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News des Tages: Bei Dreharbeiten: Moderator Richard Hammond mit Luxus-Sportwagen verunglückt

"Batman"-Darsteller Adam West ist tot +++ Vier Monate altes Baby bei Überfall in Mexiko getötet +++ Erfinder der Pizza Hawaii gestorben +++ Air Berlin versichert den Kunden: Die Tickets sind sicher  +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Moderator Richard Hammond kam bei dem Unfall in der Schweiz wohl mit leichten Verletzungen davon

Moderator Richard Hammond kam bei dem Unfall in der Schweiz wohl mit leichten Verletzungen davon

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 22.53 Uhr: Medien: Gaddafi-Sohn aus Haft entlassen +++

Der Sohn des getöteten libyschen Diktators Muammar al Gaddafi, Saif al Islam, ist nach Medienberichten aus dem Gefängnis freigekommen. Wie das Nachrichtenportal Alwasat berichtete, kam er am Freitag in den Genuss einer Generalamnestie des gewählten Parlaments mit Sitz in Tobruk. Alwasat zitierte eine Erklärung einer Miliz, die ihn in der westlibyschen Stadt Sintan im Gefängnis bewachte. Saif al Islam verließ demnach die Stadt mit unbekanntem Ziel.

Der Gaddafi-Sohn war im Juli 2015 zum Tode verurteilt worden. Ihm wurden Kriegsverbrechen im Zuge der Aufstände gegen seinen Vater vorgeworfen.

+++ 22.17 Uhr: Parteitag: Linke will Geheimdienste abschaffen +++

Ungeachtet der hohen Terrorgefahr will die Linke alle Geheimdienste abschaffen. Das hat der Linken-Parteitag am späten Samstagabend in Hannover beschlossen. "Durch ihre Intransparenz und Vorrang des Schutzes von Informantinnen und Informanten behindern sie polizeiliche Ermittlungen und juristische Aufklärung", heißt es im Wahlprogramm. "Deshalb wollen wir den Verfassungsschutz und perspektivisch alle Geheimdienste abschaffen."

+++ 22.12 Uhr: Amsterdam: Auto verletzt fünf Menschen vor Hauptbahnhof +++

Ein Autofahrer hat mit seinem Wagen vor dem Amsterdamer Hauptbahnhof nach Polizeiangaben fünf Menschen verletzt. Zwei von ihnen seien in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei am Abend mit. Als Beamte den Fahrer ansprechen wollten, habe dieser versucht wegzurennen. Er sei vorläufig festgenommen worden. Was sich genau abgespielt hatte, war zunächst unklar. Nach Angaben niederländischer Medien war der Pkw gegen eine Mauer geprallt.

Das Auto habe auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof gestanden, teilte die Polizei mit. Dieser ist für den Autoverkehr gesperrt. Der Hauptbahnhof wurde nicht geräumt und auch der Platz wurde für Fußgänger nur teilweise abgeriegelt.

+++ 21.40 Uhr: Moderator Richard Hammond mit Auto verunglückt +++

Ein ausgebrannter Sportwagen liegt auf einer Wiese auf dem Dach. Rund um das Wrack ist der Raden verbrannt

Mit diesem Wagen verunglückte der britische Moderator Richard Hammond. Anschließend kam der Moderator ins Krankenhaus, ist aber wohl nicht schwer verletzt


Auf der Strecke eines Auto-Bergrennens in der Schweiz ist der britische Moderator Richard Hammond verunglückt. Der 47-Jährige sei allerdings nach seiner Einschätzung nur leicht verletzt worden, schrieb sein Kollege Jeremy Clarkson, mit dem Hammond in der Automobil-Sendung "The Grand Tour" auftritt. Nach Berichten mehrere Schweizer Medien hatten Hammond und seine für ihre waghalsigen Fahrten bekannte Truppe die Strecke am Hemberg im Kanton St. Gallen wegen Dreharbeiten für ihre TV-Sendung befahren. Videobilder zeigten, wie der Wagen des 47-Jährigen aus der Kurve getragen wurde und kurz darauf in Flammen aufging. Der Moderator wurde ins Krankenhaus geflogen. Die Unfallursache sei noch unklar und werde ermittelt, teilten die Behörden mit.

Presseberichten zufolge handelt es sich bei dem Auto um einen 2,5 Millionen US-Dollar teuren Elektro-Sportwagen der Marke Rimac Concept One mit 1224 PS.


+++ 21.32 Uhr: Nach der Wahl: Torries und DUP schließen Rahmenvertrag +++

Die britische Premierministerin Theresa May hat zwei Tage nach der Schlappe ihrer konservativen Partei bei der Parlamentswahl einen Rahmenvertrag mit der rechten nordirischen Democratic Unionist Party (DUP) geschlossen. Dieser ermöglicht, ihr, an der Spitze einer Minderheitsregierung zu amtieren. Ein Regierungssprecher sagte am Abend, die nordirischen Unionisten hätten den Prinzipien eines Rahmenvertrags zugestimmt. Dieser sehe eine Unterstützung der konservative Regierung "auf der Grundlage von Vertrauen und Lieferung" vor.

+++ 20.55 Uhr: Verdächtiges Gespräch: Flieger landet unplanmäßig in Köln/Bonn +++

Ein verdächtiges Gespräch an Bord eines Flugzeuges hat den Piloten zu einer unplanmäßigen Landung auf dem Flughafen Köln/Bonn veranlasst. Die 151 Passagiere mussten nach der ansonsten problemlosen Landung die Maschine über die Notrutschen verlassen, wie ein Flughafensprecher am Abend mitteilte. Der Flugverkehr wurde unterbrochen. Alle Passagiere wurden von der Polizei vernommen. Die Maschine war nach Angaben des Flughafens auf dem Weg von Ljubljana nach London.

+++ 20.19 Uhr: Belgien: 11.000 Fahndungsfälle in der Warteschleife +++

Die Zahl unerledigter Aufgaben ist bei der belgischen Polizei gut ein Jahr nach den Terroranschlägen von Brüssel deutlich angestiegen. Der flämische Rundfunk VRT berichtete über einen Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommission zu den Attentaten vom März 2016, dass 11.000 Fahndungsfälle auf eine Eingabe in die Polizeicomputer warten. Belgiens Innenminister Jan Jambon reagierte umgehend: Nur unwichtigere Sachen würden aufgeschoben.

Bei den Anschlägen auf den Flughafen und eine Metrostation in Brüssel hatten drei Selbstmordattentäter 32 Menschen mit in den Tod gerissen, hunderte wurden verletzt.

+++ 20.09 Uhr: Russe erschießt wohl drei Passanten vor seinem Haus +++

Mit einer Jagdwaffe hat ein Mann in einem russischen Dorf bei Moskau angeblich drei Menschen erschossen und sich dann ein Feuergefecht mit Sicherheitskräften geliefert. Aus seinem Haus im Dorf Kratowo heraus habe der 1967 geborene Mann auf Passanten gefeuert, meldeten russische Agenturen. Drei der Opfer seien getötet worden, zitierte die Agentur Interfax nicht genannte Vertreter der Polizei. Eine offizielle Bestätigung der Totenzahl gab es zunächst nicht.

Als Auslöser der Tat wurde ein Streit in der Familie und mit den Nachbarn vermutet. Der Täter sei betrunken gewesen oder habe unter Drogen gestanden. Als Einsatzkräfte der Nationalgarde das Haus umringten und zu stürmen versuchten, beschoss der Mann auch sie. Danach sei er geflohen, meldete die Agentur Tass. Das Dorf liegt etwa 20 Kilometer südöstlich von Moskau in der Nähe des neuen Flughafens Schukowski. 

+++ 19.53 Uhr: Merkel kritisiert Trumps Mauerbau-Pläne +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat indirekt die Pläne des US-Präsidenten Donald Trump kritisiert, zur Abwehr illegaler Einwanderung eine gigantische Mauer entlang der Grenze zu Mexiko zu bauen. "Das Errichten von Mauern und Abschottung wird das Problem nicht lösen", sagte sie bei einer Diskussion über Wirtschaftsfragen mit dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto in Mexiko-Stadt. "Das Wichtigste ist, Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen."

Trump will an der über 3000 Kilometer langen Grenze zwischen den USA und Mexiko eine Mauer errichten, um illegale Migration und Drogenschmuggel zu stoppen. Seinen Anhängern versprach er, Mexiko für das Bauwerk zahlen zu lassen. Die mexikanische Regierung lehnt das strikt ab.

+++ 18.05 Uhr: "Batman"-Darsteller Adam West ist tot +++

Der "Batman"-Schauspieler Adam West ist tot. West sei am Freitag im Alter von 88 Jahren in Los Angeles gestorben, berichteten US-Medien am Samstag unter Berufung auf die Familie des Schauspielers. Der 1928 im US-Bundesstaat Washington geborene West war in den 60er Jahren als Superheld Batman in der gleichnamigen Serie bekannt geworden. Danach hatte er hauptsächlich kleinere Rollen. West hatte sechs Kinder.

Schauspieler Adam West (l.) als "Batman" mit Burt Ward als "Robin" auf einer Veranstaltung im Jahr 1989

Schauspieler Adam West (l.) als "Batman" mit Burt Ward als "Robin" auf einer Veranstaltung im Jahr 1989


+++ 17.47 Uhr: Afghanischer Soldat erschießt zwei US-Soldaten +++

Ein afghanischer Soldat hat im Osten des Landes zwei US-Soldaten erschossen - mutmaßlich aus islamistischen Motiven. Zwei weitere US-Soldaten wurden bei der Attacke am Samstag in einer abgelegenen Gegend der Provinz Nangarhar verletzt, wie die Regionalregierung mitteilte. Der Schütze wurde getötet. Die islamistischen Taliban erklärten, der Mann sei in die Armee eingeschleust worden. Sie sprachen sogar von vier getöteten amerikanischen Soldaten.

In Nangarhar kämpfen amerikanische und afghanische Einheiten seit Beginn 2016 gemeinsam gegen islamistische Extremisten, vor allem gegen Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS).

+++ 17.36 Uhr: Polizei stuft Hammer-Attacke von Notre Dame als Terroranschlag ein +++

Die französische Polizei stuft den Angriff mit einem Hammer auf einen Polizisten am Dienstag in Paris als Terroranschlag ein. Der 40-Jährige sei unter dem Einfluss der Propaganda der Terrororganisation Islamischer Staat zur Tat geschritten, sagte der Pariser Staatsanwalt François Molins. Auf dem Computer des Algeriers seien zahlreiche dschihadistische Inhalte gefunden worden. Seinen eigenen Aussagen zufolge habe der 40-Jährige sich eigenständig und sehr schnell im Internet radikalisiert.

Der Mann hatte am Dienstag auf dem Vorplatz der Kathedrale Notre-Dame mit einem Hammer auf einen Polizisten eingeschlagen und dabei "Das ist für Syrien" gerufen. Ein weiterer Beamter schoss auf den Angreifer und stoppte ihn damit. Später fanden die Ermittler in der Wohnung des Mannes ein Video mit einem Bekenntnis zur Terrormiliz IS. Die Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft.

+++ 17.06 Uhr: FAS: Opel-Chef Neumann vor Rücktritt +++

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann steht nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" vor dem Rücktritt. Wie die Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, will Neumann den Chefposten beim Rüsselsheimer Autobauer nur noch so lange behalten, bis der Verkauf von Opel an den französischen Konzern PSA vollzogen ist. Ein Opel-Sprecher wollte den Bericht auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP nicht kommentieren.

+++ 16.25 Uhr: Linke lehnt Verurteilung der russischen Krim-Annexion ab +++

Die Linke hat auf ihrem Parteitag russlandkritische Anträge abgelehnt. Eine Verurteilung "der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland" und des Krieges in der Ostukraine schaffte es am Samstag ebenso wenig ins Wahlprogramm wie eine ausdrückliche Verurteilung von Menschenrechtsverletzungen in Russland und China. Beide Anträge des gemäßigten Reformerflügel der Partei fanden keine Mehrheit der Delegierten.

Stattdessen wird im Wahlprogramm die Auflösung der Nato und die Bildung eines "kollektiven Sicherheitssystems unter Einbeziehung von Russland" gefordert.

+++ 16.17 Uhr: Streit um Hilfsgüter: 14 Tote in Somalia +++

Ein blutiger Streit um Nahrungsmittelhilfen hat im dürregeplagten Somalia 14 Menschen das Leben gekostet. Mindestens 20 weitere, die meisten von ihnen Zivilisten, seien dabei am Freitag verletzt worden, teilte Polizeikommandeur Mahad Abdirahman Aden mit.

Seinen Angaben zufolge waren zwei bewaffnete Gruppen aneinander geraten, die in der südwestsomalischen Stadt Baidoa eigentlich die Verteilung der Lebensmittel an Dürre-Flüchtlinge überwachen sollten. Eine der beiden Gruppen habe versucht, die Hilfslieferungen zu plündern. "Das ist kein Unfall, sondern ein willkürlicher und inakzeptabler Akt von Brutalität, unschuldige arme Menschen zu töten, die auf Hilfe warteten", sagte Aden der Nachrichtenagentur DPA. In Ostafrika herrscht zur Zeit die schlimmste Dürre seit fünfzig Jahren.

+++ 15.13 Uhr: Merkel - "Natürlich" gab es "kritikwürdige" Vorfälle bei der Bundeswehr +++

Angesichts der jüngsten Bundeswehrskandale hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Verfehlungen in der Truppe eingeräumt. "Natürlich gab es in letzter Zeit Vorfälle, die auch kritikwürdig waren", sagte Merkel am Samstag in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) habe "darauf aufmerksam gemacht, dass die Dinge natürlich geklärt werden müssen". Das Prinzip der Inneren Führung müsse überall durchgesetzt werden.

Die "übergroße Mehrzahl der Soldatinnen und Soldaten" leiste aber einen "unschätzbaren Dienst für unser Land", sagte die Kanzlerin anlässlich des "Tages der Bundeswehr", bei dem am Samstag Kasernen im ganzen Land für die Bürger die Tore öffneten. Der Dienst der Soldaten und der Zivilbeschäftigten der Bundeswehr sei "völlig unverzichtbar" für die Gesellschaft. "Sie sorgen für unsere äußere Sicherheit und dafür, dass Menschen einfach gut und sicher leben können."

Die Bundeswehr ist in den vergangenen Monaten von einer Reihe von Skandalen erschüttert worden. Die Affäre um den Offizier Franco A., der mit Komplizen einen rechtsextrem motivierten Anschlag geplant haben soll, löste eine breitere Debatte über den Umgang der Truppe mit rechtem Gedankengut und der Wehrmachtsvergangenheit aus. Außerdem wurden in Ausbildungskasernen Fälle von Mobbing und sexuellen Übergriffen bekannt.

+++ 14.23 Uhr: Manuel und Nina Neuer heiraten in italienischer Kirche +++

National-Torwart Manuel Neuer und seine Frau Nina haben sich am Samstag kirchlich trauen lassen. Das Paar hatte sich dafür Monopoli in Süditalien ausgesucht. Das teilte das Management des Fußballers mit. Standesamtlich hatten Neuer (31) und die Berliner Studentin (23) bereits am 21. Mai in Tannheim in Tirol geheiratet.

+++ 14.56 Uhr: Theresa Mays Stabschefs treten nach Wahlschlappe der Tories zurück +++

Nach der Wahlschlappe der Tories bei der Parlamentswahl in Großbritannien sind die beiden Stabschefs von Premierministerin Theresa May, Nick Timothy und Fiona Hill, zurückgetreten. Er übernehme die Verantwortung für seine Rolle im Wahlkampf der Konservativen, erklärte Nick Timothy am Samstag in einem von der Website "ConservativeHome" veröffentlichten Schreiben. Auch Hill reichte ihren Rücktritt ein, wie ein Parteisprecher wenig später bestätigte. 

+++ 13.09 Uhr: Italienischer Mafiaboss in Brasilien verhaftet +++

Nach fast zweijähriger Flucht ist ein italienischer Mafiaboss in Brasilien verhaftet worden. Vincenzo Macri (52), Chef eines Clans der kalabrischen 'Ndrangheta, sei im Flughafen von São Paulo gefasst worden, teilte die italienische Polizei am Samstag mit. Er wollte von dort nach Venezuela fliegen, wo er unter falscher Identität lebte. Er wurde wegen internationalen Drogenhandels gesucht und soll nun an Italien ausgeliefert werden.

+++ 12.39 Uhr: Landeszentrale für politische Bildung mit Hakenkreuzen beschmiert +++

Unbekannte haben die Landeszentrale für politische Bildung in Dresden mit Hakenkreuzen beschmiert. Es seien fünf Symbole in der Nacht zum Samstag auf einen Schaukasten im Eingangsbereich gesprüht worden, teilte die Polizei in Dresden mit. Es ist nicht der erste Attacke auf die Zentrale. Im März 2015 hatten Unbekannte einen Farbbeutelanschlag verübt und drei Fensterscheiben eingeworfen.

+++ 12.32 Uhr: Erfinder der Pizza Hawaii gestorben +++

Der Erfinder der Pizza Hawaii ist tot. Der Kanadier Sam Panopoulos starb am Donnerstag im Alter von 83 Jahren in einem Krankenhaus, wie aus der Traueranzeige der Familie hervorgeht. Der aus Griechenland stammende Küchen-Pionier schrieb 1962 Geschichte, als er in seinem Restaurant in Chatham im Bundesstaat Ontario eine Pizza mit Dosen-Ananas und gekochtem Schinken belegte.

Panopoulos feierte noch kürzlich Goldene Hochzeit mit seiner Frau Christina. Zum Zeitpunkt seiner später weltberühmt gewordenen Pizza-Kreation führte er zusammen mit seinen Brüdern Elias und Nikitas bereits eine erfolgreiche Restaurantkette. Zuerst habe niemand die neue Pizza gemocht, erinnerte sich Panopoulos einmal in einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Sender CBC. "Aber dann wurden alle verrückt danach, denn damals mischte niemand Süß und Sauer."

Pizza-Sandwich mal anders


+++ 11.43 Uhr: Vier Monate altes Baby bei Überfall in Mexiko getötet +++

Bei einem Überfall in der Nähe des mexikanischen Badeorts Acapulco haben bewaffnete Angreifer ein vier Monate altes Baby und fünf weitere Menschen erschossen. Die Angreifer drangen nach Behördenangaben am Freitag in ein Haus in der Kleinstadt San Pedro Cacahuatepec ein und töteten neben dem Baby einen 17-jährigen Jungen, drei Frauen und einen Mann. Drei Kinder im Alter von einem, acht und elf Jahren wurden verletzt.

Augenzeugen machten eine bewaffnete Bürgerwehr für den Angriff verantwortlich. Der Verband der Städte und Organisationen von Guerrero (UPOEG), der zum Schutz vor Drogenkartellen gegründet wurde, wies den Vorwurf zurück. Nach eigenen Angaben war die Bürgerwehr am Tatort, um den Angriff einer Bande abzuwehren.

In Mexiko liefern sich rivalisierende Banden einen Krieg um die Vorherrschaft über den Drogenhandel, Guerrero gehört zu den am stärksten von der Gewalt geplagten Bundesstaaten. Seit die Regierung im Jahr 2006 einen Militäreinsatz gegen die Drogenbanden startete, hat die Gewalt sogar noch zugenommen.


+++ 10.35 Uhr: Preis für Trinkwasser könnte wegen hoher Nitratwerte steigen +++

Der Preis für Trinkwasser könnte nach Darstellung des Umweltbundesamtes (UBA) deutlich steigen - und zwar um bis zu 45 Prozent. Grund sei die hohe Nitratbelastung des Grundwassers. Wenn die Nitrateinträge nicht bald sinken, müssten die Wasserversorger zu teuren Reinigungs- und Aufbereitungsmethoden greifen, teilte die Behörde am Samstag mit. Auf eine vierköpfige Familie kämen dann Mehrkosten von bis zu 134 Euro im Jahr zu. Bereits zu Jahresbeginn hatte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ebenfalls vor deutlich steigenden Wasserpreisen gewarnt.

+++ 10.23 Uhr: Air Berlin beschwichtigt Kunden: Gebuchte Tickets sind sicher +++

 Passagiere der hoch verschuldeten Fluggesellschaft Air Berlin müssen nach Unternehmensangaben nicht um die Gültigkeit ihrer gebuchten Tickets fürchten. "Die Tickets sind sicher", sagte Airberlin-Vertriebsvorstand Götz Ahmelmann der "Rheinischen Post". Die Buchungszahlen seien stabil, die Flugzeuge gut gefüllt. "Es hat sich für uns operativ und finanziell nichts geändert."

+++ 9.10 Uhr: Bericht: Bundeswehr fehlen Hubschrauberpiloten für Einsatzflüge +++

Der Bundeswehr fehlen nach einem Medienbericht Piloten, die den Kampfhubschrauber Tiger bei Auslandseinsätzen fliegen können. Derzeit verfügten nur 18 Piloten über die Voraussetzungen hierfür, schreibt das Nachrichtenmagazin "Spiegel" unter Berufung auf einen internen Bericht des Kommandos Heer. Das reiche gerade aus, um den Kampfhubschrauber ein Jahr lang beim Einsatz in Mali fliegen zu können. Der "Expertiseverlust" werde zunehmend zu einem "flugsicherheitsrelevanten Thema".

++ 7.56 Uhr: Merkel wirbt bei Besuch in Mexiko für freien Handel +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei ihrem Besuch in Mexiko für freien Handel geworben. Sie bedankte sich bei Präsident Enrique Peña Nieto am Freitagabend für sein "klares Bekenntnis zum Freihandel". Merkel sprach sich zudem dafür aus, das neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und Mexiko zügig abschließen und auch die politische Zusammenarbeit zu intensivieren.

+++ 7.51 Uhr: Polanski-Opfer fordert vor Gericht Ende der Strafverfolgung +++

Roman Polanskis Opfer bei einem 1977 begangenen Sexualverbrechen hat sich vor Gericht für den polnisch-französischen Filmemacher (83, "Der Pianist") eingesetzt. Am Freitag forderte die Amerikanerin Samantha Geimer in Los Angeles die Einstellung des langjährigen Verfahrens gegen ihn. Die 54-Jährige erschien mit Polanskis Anwalt Harland Braun zu der Anhörung. Richter Scott Gordon fällte keine noch keine Entscheidung. 

Sie sei sich sicher, dass Polanski die Tat sofort bereut habe, sagte Geimer nach der Anhörung vor Journalisten. Die Begegnung mit dem Regisseur beschrieb sie als "unangenehm", aber "weniger traumatisch", als viele angenommen hätten. "Ich war ein junger, sexuell aktiver Teenager, und es war eine beängstigende, aber keine unübliche Sache", sagte Geimer nach der Anhörung. Auf die Frage, ob sie Polanski für einen Pädophilen halte, antwortete die Frau: "Ich war fast 14, nicht 10".

+++ 6.49 Uhr: Trump bekennt sich erstmals zur Beistandsgarantie der Nato +++

US-Präsident Donald Trump hat sich erstmals eindeutig zur Beistandsgarantie innerhalb der Nato bekannt. "Ich verpflichte die Vereinigten Staaten zu Artikel 5", sagte Trump am Freitag in Washington. Dieser Artikel verpflichtet die Nato-Partner dazu, sich im Angriffsfall gegenseitig zu Hilfe zu kommen. Beim Nato-Gipfel im Mai hatte Trump noch schwere Irritationen ausgelöst, weil er es unterlassen hatte, sich zur Beistandspflicht zu bekennen.

Trump sagte nun bei einer Pressekonferenz mit dem rumänischen Staatschef Klaus Iohannis im Weißen Haus: "Natürlich sind wir da, um zu schützen". Artikel 5 des Nato-Vertrags regelt den sogenannten Bündnisfall. Demnach kommen sich die 29 Mitglieder des Verteidigungsbündnisses gegenseitig zur Hilfe, wenn eines von ihnen angegriffen wird.


+++ 6.22 Uhr: Sieben Teenager bei Autounfall in Niedersachsen verletzt +++

Sieben Teenager sind bei einem Autounfall in Niedersachsen verletzt worden. Einige von ihnen schwer, wie die Polizei mitteilte. Der 19-jährige Fahrer verlor in der Nacht zum Samstag bei vermutlich viel zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen völlig überladenen Wagen. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, überfuhr zwei Verkehrsschilder und krachte gegen einen Baum. Die Feuerwehr kam mit einem Großaufgebot zu der Unfallstelle in Edewecht im Landkreis Ammerland. Sanitäter kümmerten sich um die sieben verletzten Autoinsassen im Alter von 16 bis 19 Jahren.

+++ 6.04 Uhr: Netzwerk gegen Meeresmüll gescheitert - Initiator startet Neuanlauf +++

Nach dem Scheitern einer Initiative, die Plastik aus den Weltmeeren entfernen wollte, will der Kieler Schiffsbauer und Unternehmer Dirk Lindenau einen Neuanlauf starten. "Ein Netzwerk aus Industrie und Wissenschaft in ganz Deutschland - das ist unser Ziel", sagte der Projektkoordinator Lindenau der Deutschen Presse-Agentur in Kiel über das Projekt. Eine wichtige Rolle solle der Aufbau funktionierender Abfallwirtschaft in Schwellenländern spielen, damit Müll gar nicht erst ins Meer gelange.  

Zuvor war das vor rund einem Jahr gegründete Netzwerk aus zehn deutschen Unternehmen, das bis 2018 eine Lösung für die Befreiung der Meere von Plastikmüll entwickeln wollte, gescheitert. "Einige der Partner haben sich in dem Projekt mit ihren Ansätzen nicht mehr wiedergefunden", sagte Lindenau über das Projekt, das im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wurde.

+++ 5.07: Leyen: Bundeswehr wohl noch mindestens fünf Jahre in Afghanistan +++

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erwartet, dass die Bundeswehr noch mindestens fünf Jahre in Afghanistan bleiben wird, eher mehr. "Selbst im Kosovo ist die Bundeswehr seit fast 20 Jahren stationiert. In Afghanistan müssen wir wahrscheinlich in noch längeren Zeiträumen denken", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag). Die Bundeswehr ist seit Januar 2002 am Hindukusch im Einsatz. Es sei "schwer, Afghanistan zu stabilisieren", sagte die Ministerin. "Aber ich bin davon überzeugt, dass dieses leidgeplagte Land es schaffen kann. Wir brauchen Geduld und einen langen Atem."

Über die beschlossene Verlegung der im türkischen Incirlik stationierten Bundeswehrsoldaten auf den jordanischen Stützpunkt Al-Asrak sagte von der Leyen weiter: "Wir müssen die Lücke so gering wie möglich halten, die der deutsche Umzug reißt. Es darf keinen Nachteil geben für die Koalition im Kampf gegen den IS." Rund 260 Soldaten unterstützen die internationale Allianz von Incirlik aus mit einem Tankflugzeug und sechs "Tornado"-Aufklärungsjets. Das Tankflugzeug brauche für den Umzug zwei bis drei Wochen, die Tornados zwei bis drei Monate, erklärte die Ministerin. "Die Amerikaner haben angeboten, uns bei der Verlegung zu unterstützen." Nach ihren Angaben gab es von Incirlik aus etwa 950 Aufklärungseinsätze und mehr als 2200 Betankungen im Flug.

+++ 2.12 Uhr: Attentäter von London planten offenbar Anschlag mit Lkw +++

Knapp eine Woche nach dem Anschlag von London hat die britische Polizei weitere Ermittlungsergebnisse bekanntgegeben. Ursprünglich wollten die drei Männer ihre Tat offenbar mit einem Lkw verüben, wie Scotland Yard am Freitag mitteilte. Die Anmietung des 7,5-Tonners sei aber gescheitert, weil es Probleme mit der Zahlmethode gegeben habe. Die Täter hätten daraufhin auf einen Lieferwagen zurückgegriffen.

Wäre ihr eigentlicher Plan eines Lkw-Anschlags aufgegangen, "hätten die Folgen noch schlimmer sein können", sagte der Chef-Ermittler der Anti-Terror-Abteilung von Scotland Yard, Dean Haydon. In den vergangenen Monaten waren in Europa mehrere Anschläge mit Lkw verübt worden. Im Juli raste ein Attentäter im französische Nizza in eine Menschenmenge und auch beim Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche im Dezember nutzte der Täter einen Lkw als tödliche Waffe.

 +++ 1.57 Uhr: Oberstes Wahlgericht belässt Brasiliens Staatschef Temer im Amt +++

Brasiliens angeschlagener Präsident Michel Temer bleibt im Amt. Das Korruptionsverfahren gegen den Staatschef vor dem obersten Wahlgericht (TSE) endete am Freitag mit einem Freispruch. Mit einer knappen Mehrheit von vier zu drei Stimmen sprachen sich die Richter dagegen aus, Temer das Präsidentschaftsmandat abzuerkennen.

+++ 0.53 Uhr: Musiker Gil Ofarim ist Sieger bei "Let's Dance"+++

Gil Ofarim and Ekaterina Leonova

Gil Ofarim and Ekaterina Leonova

Der Musiker und Schauspieler Gil Ofarim hat die zehnte Staffel der RTL-Show "Let's Dance" gewonnen. Der 34-Jährige setzte sich am Freitagabend mit drei Tänzen gegen seine prominenten Konkurrenten durch. Zweite wurde Schlagersängerin Vanessa Mai, die eigentlich als Favoritin gehandelt worden war. Kurven-Model Angelina Kirsch ertanzte sich den dritten Platz. Seit Mitte März verfolgten jeden Freitagabend bis zu vier Millionen Zuschauer die Sendung. Insgesamt waren 14 Kandidaten bei "Let's Dance 2017" an den Start gegangen.


anb / DPA / AFP