik-Streaming aufgestellt. Nutzer der Plattformen Apple Music und Spotify hörten sich das Album "Scorpion" nach seiner Veröffentlichung am Freitag innerhalb von nur einem Tag insgesamt mehr als 300 Millionen Mal an, wie beide Unternehmen mitteilten. Auf Apple Music wurde das Album binnen 24 Stunden 170 Millionen Mal gestreamt, bei Spotify 132 Millionen Mal.

Auf "Scorpion" ist auch ein Duett von Drake mit dem verstorbenen "King of Pop" Michael Jackson zu hören, außerdem ein gemeinsam mit Rapper Jay-Z aufgenommener Song.

+++ 6.34 Uhr: Rebellen geben mehrere Städte im Süden Syriens auf +++

Nach heftigen Kämpfen haben Rebellen im Süden Syriens mehrere Städte der Regierung überlassen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, für mindestens acht Städte in der Provinz Daara seien entsprechende Vereinbarungen erzielt worden. Diese seien durch die mit der syrischen Regierung verbündeten Russen und örtlichen Politikern vermittelt worden. Damit würden die Regierungskräfte mehr als die Hälfte der Provinz kontrollieren, zu Beginn der Eskalation seien es rund 30 Prozent gewesen.

Die Region um Daraa gehört zu den letzten Rebellengebieten in dem Bürgerkriegsland. Russland als Verbündeter der Regierung sowie die USA und Jordanien hatten sich vor einem Jahr auf eine Deeskalationszone für die Region geeinigt. Die Armee und verbündete Milizen begannen vor anderthalb Wochen jedoch mit Angriffen. Seit Montag versuchen sie, die Verbindung zwischen der teilweise von Rebellen kontrollierten Stadt Daraa und Jordanien zu kappen.

+++ 6.06 Uhr: Große Nachfrage nach Radfahrkursen für Erwachsene in Städten +++

Nicht jeder in Deutschland kann Fahrradfahren. Nach Schätzungen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sind es mittlerweile mehr als 100.000 Menschen. Darunter sind hauptsächlich Frauen aus muslimischen Ländern und ältere Leute, die es in der Kriegs- und Nachkriegszeit nicht gelernt haben. Radfahrschulen für Erwachsene erfreuen sich deshalb großer Beliebtheit.

Es gebe mehr Anmeldungen als Plätze, sagte Stefan Pieper von der Gemeinwesenarbeit im Oldenburger Stadtteil Bloherfelde, die Kurse für Erwachsene anbietet. Auch bei der Volkshochschule in Esslingen in Baden-Württemberg ist die Nachfrage der Fachbereichsleiterin Gabriele Fröhlich zufolge erheblich gestiegen. Auf dem Land ist die Situation dagegen anders. "Das hat mit der Geografie zu tun. Hier wird wenig Fahrrad gefahren", sagte Rolf Braun von der ADFC-Radfahrschule ProVelo, die Kurse im ganzen Saarland veranstaltet.

+++ 5 Uhr: Partnachklamm in Bayern nach Unwettern für Wochen geschlossen +++

Zugspitze, Eibsee, Partnachklamm. Ausgerechnet zum Start der Feriensaison fehlt die spektakuläre Klamm in diesem Dreigestirn des Tourismus in Garmisch-Partenkirchen. Erstmals seit über 25 Jahren bleibt sie im Sommer wochenlang zu, nachdem bei heftigen Unwettern schwere Schäden entstanden. Anfang August, so hofft Martin Bader von der Hauptverwaltung des Marktes Garmisch-Partenkirchen, können Besucher wieder durch die Schlucht mit den bis zu 80 Meter hohen Wänden steigen. "Es kann auch länger dauern. Man wird bei der Arbeit sehen, wie aufwendig es wird." Die Klamm zieht jährlich gut 400.000 Besucher an. Drei Viertel der Gäste kommen von April bis Oktober - jetzt wäre Hauptsaison. 

Wassermassen hatten Mitte Juni nach heftigem Regen Wurzelwerk und Bäume mitgerissen, die sich zwischen Felsen verkeilten. Geländer und Wege wurden zerstört, das Kassenhaus unterspült. Bei den Unwettern war auch ein Mann in der Partnach gestorben, unterhalb der Klamm. Er war auf einer überfluteten Straße aus dem Auto gestiegen und mitgerissen worden. In der Klamm kam niemand zu Schaden. Schon einmal war die Partnachklamm längere Zeit gesperrt: 1991 nach einem Felssturz für sieben Monate.

+++ 04.31 Uhr: Vanessa Paradis heiratet Regisseur Samuel Benchetrit +++

Die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis hat geheiratet. Zeitungsberichten zufolge gab sie gestern in Saint-Siméon östlich von Paris dem Autor und Regisseur Samuel Benchetrit das Jawort. Laut der Zeitung "Le Parisien" fand die Hochzeit im engsten Familien- und Freundeskreis statt, neben Paradis' Tochter Lilly-Rose aus der Beziehung mit Hollywoodstar Johnny Depp sei unter anderem der französische Sänger Raphaël unter den Gästen gewesen.

Vanessa Paradis und Johnny Depp hatten sich nach jahrelanger Beziehung 2012 getrennt. Die 45-Jährige und der gleichaltrige Benchetrit hatten ihre Beziehung im vergangenen August öffentlich gemacht.

+++ 2.29 Uhr: 46 Verletzte bei Busunglück in Schleswig-Holstein +++

Bei einem Busunglück in Schleswig-Holstein sind 46 Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Bei den Opfern handelt es sich hauptsächlich um Kinder und Jugendliche. Nach Angaben der Lübecker Polizei stieß ein Reisebus mit einer Kindergruppe an Bord auf einer Landstraße zwischen Lensahn und Cismar nördlich von Lübeck am Samstagabend mit einem entgegenkommenden Rettungswagen zusammen.

Der Reisebus war mit 42 Kindern und Jugendlichen im Alter von zehn bis 15 Jahren sowie fünf Betreuern auf dem Rückweg von einem Ausflug zu einem Ferienlager. Zwei Insassen des Busses wurden bei dem Unfall schwer verletzt, 42 weitere leicht verletzt. Auch die beiden Besatzungsmitglieder des Rettungswagens wurden leicht verletzt.

+++ 1.45 Uhr: Räuber brechen Opfer Goldzähne aus dem Mund +++

Rabiate Räuber haben einem Mann bei einem Überfall in Frankreich nicht nur das Handy abgenommen, sondern auch noch vier Goldzähne ausgebrochen. Der Angriff spielte sich laut Polizeiangaben in der Nacht zum Samstag in Aubervilliers nördlich von Paris ab. Mehrere Männer überfielen den 37-Jährigen auf der Straße und nahmen ihm sein Mobiltelefon ab.

Als sie sahen, dass im Mund des Mannes Goldzähne blitzten, brachen sie ihm diese aus - ohne Zange, wie ein Polizeisprecher betonte. "Und das alles für 50 Euro Gewinn", sagte der Sprecher. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht, nach den brutalen Räubern wird gefahndet.

+++ 1.24 Uhr: Erneut Journalist in Mexiko erschossen +++

Kurz vor der Präsidentenwahl ist in Mexiko erneut ein Journalist getötet worden. José Guadalupe Chan wurde am späten Freitagabend in einer Bar in der Stadt Felipe Carrillo Puerto erschossen, wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Quintana Roo mitteilte. Chan arbeitete für die Wochenzeitung "Playa News". Er ist der siebte Medienschaffende, der in diesem Jahr in dem lateinamerikanischen Land getötet wurde. Das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte in Mexiko verurteilte die Tat und erklärte, Chan habe in den letzten Wochen Drohungen erhalten. Zudem seien Drohungen gegen weitere Journalisten aus der Region bekannt, erklärte ein Sprecher.

Mexiko gilt als eines der gefährlichsten Länder der Welt für Journalisten. Im vergangenen Jahr waren 13 Medienschaffende getötet worden. Der Staat erlebt derzeit eine Welle der Gewalt, im Jahr 2017 wurden rund 29.000 Menschen getötet.

+++ 0.25 Uhr: Lkw-Maut gilt jetzt auch auf allen Bundesstraßen +++

Die Lkw-Maut gilt nun auch auf allen Bundesstraßen in Deutschland. Der Betreiber Toll Collect schaltete um Mitternacht ein deutlich erweitertes Streckennetz für sein Abrechnungssystem frei, wie das Unternehmen am Morgen in Berlin mitteilte. Bisher mussten Lastwagen ab 7,5 Tonnen für die Autobahnen und rund 2300 Kilometer Bundesstraße zahlen. Nun wurde die Mautpflicht auf das ganze, 39.000 Kilometer lange Bundesstraßennetz ausgedehnt.

Der Bund erwartet aus der Lkw-Maut künftig Einnahmen von im Schnitt 7,2 Milliarden Euro pro Jahr, wenn zum 1. Januar 2019 auch neue Tarifsätze gelten. Das sind rund 2,5 Milliarden Euro mehr als bisher. Das Geld ist abzüglich der Kosten für den Systembetrieb für Investitionen in die Straßen reserviert. Das Transportgewerbe protestiert scharf gegen die zusätzlichen Milliardenbelastungen.

+++ 0.07 Uhr: Rückführung von Migranten scheitert offenbar vor allem in Deutschland +++

Rückführungen bereits in der EU registrierter Asylbewerber scheitern nach einem Medienbericht weniger an der Rücknahmebereitschaft der Erstankunftsländer als an Problemen in Deutschland. Die EU-Partner würden schon jetzt viel mehr solcher "Dublin-Fälle" zurücknehmen, als Deutschland ihnen überstelle, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei. So stellte Deutschland demnach in diesem Jahr bis Ende Mai in 9233 Fällen entsprechende Übernahmeersuchen an Italien, und das Land stimmte auch 8421 Mal einer Rücknahme zu - überstellt wurden aber nur 1384. Sicherheitsbehörden gäben als Hauptgrund an, dass die Migranten am Rückführungstermin nicht angetroffen würden, schreibt die Zeitung.

Ähnlich wie bei Italien ist nach ihren Angaben das Verhältnis bei Spanien: Bei 1849 Übernahmeersuchen stimmte das Land 1255 Mal zu - überstellt wurden 172 Migranten. An Griechenland wurden demnach 1714 Ersuchen gestellt - nach 36 Zusagen des Landes gab es 5 Überstellungen.

mad/fin / AFP / DPA
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?