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News des Tages: Sea-Watch-Kapitänin Rackete kommt wieder frei

EU-Gipfel will von der Leyen als Kommissionschefin +++ Österreich beschließt Totalverbot von Glyphosat +++ Dreizehn Schüler in Frankreich festgenommen +++ Vergangener Monat heißester Juni aller Zeiten weltweit +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

"Sea-Watch 3"-Kapitänin Carola Rackete beim Verlassen des Schiffs

"Sea-Watch 3"-Kapitänin Carola Rackete kommt frei und muss Italien verlassen

AFP

Die Kurz-Meldungen im Überblick:

  • EU-Gipfel will von der Leyen als Kommissionschefin (19.07 Uhr)

  • Österreich beschließt Totalverbot von Glyphosat (18.02 Uhr)

  • Bei Abi-Prüfung betrogen? Schüler in Frankreich festgenommen (17.38 Uhr)

  • Vergangener Monat heißester Juni aller Zeiten weltweit (17.15 Uhr)

  • Einbrecher stehlen 150 Edelweine aus Zwei-Sterne-Restaurant (16.40 Uhr)

  • Frau auf Mallorca von Fels erschlagen (14.48 Uhr)

  • Von der Leyen als Kommissions-Chefin im Gespräch (13.38 Uhr)

  • Verdächtiger Gegenstand am Berliner Breitscheidplatz (12.16 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:

+++ 20.52 Uhr: Sea-Watch-Kapitänin Rackete kommt wieder frei +++

Die Kapitänin der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch, Carola Rackete, kommt wieder frei. Ein italienischer Ermittlungsrichter hob den Hausarrest gegen die 31-Jährige wieder auf, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Italiens Innenminister Matteo Salvini erklärte, Rackete solle wegen Gefährdung der nationalen Sicherheit des Landes verwiesen werden.

+++ 19.28 Uhr: Liechtensteiner Parlament entzieht Außenministerin das Vertrauen +++ 

Das Parlament im Fürstentum Liechtenstein hat Außenministerin Aurelia Frick das Vertrauen entzogen. 21 von 23 anwesenden Abgeordneten stimmten bei der Sondersitzung einem Misstrauensantrag zu. Frick war in den vergangenen Wochen wegen überzogener Budgets für Experten, Berater und Öffentlichkeitsarbeit innenpolitisch in Misskredit geraten. Erbprinz Alois muss der Abberufung der Ministerin noch zustimmen. Die Absetzung eines Regierungsmitglieds benötigt laut Liechtensteiner Verfassung Einigkeit zwischen Fürstenhaus und Parlament.

+++ 19.14 Uhr: EU-Gipfel: Lagarde soll EZB-Präsidentin werden +++ 

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, soll Mario Draghi an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) nachfolgen. Darauf verständigten sich die EU-Staats- und Regierungschefs am Dienstag in Brüssel, wie Ratspräsident Donald Tusk mitteilte. Laut dem dänischen Sender TV2 soll Margrethe Vestager einer der beiden Kommissions-Vizepräsidenten werden. 

+++ 19.07 Uhr: EU-Gipfel will von der Leyen als Kommissionschefin +++ 

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen soll nach Angaben von Luxemburgs Ministerpräsident Xavier Bettel neue EU-Kommissionspräsidentin werden. Darauf hätten sich die 28 EU-Staats- und Regierungschefs am Dienstag in Brüssel verständigt, twitterte er. Die Kandidatin von der Leyen muss aber noch vom Europäischen Parlament bestätigt werden. Auch der aktuelle EU-Ratspräsident Donald Tusk twitterte die Nachricht. Merkel musste sich nach eigenen Angaben bei der Abstimmung enthalten. Die SPD-Parteispitze gab inzwischen bekannt, dass die Partei die Nominierung von der Leyens ablehne. 

+++ 19.00 Uhr: Weber gibt Anspruch auf Kommissionsspitze auf +++ 

Der CSU-Politiker Manfred Weber gibt seinen Anspruch auf das Amt des EU-Kommissionspräsidenten auf. Sein Sprecher bestätigte am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel, dass er sein Mandat als Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei zurückgegeben habe.

+++ 18.43 Uhr: Alte Menschen im Heim sexuell belästigt - Verdächtiger gefasst +++

In der Nähe eines Pflegeheims in Schwerte ist ein 46-Jähriger gefasst worden, der sich mehrfach als Pfleger ausgegeben und Bewohner sexuell belästigt haben soll. Gegen ihn lagen zwei Haftbefehle vor, die Polizei hatte den Mann seit Monaten mit einem Phantombild gesucht. Aktuell habe der Mann am Sonntag das Zimmer einer über 90-jährigen Bewohnerin in dem Heim betreten und versucht, die Frau umzuziehen. Sie habe ihn aber abgewehrt, berichtete die Polizei. Der Verdächtige habe daraufhin das Haus verlassen. Mitarbeiter erkannten ihn auf dem Phantombild, folgten ihm und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Bereits Ende März soll der Mann in einer Pflege-Einrichtung in Schwerte (NRW) mehrere Zimmer betreten und als angeblicher Pfleger alte Menschen sexuell belästigt haben. Er war danach entkommen. 

+++ 18.02 Uhr: Österreich beschließt Totalverbot von Glyphosat +++ 

Österreich hat als erstes Land in der EU den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat verboten. Eine Mehrheit im Nationalrat stimmte am Dienstag einem Antrag der sozialdemokratischen SPÖ zu. Das Verbot ist rechtlich umstritten und könnte EU-Recht widersprechen, da die EU-Pflanzenschutzverordnung Glyphosat noch bis Ende 2022 erlaubt. Die einzelnen Mitgliedsländer können nur in absoluten Ausnahmefällen ein Verbot von zugelassenen Wirkstoffen verhängen.

Der Wirkstoff Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Er wurde von der heutigen Bayer-Tochter Monsanto als Herbizid auf den Markt gebracht. In Nordamerika wurde das Mittel seit den 1970er Jahren unter dem Markennamen Roundup vertrieben. Der Bayer-Konzern sieht sich in den USA mit einer Klagewelle wegen möglicher Gesundheitsschäden durch Glyphosat konfrontiert. 

+++ 17.38 Uhr: Bei Abi-Prüfung betrogen? Schüler in Frankreich festgenommen +++

Wegen des Verdachts des Betrugs bei der Abiturprüfung sind in Frankreich dreizehn Schüler festgenommen worden. Sie seien am Dienstag in Polizeigewahrsam genommen worden, hieß es aus Pariser Justizkreisen. Ihnen wird vorgeworfen, bei der Matheprüfung geschummelt zu haben, wie der Sender Franceinfo berichtete. Das Bildungsministerium hatte demnach Ende Juni die Ermittler eingeschaltet, weil es vermutet hatte, das Prüfungsaufgaben weitergeben worden waren. 

Nun müssen die Ermittler herausfinden, wie die Schüler aus dem Raum Paris und Marseille an die Aufgaben für die Klausuren gekommen sind. Die Aufgaben sollen über Messenger-Dienste wie WhatsApp ausgetauscht worden sein. Bildungsminister Jean-Michel Blanquer hatte zuvor betont, mit äußerster Strenge gegen die Betrüger vorzugehen. Er warnte, dass Betrüger jahrelang für die Abschlussprüfung gesperrt werden können.

+++ 17.15 Uhr: Vergangener Monat heißester Juni aller Zeiten weltweit +++

Der vergangene Monat war der heißeste Juni aller Zeiten weltweit. Dies geht aus veröffentlichten Daten des von der EU betriebenen Copernicus-Dienstes zur Überwachung des Klimawandels hervor. Demnach lagen die Temperaturen im Juni weltweit 0,1 Grad Celsius über dem bisherigen Rekord vom Juni 2016.   

Ein Badegast duscht sich im Strand- und Freibad nach dem Baden im Bodensee. Rund 20 Grad hat der Bodensee bei Friedrichshafen.

+++ 16.40 Uhr: Einbrecher stehlen 150 Edelweine aus Pariser Zwei-Sterne-Restaurant +++

In Paris haben Einbrecher mindestens 150 Flaschen Wein im Gesamtwert zwischen 400.000 und 600.000 Euro aus einem Luxusrestaurant gestohlen. Die edlen Flaschen seien am Montag aus dem Weinkeller des Zwei-Sterne-Restaurants "Maison Rostang" entwendet worden, bestätigte ein Ermittler einen entsprechenden Bericht des Senders RTL. Die Einbrecher kamen demnach durch ein etwa 50 Zentimeter großes Loch in den Weinkeller. Dort entwendeten sie vor allem Flaschen der Weingüter Petrus und Romanée Conti, die zu den teuersten der Welt gehören. Erst im November 2017 waren aus einem Pariser Luxus-Feinkostladen 69 Whiskeyflaschen im Wert von 700.000 Euro gestohlen worden.

+++ 16.24 Uhr: Ex-Polizeichef von Sri Lanka nach Anschlagsserie festgenommen +++

In Sri Lanka sind nach der verheerenden Anschlagsserie vom Ostersonntag zwei führende Vertreter der Sicherheitsbehörden festgenommen worden. Der Ex-Polizeichef des Landes, Pujith Jayasundara, und der frühere höchste Beamte des Verteidigungsministeriums, Hemasiri Fernando, seien auf Anweisung des Generalstaatsanwalts verhaftet worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Sie sollen konkrete Hinweise und Warnungen im Vorfeld der Anschläge nicht beachtet haben.     

Generalstaatsanwalt Dappula de Livera warf ihnen in einem Brief an den amtierenden Polizeichef "kriminelle Nachlässigkeit" vor. Ihr Versagen komme einem "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" gleich. Die beiden Männer könnten de Livera zufolge wegen Mordes angeklagt werden. De Livera nannte neun weitere ranghohe Polizeibeamte, gegen die in dem Zusammenhang ermittelt werden müsse.

+++ 16.07 Uhr: Frau in Oldenburg getötet - SEK nimmt Lebensgefährten fest +++

Bei einem mutmaßlichen Beziehungsstreit in Oldenburg ist eine 34 Jahre alte Frau nach ersten Ermittlungen der Polizei von ihrem Lebensgefährten getötet worden. Der 52-Jährige verschanzte sich am Dienstagmorgen in der gemeinsamen Wohnung - nach rund drei Stunden wurde er von einem Spezialeinsatzkommando festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Ermittlungen hatte das Opfer am Morgen schwer verletzt zu einem Nachbarn flüchten können, dieser alarmierte Polizei und Notarzt. Wiederbelebungsversuche von Polizei und Rettungskräften blieben erfolglos, die Frau starb noch in der Wohnung des Nachbarn.

+++ 15.58 Uhr: 14 Tote bei Brand an Bord von russischem U-Boot +++

Bei einem Feuer in einem russischen U-Boot sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Der Brand sei bei Forschungsarbeiten in tiefen Gewässern entstanden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Dienstag russischen Agenturen zufolge mit. Die Männer seien durch die giftigen Gase erstickt. Das U-Boot befinde sich nun im Militärhafen Seweromorsk nahe der Stadt Murmansk im Norden Russlands. Der Vorfall habe sich bereits am Montag ereignet. Die Besatzung wollte Messungen am Boden vornehmen. Zu der Brandursache war zunächst nichts bekannt.

+++ 15.54 Uhr: Tusk schlägt von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin vor +++

Im EU-Postenpoker will Ratspräsident Donald Tusk Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) als Kommissionspräsidentin vorschlagen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur  aus Verhandlungskreisen.

+++ 15.51 Uhr: Indonesien schickt 49 Container mit Müll zurück in Industrieländer +++

Indonesien schickt dutzende Container mit Müll in mehrere Industrieländer zurück - darunter auch nach Deutschland. Die insgesamt 49 Container enthalten nach Angaben der indonesischen Zollbehörden eine Mischung aus Restmüll, Plastikabfällen und gefährlichen Materialien. Damit verstießen sie gegen Importbestimmungen des südostasiatischen Inselstaates. Gegenwärtig werde die Rückführung der Container vorbereitet, sagte ein Sprecher der Zollbehörden. Die Abfälle stammen demnach aus dem USA, Australien, Frankreich, Hongkong und Deutschland. Bereits im vergangenen Monat hatte die Regierung in Jakarta die Rücksendung von fünf Containern mit Müll in die USA veranlasst.

+++ 15.45 Uhr: Spitzenkandidat Timmermans tritt EU-Parlamentsmandat nicht an +++

Der sozialdemokratische Spitzenkandidat zur Europawahl, Frans Timmermans, tritt sein Mandat im Europaparlament nicht an. Dies habe der Niederländer dem Parlament mitgeteilt, bestätigte ein Parlamentssprecher. Timmermans ist derzeit Vizepräsident der EU-Kommission. Diesen Posten hätte er nach internen Regeln der Kommission aufgeben müssen, wenn er ins Europaparlament gewechselt wäre. Timmermans war zuletzt im Gespräch, im Herbst Chef der Kommission zu werden, doch stritten die EU-Länder am Dienstag noch über die Personalie.

+++ 15.28 Uhr: Medienanstalt: Video von Klöckner und Nestlé keine Schleichwerbung +++

Das Video von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und dem Lebensmittelkonzern Nestlé ist nach Ansicht der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) keine Schleichwerbung. Das teilte die mabb mit. Das Video wurde am 3. Juni auf dem Twitter-Account des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht. Die Medienanstalt erhielt nach eigenen Angaben anschließend rund 20 Beschwerden wegen des Verdachts der Schleichwerbung.

Klöckners Ministerium hatte Anfang Juni im Internet ein kurzes Video veröffentlicht, in dem die Ministerin mit Nestlés Deutschland-Chef Marc-Aurel Boersch vor der Kamera steht. Sie würdigt darin das Unternehmen dafür, dass es den Zucker-, Salz und Fettgehalt seiner Lebensmittel reduziert habe.

+++ 14.48 Uhr: Frau auf Mallorca von Fels erschlagen - Mann schwer verletzt +++

Auf Mallorca ist eine 24-jährige Frau von einem Felsbrocken erschlagen worden. Ihr gleichaltriger Begleiter sei bei dem Unglück im Südwesten der spanischen Urlaubsinsel schwer verletzt worden und liege im Krankenhaus, berichtete die Zeitung "Diario de Mallorca". Die beiden hätten in der malerischen Bucht von Cala Vinyes bei Cálvia gegen Mitternacht an einem Felsen gesessen, als dieser sich plötzlich gelöst habe und auf sie gestürzt sei. 

Die Frau sei sofort tot gewesen, während die Beine des Mannes unter dem Gestein eingeklemmt worden seien, hieß es. Die Feuerwehr habe zwei Stunden gebraucht, um den Verletzten zu befreien. Die Nationalität des Opfers und die Unfallursache waren noch unklar.

+++ 14.31 Uhr: 27-jähriger Baseball-Profi tot in Hotelzimmer aufgefunden +++

Die Los Angeles Angels trauern um Pitcher Tyler Skaggs. Der Linkshänder starb im Alter von 27 Jahren, wie das Team aus der Major League Baseball mitteilte. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP wurde Skaggs regungslos in einem Hotelzimmer in Texas gefunden. Das für Montagabend angesetzte Spiel der Angels bei den Texas Rangers wurde abgesagt. Die Polizei teilte mit, dass es keinen Hinweis auf eine Gewalttat gebe.

+++ 14.10 Uhr: Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft im Mordfall Susanna F. +++

Im Prozess um die Ermordung der Mainzer Schülerin Susanna F. hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten Ali B. gefordert. Der 22-Jährige habe die damals 14-Jähriger im Mai 2018 erst vergewaltigt und dann ermordet, um seine erste Tat zu verdecken, sagte Staatsanwältin Sabine Kolb-Schlotter am Dienstag in ihrem Plädoyer im Landgericht Wiesbaden.    

Kolb-Schlotter bezeichnete sowohl die Tat als auch den Angeklagten als "kaltblütig". Sie beantragte, die besondere Schwere der Schuld festzustellen, bei der eine frühzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ausgeschlossen ist. Daneben überließ es Kolb-Schlotter der Kammer, eine Sicherungsverwahrung anzuordnen. Dass B. einen Hang zu Straftaten habe, sei nach dezeitigem Stand wahrscheinlich, aber nicht sicher. 

+++ 13.47 Uhr: Mann in Pakistan bringt Ehefrau und weitere acht Menschen um +++

Nach dem Mord an seiner Frau, den gemeinsamen Kindern sowie Familienmitgliedern hat die Polizei in Pakistan einen Mann verhaftet. Er soll vermeintlich im Namen der Ehre in der zentralen Provinz Punjab neun Personen erst getötet und dann verbrannt haben, sagte der lokale Polizeichef Imran Mahmood .

Der Mann sei vor wenigen Tagen aus Saudi-Arabien in seine Heimatstadt Multan zurückgekehrt und habe seine Ehefrau verdächtigt, eine außereheliche Affäre zu haben. Die von ihm getrennte Frau befand sich im Haus ihrer Eltern, als der Mann dort eindrang, das Feuer eröffnete und neun Menschen tötete. Daraufhin zündete er das Haus an. Unter den Opfern seien die Frau, die zwei gemeinsamen Kinder des Paares sowie Familienmitglieder der Ehefrau.

Die Polizei habe zudem den Vater des mutmaßlichen Täters verhaftet und fahnde noch nach dessen Bruder, sagte Mahmood.

+++ 13.36 Uhr: Millionen-Bußgeld für Facebook wegen Umgangs mit Hasskommentaren +++

Wegen fehlender Transparenz beim Umgang mit Hasskommentaren soll das Online-Netzwerk Facebook ein Bußgeld von zwei Millionen Euro zahlen. Das teilte das Bundesamt für Justiz (BfJ) mit, das einen entsprechenden Bußgeldbescheid gegen das Unternehmen verhängt hat. Die Bonner Behörde wirft Facebook vor, dass dessen Angaben über eingegangene Beschwerden unvollständig seien. Bemängelt wird außerdem, dass das Meldeformular für Beschwerden über rechtswidrige Inhalte "zu versteckt" sei. Der Bußgeldbescheid ist allerdings noch nicht rechtskräftig, weil Facebook Einspruch dagegen einlegen kann.

+++ 13.38 Uhr: Überraschung beim EU-Gipfel: von der Leyen als Kommissionschefin im Gespräch +++

Auf der Suche nach Kandidaten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten ist nach Angaben von Diplomaten jetzt auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Gespräch. Zu den diskutierten Varianten gehörten die Namen von der Leyen, EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager und die Bulgarin Kristalina Georgieva, sagten EU-Diplomaten in Brüssel der Nachrichtenagentur Reuters. Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte hatte am Morgen gesagt, dass er eine Frau an der Spitze der EU-Kommission bevorzugen würde.

Laut einem Bericht der "Welt" ist zudem die Französin und amtierende Präsidentin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, als Chefin des internationalen Währungsfonds vorgesehen. Der derzeitige EU-Vizepräsident der EU-Kommission, Maros Sefcovic, soll demnach EU-Außenbeauftragter werden. Die "Welt" beruft sich bei ihren Angaben auf einen Plan von EU-Ratspräsident Donald Tusk.

+++ 13.38 Uhr: Mindestens zehn Tote bei Explosion von Tanklastwagen in Nigeria +++

Bei der Explosion eines Tanklastwagens in Nigeria sind mindestens zehn Menschen getötet und 50 verletzt worden. Den Rettungskräften zufolge kam der Laster im Dorf Ahumbe im zentralnigerianischen Bundesstaat Benue von der Straße ab und überschlug sich. Während Anwohner gerade versuchten, den auslaufenden Treibstoff für sich abzuschöpfen, geriet der Lastwagen in Brand und explodierte.

+++ 13.29 Uhr: DKB-Online-Banking funktioniert wieder +++

Der Online-Zugang für die Kunden der Deutschen Kreditbank (DKB) funktioniert wieder. "Aktuell können unsere Kunden wieder uneingeschränkt über die DKB-Webseite und unsere DKB-App auf das Internetbanking zugreifen", teilte die Online-Bank mit. Am Tag zuvor war der Zugriff bis in den Abend hinein gestört. Transaktionen im Hintergrund, etwa Gehaltseingänge, liefen der Bank zufolge aber weiter. Kunden hätten auch weiter mit Karte bezahlen können.

Der Grund für die Probleme war am Dienstag zunächst weiter unklar. "Ein externer Zugriff kann weiterhin ausgeschlossen werden", hieß es."

+++ 13.23 Uhr: Nike nimmt nach Kritik Schuhmodell aus dem Verkauf +++

Nach Protesten hat der US-Sportartikelhersteller Nike ein Schuhmodell wegen eines umstrittenen Designs vom Markt genommen. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, reagierte das Unternehmen damit auf Kritik des US-Football-Spielers Colin Kaepernick. Dieser hatte demnach darauf hingewiesen, dass die auf dem Modell abgebildete, frühere Version der US-Flagge an die Zeit der Sklaverei erinnere.

Nike hatte den Sportschuh anlässlich des US-Nationalfeiertags am 4. Juli entworfen. Zu sehen war darauf eine Version der US-Flagge mit 13 weißen, kreisförmig angeordneten Sternen aus der Zeit der amerikanischen Revolution. Dem Zeitungsbericht zufolge machten sich jüngst weiße Rassistengruppen das Design der Flagge zu eigen.

+++ 13.12 Uhr: Beginn des EU-Gipfels zu Spitzenposten verzögert sich erneut +++

Der Beginn des Sondergipfels zur Besetzung der Spitzenposten in der Europäischen Union verzögert sich schon wieder. Start solle nun um 14.00 Uhr sein, teilte ein Sprecher von EU-Ratspräsident Donald Tusk am Dienstag auf Twitter mit. Die Vorgespräche liefen weiter. Eigentlich sollte das Treffen von Kanzlerin Angela Merkel und ihren Kollegen um 11.00 Uhr beginnen. Zunächst war der Gipfelbeginn auf 13.00 Uhr verschoben worden. 

+++ 13.11 Uhr: Oberverwaltungsgericht hebt Beschränkungen für Sammeltaxi-Dienst Moia wieder auf +++

Im Rechtsstreit um den Sammeltaxi-Dienst Moia von Volkswagen hat das Hamburger Oberverwaltungsgericht (OVG) eine Beschränkung auf 200 Fahrzeuge wieder aufgehoben. Die Richter gaben den Beschwerden von Unternehmen und Stadt gegen einen entsprechende Eil-Entscheidung der Vorinstanz statt und erlaubten den Einsatz von bis zu 1000 Fahrzeugen. Das entspricht der ursprünglich erteilten behördlichen Genehmigung für den Betrieb.

+++ 13.07 Uhr: Verschwundenes Mädchen: Vatikan lässt zwei Gräber öffnen +++

36 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden eines italienischen Mädchens lässt der Vatikan zwei Gräber auf dem deutschen Pilgerfriedhof beim Petersdom öffnen. Damit soll überprüft werden, ob die Leiche von Emanuela Orlandi möglicherweise auf dem Gebiet des Vatikanstaats bestattet wurde, wie aus einer Erklärung von Vatikansprecher Alessandro Gisotti hervorgeht.

Die Tochter eines Vatikan-Hofdieners war im Jahre 1983 nach der Musikschule nicht nach Hause gekommen. Bis heute ist unklar, was mit der damals 15-Jährigen passierte. Deshalb ranken sich seit Jahrzehnten Gerüchte und Verschwörungstheorien um den Fall. Die Ermittlungen lagen bei den italienischen, nicht bei den vatikanischen Behörden.

Die Gräber sollen am 11. Juli unter anderem im Beisein von Anwälten der Familienangehörigen des verschwundenen Mädchens und der in den Gräbern bestatteten Personen geöffnet werden.

+++ 12.50 Uhr: Fall Susanna: Staatsanwaltschaft plädiert auf lebenslange Haftstrafe +++

Im Mordprozess um den gewaltsamen Tod der Mainzer Schülerin Susanna fordert die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten Ali B.. Vor dem Wiesbadener Landgericht beantragte die Anklagevertretung, wegen des Mordes an dem 14-jährigen Mädchen für den irakischen Flüchtling die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren wäre damit so gut wie ausgeschlossen. Der Angeklagte habe ein Verbrechen begangen, das an Abscheulichkeit kaum zu überbieten sei, erklärte die Staatsanwältin. Er sei kaltblütig vorgegangen und habe ein Leben ausgelöscht, das in seinen Augen keinen Wert gehabt habe. 

Ali B. ist angeklagt, Susanna vor mehr als einem Jahr im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim vergewaltigt und ermordet zu haben. Zum Prozessauftakt hat der 22-Jährige gestanden, die Schülerin getötet zu haben. Eine Vergewaltigung bestreitet der Angeklagte.

+++ 12.48 Uhr: Stromnetz zeitweise überlastet - Hilfe aus dem Ausland nötig +++

Das deutsche Stromnetz ist an mehreren Tagen im Juni überlastet gewesen, weil weniger Strom produziert wurde als benötigt. "Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden", teilten die Übertragungsnetzbetreiber mit. Die Gründe für das starke Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch seien noch nicht geklärt. Unvorhergesehene Leistungsschwankungen im Stromnetz sind nach Angaben der Bundesnetzagentur nicht ungewöhnlich. Um sie ausgleichen zu können, setzen die Übertragungsnetzbetreiber die für den Notfall bereitgehaltene Regelenergie ein. Am 6., 12. und 25. Juni habe der Bedarf an dieser Regelenergie im Schnitt 6 Gigawatt betragen, teilten die Netzbetreiber Amprion, Tennet, 50Herz und TransnetBW mit. Das sei doppelt so viel gewesen, wie vertraglich bereitgestanden habe.

+++ 12.47 Uhr: Österreich bekommt Rauchverbot in Gaststätten +++

In Österreich darf von November an in Gaststätten nicht mehr geraucht werden. Das hat der Nationalrat in Wien beschlossen. Das Verbot gilt auch für Shishas und E-Zigaretten. Davon betroffen sind nicht nur Lokale, sondern alle öffentlichen Orte, wo Speisen und Getränke angeboten werden, also zum Beispiel auch auf Feuerwehrfesten oder in Festzelten. Davon ausgenommen sind die Biergärten.

+++ 12.46 Uhr: Keine Spur von vermissten Kindern - Polizei beendet Grabung +++

Die Suche der Polizei nach Kinderleichen in einem Wuppertaler Garten ist beendet. "Die Grabungen sind abgeschlossen. Wir haben nichts mit Beweiswert gefunden", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. In dem dazugehörigen Haus, das von einem 83 Jahre alten Mann bewohnt wird, hatte die Polizei zuvor große Mengen Kinderpornografie und einen scharfen Revolver entdeckt. Außerdem stieß sie in einem Safe auf Zeitungsartikel über vermisste Kinder.

Die Polizei hatte mit Baggern fünf Tage lang einen etwa 1000 Quadratmeter großen Privatgarten umgegraben. Der Bodenaushub wurde dabei von Leichenspürhunden untersucht.

+++ 12.34 Uhr: Lebenserhaltende Maßnahmen für französischen Koma-Patienten werden eingestellt +++ 

Die lebenserhaltenden Maßnahmen für den französischen Koma-Patienten Vincent Lambert werden erneut eingestellt. Das Verfahren zur Einstellung der Behandlung beginne am Dienstag, teilte der behandelnde Arzt Vincent Sanchez von der Uniklinik Reims der Familie Lamberts mit, wie aus informierten Kreisen verlautete. Das oberste Gericht Frankreichs hatte am Freitag den Weg für die Einstellung der lebenserhaltenden Maßnahmen freigemacht.

+++ 12.16 Uhr: Verdächtiger Gegenstand am Berliner Breitscheidplatz sorgt für Sperrungen +++

Wegen eines herrenlosen Koffers soll laut Berichten der "Bild"-Zeitung, der "B.Z." und der "Berliner Morgenpost" der Berliner Breitscheidplatz und der Bereich der Gedächtniskirche gesperrt sein. Die Kriminaltechnik sei alarmiert, um den verdächtigen Gegenstand zu untersuchen. Außerdem seien Hardenbergstraße, der Tauentzien und der Kurfürstendamm bis zur Joachimsthaler Straße gesperrt. Busse wurden umgeleitet. Die BVG teilte mit, dass die U-Bahnausgänge an der Station Breitscheidplatz geschlossen seien. 

+++ 11.59 Uhr: Britische Brexit-Abgeordnete protestieren während Europahymne +++

Abgeordnete der britischen Brexit-Partei haben sich während der Europahymne zu Beginn der konstituierenden Sitzung des EU-Parlaments demonstrativ umgedreht. Die Europaabgeordneten um Partei-Chef Nigel Farage kehrten dem Plenum den Rücken zu, als die Hymne zur Eröffnung der Sitzung am Dienstag erklang. "Die Brexit-Partei hat bereits Präsenz gezeigt", schrieb Farage anschließend zu einem Foto der Aktion auf Twitter. Farage war bei der Europawahl Ende Mai mit seiner Brexit-Partei mit rund 32 Prozent der Stimmen aus dem Stand zur stärksten Kraft geworden. Die Partei setzt sich für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ohne Abkommen ein.

+++ 11.28 Uhr: Zwei Strände bei Sydney nach mutmaßlicher Hai-Attacke geschlossen  +++

Nach einer mutmaßlichen Hai-Attacke sind zwei Strände nördlich der australischen Metropole Sydney vorerst gesperrt worden. "Ein Schwimmer wird behandelt, nachdem er in der Gemeinde Northern Beaches verletzt wurde", teilte die Polizei im Bundesstaat New South Wales mit. Der Ortsansässige sei im Wasser am Shelly Beach gebissen worden. Sanitäter versorgten demnach am Strand eine Wunde am Rücken sowie Verletzungen an Bein und Bauch, bevor der Mann ins Krankenhaus gebracht wurde. Nach Angaben der Polizei gab es keine Hai-Sichtungen zu dieser Zeit. Die Behörden schlossen neben Shelly Beach zunächst auch den angrenzenden, größeren Manly Beach.

+++ 11.26 Uhr: Nach tödlichem Hubschrauber-Absturz: Flugbetrieb in Bückeburg ruht +++

Nach dem Absturz eines Bundeswehr-Hubschraubers mit einer Toten und einem Verletzten in Niedersachsen bleiben die übrigen Maschinen im Internationalen Hubschrauberausbildungszentrum Bückeburg vorerst im Hangar. "Der Flugbetrieb ruht heute", sagte ein Bundeswehrsprecher. Zunächst sollten die Ermittlungen zur Absturz-Ursache abgewartet werden.

Am Montag war ein Schulungshubschrauber des Deutschen Heeres vom Typ Eurocopter EC 135 rund 30 Kilometer von Bückeburg entfernt verunglückt. Die Maschine des Deutschen Heeres gehörte nach Bundeswehrangaben zu dem Ausbildungszentrum in Bückeburg.

Eine Pilotin kam ums Leben, der andere Pilot wurde schwer verletzt. Der Mann befinde sich nach wie vor im Krankenhaus, sagte der Bundeswehrsprecher. Er schwebe aber nicht in Lebensgefahr.

+++ 11.11 Uhr: Mindestens 14 Tote bei Überschwemmungen in Sibirien +++

Bei schweren Überschwemmungen in Sibirien sind nach jüngsten Angaben mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. 13 weitere würden noch vermisst, sagte Andrej Schutow vom Katastrophenschutz der Region Irkutsk der Nachrichtenagentur AFP. Mehr als 1300 Menschen mussten medizinisch versorgt werden, darunter 200 im Krankenhaus. Unter den Verletzten waren auch Dutzende Kinder.

In Irkutsk nahe des Baikalsees hatte es in der vergangenen Woche ununterbrochen und heftig geregnet. Der Baikalsee und der Fluss Angara traten über die Ufer. Am Dienstag standen mehr als 4100 Wohnungen unter Wasser.

+++ 11.10 Uhr: Babis zu EU-Spitzenposten: "Timmermans ist no go" +++

Die vier östlichen EU-Staaten Tschechien, Slowakei Ungarn und Polen sind nach Angaben des tschechischen Regierungschefs Andrej Babis kategorisch gegen den Sozialdemokraten Frans Timmermans als Chef der EU-Kommission. "Timmermans ist no go", sagte Babis vor dem dritten Tag des EU-Sondergipfels in Brüssel. "Das sollte auch Deutschland zur Kenntnis nehmen."

Die vier sogenannten Visegrad-Staaten hätten ihr Veto am Sonntag und Montag 21 Stunden lang immer wieder deutlich gemacht, sagte Babis. "Ich verstehe nicht, warum die Premiers von Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Deutschland 21 Stunden lang nicht verstanden haben, dass die Visegrad-Gruppe nur erreichen will, dass dieser Mann nicht Vorsitzender der EU-Kommission wird." Zusammen mit Italien, das Timmermans ebenfalls nicht wolle, hätten die Staaten 130 Millionen Einwohner und könnten nicht übergangen werden.

+++ 09.45 Uhr: Tatverdächtiger im Mordfall Lübcke zum Bundesgerichtshof gebracht +++

Der im Mordfall Lübcke unter Mordverdacht stehende Stephan E. ist zur Vorführung auf das Gelände des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe gebracht worden. Zuvor war ein Hubschrauber mit E. auf dem Areal der Bundesanwaltschaft (GBA) gelandet. Von dort wurde der Tatverdächtige zum BGH gefahren. Der 45-Jährige soll den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke erschossen haben. BGH-Ermittlungsrichter müssen über die Anordnung der Untersuchungshaft für E. entscheiden.

E. sitzt bereits aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Kassel erwirkten Haftbefehls in U-Haft. Nachdem die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen an sich gezogen hat, muss dieser Haftbefehl ersetzt werden durch einen vom GBA beantragten und von einem BGH-Ermittlungsrichter erlassenen Haftbefehl. Dafür ist eine Vorführung notwendig und E. muss persönlich gehört werden.

+++ 09.43 Uhr: 15 Tote bei Mauereinsturz in Mumbai nach heftigen Regenfällen +++

Heftige Regenfälle haben in Indiens Finanzmetropole Mumbai schwere Schäden angerichtet und die Küstenstadt mit ihren 20 Millionen Einwohnern in den Ausnahmezustand versetzt. Mindestens 15 Menschen wurden getötet und 69 weitere verletzt, als am Dienstagmorgen in einer Wohnsiedlung eine Mauer einstürzte, wie ein Sprecher des Katastrophenschutzes sagte. Rettungskräfte kämpften um das Leben von Verschütteten, darunter einem Augenzeugen zufolge ein zehnjähriges Mädchen.

+++ 09.35 Uhr: Festnahme von IS-Anhängern in Australien - Anschläge geplant +++

Drei mutmaßliche Unterstützer der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) sind in der australischen Metropole Sydney festgenommen worden. Die 20, 23 und 30 Jahre alten Männer sollen an Plänen für Anschläge in Australien beteiligt gewesen sein, erklärte die Polizei im Bundesstaat New South Wales. Die Vorbereitungen zu Anschlägen auf öffentlichen Plätzen wie etwa vor Botschaften, Kirchen und Gerichtsgebäuden seien demnach vom IS inspiriert gewesen und hätten sich in einem "frühen Stadium" befunden. Am Morgen hatten Anti-Terror-Einheiten sechs Grundstücke im Westen Sydneys durchsucht und die Männer festgenommen.

+++ 09.28 Uhr: Brand in Hotel auf Mallorca - 600 Urlauber in Sicherheit gebracht +++

600 Urlauber sind wegen eines Brandes in einem Hotel in Mallorcas Touristenhochburg El Arenal vorübergehend in Sicherheit gebracht worden. Mehrere Menschen mussten am Dienstag im Krankenhaus behandelt werden, wie die örtliche Feuerwehr via Twitter mitteilte. Das Feuer sei aus zunächst ungeklärter Ursache am frühen Morgen im Hotel Whala Beach an der Playa de Palma ausgebrochen und habe wegen starker Rauchentwicklung erst nach mehreren Stunden unter Kontrolle gebracht werden können, berichtete die mallorquinische Zeitung "Ultima Hora".

67 Menschen mussten medizinisch versorgt werden, wie das "Diario de Mallorca" schrieb. Die Mehrzahl sei vor Ort betreut worden, 14 der Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden. Die meisten hätten Rauchvergiftungen erlitten, einige auch Verbrennungen. Die Einsatzkräfte waren mit rund zehn Krankenwagen im Einsatz.

+++ 09.13 Uhr: MDR-Umfrage: CDU und AfD zwei Monate vor Sachsen-Wahl gleichauf +++

Gut zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen liegen CDU und AfD weiter gleichauf. In einer veröffentlichten Umfrage von infratest dimap für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) kommen beide Parteien auf 26 Prozent. Die Linke fällt mit 15 Prozent zurück auf Platz drei, gefolgt von den Grünen. Diese würden mit zwölf Prozent ihr früheres Wahlergebnis fast verdoppeln.

Die mitregierende SPD verliert laut "Sachsentrend" weiter und würde mit neun Prozent nur noch ein einstelliges Ergebnis bekommen. Die FDP könnte mit fünf Prozent den Wiedereinzug in den Landtag schaffen.

+++ 09.10 Uhr: Mehr als 1,3 Millionen Euro Spenden für Sea-Watch +++

In zwei Spendenaktionen für die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch nach der Festnahme ihrer Kapitänin Carola Rackete sind inzwischen mehr als 1,3 Millionen Euro zusammengekommen. Der Aufruf der Fernsehmoderatoren Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf brachte bis Dienstagmorgen mehr als 893.000 Euro ein. Auf einer italienischen Facebook-Seite wurden mehr als 430.000 Euro gesammelt. Eine Petition auf der Plattform change.org für die Freilassung von Rackete unterzeichneten mehr als 283.000 Menschen.

Die 31-jährige Deutsche war mit dem Rettungsschiff "Sea-Watch 3" und 40 Migranten an Bord am Wochenende unerlaubt in den Hafen der italienischen Insel Lampedusa gefahren und wurde festgenommen. Die italienische Gesetzgebung sieht für das unerlaubte Einfahren schon in die Gewässer des Landes hohe Geldstrafen vor. Die "Sea-Watch 3" wurde beschlagnahmt.

+++ 08.59 Uhr: Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern auf 600 Hektar ausgebreitet +++

Der Waldbrand in der Nähe von Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern hat sich in der Nacht zum Dienstag auf rund 600 Hektar ausgeweitet. Das größte Problem sei nach wie vor der Wind und die anhaltende Trockenheit, sagte ein Sprecher des Landratsamts Ludwigslust-Parchim. Am Dienstag sollten weiter Schneisen in das munitionsbelastete Gebiet geschlagen werden. Die Zahl der Löschhubschrauber sollte auf acht verdoppelt werden. Auch zehn Wasserwerfer sollten zum Einsatz kommen, um unter anderem Schneisen zu wässern.

+++ 08.45 Uhr: Söder sieht noch Chancen für Weber als EU-Kommissionspräsident +++

EVP-Spitzenkandidat und -Fraktionschef Manfred Weber (CSU) hat aus Sicht von CSU-Chef Markus Söder nach wie vor Chancen auf das Amt des EU-Kommissionspräsidenten. "Sie sehen an der ganzen Schacherei, dass da immer alles möglich ist. Und zwar von einer Sekunde auf die andere", sagte Söder dem Bayerischen Rundfunk. Es müssten sich nur ein, zwei Leute bewegen, dann seien alle Chancen offen.

"Wer die meisten Stimmen hat, der hat den Führungsanspruch. Und der Wahlsieger war die EVP", betonte der bayerische Ministerpräsident. Weber baue Brücken. "Deshalb ist er auch für jedes Spitzenamt in Europa, und bestens für den Kommissionspräsidenten geeignet."

+++ 08.12 Uhr: Verbrannte Leiche von schwangerem Mädchen in Kambodscha entdeckt +++

Die verbrannte Leiche eines Mädchens ist nahe der Hauptstadt Kambodschas entdeckt worden - jetzt sucht die Polizei nach Verdächtigen. Bei der auf einer Baustelle in einem Vorort Phnom Penhs entdeckten Toten handele es sich um ein Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren, teilte der Leiter der Polizei-Kinderschutzeinheit, James McCabe, mit.

Der Körper sei bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, laut Autopsie wurde das Mädchen zuvor erwürgt. Nach Angaben der Militärpolizei sollten mit dem Feuer wohl Spuren beseitigt werden. Das Opfer sei in der achten Woche schwanger gewesen, berichtete die "Phnom Penh Post". Die Polizei veröffentlichte Fotos eines am Tatort gefundenen Schmuckstücks und hofft auf Hinweise zur Identität des Opfers.

+++ 05.54 Uhr: US-Demokrat Biden sackt nach TV-Debatte in Umfragen ab +++

Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden ist nach der ersten TV-Debatte mit seinen Rivalen in Umfragen abgesackt. Laut einer vom Nachrichtensender CNN veröffentlichten Umfrage bleibt der frühere Vizepräsident zwar an der Spitze des demokratischen Bewerberfelds. Seine Zustimmungswerte sanken demnach aber von 32 Prozent Ende Mai auf jetzt 22 Prozent.

Im Gegenzug konnte die demokratische Senatorin Kamala Harris nach der TV-Debatte deutlich zulegen. Sie steht laut der CNN-Umfrage nun mit 17 Prozent auf Platz zwei. Die Afroamerikanerin hatte sich bei der TV-Debatte am vergangenen Donnerstag ein viel beachtetes Wortgefecht mit Biden über die Diskriminierung von Schwarzen geliefert.

+++ 03.38 Uhr: Neun Verletzte bei Drohnen-Angriff auf saudischen Flughafen +++

Bei einem mutmaßlichen Drohnenangriff jemenitischer Huthi-Rebellen auf den Flughafen von Abha im Süden Saudi-Arabiens sind nach saudischen Angaben neun Menschen verletzt worden. Die Zivilisten seien in Spezialkliniken gebracht worden, berichtete die saudische Agentur SPA über den Angriff am frühen Dienstagmorgen.

Die schiitischen Huthi-Rebellen setzen seit einiger Zeit neben kleineren Drohnen, die als Spielzeuge verkauft werden, auch größere Drohnen ein. UN-Angaben zufolge haben diese eine Reichweite bis 1500 Kilometer und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde. Damit wären aus dem Jemen auch die Hauptstädte Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erreichbar. Bei einem Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Abha waren Mitte Juni 26 Zivilisten verletzt worden.

+++ 03.34 Uhr: Drei Bergleute in Polen bei Erdbeben ums Leben gekommen +++

Bei einem Erdbeben in Polen sind drei Bergleute in einem Kohlebergwerk ums Leben gekommen. Sechs weitere Kumpel seien in der Murcki-Staszic-Mine im südpolnischen Kattowitz (Katowice) verletzt worden, teilte die Betreibergesellschaft PGG mit.

Die Bergleute befanden sich zu Bohrarbeiten in einer Tiefe von mehr als 700 Metern, als ein Beben der Stärke 2,66 die Region erschütterte. Nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP erlitt einer der Überlebenden schwere Verletzungen.

+++ 03.04 Uhr: Blinder Passagier stürzt im Süden Londons aus Flugzeug +++

Ein aus einem Flugzeug stürzender blinder Passagier ist im Süden Londons in einen Garten gefallen und hat dabei nach Angaben von Augenzeugen einen Sonnenbader nur knapp verfehlt. Das berichtete die Agentur PA in der Nacht zum Dienstag. Der blinde Passagier hatte sich vermutlich im Fahrwerk des Jets von Kenya Airways versteckt und war dann am Sonntagnachmittag beim Landeanflug in die Tiefe gestürzt. Der Sturz sei von Flugbeobachtern gesehen worden, hieß es bei PA. Nach Angaben von Augenzeugen war der Unbekannte schon im Radkasten des Jets erfroren, sein Körper sei "ein Eisblock" gewesen. Die Polizei entdeckte später in der Fahrwerksanlage der Maschine eine Tasche, Wasser und Lebensmittel.

+++ 02.26 Uhr: USA erwägen Strafzölle auf Produkte aus der EU wie Käse, Wurst und Whiskey +++

Im Streit um Subventionen für die Flugzeugbranche erwägen die USA Strafzölle auf Produkte aus Europa wie Käse, Wurst und Whiskey. Das Büro von US-Handelsvertreter Robert Lighthizer legte eine Liste mit dutzenden Produkten aus der Europäischen Union mit einem Handelsvolumen von vier Milliarden Dollar (rund 3,5 Milliarden Euro) vor, die mit zusätzlichen Zöllen belegt werden könnten.

Auf der Liste finden sich Käsesorten wie Reggiano, Provolone, Edamer und Gouda, außerdem Wurstsorten, Nudeln und Oliven. Bereits im April hatten die USA eine Liste mit Produkten mit einem Handelsvolumen von 21 Milliarden Dollar vorgelegt, die mit neuen Zöllen belegt werden könnten.

+++ 01.18 Uhr: Weitere Ortschaft in Mecklenburg-Vorpommern wegen Waldbrandes evakuiert +++

Wegen des Waldbrandes in Mecklenburg-Vorpommern muss eine weitere Ortschaft evakuiert werden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe teilte mit, es sei mit der Räumung von Volzrade begonnen worden. Betroffen sind 117 Menschen. Seit Sonntagabend waren bereits drei Orte evakuiert worden, etwa 900 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Das Feuer war auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Nähe von Lübtheen ausgebrochen. Betroffen ist eine Fläche von mehr als 430 Hektar. Mehr als 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei und anderen Rettungsdiensten sind vor Ort. Am Montag waren vier Löschhubschrauber im Einsatz.

Erschwert werden die Löscharbeiten durch im Boden lagernde Munition, die jederzeit detonieren kann. Die Einsatzkräfte müssen tausend Meter Sicherheitsabstand halten.

+++ 00.19 Uhr: SPD-Politikerin Barley will offenbar Vize-Präsidentin des EU-Parlaments werden +++

SPD-Politikerin Katarina Barley will nach einem Medienbericht Vizepräsidentin des EU-Parlaments in Strasburg werden. "Ich möchte mich als Vize-Präsidentin des Europaparlaments bewerben", sagte die frühere Bundesjustizministerin dem "Business Insider". "Die Europäische Union hat ein Kommunikationsproblem und ich möchte dem EU-Parlament mehr Gehör verschaffen. Ich war bereits Ministerin und habe Politik auf nationaler Ebene gestaltet. Ich glaube, dass ich hier einen starken Beitrag leisten kann", sagte Barley weiter, die Spitzenkandidatin der deutschen Sozialdemokraten bei der Europawahl im Mai war.

+++ 00.10 Uhr: Vorwerk will offenbar Thermomix-Fertigung in Wuppertal einstellen +++

Wegen einer gesunkenen Nachfrage in Europa soll die Küchenmaschine Thermomix nicht länger am Sitz des Unternehmens Vorwerk in Wuppertal gefertigt werden. "Die Thermomix-Produktion am Standort Wuppertal läuft voraussichtlich im Dezember 2019 aus", sagte ein Unternehmenssprecher der "Rheinischen Post". Demnach will Vorwerk 200 Vollzeitstellen am Stammsitz abbauen, betriebsbedingt soll maximal 85 Menschen gekündigt werden. Einzelne Thermomix-Komponenten sollen in Wuppertal weiter produziert werden - etwa Motoren und Messer.

Guadalajara in Mexiko: Hagel sorgt für meterhohe Eisschicht
kng / rw / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg