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News des Tages: Mehr als 50 Schwerbewaffnete erbeuten bei Überfall Millionen

Frau kassiert 33 Jahre lang die Rente ihres toten Vaters +++ Rüstungsausgaben 2016 weltweit im zweiten Jahr in Folge gestiegen +++ Le Pen lässt Parteivorsitz ruhen +++ Lesen Sie diese und weitere Nachrichten im stern-Ticker.

Überfall in Paraguay

Um an die Millionen zu kommen, wurde ein Tresor von mehr als 50 schwerbewaffneten Verbrechern freigesprengt

Die Nachrichten des Tages im Überblick:

+++ 22.31 Uhr: Le Pen lässt Vorsitz der Front National ruhen +++

Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen legt vorübergehend den Vorsitz der Front National nieder. Sie wolle "über den Parteiinteressen" stehen und in der Stichwahl möglichst viele Franzosen hinter sich vereinen, sagte sie dem TV-Sender France 2. Le Pen gab sich trotz Umfragen, wonach ihr Rivalen Emmanuel Macron im zweiten Wahlgang mit mehr als 60 Prozent der Stimmen rechnen kann, siegesgewiss: "Wir können gewinnen oder besser gesagt, wir werden gewinnen." Le Pen attackierte Macron scharf. Nichts in seinem Programm oder seinem Verhalten lasse "die geringste Liebe zu Frankreich erkennen", sagte sie. Sich selbst stellte sie als "Beschützerin der Franzosen" dar, die eine "Auflösung" des Landes verhindern wolle.  

+++ 21.46 Uhr: USA verhängen Sanktionen gegen 271 Syrer +++

Wegen des mutmaßlichen Giftgaseinsatzes durch die syrische Armee hat die US-Regierung finanzielle Sanktionen gegen 271 Syrer verhängt. Bei ihnen handelt es sich um Mitarbeiter einer Forschungseinrichtung, wie das Finanzministerium in Washington mitteilte. Das Syrische Zentrum für Wissenschaftsstudien und Forschung wird von der US-Regierung für die Entwicklung der mutmaßlichen Chemiewaffen verantwortlich gemacht, die am 4. April in der von Rebellen kontrollierten Stadt Chan Scheichun gegen Zivilisten eingesetzt worden sein sollen. Bei dem Angriff soll das Nervengas Sarin eingesetzt worden sein. 87 Menschen wurden getötet, darunter viele Kinder.

+++ 21.36 Uhr: Rektor von bedrängter in Ungarn: "Lasst uns in Frieden"


Die von Schließung bedrohte Central European University in Budapest verlangt das Recht auf freie Forschung und Lehre ohne Einmischung der ungarischen Regierung. Das politische Programm von Ministerpräsident Viktor Orban interessiere ihn nicht, sagte CEU-Rektor Michael Ignatieff in Brüssel. "Mein Punkt ist viel einfacher: Nehmt freie Institutionen nicht als Geisel, um politische Programme voranzubringen, egal welche. Lasst uns in Dreiteufelsnamen zufrieden." Orbans Regierungsmehrheit im ungarischen Parlament hatte im Hochschulgesetz Bedingungen festgeschrieben, die die CEU nicht erfüllt. Die vom US-Milliardär George Soros gegründete und seit Jahrzehnten in Ungarn tätige Hochschule muss deshalb womöglich schließen.

+++ 20.30 Uhr: Verstecktes Chemie-Labor explodiert - Mann verletzt +++

Ein 20-Jähriger ist in Thüringen bei Sprengstoffexperimenten auf dem Grundstück der Eltern lebensgefährlich verletzt worden. Ermittler fanden dort nach Polizeiangaben ein verstecktes Labor sowie Chemikalien, die sich für die Herstellung von Sprengstoff eigneten. "Augenscheinlich sprengstoffverdächtige Gegenstände" seien abtransportiert worden, teilte die mit. Bei den Ermittlungen hätten sich Hinweise darauf ergeben, dass sich der 20-Jährige als "Hobbychemiker" ausprobiert haben soll. Laut Polizei gebe es derzeit aber keine Hinweise, dass der Mann einen Einsatz der gebastelten Sprengsätze plante. Es seien auch keine extremistischen Verbindungen bekannt. Dem 20-Jährigen wurden bei der Explosion, die sich bereits am Samstag ereignete, anderem Finger abgerissen. Er wurde notoperiert und konnte noch nicht vernommen werden.

+++ 18.00 Uhr: Mehr als 50 Schwerbewaffnete erbeuten bei Überfall Millionen +++

Mehr als 50 schwerbewaffnete Verbrecher haben bei einem in Paraguay aus einem Tresor vermutlich mehrere Millionen Dollar erbeutet. Sie griffen am frühen Montag das Depot eines Geldtransport-Unternehmens in Ciudad del Este an. Ein Polizist wurde von den Angreifern getötet, weitere fünf Menschen wurden verletzt. Die Verbrecher legten mehrere Sprengstoffsätze, um bis zum Tresor durchzukommen. Sie griffen mit Sturmgewehren gleichzeitig auch das lokale Polizeipräsidium und das regionale Regierungsgebäude an und setzten mehr als ein Dutzend Fahrzeuge in der Stadt in Brand, um die Sicherheitskräfte von dem Überfall abzulenken und Verfolgungsversuche zu blockieren. Sie verstreuten auf der Flucht Tausende sogenannter Krähenfüße hinter sich. 

Ciudad del Este befindet sich an der ostparaguayischen Grenze zu Brasilien.  Die Polizei fand wenige Kilometer von Tatort entfernt fünf verlassene mit brasilianischer Zulassung, die von der Bande bei dem Überfall gebraucht worden seien. In ihnen wurden Waffen und Sprengstoff aufgefunden. Erste Ermittlungen weisen auf die berüchtigte brasilianische Verbrecherbande Primeiro Comando da Capital (PCC/Erstes Kommando der Hauptstadt) hin, erklärte der Polizeisprecher Augusto Lima. Bislang gab es keine Festnahmen der Täter. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass die Verbrecher das Land nicht verlassen konnten, da sogleich nach Beginn des Überfalls die Grenzkontrollen verstärkt worden seien. Auch die brasilianische Polizei wurde alarmiert. 

+++ 17.40 Uhr: Nach Tod des Vaters 33 Jahre lang Rente kassiert  +++

Nach dem 33 Jahre lang verschwiegenen Tod des Vaters ist eine Frau aus der Lüneburger Heide mit dem Versuch gescheitert, 166.000 Euro an zuviel gezahlter Unfallrente zu behalten. Wie das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen in einem Urteil entschied, haftet die generalbevollmächtigte Tochter für die Auflösung des elterlichen Rentenkontos und muss das Geld zurückzahlen. Nach einem Baustellenunfall 1962 erhielt der Vater eine Unfallrente, die auf ein Postsparbuch der Mutter gezahlt wurde. Da weder Mutter noch Tochter der Versicherung den Tod des Vaters 1975 meldeten, floss die Unfallrente von zuletzt monatlich 510 Euro bis 2009 weiter, als die Tochter eine Generalvollmacht über das Konto ihrer inzwischen pflegebedürftigen Mutter einreichte.

Da die Geldsumme weitgehend unangetastet auf dem Konto ruhte, holte sich die Versicherung für die letzten vier Jahre zunächst per Rücküberweisung rund 25.000 Euro zurück. Als sie später die übrigen zu viel gezahlten 141.000 Euro rücküberweisen lassen wollte, teilte die Bank mit, dass die Tochter ein Restguthaben von 129.000 Euro auf ein Konto bei einer anderen Bank überwiesen habe. Dieser Zug aber half nach dem Urteil des Gerichts in Celle nicht, die über das Geld der Mutter verfügende Frau muss alles zurückzahlen.

+++ 17.34 Uhr: Ein Toter und elf Verletzte bei Unfall mit Granate in Schule in Dagestan +++

Durch einen Unfall mit einer Granate sind in der russischen Kaukasus-Republik Dagestan ein Schüler getötet und elf weitere verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen sei das Unglück durch "unvorsichtige Handhabung einer Granate" ausgelöst worden, teilte das örtliche Büro des Innenministeriums mit. Die Explosion ereignete sich demnach in einer Schule in dem Bergdorf Agwali, 115 Kilometer westlich der Regionalhauptstadt Machatschkala.

+++ 17.19 Uhr: 20 Angeklagte wegen Tötung von ägyptischen Polizisten 2013 zum Tode verurteilt +++

Wegen der Tötung von 13 Polizisten nach dem Sturz des ägyptischen Staatschefs Mohammed Mursi im Sommer 2013 sind 20 Angeklagte zum Tode verurteilt worden. Das teilte ein Vertreter der Justiz in Kairo mit. Einen Monat nach Mursis Sturz durch die Armee hatten am 14. August 2013 Sicherheitskräfte zwei Demonstrationen von Anhängern des abgesetzten islamistischen Präsidenten gewaltsam aufgelöst und dabei mehr als 700 Menschen getötet. Einige Stunden später griff eine aufgebrachte Menge eine Polizeiwache im Kairoer Vorort Kerdassa an. Dabei wurden 13 Polizisten getötet.

+++ 16.30 Uhr: Hamburgs Jungfernstieg soll mit Flutlicht sicherer werden +++

Die Hamburger Innenbehörde will mit Flutlicht die Sicherheit am Jungfernstieg in der Innenstadt nachts erhöhen. Vorgesehen seien mehrere bis zu acht Meter hohe Scheinwerfermasten.
Damit solle das Areal an der Binnenalster ausgeleuchtet und so Schlägereien, Drogenhandel und Diebstählen vorgebeugt werden, sagte eine Sprecherin der Hamburger Verkehrsbehörde. Ein konkretes Datum für den Bau der Lichtanlage liege noch nicht vor. Bis zum Abschluss der Planungen soll der Jungfernstieg mit provisorischen Scheinwerfern ausgeleuchtet werden. "Die erforderliche Sicherheit ist durch das Provisorium gewährleistet." Zunächst hatte die "Bild" darüber berichtet.

+++ 16.06 Uhr: Fünf Tote nach Hausbrand in New York +++

Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in New York sind fünf Menschen ums Leben gekommen, drei davon Kinder. Das Holzhaus im Bezirk Queens sei am Sonntagnachmittag aus zunächst unbekannter Ursache in Flammen aufgegangen, teilte die New Yorker Feuerwehr mit. Die Rettungskräfte seien zwar rasch vor Ort gewesen, hätten aber die fünf Menschen im Haus nicht mehr retten können - zwei Jungen im Alter von 2 und 9 Jahren, ein 14 Jahre altes Mädchen, eine 20 Jahre alte Frau und ein 45 Jahre alter Mann. In welchem verwandtschaftlichen Verhältnis die fünf zueinander standen war zunächst unklar. Die Ursache des Brandes soll nun untersucht werden.

+++ 15.56 Uhr: 20-Jähriger durch Sprengstoffexplosion lebensgefährlich verletzt +++

Ein 20-Jähriger aus , der in einem versteckten Labor Sprengstoff hergestellt haben soll, ist bei einer Explosion lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann wurde am Samstag in einer Kasseler Klinik notoperiert, wie die Polizei in Nordhausen am Montag mitteilte. In dem geheimen Labor auf dem Grundstück seiner Eltern im Eichsfeld wurden Chemikalien gefunden, die laut Polizei zur Sprengstoffherstellung geeignet sind.

+++ 15.39 Uhr: Verwandte von 33-jähriger Frau finden totes Baby in Auto +++

In einem Dorf bei Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern haben Angehörige vor ihrer Haustür im Auto einer Verwandten einen toten Säugling gefunden. Die 33-jährige Frau, die zu Besuch gekommen war, hatte das Kind offenbar in der Nacht zum Samstag geboren, wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Montag mitteilte. Ihre Gastgeber wussten demnach nichts von der Schwangerschaft.

Das kleine Mädchen war laut einer rechtsmedizinischen Untersuchung lebend zur Welt gekommen. Die Todesursache sei noch unklar, ermittelt werde gegen die Mutter, erklärte die Polizei

+++ 14.54 Uhr: 16-Jähriger soll Vater nahe Göttingen getötet haben +++

Nach dem Mord an einem 58-jährigen Mann bei ist der 16-jährige Sohn des Opfers festgenommen worden. Gegen den Schüler wurde ein Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags beantragt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Laut Obduktion starb der Mann durch Schüsse in den Oberkörper. Als Motiv vermuten die Ermittler einen Konflikt innerhalb der Familie. Spaziergänger hatten die Leiche des 58-Jährigen aus Kassel im Landkreis Göttingen gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei dem Fundort auch um den Tatort handelte. Spezialkräfte nahmen noch in Göttingen den 16 Jahre alten Sohn des Getöteten fest. Er schwieg bislang zum Tatvorwurf. Nach seiner Festnahme wurde er in fachärztliche Betreuung gegeben.

+++ 14.52 Uhr: Grüne werfen de Maizière Verharmlosung von Anschlägen vor +++

Die Grünen haben Bundesinnenminister Thomas de Maizière vorgeworfen, die Anschläge auf Asylunterkünfte zu verharmlosen. In der Kriminalitätsstatistik werde auf einen minimalen Rückgang bei diesen Übergriffen verwiesen, obwohl "die Zahl der Übergriffe im Grunde konstant hoch bleibt", sagte die Grünen-Innenexpertin Irene Mihalic. "Hier einen Trend des Rückgangs zu beschreiben, zeigt ein nicht ausreichend vorhandenes Problembewusstsein im Bundesinnenministerium", kritisierte Mihalic. Der starke Anstieg der politisch motivierten Kriminalität im vergangenen Jahr sei "auch Ausdruck eines insgesamt giftigen gesellschaftlichen Klimas". Dies müsse dringend analysiert werden, um politisch gegensteuern zu können. Nach der von de Maizière vorgelegten Statistik ist die Gesamtzahl der politisch motivierten Straftaten im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf knapp 42.000 gestiegen. 

+++ 14.51 Uhr: 1,4 Millionen Euro veruntreut - Haftstrafe für Bankkassierer +++

Weil er sich über Jahre hinweg am Tresor bediente und so 1,44 Millionen Euro veruntreut hat, ist ein Sparkassen-Kassierer zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Bielefeld sah es in seinem Urteil als erwiesen an, dass der 46 Jahre alte Mitarbeiter einer Filiale im nordrhein-westfälischen Rietberg zwischen 2012 und 2015 mindestens 65 Mal zugegriffen hatte. Das Minus verschleierte er anschließend durch ein komplexes System aus Buchungen. Der Angeklagte habe das blinde Vertrauen seiner Kollegen missbraucht, betonten die Richter. Gleichzeitig hätten fehlende Kontrollmechanismen den jahrelangen Betrug überhaupt möglich gemacht.

+++ 14.10 Uhr: Weltstrafgericht: Anwalt fordert Mord-Prozess gegen Präsident Duterte +++

Ein philippinischer Anwalt will den Präsidenten des Landes, Rodrigo Duterte, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag bringen. Der Jurist Jude Josue Sabio übergab nach eigenen Angaben Dokumente, die eine Verantwortung Dutertes sowie elf hochrangiger Mitarbeiter für den Tod von Tausenden Drogendealern oder -süchtigen belegten. Der Anwalt vertritt einen mutmaßlichen Auftragsmörder, der sich selbst gestellt und den Präsidenten schwer belastet hatte. Duterte habe demnach im Kampf gegen die Drogenkriminalität seit seiner Machtübernahme im Juni 2016 Tausende Personen töten lassen. Duterte hatte die Vorwürfe bestritten. 

Dutertes Anti-Drogenkrieg auf den Philippinen


+++ 13.45 Uhr: Drei Obdachlose entgehen Brandstiftung in Bielefeld nur knapp +++

Ein unbekannter Täter hat an der Eingangstür eines gemeinnützigen Vereins in Bielefeld Feuer gelegt und damit drei Obdachlose in Lebensgefahr gebracht. Bei Eintreffen der Beamten breitete sich der Rauch von der Tür in einen angrenzenden Holzverschlag aus, in dem die Männer schliefen, wie die Polizei mitteilte. Beamte konnten die drei Wohnungslosen noch rechtzeitig unverletzt retten. Die Mordkommission nahm Ermittlungen auf, weil die Kriminalpolizei von Brandstiftung ausgeht. In der Nähe des Tatorts fanden die Ermittler einen zum Teil geleerten Benzinkanister.

+++ 13.09 Uhr: "Fast & furious" unterwegs: Polizei stoppt junge Kinofans +++

Auf der Fahrt zur Vorführung des Actionfilms "Fast & furious 8" haben drei junge Männer auf der Autobahn bei Bremen dem Fahrstil der Kinohelden nachgeeifert. Zunächst fiel das Trio einer Streife auf der A 27 als Drängler auf der Überholspur auf, teilte die Polizei mit. Dann scherte der 28 Jahre alte Fahrer mit seinem schwarzen Wagen auf den Pannenstreifen aus und überholte den Verkehr von rechts. An der nächsten Abfahrt stoppte die Streife die Männer. Sie gaben an, es eilig zu haben, um den Actionfilm im Kino anzuschauen. Der Fahrer erhielt eine Anzeige und muss sich - anders als die US-Filmhelden - auch um seinen Flensburger Punktestand sorgen.

+++ 12.58 Uhr: Warnungen vor Masern - Weniger Impfungen, mehr Fälle +++

Gegen Masern haben sich im vergangenen Jahr in Deutschland wieder weniger Menschen impfen lassen. Es seien 1,9 Millionen Impfdosen von Apotheken an Ärzte abgegeben worden, teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) mit. Das sei ein Minus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, hieß es unter Berufung auf Berechnungen des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts. 2015 war der Absatz nach einem großen Masernausbruch in Berlin laut Angaben auf 2,3 Millionen Impfdosen angewachsen - damals ein Zuwachs um 46 Prozent im Vergleich zu 2014. "Der Masernausbruch vor zwei Jahren hatte offenbar nur eine kurzfristige positive Wirkung auf die Impfbereitschaft", erklärte ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold. "Ziel muss es jedoch sein, eine dauerhaft hohe Impfquote in allen Altersgruppen zu erreichen." Wer sich impfen lasse, schütze nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie und die gesamte Bevölkerung.


+++ 12.20 Uhr: Mutmaßlicher Taliban-Kämpfer in München angeklagt +++

Ein mutmaßlicher Kämpfer der afghanischen Taliban muss sich aller Voraussicht nach in München vor Gericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft hat den Mitte November festgenommenen Mann dort angeklagt, wie die Karlsruher Behörde mitteilte. Der erst 17-Jährige soll zwischen 2014 und 2015 in Afghanistan nach einer militärischen Ausbildung für die radikal-islamischen Taliban in einer Kampfeinheit aktiv gewesen sein. Vorgeworfen werden ihm mindestens drei Angriffe auf Polizisten sowie in- und ausländische Soldaten. Den Angaben zufolge setzte sich der Jugendliche nachts ab, als er mitbekam, dass Mitkämpfer einen Jungen vergewaltigen wollten. Wie er nach Deutschland kam und wo er bis zu seiner Festnahme lebte, wurde nicht mitgeteilt. Seit November sitzt er in Untersuchungshaft.

+++ 12.09 Uhr: Russland reagiert zurückhaltend auf Ausgang der Wahl in Frankreich +++

In einer ersten Reaktion auf das Wahlergebnis in Frankreich hat die russische Regierung auf eine Bewertung verzichtet. "Wir respektieren die Entscheidung des französischen Volkes", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow laut amtlicher Nachrichtenagentur RIA Nowosti. "Wir befürworten den Aufbau guter und für beide Seiten förderlicher Beziehungen." Auf die beiden Erstplatzierten der ersten Wahlrunde - den pro-europäischen Kandidaten Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen - ging der Kreml-Sprecher nicht ausdrücklich ein.

+++ 11.39 Uhr: 15-Jähriger überrumpelt Autoverkäufer und rast mit Oberklassewagen davon+++

Ein privater Autoverkäufer hat sich in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern von einem 15-jährigen überrumpeln lassen. Der Jugendliche gab sich als potenzieller Käufer aus und besichtigte ausführlich einen zum Verkauf angebotenen Oberklassewagen, wie die Polizei mitteilte. In einem unbeobachteten Moment startete der 15-Jährige den Wagen und fuhr davon. Als die vom Verkäufer alarmierte Polizei den Wagen wenig später entdeckte, raste der Dieb erneut davon. Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt wurde er gestellt und vorläufig festgenommen. Der Täter war der Polizei bereits vorher durch Autodiebstähle aufgefallen.

+++ 11.37 Uhr: Neue Sammelabschiebung nach Afghanistan geplant +++

Erneut sollen abgelehnte Asylbewerber von Deutschland nach Afghanistan abgeschoben werden. Der Flug mit den Migranten an Bord werde die afghanische Hauptstadt Kabul am frühen Dienstagmorgen erreichen, teilte das afghanische Flüchtlingsministerium mit. Erwartet würden bis zu 50 Menschen. Laut der Organisation Pro Asyl soll der Sammelabschiebeflug vom Münchener Flughafen aus starten. Ende März waren zum vierten Mal abgelehnte Asylbewerber von Deutschland als Gruppe nach Afghanistan abgeschoben worden. Pro Asyl forderte die Annullierung des neuerlichen Flugs, da das Land keineswegs sicher sei. Das zeige der jüngste Angriff islamistischer Taliban auf eine Militärbasis mit mindestens 300 Toten und Verletzten.


+++ 11.22 Uhr: Prozess um Tumulte nach Todessturz soll abgekürzt werden +++

Weil sie nach dem Todessturz eines 26-Jährigen aus dem Amtsgericht Hameln Polizisten angegriffen haben sollen, müssen sich fünf Männer und eine Frau vor Gericht verantworten. Am Montag sollen nach Verlesung der Anklage Verständigungsgespräche der Prozessbeteiligten im Landgericht Hannover stattfinden. Ziel ist es nach Angaben des Gerichtes, ein langwieriges Verfahren zu vermeiden. Laut Anklage wollte ein 26 Jahre alter mutmaßlicher Tankstellen-Räuber im Januar 2015 bei einem Haftrichter-Termin aus dem Fenster fliehen - er stürzte dabei aus dem siebten Stock. Angehörige der Großfamilie randalierten daraufhin vor dem Gebäude sowie vor der Klinik, wo der Verletzte später starb. Dabei sollen 24 Polizisten und sechs Unbeteiligte verletzt worden sein.

+++ 10.57 Uhr: 26-Jährige soll 14 Monate alten Sohn getötet haben - Frau gesteht +++

Eine 26-Jährige soll in Sachsen-Anhalt ihren 14 Monate alten Sohn getötet haben. Die Frau habe die Tat gestanden, sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Neufang. Das Kleinkind sei durch Stich- oder Schnittverletzungen gestorben. Gegen die Frau wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Die Polizei habe sie am Samstag am Bahnhof in Naumburg angetroffen; die Frau habe von ihrem Kind geredet. Als die Polizei mit ihr in ihre Wohnung fuhr, fanden die Beamten den Jungen blutüberströmt und tot auf. Das Motiv der Frau sei unklar. Zuerst hatte der MDR über den Tod des Jungen berichtet.

+++ 10.28 Uhr: Verfahren wegen Loveparade-Katastrophe muss eröffnet werden +++

Das Strafverfahren wegen der Katastrophe bei der Loveparade mit 21 Toten im Jahr 2010 muss vor dem Duisburger Landgericht eröffnet werden. Dies entschied das zuständige Oberlandesgericht Düsseldorf laut einer Mitteilung vom Montag nach Beschwerden der Staatsanwaltschaft und von Opferanwälten. Das Landgericht hatte im April 2016 die Anklagen gegen insgesamt zehn Beschuldigte zurückgewiesen.

+++ 10.28 Uhr: Seehofer will CSU-Chef und Ministerpräsident bleiben +++

Nun ist es offiziell: Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer will doch über 2018 hinaus im Amt bleiben. In einer Sitzung des Parteivorstands kündigte der 67-Jährige an, wieder für beide Ämter zu kandidieren, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr. Einem kleinen Kreis von Parteifreunden hatte er dies bereits am Wochenende angekündigt. Nach den CSU-Gremiensitzungen will Seehofer am frühen Nachmittag eine Pressekonferenz geben. Intern war die neuerliche Kandidatur Seehofers seit längerem erwartet worden.

+++ 10.06 Uhr: Ausschreitungen nach Wahl in Paris: Festnahmen und Verletzte +++

Nach Ausschreitungen am Abend der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl hat die Polizei in Paris 29 Personen in Gewahrsam genommen. Bei Zusammenstößen zwischen der Polizei und linksradikalen Demonstranten seien zwischenzeitlich 143 Menschen vorläufig festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Polizeipräfektur. Sechs Polizisten und drei Demonstranten wurden leicht verletzt. Vor allem am Bastille-Platz und am Platz der Republik war es nach Angaben der Polizei zu Auseinandersetzungen gekommen. Antifaschistische und antikapitalistische Gruppierungen hatten im Voraus mit Plakaten und Graffiti zu einer "Nacht der Barrikaden" am Wahlabend aufgerufen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

+++ 9.48 Uhr: Polizei findet verstecktes Labor - Mann bei Explosion verletzt +++

Die Polizei hat in Thüringen große Mengen Chemikalien entdeckt, die zum Bau von Sprengstoff geeignet sind. Vermutlich befinden sich in dem versteckten Labor auch fertige Sprengsätze, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Spezialkräfte des Landeskriminalamtes müssten die Substanzen in Großbartloff nun bergen. Zuvor war bereits am Samstag ein Mann bei einer Explosion auf dem Grundstück lebensbedrohlich verletzt worden. Der 20-Jährige wurde notoperiert und konnte noch nicht vernommen werden. Laut Polizei gebe es derzeit aber keine Hinweise, dass der Mann einen Einsatz der gebastelten Sprengsätze plante.

+++ 9.18 Uhr: AfD-Chefin Petry hält an Richtungsdiskussion fest +++

AfD-Chefin Frauke Petry hält Debatten über die Richtung der Partei weiter für wichtig. Dass die AfD beim Parteitag am Wochenende nicht dazu bereit gewesen sei, bedeute nicht, dass eine Richtungsentscheidung nicht getroffen werde, sagte Petry im ZDF-Morgenmagazin mit Blick auf den abgelehnten "Zukunftsantrag". Sie werde sich in den nächsten Monaten dafür einsetzten, dass über die Frage auf allen ebenen diskutiert und eine Entscheidung bald gefällt werde.


+++ 9.09 Uhr: CDU-Politiker Röttgen: Macrons Wahlerfolg wichtig für Deutschland +++

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat sich erfreut über den Erfolg des sozialliberalen Kandidaten Emmanuel Macron bei der französischen Präsidentschaftswahl gezeigt. "Mit Macron ist ein Finalist gewählt worden, der wirtschaftsreformorientiert in Frankreich ist", sagte Röttgen im ZDF-Morgenmagazin. Das sei wichtig. "Das ist das Beste, was es geben kann für Deutschland und Europa", so Röttgen. Macron habe die besten Chancen, in zwei Wochen zum Präsidenten gewählt zu werden. Das sei eine gute Basis für  die deutsch-französische Kooperation. Der zweite Platz der Rechtspopulistin Marine Le Pen sei zwar zu erwarten gewesen: "Es macht es nicht besser", sagte der CDU-Mann.


+++ 8.52 Uhr: USA, Japan und China warnen Nordkorea vor neuer Provokation +++

Aus Sorge über einen bevorstehenden neuen nordkoreanischen Raketen- oder Atomtest haben die USA, China und Japan den isolierten kommunistischen Staat vor weiteren Provokationen gewarnt. Die Spannungen mit Pjöngjang standen im Mittelpunkt von zwei Telefonaten, die US-Präsident Donald Trump am Montag mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe führte. So gibt es Befürchtungen, dass Nordkorea zum 85. Gründungstag seiner Volksarmee an diesem Dienstag einen neuen Raketenstart oder sogar einen sechsten Atomversuch unternehmen könnte. Chinas Präsident rief alle Parteien zur Zurückhaltung auf, um die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel nicht weiter anzufachen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. 

Wenn sich die Beteiligten "auf halbem Wege treffen", könnte der Streit um Nordkoreas Atomprogramm gelöst werden, zitierte die Staatsagentur den chinesischen Präsidenten. Mit Trump habe Xi Jinping vereinbart, im engen Kontakt zu bleiben, um "umgehend" Meinungen über wichtige Fragen austauschen zu können. 

+++ 8.14 Uhr: US-Polizist kümmert sich um entlaufene Ziegen +++

Tierische Mitfahrer: Daniel Fitzpatrick, Polizist aus Belfast im US-Bundesstaat Maine, hat zwei entlaufene Ziegen eingefangen und sie kurzerhand auf die Rückbank seines Polizeiautos gepackt. "Auch wenn er für die Begleitung an diesem kühlen Sonntagmorgen dankbar ist, würde er sie gerne an den Besitzer übergeben. Ihm geht das Gemüse aus, um sie zu füttern", schrieb die Behörde auf ihrer Facebook-Seite und postete mehrere Fotos. Kurze Zeit später meldete sich die Tochter des Besitzers und holte "Louis" und "Mowgli" ab, denen der Kurzausflug Fotos zufolge sichtlich gefallen hatte.

+++ 6.52 Uhr: Özdemir fordert mehr Engagement von Facebook gegen Hass und Hetze +++

Grünen-Bundeschef Cem Özdemir hat nach öffentlichen Bedrohungen und Beleidigungen schon über die Aufgabe seines Politikerdaseins nachgedacht. Zum Beispiel seien er und seine Familie nach der Armenien-Resolution massiv angefeindet worden, sagte Özdemir. "Aber ich bin zu gerne Politiker und habe noch viel vor. Und man darf für die Fanatiker der verschiedenen Seiten nicht das Feld räumen." Im Juni 2016 hatte der Bundestag auch auf Özdemirs Betreiben hin eine Resolution beschlossen, die die Gräuel an den Armeniern im Osmanischen Reich vor 100 Jahren als "Völkermord" einstuft. Das Thema sorgte für Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei.

+++ 6.34 Uhr: Rüstungsausgaben 2016 weltweit im zweiten Jahr in Folge gestiegen +++

Die Rüstungsausgaben sind 2016 weltweit im zweiten Jahr in Folge gestiegen. Insgesamt erreichten die Rüstungsverkäufe im vergangenen Jahr ein Volumen von rund 1,572 Billionen Euro, das ist gegenüber 2015 ein Plus von 0,4 Prozent, wie das internationale Friedensforschungsinstitut Sipri mitteilte. Die USA nehmen erneut mit Abstand die Spitzenposition ein. Würde Deutschland das Zwei-Prozent-Ziel der Nato umsetzen, würde es sich auf Platz vier der Weltrangliste katapultieren - nur knapp hinter Russland. Laut den Sipri-Daten wuchsen die Rüstungsausgaben erstmals seit 2011 in zwei aufeinanderfolgenden Jahren. Nach Weltregionen aufgeschlüsselt, zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede: Wachstum bei den Militärausgaben verzeichnen Asien, Ozeanien, Mittel- und Osteuropa sowie Nordafrika. Zum Teil klar rückläufig waren die Ausgaben in Mittel- und Südamerika, im Karibikraum sowie in Nahost und in der Subsahara-Region.

+++ 5.58 Uhr: Le Pen erzielt bestes Front-National-Ergebnis aller Zeiten +++

Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen hat in der ersten Runde der Präsidentenwahl nach Zahl der Stimmen das beste Ergebnis in der Geschichte ihrer Front National erzielt. Nach fast vollständiger Auszählung stimmten mehr als 7,6 Millionen Franzosen für Le Pen, wie das Innenministerium am Montagmorgen auf seiner Internetseite bekanntgab. Das sind deutlich mehr als die 6,8 Millionen Stimmen, die die Front National landesweit in der zweiten Runde der Regionalwahlen 2015 bekam - der bisherige Stimmrekord der rechtsextremen Partei. 

Le Pen lag am frühen Montagmorgen bei 21,4 Prozent auf Platz zwei hinter dem sozialliberalen Kandidaten Emmanuel Macron, auf den sie in der entscheidenden Stichwahl am 7. Mai trifft. Damit schnitt Le Pen auch prozentual besser ab als bei ihrer ersten Präsidentschaftskandidatur 2012 (17,9 Prozent, 6,4 Millionen Stimmen). Bei den Regionalwahlen 2015 hatte das Stimmergebnis die Partei bei deutlich geringerer Wahlbeteiligung auf mehr als 27 Prozent gebracht. Bis zum frühen Montagmorgen waren 97 Prozent der Wahl ausgezählt. Es fehlten nur noch Stimmen von Auslandsfranzosen.


+++ 4.49 Uhr: Foodwatch fordert Prüfung von Ceta-Abkommen durch EuGH +++

Die Verbraucherorganisation Foodwatch verlangt eine Überprüfung des umstrittenen Freihandelsabkommens Ceta mit Kanada durch den Europäischen Gerichtshof. Die Bundesregierung solle ein Gutachten des EuGH dazu anfordern, heißt es in einem offenen Brief an Kanzlerin Angela Merkel und Martin Schulz. Vorher dürfe der Vertrag nicht in Kraft treten. Darin sei das europäische Vorsorgeprinzip nicht ausreichend verankert, wonach Unternehmen die Unschädlichkeit eines Produkts vor der Zulassung nachweisen müssen. Kanadische Investoren könnten daher weiter auf Schadenersatz klagen, wenn sie Gewinne etwa wegen EU-Verbraucherstandards gefährdet sehen. Das Ceta-Abkommen hatte im Februar mit dem Ja des EU-Parlaments die letzte europäische Hürde genommen. Für ein endgültiges Inkrafttreten in vollem Umfang müssen noch die Parlamente der EU-Staaten zustimmen.

+++ 4.02 Uhr: Mann schleudert Ast durch Autoscheibe - Siebenjährige verletzt +++

Ein anscheinend verwirrter Mann hat in Essen einen Ast auf ein vorbeifahrendes Auto geworfen und so ein siebenjähriges Mädchen leicht verletzt. Das Kind saß auf der Rückbank im Wagen mit seiner Familie, wie die Polizei mitteilte. Als das Auto an dem Mann vorbeifuhr, habe er plötzlich den Ast mit etwa zehn Zentimeter Durchmesser gegen die hintere Seitenscheibe geworfen. Das Glas ging zu Bruch, das Mädchen wurde dabei verletzt. Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest. Er kam später in eine Spezialklinik.

+++ 0.14 Uhr: Ausgang der ersten Wahlrunde in Frankreich lässt Euro steigen +++

Der Euro hat mit einem deutlichen Gewinn auf den Ausgang der ersten Wahlrunde in Frankreich reagiert. Die Gemeinschaftswährung lag am Montagmorgen um 06.30 Uhr in Tokio bei 1.0880 Dollar, zuvor war er sogar auf 1.0933 Dollar gestiegen. Am Freitagabend kostete der Euro 1.0726 Dollar. Laut Hochrechnungen kam der parteilose Pro-Europäer Emmanuel Macron im ersten Wahlgang auf bis zu 24 Prozent, die EU-feindliche Rechtspopulistin Marine Le Pen auf bis zu 21,8 Prozent. Neue Umfragen sagen dem 39-jährigen Macron in der zweiten Wahlrunde einen deutlichen Sieg gegen Le Pen voraus. Nach dem Institut Ipsos Sopra Steria käme er auf 62 Prozent, Harris Interactive sieht ihn sogar mit 64 Prozent vorne.

jen / DPA / AFP