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News des Tages: Filmkünstler Michael Ballhaus gestorben

Trump befahl Raketenabschuss beim Dessert +++ Handy mit Fotos von totem Baby wieder da +++ US-Konzerne horten 1,6 Billionen Dollar in Steueroasen +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Ballhaus

Die aktuellsten Nachrichten für Sie im Überblick.

+++ 19.26 Uhr: Großdemonstration in Budapest +++

Mehr als 10.000 Menschen haben am Abend auf dem Budapester Heldenplatz gegen ein geplantes Gesetz mit schärferen Auflagen für Zivilorganisationen demonstriert. "Die Macht will uns zum Verstummen bringen", sagte Stefania Kapronczay, die geschäftsführende Direktorin der Bürgerrechtsunion TASZ, in ihrer Ansprache. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte die Facebook-Gruppe "Civilizacio" (Zivilisation). Der Protest richtete sich auch gegen ein jüngst beschlossenes Gesetz, das den Fortbestand der angesehenen, US-geführten Central European University (CEU) in Budapest bedroht. 

Ungarns rechts-konservativer Ministerpräsident Viktor Orban will einen "illiberalen Staat" errichten. Nach Ansicht von Kritikern baut er die Demokratie in Ungarn zunehmend ab. Die EU-Kommission in Brüssel hatte erklärt, deshalb rechtliche Schritte gegen das EU-Mitgliedsland zu prüfen.

+++ 19.05 Uhr: Trump befahl Raketenabschuss beim Dessert +++

Beim Verspeisen von Schokoladenkuchen mit dem chinesischen Staatsgast Xi Jinping hat US-Präsident Donald Trump den Befehl zum Beschuss eines syrischen Luftwaffenstützpunktes gegeben. "Wir hatten das Abendessen beendet. Wir waren nun beim Dessert", erzählte Trump in einem Interview des Fernsehsenders Fox Business. "Und wir hatten das wunderschönste Stück Schokoladenkuchen, das Sie je gesehen haben, und Präsident Xi genoss es", fuhr Trump fort. Dabei habe er die Information erhalten, dass die US-Kriegsschiffe im Mittelmeer auf Position und die Marschflugkörper abschussbereit waren. "Was macht man da? Wir haben entschieden, den Angriff zu starten, also gingen die Raketen los", berichtete Trump und schilderte, wie er seinen Gast informierte: "Und ich sagte: Herr Präsident, lassen Sie mich Ihnen etwas erklären - das war beim Dessert - wir haben gerade 59 Raketen abgefeuert." Xi habe zehn Sekunden inne gehalten und dann gesagt, dass "jeder, der so brutal ist und Gase benutzt und das kleinen Kindern und Babys antut, es ist okay", stellte Trump die Reaktion des chinesischen Staatschefs dar.

US-Luftangriff: Video zeigt Abschuss der Tomahawk-Raketen auf syrischen Militärflughafen


+++ 18.46 Uhr: Filmkünstler Michael Ballhaus gestorben +++

Der Kameramann Michael Ballhaus ist tot. Der international bekannte Filmkünstler ("Gangs of New York", "Die Ehe der Maria Braun") starb in der Nacht zu Mittwoch im Alter von 81 Jahren in seiner Berliner Wohnung, wie sein Verlag DVA Sachbuch in München unter Berufung auf die Familie von Ballhaus mitteilte.

+++ 16.38 Uhr: Mann richtet Waffe auf Polizisten und wird erschossen +++

Bei der Suche nach einem Vermissten hat die Polizei in Brandenburg den Mann erschossen. Als Polizisten den 64-Jährigen in einem Wald in Beetzseeheide entdeckten, richtete er eine Waffe auf die Beamten, wie eine Sprecherin des Brandenburger Polizeipräsidiums mitteilte. Nach Polizeiangaben wollte der Mann sich offenbar selbst töten. Ob es sich bei seiner Waffe um eine Pistole handelte und ob sie scharf war, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Der Aufforderung, die Waffe niederzulegen, sei der Mann nicht nachgekommen. Daraufhin hätten Beamte geschossen, so die Sprecherin. Der 64-Jährige wurde am Oberschenkel getroffen. Die Verletzung war den Angaben zufolge offenbar nicht sehr schwer, er konnte tiefer in den Wald flüchten. Alarmierte Beamte des Spezialeinsatzkommandos suchten daraufhin weiter nach dem Angeschossenen. Nach ersten Ermittlungen richtete der Brandenburger bei der Festnahme wieder die Waffe auf Polizisten. Mit einem Schuss wurde er dann getroffen, wie die Sprecherin sagte. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 64-Jährigen feststellen.

+++ 15.11 Uhr: Pink Floyd nun Namenspate für einen Knallkrebs +++

Eine Garnele, die mit ihren großen Scheren einen ohrenbetäubenden Knall erzeugen kann, ist nach der Popgruppe Pink Floyd benannt worden. Synalpheus pinkfloydi kann mit seinen großen rosafarbenen Scheren eine Blase formen, die mit einem lauten Knall implodiert, wie das Museum für Naturgeschichte der Universität Oxford auf seiner Website erläuterte. Der Krach kann Beutetiere halb taub machen und sogar kleine Fische töten. Das zu den sogenannten Knallkrebsen gehörende Tier wurde kürzlich an der Pazifikküste von Panama entdeckt - unter den Forschern ist mit Sammy de Grave ein eingefleischter Pink Floyd-Fan. "Ich höre Pink Floyd, seit ich 14 bin", schrieb der Wissenschaftler in dem Bericht über die neue Knallkrebs-Art. Es sei das erste Mal, dass der legendären Popgruppe eine solche Ehre zuteil werde, hieß es auf der Uni-Website weiter.

Zuwachs in der Familie der Knallkrebse: Synalpheus pinkfloydi wurde nach der Rockgruppe Pink Floyd benannt.

Zuwachs in der Familie der Knallkrebse: Synalpheus pinkfloydi wurde nach der Rockgruppe Pink Floyd benannt.


+++ 14.50 Uhr: Kabinett lockert Urheberrecht für Studenten und Schüler +++

Das Urheberrecht für Publikationen soll gelockert werden, damit vor allem digital verfügbare Materialien in Forschung und Lehre, Schulen und Bibliotheken leichter genutzt werden können. Das hat das Bundeskabinett beschlossen und setzte damit eine Vereinbarung der großen Koalition von Ende März um. Die Reform soll vor allem Wissenschaftlern und Studierenden, aber auch öffentlichen Büchereien und Archiven zugute kommen. Die Regierung passe "die Schranken des Urheberrechts an die veränderten Erfordernisse der Digitalisierung an", erklärte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Einerseits werde Rechtssicherheit für Nutzer, Urheber und Verlage geschaffen, andererseits blieben "die Interessen der Urheber und Verlage an der Verwertung ihrer Werke berücksichtigt".

+++ 14.42 Uhr: "Daily Mail" zahlt Melania Trump Schmerzensgeld +++

Weil das britische Boulevardblatt "Daily Mail" Melania Trump als früheres Escort-Girl bezeichnet hat, zahlt es der First Lady der USA eine Entschädigung. Die Anwältin der Zeitung, Catrin Evans, gab zudem vor Gericht in London eine Entschuldigung ab. Die "Daily Mail" erkenne an, dass die im August während des US-Wahlkampfs geäußerten Behauptungen falsch seien und nehme diese zurück.

Damit die Klagen, die die Ehefrau des heutigen US-Präsidenten Donald Trump angestrengt hatte, eingestellt würden, habe die "Daily Mail" in die Entschädigungszahlung eingewilligt, erklärte Evans weiter. Zu deren Höhe äußerte sie sich nicht, nach Angaben der Nachrichtenagentur PA aber liegt die Summe unter drei Millionen Pfund (2,8 Millionen Euro). Melania Trump hatte die Zeitung im Februar auf umgerechnet 141 Millionen Euro verklagt.

+++ 14.10 Uhr: Haft für Betrüger, der Geld mit Mitleid erschwindelt hat +++

Mit Lügengeschichten hat ein 39-Jähriger einem flüchtigen Bekannten in Hessen mehr als 115.000 Euro aus der Tasche gezogen und muss nun ins Gefängnis. Das Amtsgericht Bad Hersfeld verurteilte den geständigen Angeklagten wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu 15 Monaten Haft ohne Bewährung. Die beiden Männer hatten sich im Frühjahr 2014 zufällig in Rotenburg an der Fulda bei einem Gespräch am Gartenzaun kennengelernt. Dabei hatte der 61 Jahre alte Geschädigte dem Passanten von seiner Herztransplantation erzählt. 

Der Angeklagte tischte ihm daraufhin erschwindelte Geschichten auf: Er sei in einer persönlichen Notlage, seine Frau sei schwer krank, und er brauche Geld für die Behandlungskosten. Der 61-Jährige sagte, da er selber mit der Transplantation ein zweites Leben geschenkt bekommen habe, helfe er gern. In der Folgezeit überwies er 153 Mal Geld an den Angeklagten. Der 39-Jährige versprach ihm immer wieder, er würde das Geld zurückzahlen, sobald er sein Haus in Bulgarien verkauft habe. Doch der Geschädigte bekam nichts zurück.

+++ 13.14 Uhr: US-Rockmusiker J. Geils gestorben +++

"Centerfold" war 1981 der einzige echte Hit der J. Geils Band und einer der Partykracher der frühen Achtziger. Nun ist der Namensgeber der Gruppe, Warren Geils Jr. - genannt J. - im Alter von 71 Jahren gestorben. Er wurde tot in seinem Haus in Groton im US-Bundesstaat Massachusetts aufgefunden, wie die Polizei mitteilte. Die Todesursache werde noch untersucht, ein Verbrechen schloss die Polizei jedoch bereits aus. Mit seiner Band spezialisierte sich J. Geils auf hart gespielten Blues-Rock und feierte bereits in den Siebzigern Erfolge. Einige Jahre nach "Centerfold" löste sich die Formation wegen Spannungen zwischen Geils und anderen Bandmitgliedern auf. In Deutschland war Geils' Band zeitweise durch den Auftritt in einer der legendären "Rockpalast"-Nächte in der ARD bekannt.


+++ 12.56 Uhr: Franzose knackt Lotto-Jackpot: 83 Millionen Euro  +++

Mehr als 83 Millionen Euro hat ein Franzose im Lotto gewonnen. Der Mann knackte bei der Ziehung der Lotterie Euro Millions als einziger den Jackpot, wie der französische Lotteriebetreiber FDJ mitteilte. Die Identität des Franzosen wurde nicht bekanntgegeben. An der 2004 gegründeten Lotterie beteiligen sich regelmäßig mehr als 20 Millionen Spieler in neun europäischen Ländern: Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Österreich, Portugal, Spanien und die Schweiz. Der Rekordgewinn von 190 Millionen Euro wurde zwei Mal erzielt, 2012 und 2014.

+++ 12.49 Uhr: Glöckengeläut nervte - Mann drohte mit Kirchensprengung +++

Das Glockengeläut zweier Kirchen störte einen 39-Jährigen so sehr, dass er mit der Sprengung der Gotteshäuser drohte. Wegen einer Droh-Mail an die katholische Kirchengemeinde Hachenburg in Rheinland-Pfalz musste sich der Mann vor dem Amtsgericht Westerburg verantworten. Dort gestand er die Tat. Weil er seinen Einspruch gegen einen Strafbefehl über acht Monate auf Bewährung zurückzog, wurde die Entscheidung rechtskräftig. In der Mail drohte der 39-Jährige laut Anklage, die Kirchen in Hachenburg in die Luft zu jagen, wenn das "Gebimmel" nicht aufhöre. Man solle sich nicht mit einem "Sprengstoffexperten" anlegen, schrieb er demnach weiter, "denn dann liegen beide Kirchen in Staub und Asche". Ein Pfarrer hatte Strafanzeige gestellt. Der 39-Jährige wohnt nach Angaben des Gerichts ganz in der Nähe der Kirchen.

+++ 12.38 Uhr: Erfinder des "Fußball-Balletts" ist gestorben +++

Der Erfinder des kultigen "Fußball-Balletts" von 1974, der langjährige WDR-Sportredakteur Manfred Sellge, ist tot. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Journalist starb bereits am 2. April an seinem Wohnort Friedberg bei Augsburg, wie seine Ehefrau Annett jetzt mitteilte. Sellge, der bis 2001 beim WDR als Moderator, Reporter, Regisseur und Filmemacher gearbeitet hatte, wurde 76 Jahre alt. Einem breiten Fernsehpublikum wurde er bekannt, als er bei der Fußball-WM 1974 auf die Idee kam, einzelne Spielszenen zu ballettartigen Filmsequenzen zusammenzuschneiden. Den Anstoß dazu habe ein umstrittenes Foul-Spiel gegeben. Als Sellge anhand des immer wieder vor- und zurückgespulten Filmmaterials feststellte, dass die Fußballer-Bewegungen geradezu tänzerisch anmuteten, sei die Idee zu dem Video entstanden, heißt es.

+++ 12.15 Uhr: Putin: Verhältnis zu den USA seit Amtsantritt Trumps "verschlechtert" +++

Aus Sicht von Wladimir Putin hat sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump das Verhältnis zwischen beiden Ländern verschlechtert. Das Vertrauen in der Zusammenarbeit zwischen Moskau und Washington, insbesondere im militärischen Bereich, habe sich seither "nicht verbessert, sondern vielmehr verschlechtert", sagte Putin nach Kreml-Angaben.

+++ 12.06 Uhr: Lawrow warnt vor weiteren US-Angriffen in Syrien +++

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die USA vor weiteren Militärschlägen in Syrien gewarnt. Er traf in Moskau mit seinem US-Kollegen Rex Tillerson zusammen. "Wir halten es für einen wichtigen Grundsatz, solche Risiken und zukünftige Wiederholungen solcher Aktionen nicht zuzulassen", sagte Lawrow nach Angaben der Agentur Interfax. Die USA hatten vergangene Woche eine syrische Militärbasis in Syrien beschossen als Vergeltung für einen mutmaßlichen Giftgasangriff der Regierungstruppen auf die eigene Bevölkerung. Tillerson wurde zu Beginn des Treffens mit den Worten zitiert, er hoffe auf eine Entwicklung der bilateralen Beziehungen in eine positive Richtung.

+++ 11.50 Uhr: Frau soll Stiefsohn jahrelang gequält haben - Prozessauftakt +++

Von seinem vierten Lebensjahr an soll ein Junge aus dem saarländischen Dillingen jahrelang von seiner Stiefmutter gequält worden sein. Ihr Ehemann - der leibliche Vater des Jungen, der in zweiter Ehe mit der Frau verheiratet ist - soll davon gewusst, aber nichts unternommen haben. Seit Mittwoch stehen beide wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen vor dem Saarbrücker Landgericht.

Laut Anklage soll die 53-Jährige das Kind täglich massiv misshandelt haben: Er erhielt demnach nur trockenes Brot oder Cornflakes zu essen, musste auf dem Fußboden eines nicht geheizten Wintergartens oder in der Badewanne schlafen und wurde ständig geschlagen und getreten. Der Junge erlitt laut Anklage nicht nur Knochenbrüche, ein rechtsmedizinisches Gutachten belegt auch Fehlbildungen der Ohren, kontinuierliche Unterernährung und ein Wachstumsdefizit.

+++ 11.47 Uhr: 15. Opfer nach Anschlag in St. Petersburg gestorben +++

Zehn Tage nach dem Bombenanschlag in der russischen Stadt St. Petersburg ist ein weiteres Opfer an seinen Verletzungen gestorben. Insgesamt seien bei der Explosion 15 Menschen getötet worden, teilte die Vize-Gouverneurin Anna Mitjanina auf Twitter mit. Am 3. April war in der Millionenmetropole eine Bombe in einer fahrenden Metro explodiert. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt. Ein 22 Jahre alter Mann aus Kirgistan soll den Sprengkörper in einem Rucksack bei sich gehabt haben. Der mutmaßliche Attentäter wurde bei dem Anschlag getötet.

+++ 11.37 Uhr: Oettinger beklagt "halbstarke Autokraten" in Moskau und Washington +++

Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger hat die Europäische Union klar gegen den traditionellen Verbündeten USA abgegrenzt und ihn in eine Reihe mit Russland und der Türkei gestellt. "In einer Welt, die in immer mehr Regionen in Unordnung geraten ist, die aus immer mehr lautstarken und halbstarken Autokraten besteht, in Ankara, in Moskau, vielleicht sogar in einem Flügel im White House in Washington, DC, brauchen wir Stabilität, brauchen wir gesicherte Werte und brauchen wir mehr Solidarität in der Europäischen Union als jemals zuvor", sagte Oettinger in Brüssel.

+++ 9.50 Uhr: Taiwan verbietet den Verzehr von Hunden und Katzen +++

Das Parlament verabschiedete nach Angaben von Abgeordneten ein entsprechendes Gesetz, dass neben dem Verzehr auch den Erwerb und den Besitz von Hunden- und Katzenfleisch verbietet. Verstöße werden mit umgerechnet bis zu 7700 Euro geahndet. Künftig gibt es außerdem härtere Strafen für die Misshandlung und Tötung von Tieren. Es drohen bis zu zwei Jahre Haft.

Zuletzt hatte es in Taiwan öffentliche Empörung angesichts einer Reihe von grausamen Vorfällen und Forderungen nach strengeren Tierschutzgesetzen gegeben. Im vergangenen Jahr sah sich die Armee gezwungen, sich für ein Video zu entschuldigen, in dem drei Soldaten zu sehen waren, die einen streunenden Hund folterten und mit einer Eisenkette erwürgten.

+++ 8.57 Uhr: 22-Jähriger aus Hamburger Gefängnis geflohen +++

Ein 22 Jahre alter Häftling ist aus der Hamburger Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand geflohen. Der Mann war wegen Einbruchs verhaftet worden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der Ausbruch gelang ihm schon am 30. März, wurde aber erst jetzt öffentlich. Zu weiteren Einzelheiten äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Laut Berichten entkam der 22-Jährige über einen Seitenarm der Elbe. Nach Angaben des "Hamburger Abendsblatts" und der "Hamburger Morgenpost" hatte die Polizei Fußspuren auf beiden Seiten der Elbe entdeckt. Der Häftling sollte am 4. Juli dieses Jahres entlassen werden, hieß es weiter.

+++ 7.49 Uhr: US-Außenminister Rex Tillerson reist nach Moskau +++

Mitten in Zeiten wachsender Konfrontationen im Syrien-Konflikt kommt US-Außenminister Rex Tillerson am Mittwoch in Moskau mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow zusammen. Kurz vor dem Treffen hatte sich der Ton zwischen Russland und den USA verschärft. Die USA und ihre wichtigsten Verbündeten wollen Russland zu neuen Verhandlungen über eine politische Lösung des blutigen Syrien-Kriegs bewegen. Sie verlangen von Moskau aber den Bruch mit dem syrischen Präsidenten Baschar al Assad. Russland ist der wichtigste Verbündete Assads. Tillerson kommt als erstes Mitglied der neuen US-Regierung von Präsident Donald Trump nach Moskau.

+++ 6.34 Uhr: Handy mit Fotos von totem Baby verloren - verzweifelte Suche endet erfolgreich +++

Am Dienstagmorgen vergaß der 29-jährigen Mario Hellriegel sein Handy im Zug. Auf dem Gerät sind Fotos seines Sohnes, der mit gerade mal mit acht Wochen verstorben war. 

Seine Frau startete daraufhin eine verzweifelte Suchaktion auf Facebook:"Das Handy ist mir egal", schreibt Carina. "Es geht mir um die Bilder und Videos! Es gibt KEINE Kopien einiger Bilder!", schrieb sie.

Nun ist das Handy wieder da. "Der Finder hat bei mir angerufen, er hat in der Presse davon gehört. Die Bundespolizei hat es eben abgeholt und wir können es morgen auf der Dienststelle abholen! Wir sind total glücklich! Vielen Vielen Dank!", schrieb sie erneut auf Facebook.

+++ 6.22 Uhr: Marie und Elias sind beliebteste Vornamen 2016 +++

Bei den beliebtesten Vornamen haben es Marie und Elias 2016 ganz nach vorne geschafft. Auf den weiteren Plätzen landeten Sophie und Sophia sowie Alexander und Maximilian, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) mitteilte. Diese Namen zählten bereits seit Jahren zu den Klassikern, sagte Geschäftsführerin Andrea-Eva Ewels in Wiesbaden. Allerdings sicherte sich Elias zum ersten Mal Platz eins der Rangliste.

Hier die Top Ten für Mädchen und Jungen (in Klammern die Platzierung des Jahres 2015):

Mädchen:

  1. Marie (2)
  2.  Sophie/Sofie (1)
  3. Sophia/Sofia (3)
  4. Maria (4)
  5. Emma (6)
  6. Emilia (8)
  7. Mia (5)
  8. Anna (9)
  9. Hannah/Hanna (7)
  10. Johanna (10)

Jungen:

  1. Elias (3)
  2. Alexander (2)
  3. Maximilian (1)
  4. Paul (4)
  5. Leon (5)
  6. Louis/Luis (6)
  7. Ben (7)
  8. Jonas (10)
  9. Noah (9)
  10. Luca/Luka (8)

+++ 6.05 Uhr: US-Konzerne horten einer Studie zufolge 1,6 Billionen Dollar in Steueroasen +++

US-Unternehmen schleusen laut einer Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam gigantische Geldbeträge am Fiskus vorbei. Der Untersuchung zufolge haben die 50 größten US-Konzerne 2015 mit Hilfe eines Netzwerks von 1751 Tochterfirmen und Zweigniederlassungen zusammen rund 1,6 Billionen Dollar (1,5 Billionen Euro) in Steueroasen verschoben. Das entspricht laut Oxfam einem Anstieg um 200 Milliarden Dollar seit 2014 und in etwa der jährlichen Wirtschaftsleistung Kanadas. 

 Die Organisation betont, dass sich die Firmen mit diesen Strategien im legalen Rahmen bewegten. Die Analyse zeige jedoch, dass das Steuersystem es Konzernen ermögliche, sich um ihren fairen Beitrag zum Gemeinwohl zu drücken. Statt des gesetzlich vorgeschriebenen US-Steuersatzes von 35 Prozent hätten die untersuchten Unternehmen dank verschiedener Schlupflöcher im Schnitt nur 25,9 Prozent gezahlt. Andere Analysen kommen zu noch niedrigeren Werten.  

+++ 5.56 Uhr: Auch Polizist bei Sprengstoffanschlag auf Dortmunder Mannschaftsbus verletzt +++

Beim dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund ist nach Polizeiangaben auch ein Polizist verletzt worden. Der Beamte habe bei den Detonationen ein Knalltrauma und einen Schock erlitten, teilte die Dortmunder Polizei mit. Der Polizist sollte den Bus demnach mit einem Motorrad zum Stadtion begleiten. Zum Zeitpunkt der Explosionen befand er sich vor dem Mannschaftsbus.

+++ 1.44 Uhr: Trump-Sprecher entschuldigt sich für Assad-Hitler-Vergleich +++

Der Sprecher von US-Präsident Donald Trump, Sean Spicer, hat nach heftiger Kritik an seinem Vergleich zwischen dem syrischen Machthaber Baschar al Assad und Adolf Hitler um Entschuldigung gebeten. Er habe "fälschlicherweise" einen "unangebrachten und unsensiblen" Bezug zum Holocaust hergestellt, sagte Spicer im Fernsehsender CNN. "Es gibt keinen Vergleich", fügte Spicer hinzu. "Dafür entschuldige ich mich. Es war ein Fehler, das zu tun."

ivi/wue / AFP / DPA