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News des Tages: Katze ausgewichen: Autofahrer verursacht 16.000 Euro Schaden

Ein Toter bei Messerstecherei in Wiesbaden +++ Frau wird Finger bei Karussell-Unfall abgerissen +++ Australischer Bodyboarder überlebt Hai-Angriff +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

NEON Unnützes Wissen: Haie hören gern Metal - zehn skurrile Fakten über Haie

Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker:

+++ 21:10 Uhr: Radikale Parteien gewinnen Wahlen im Kosovo +++

Radikale Parteien haben die vorgezogene Parlamentswahl im Kosovo klar gewonnen. Die Koalition von drei Rebellenführern des Bürgerkrieges Ende der 90er Jahre (PDK, AAK, Nisma) landete mit 40,5 Prozent auf dem ersten Platz, wie der TV-Sender Klan Kosova auf der Basis von Nachwahlbefragungen meldete. Die nationalistische Vetevendosje (Selbstbestimmung) wurde danach mit 30 Prozent Zweiter. Die konservative LDK des bisherigen Regierungschefs Isa Mustafa fiel mit 27 Prozent auf den dritten Platz zurück. 

+++ 20:57 Uhr: Australische Seglerin setzt Antarktis-Umrundung fort +++

Nach einem Mastbruch und mehrwöchiger Zwangspause nimmt die australische Profiseglerin Lisa Blair einen neuen Anlauf, die Umrundung der Antarktis im Alleingang zu Ende zu bringen. Von Kapstadt in Südafrika ging es für die 32-Jährige am Sonntag auf in Richtung Heimat. Mindestens 32 Tage dürfte die Etappe dauern, allerdings segelt sie direkt in den antarktischen Winter hinein.
Blair möchte die erste Frau sein, der eine Umrundung der Antarktis mit nur einer Unterbrechung gelungen ist.

+++ 20:44 Uhr: Frankreich: Sozialisten warnen vor Fehlen der Opposition +++

Nach dem klaren Sieg des Lagers von Präsident Emmanuel Macron in der ersten Runde der französischen Parlamentswahl haben die abgestraften Sozialisten vor einem Parlament ohne echte Opposition gewarnt. "Heute Abend deutet alles darauf hin, dass die absolute Mehrheit bereits (für Macron) gesichert ist", sagte der Chef der Sozialistischen Partei, Jean-Christophe Cambadélis. Falls diese Mehrheit im zweiten Wahlgang am kommenden Sonntag noch gestärkt werde, "werden wir eine Nationalversammlung ohne echte Kontrollmacht und ohne demokratische Debatte haben, die dieses Namens würdig ist".

+++ 19:50 Uhr: Kongo: 930 Häftlinge fliehen nach Angriff auf Gefängnis +++

Nach einem bewaffneten Angriff auf ein Gefängnis im Ostens Kongos sind rund 930 Häftlinge entflohen. Bei der Attacke in der Stadt Beni in der Region Nord-Kivu nahe der Grenze zu Uganda wurden zudem elf Menschen getötet, darunter acht Sicherheitsbeamte. Wie Provinzgouverneur Julien Paluku Kahongya weiter mitteilte, sind nur 30 der ursprünglich 966 Gefangenen in der Haftanstalt Kangbayi verblieben.

Die meisten Häftlinge sind Mitglieder der Rebellengruppe Allied Democratic Forces (ADF), die seit rund 20 Jahren in Uganda und im Kongo aktiv ist - so wie viele weitere Milizen. Oft geht es ihnen weniger um Politik als um die Bodenschätze der Region wie Gold, Diamanten und Coltan.

+++ 19:28 Uhr: Bericht: Macrons Partei führt bei Wahl in Frankreich +++

Das Lager des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron liegt bei der ersten Runde der Parlamentswahl laut einem belgischen Medienbericht klar vorne. Wie der Rundfunksender RTBF unter Berufung auf Umfragen berichtete, kommt Macrons Partei La République en Marche demnach auf etwa 30 Prozent. Es handele sich um zwei Umfragen vom Wahltag vor Ende der Abstimmung, aber nicht um Hochrechnungen. Wie und von welchem Institut die Befragungen erfolgten und wie viele Menschen daran teilnahmen, berichtete RTBF nicht.

+++ 19:06 Uhr: Basketball: Brose Bamberg ist Deutscher Meister +++

Die Basketballer von Brose Bamberg haben sich ihre neunte deutsche Meisterschaft gesichert. Das Team von Trainer Andrea Trinchieri bezwang die EWE Baskets Oldenburg mit 76:58 und holte damit den entscheidenden dritten Sieg in der Endspielserie.

+++ 18:46 Uhr: US-Militär: Acht al Shabaab-Kämpfer in Somalia getötet +++

Das US-Militär hat bei einem Luftangriff in Somalia mehrere Mitglieder der Terrormiliz al Shabaab getötet. Der Angriff habe sich am frühen Morgen knapp 300 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Mogadischu ereignet, sagte eine Sprecherin des US-Afrika-Kommando (Africom) in Stuttgart. Ersten Erkenntnissen zufolge seien acht Kämpfer ums Leben gekommen. 

+++ 18:35 Uhr: DFB-Pokal: Erste Runde ausgelost +++

Der Sechstligist 1. FC Rielasingen-Arlen trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Titelverteidiger Borussia Dortmund, der Chemnitzer FC empfängt den Rekordpokalsieger FC Bayern München. Das ergab die Auslosung im Fußballmuseum in Dortmund. Die erste Runde wird vom 11. bis 14. August ausgespielt. Der diesjährige Finalist Eintracht Frankfurt muss nach der Ziehung der Lose durch den ehemaligen Nationalspieler Sebastian Kehl beim Regionalligisten TuS Erndtebrück antreten. Der Sechstligist Sportfreunde Dorfmerkingen spielt gegen den Bundesliga-Zweiten RB Leipzig. In einem brisanten Duell trifft Rostock auf Hertha BSC.

Die Liste aller Partien finden Sie hier.

+++ 18:12 Uhr: Niedrige Wahlbeteiligung in Frankreich +++

Die Parlamentswahl in Frankreich hat nur wenige Bürger mobilisiert. Bei der ersten Runde gaben bis 17 Uhr knapp 41 Prozent der Wähler ihre Stimme ab, wie das Innenministerium in Paris mitteilte. Vor fünf Jahren waren es noch rund sieben Prozentpunkte mehr gewesen. Bestätigt sich der Trend, könnte die Beteiligung die niedrigste seit fast sechs Jahrzehnten sein. Meinungsforscher sagen Präsident Emmanuel Macron einen Sieg voraus.

Von der Wahl wird ein fundamentaler Umbruch des Parteiensystems erwartet. Der seit rund einem Monat amtierende Macron kann damit rechnen, dass seine sozialliberale Bewegung La République en Marche (Die Republik in Bewegung) zusammen mit der verbündeten Zentrumspartei MoDem stärkste Kraft wird, den traditionellen Volksparteien drohen dagegen empfindliche Verluste.

+++ 16:13 Uhr: Drei Verdächtige nach unplanmäßiger Landung wieder auf freiem Fuß +++

Entwarnung nach der außerplanmäßigen Zwischenlandung eines Flugzeugs wegen angeblicher Gespräche von Passagieren über terroristische Themen: Die drei tatverdächtigen Männer kommen auf freien Fuß. Das teilte ein Sprecher der Kölner Polizei mit. "Wir gehen derzeit davon aus, dass eine reale Gefahrenlage nicht bestanden hat", sagte der Sprecher. Die drei Briten im Alter 31, 38 und 48 Jahren sollen im Flugzeug am Samstag über terroristische Themen gesprochen haben. Als der Pilot davon erfuhr, entschloss er sich zu einer außerplanmäßigen Zwischenlandung auf dem Kölner Flughafen.

Die mit 151 Passagieren besetzte Maschine der Fluggesellschaft Easyjet war auf dem Weg von Ljubljana in Slowenien nach London. Die Polizei hatte den Flieger komplett durchsucht und einen verdächtigen Rucksack gesprengt, aber keine Spur von Sprengstoff entdeckt. 

+++ 15:46 Uhr: Großübung: Polizei und Retter probt LKW-Attacke auf Biergarten +++

Mit einer Großübung in Koblenz haben Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr den Einsatz im Fall eines Terroranschlags trainiert. In dem Übungsszenario fuhr ein Lastwagenfahrer ungebremst in einen Biergarten und bedrohte die Menschen in einem Nachbargebäude mit einer Schusswaffe. Bei dem Training wurden 85 Polizisten und 80 Polizei-Studenten eingesetzt, wie ein Sprecher der Koblenzer Polizei sagte. Zudem nahmen 270 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdiensten mit 65 Fahrzeugen teilt. Sie übten, 60 Verletzte zu versorgen.

+++ 15:30 Uhr: Autofahrer weicht Katze aus: 16.000 Euro Schaden an drei Autos+++

Ein Autofahrer wollte ein Herz für Tiere zeigen und verursachte eine Karambolage, die mit einem Überschlag, drei beschädigten Autos und etwa 16.000 Euro Sachschaden endete. Wie die Polizei mitteilte, versuchte der 51 Jahre alte Mann in der Nacht in Bobenheim-Roxheim bei Worms in Rheinland-Pfalz einer Katze auszuweichen, die die Straße überquerte. Dabei krachte er allerdings in zwei parkende Autos und überschlug sich mit seinem Fahrzeug, das auf dem Dach liegen blieb. Der Katzenfreund konnte sich mit leichten Schürfwunden selbst befreien. Die Katze sei mit dem Schrecken davon gekommen, teilte die Polizei mit.

+++ 15:05 Uhr: 30.000 Besucher bei Motorradgottesdienst in Hamburg +++

Am traditionellen Motorradgottesdienst im Hamburger Michel haben am Sonntag rund 30.000 Biker teilgenommen. Die Polizei schätzte die Zahl der Motorräder auf 20.000. Bei sommerlichem Wetter seien die Straßen rund um das Hamburger Wahrzeichen "knackevoll" gewesen, sagte ein Sprecher der Veranstalter. 

+++ 13:26 Uhr: Elektrokabel um den Hals - kleiner Junge tot +++

Eine Mutter hat im bayerischen Hausham ihren eineinhalbjährigen Sohn leblos mit einem Elektrokabel um den Hals im Bett aufgefunden. Der Junge wurde noch mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht, doch alle Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg. Nach Polizeiangaben vom Sonntag hatte der Kleine sich mit seinem Zwillingsbruder alleine im Kinderzimmer aufgehalten, während der Vater im Elternschlafzimmer war. Die Eltern wurden nach dem Unfall, der sich bereits am vergangenen Freitag ereignet hatte, von einem Kriseninterventionsteam betreut. Ein Fremdverschulden hatten die Ermittler ausgeschlossen.


+++ 12:58 Uhr: Iran versorgt Katar mit Lebensmitteln +++

Der Iran hat den von Saudi-Arabien und seinen Verbündeten isolierten Nachbarstaat Katar mit Lebensmitteln versorgt. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA vom Sonntag wurden 460 Tonnen Lebensmittel, hauptsächlich Früchte und Gemüse, vom Dajer-Hafen in der südlichen Golfprovinz Buschehr nach Katar geschickt. Gleichzeitig haben fünf Maschinen der iranischen Fluggesellschaft Iran Air über 90 Tonnen Lebensmittel in das Emirat verfrachtet. Der Iran sei bereit weitere Hilfslieferungen zu schicken. Teheran hat Qatar Airways zudem auch den iranischen Luftraum für Flüge nach Europa und Afrika zur Verfügung gestellt.

+++ 12:47 Uhr: Australischer Bodyboarder überlebt Hai-Angriff +++

Vor der Küste Westaustraliens hat ein Bodyboarder einen Hai-Angriff unversehrt überlebt. Der Mann sei am Sonntagmorgen bei Point Casuarina nur ungefähr 50 Meter vor der Küste im Meer auf seinem kurzen Surfbrett unterwegs gewesen, als er von einem großen Hai heruntergestoßen wurde, teilten die Fischereibehörden mit.

"Der Hai kam zwischen mir und dem Board hoch", berichtete Paul Goff dem Sender Channel Seven über den weiteren Verlauf des Zwischenfalls. Der Hai sei dann auf das Surfbrett losgeschwommen. "Da sah ich auch sein Maul", fügte Goff hinzu.

Die Polizei des  Bundesstaates Western Australia veröffentlichte Fotos, auf denen ein Bodyboard mit Bissspuren zu sehen war. Laut den Rettungsschwimmern von Surf Life Saving WA handelte es sich bei dem Angreifer um einen Weißen Hai. 

Unheimliche Begegnung: Weißer Hai verfolgt ahnungslose Kitesurferin


+++ 12:25 Uhr: Mehrheit der Deutschen möchten gesetzliche Fahrprüfung für Senioren +++

70 Prozent der Deutschen befürworten verpflichtende, regelmäßige Fahrtüchtigkeits-Tests für ältere Autofahrer. Das geht aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts Emnid von 500 Menschen im Auftrag der "Bild am Sonntag" hervor. 26 Prozent sind gegen derartige gesetzlich vorgeschriebene Überprüfungen, 4 Prozent waren unschlüssig. Über 11.000 Deutsche über 65 Jahren haben nach Angaben der Zeitung 2015 ihre Fahrerlaubnis freiwillig zurückgegeben.


+++ 11:25 Uhr: Mutmaßlicher Sex-Straftäter will vor Polizei im Rhein wegschwimmen +++

Auf der Flucht ist ein mutmaßlicher Sexualstraftäter in Bonn in den Rhein gesprungen und hat versucht, der Polizei davon zu schwimmen. Daraufhin schickte die Feuerwehr auf Bitte der Polizei ein Rettungsboot los. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, fuhr ein Streifenwagen mit Blaulicht am Ufer parallel zu dem Schwimmer und wies damit dem Rettungsboot den Weg. Ein Feuerwehrmann stieg dann in die Fluten und holte den Mann aus dem Wasser.

Nach Angaben der Polizei hatte der polizeibekannte 27-Jährige zuvor auf einer Brücke eine junge Frau verfolgt und eine Treppe zum Flussufer hinunter gedrängt. In einem Gebüsch habe er die am Boden liegende, um Hilfe schreiende 25-Jährige zu vergewaltigen versucht. Als ein von Zeugen alarmierter Streifenwagen vorfuhr, floh der Mann Richtung Rhein. Die Frau wurde leicht verletzt. 


+++ 10:52 Uhr: Ein Toter bei Messerstecherei in Wiesbaden +++

Bei einer Messerstecherei in Wiesbaden ist ein 19-jähriger Mann getötet worden. Zwei 18 und 19 Jahre alte Männer wurden dabei in der Nacht zum Sonntag verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zwei Gruppen in der Fußgängerzone im Wiesbadener Stadtzentrum in einen Streit geraten.

Die Hintergründe der Auseinandersetzung blieben zunächst unklar. Die Gruppen bestanden aus sechs beziehungsweise drei Menschen. Die beiden Verletzten und der getötete junge Mann gehörten der größeren Gruppe an. Die Verdächtigen flüchteten vom Tatort. Weitere Angaben wollten die Behörden zunächst nicht machen.

+++ 10:52 Uhr: Frau wird Finger bei Karussell-Unfall abgerissen +++

Eine Kirmes (Symbolbild)

Eine Kirmes (Symbolbild). Der Unfall, bei dem eine Frau einen Finger verlor, ereignete sich an einem Kinderkarrussell.

Bei einem Karussell-Unfall in Schleswig-Holstein ist einer 65-jährigen Frau ein Finger abgerissen worden. Die Frau hatte am Samstag beim Stadtfest in Ahrensburg ihrer Enkelin beim Fahren zugeschaut, wie die Polizei mitteilte. Aus zunächst unbekannten Gründen habe sich ein Fingerring in dem Kinderkarussell verfangen, und der Finger wurde abgerissen. Die 65-Jährige kam umgehend in eine Spezialklinik.

+++ 10:46 Uhr: Bericht: Air Berlin immer häufiger von Verspätungen und Ausfällen betroffen +++

Bei der finanziell schwer angeschlagenen Fluggesellschaft Airberlin kommt es einem Zeitungsbericht zufolge immer häufiger zu langen Verspätungen oder Flugausfällen. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Daten des Fluggastrechte-Portals EUclaim berichtete, gab es im Juni bisher jeden Tag durchschnittlich 24 sogenannte Problemflüge von und nach Deutschland. In den ersten fünf Monaten des Jahres waren es demnach nur rund 18 pro Tag.

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+++ 10:39 Uhr: Nach Zwischenlandung: Kein Sprengmittel an Bord gefunden +++

In dem verdächtigen Rucksack, der am Samstagabend zu der außerplanmäßigen Landung eines Flugzeugs auf dem Flughafen Köln/Bonn geführt hat, wurden keine Sprengmittel gefunden. Das sagte ein Sprecher der Polizei in Köln am Sonntag. Ein Entschärfer der Bundespolizei habe den Rucksack am Samstagabend kontrolliert gesprengt. Von den 151 Passagieren des Fluges von Slowenien nach London nahm die Polizei drei Männer fest. Die 31, 38 und 48 Jahre alten Briten waren auch am Sonntag noch in Gewahrsam der Polizei.

Die Polizei erklärte, sie hätten sich an Bord offenbar über terroristische Inhalte unterhalten. Details nannte die Polizei nicht. "Aktuell läuft noch die Vernehmung eines der Fluggäste", sagte der Polizeisprecher am Vormittag. Der Pilot, der über das Gespräch der Männer während des Fluges informiert worden war, hatte sich zu einer außerplanmäßigen Zwischenlandung in Köln entschlossen.

+++ 10:30 Uhr: Mays Konservative und nordirische DUP noch nicht einig +++

Die Verhandlungen der britischen Konservativen und der nordirischen Partei DUP über eine Zusammenarbeit im Parlament dauern an. Die Gespräche seien bisher "positiv" verlaufen, sagte ein Sprecher der Democratic Unionist Party (DUP) in der Nacht zum Sonntag. Sie würden in der kommenden Woche fortgesetzt, um Details zu besprechen. Eine Regierungssprecherin sagte, Premierministerin Theresa May habe selbst mit der DUP über die Unterstützung einer Minderheitsregierung im Unterhaus gesprochen. Ein Knackpunkt dürfte die Grenze zwischen Irland und Nordirland nach dem EU-Austritts Großbritanniens sein.

+++ 8:09 Uhr: Franzosen wählen neue Nationalversammlung +++

Einen Monat nach der Präsidentschaftswahl sind die Franzosen zur Wahl einer neuen Nationalversammlung aufgerufen. In der ersten Runde der Parlamentswahl am Sonntag steuert der sozialliberale Staatschef Emmanuel Macron auf einen weiteren Erfolg zu: Seine Bewegung La République en Marche (Die Republik in Bewegung) könnte zusammen mit der verbündeten Zentrumspartei MoDem mit rund 30 Prozent stärkste Kraft werden.

Umfragen sahen die konservativen Republikaner zuletzt bei rund 22 Prozent, die rechtspopulistische Front National (FN) von Marine Le Pen bei 17 Prozent, die Bewegung Das unbeugsame Frankreich des Linkspolitikers Jean-Luc Mélenchon bei elf Prozent und die Sozialisten von Ex-Staatschef François Hollande bei acht Prozent.


anb/tkr / DPA / AFP