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News des Tages: "Terroristische Aktivitäten" - Türkei ermittelt gegen 10.000 Menschen

Festnahmen in Tunesien in Zusammenhang mit Amri +++ Halbe Million Menschen bescheren der Deutschen Bahn einen Rekord +++ Augsburg bereitet sich auf Evakuierung vor +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Geht seit dem gescheiterten Militärputsch gegen seine Kritiker vor: Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei

Geht seit dem gescheiterten Militärputsch gegen seine Kritiker vor: Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei

Die wichtigsten Nachrichten des Tages für Sie im Überblick.

+++ 19.24 Uhr: Frau bringt Baby auf Toilette zur Welt und wirft es in Mülleimer +++

Eine Frau hat im Toilettenraum eines Walmart-Ladens im US-Staat Louisiana ein Baby zur Welt gebracht und in einen Mülleimer geworfen. Wie die "Washington Post"
unter Berufung auf die örtliche Polizei berichtete, wurde das Kind ungefähr viereinhalb Stunden später zufällig gefunden - gerade noch rechtzeitig, um es zu retten.

Den Angaben zufolge sah eine Angestellte des Geschäfts in New Roads am Freitagnachmittag (Ortszeit) eine heftig blutende Frau in dem WC-Raum. Auf Fragen sagte die Fremde, sie habe Probleme mit ihrer Menstruation. Die Angestellte gab ihr ein paar Papierhandtücher und wartete draußen vor der Toilettentür - ohne zu ahnen, dass die Frau dahinter ein Kind zur Welt brachte und es nach der Geburt in den Mülleimer steckte.

Wie es weiter hieß, kam am frühen Abend eine andere Angestellte in den Toilettenraum, um den Eimer zu leeren. Ihr fiel auf, dass die Mülltüte ungewöhnlich schwer war, öffnete sie und fand den Säugling, der nicht mehr atmete und blau angelaufen war. Das Baby konnte dem Bericht zufolge aber wiederbelebt werden und befand sich am Samstag in einem Krankenhaus.

Die Mutter wurde noch am Tag der Geburt gefunden und ebenfalls in eine Klinik gebracht. Sie könnte jetzt wegen Totschlags angeklagt werden.

+++ 19.13 Uhr: Philippinen: Explosion vor Kirche - etliche Verletzte +++

Bei einer Explosion vor einer katholischen Kirche in den Philippinen sind während der Christmette am Heiligen Abend mindestens zwölf Menschen verletzt worden. Nach Polizeiangaben wurde die Explosion durch eine Granate ausgelöst, die vor der Kirche in der Stadt Midsayap 1600 Kilometer südlich von Manila detonierte. Dabei seien Kirchgänger verletzt worden, die außerhalb des überfüllten Gotteshauses standen. Die Messe sei abrupt beendet worden, es habe Tumulte gegeben. Menschen seien aus der Kirche gerannt.

Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. In der Vergangenheit hatten örtliche Extremisten mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida Bombenanschläge auf Kirchen während der Weihnachtsfeiertage in den Philippinen verübt. 80 Prozent der philippinischen Bevölkerung sind katholisch.

+++ 18.24 Uhr: "Regierung beleidigt" - Türkei ermittelt gegen 10.000 Menschen +++

Die türkischen Behörden ermitteln gegen 10.000 Menschen wegen "terroristischer" Aktivitäten, weil sie im Internet die Regierung beleidigt haben sollen. Die Ermittlungen seien Teil des "Kampfes gegen den Terrorismus", teilte das mit. In den vergangenen sechs Monaten seien mehr als 1600 Menschen wegen Äußerungen im Internet festgenommen worden.

Seit dem gescheiterten Militärputsch vom 15. Juli geht Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan noch schärfer gegen seine Kritiker vor. Rund 35.000 Menschen wurden verhaftet, zehntausende weitere wurden aus dem Staatsdienst entlassen.

+++ 17.54 Uhr: Seilbahn blockiert - 130 Menschen sitzen fest +++

Wegen starken Windes ist eine Seilbahn mit etwa 130 Menschen an Bord im Aostatal in Italien stecken geblieben.
30 Passagiere der Pendelbahn Plan Maison im Ski- und Wandergebiet Cervinia seien bereits in Sicherheit gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. "Niemand ist in Gefahr", zitierte Ansa die Betreibergesellschaft. Die sei in wenigen Stunden abgeschlossen, hieß es. Die Ursache der Panne war zunächst nicht bekannt.

Jede Kabine der Pendelbahn hat laut italienischen Medienberichten 12 Plätze. Die Bahn verbindet Plan Maison auf 2550 Metern und Cime Bianche Laghi auf 2800 Metern.

Im September hatte es einen Störfall an einer Seilbahn am Montblanc gegeben. Mehr als 100 Menschen saßen damals in mehr als 3000 Metern Höhe fest. Verhedderte Kabel der Seilbahn waren der Grund für den Ausfall. Etwa 30 Menschen hatten die Nacht in der Bahn verbringen müssen, bis sie am nächsten Morgen wieder Boden unter den Füßen hatten.

+++ 17.15 Uhr: Nach Anschlagsverdacht in Oberhausen festgenommene Brüder wieder freigelassen +++

Die beiden in Zusammenhang mit mutmaßlichen Anschlagsplänen auf das Einkaufszentrum Centro in Oberhausen festgenommenen Brüder sind wieder auf freiem Fuß. Der Verdacht gegen die beiden im Kosovo geborenen Brüder im Alter von 28 und 31 Jahren ließ sich nicht erhärten, wie die in Essen mitteilte. Die beiden Männer seien daher aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden.

Das Brüderpaar war am frühen Freitagmorgen von Spezialeinheiten in Duisburg in Gewahrsam genommen worden. "Nach einem ernstzunehmenden Hinweis aus Sicherheitskreisen gab es den Verdacht, dass die möglicherweise einen Anschlag auf das Oberhausener Centro geplant haben könnten", erklärte die Polizei.

+++ 15.12 Uhr: Meldungen über Schüsse in Einkaufszentrum lösen Polizeieinsatz aus +++

Meldungen über Schüsse in einem Einkaufszentrum im hessischen Hanau haben am Heiligabend zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. Bei den letzten Weihnachtseinkäufen war es zu einem Streit zwischen zwei Familien gekommen. Der Polizei waren zunächst über den Notruf Schüsse gemeldet worden. Wie die Ermittler in Offenbach mitteilten, bestätigten sich diese Meldungen aber nicht. Die Polizei rückte mit starken Kräften zu dem Zentrum in der Hanauer Innenstadt aus und konnte einen Flüchtigen festnehmen.

Warum es zu dem Streit kam, war zunächst nicht bekannt. Es wurde niemand verletzt.

+++ 14.50 Uhr: Enkelin der Queen verliert ihr Baby +++

Kein schönes Weihnachtsfest für die Royals: Die Enkelin der Queen, Zara Tindall, hat ihr Baby verloren. Das teilte ihr Sprecher am Samstag in London mit. Sie hatte erst vor wenigen Wochen bekannt gegeben, dass sie schwanger ist. Zara ist die Tochter von Prinzessin Anne. Ihr Verhältnis zur Königin gilt als sehr eng.

+++ 14. 29 Uhr: BKA: Sieben Deutsche unter den Toten von Berlin +++

Unter den zwölf Todesopfern des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in Berlin sind sieben Deutsche. Das teilte eine Sprecherin des Bundeskriminalamts in Wiesbaden mit. Aus Polen, Italien, Israel, Tschechien und der Ukraine stammt demnach jeweils einer der Toten des Anschlags. Weitere Angaben zu Geschlecht und Alter der Opfer wollte die BKA-Sprecherin nicht machen.

Nach Erkenntnissen der Ermittler steuerte der als islamistischer Gefährder bekannte Tunesier Anis Amri am Montag einen Lastwagen in die Menschenmenge vor der Berliner Gedächtniskirche. Zwölf Menschen starben bei dem Anschlag, fast 50 weitere wurden verletzt. Der Tatverdächtige wurde am Freitag nahe Mailand von der Polizei erschossen.

+++ 13.25 Uhr: Drei Verdächtige in Tunesien im Zusammenhang mit Berliner Anschlag gefasst +++

Tunesische Sicherheitskräfte haben drei Männer festgenommen, die mit dem mutmaßlichen Attentäter von Berlin in Verbindung stehen sollen. Einer der Verdächtigen sei der Neffe von Anis Amri, teilte das Innenministerium in Tunis am Samstag mit. Die Festgenommenen seien demnach zwischen 18 und 27 Jahre alt.

Der Neffe habe gestanden, dass er mit Amri auf einem verschlüsselten Weg über eine Nachrichtenapp in Kontakt gestanden habe. Sein Onkel habe gewollt, dass er der Terrormiliz Islamischer Staat die Treue schwöre. Auch habe er ihm Geld geschickt. Das Ministerium bezeichnete die drei Männer als eine Terrorzelle, die Sicherheitskräfte bereits am Freitag nahe der Stadt Kairouan ausgehoben hätten. In dieser Region lebt auch die Familie von Amri. Kairouan gilt als Salafistenhochburg. 

+++ 13 Uhr: Migrant nahe der Grenze zwischen Italien und Frankreich von Zug erfasst +++

Ein junger Migrant, der offensichtlich von Italien nach Frankreich gelangen wollte, ist Medienberichten zufolge von einem Zug erfasst und getötet worden. Der Mann sei am Freitagabend entlang der Gleise gelaufen, als sich das Unglück in Latte nahe der Grenzstadt Ventimiglia ereignete, berichteten mehrere italienische Medien.

Der etwa 20 Jahre alte Mann, dessen Herkunft unklar war, wurde demnach von einem Regionalzug erfasst, der von Ventimiglia in Richtung Frankreich fuhr. Die Ermittler arbeiteten noch an seiner Identifizierung. Im zu Ende gehenden Jahr kamen fast 180.000 Flüchtlinge an den Küsten Italiens an. Ein Teil von ihnen versuchte, über Ventimiglia nach Frankreich zu gelangen. Zwei Drittel der Migranten und Flüchtlinge, die in der Grenzstadt in Übergangslagern sind, kommen aus dem Sudan. Zehn Prozent stammen aus Äthiopien und Eritrea.

+++ 12.50 Uhr: Verdächtiger nach tödlichen Schüssen in Kiosk gefasst +++

Nach tödlichen Schüssen in einem Wiesbadener Kiosk hat die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst. Der 25-Jährige sei am Freitagabend vor seiner Wohnung in Wiesbaden festgenommen worden, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft. Der Mann soll am Dienstag im Stadtteil Biebrich die 59-jährige Kiosk-Besitzerin erschossen und zwei ihrer Angehörigen angeschossen haben. Darunter befand sich der Fußball-Profi Marc Wachs vom Zweitligaverein Dynamo Dresden. Der 25-Jährige sollte noch am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

+++ 11.35 Uhr: Bahn verzeichnet Reise-Rekord +++

Auf der Schiene zum Fest: Mehr als eine halbe Million Menschen waren am Freitag mit den ICE- und IC-Zügen der Deutschen Bahn unterwegs - und sorgten für einen Rekord. Es sei der stärkste Reisetag in der Geschichte des Unternehmens gewesen, teilte die Deutsche Bahn am Samstag in Berlin mit.

Die Passagierzahl lag demnach 40 Prozent über dem Durchschnitt. Viele Hundert Mitarbeiter hätten wegen der erwarteten Reisewelle am Freitag vor dem Fest auf Urlaub verzichtet - und ihn teils auch kurzfristig abgesagt.

Für die Rückreise empfiehlt die Bahn, möglichst einen Platz zu reservieren - und einen Blick in die Auskunftssysteme zu werfen.
Besonders stark nachgefragte Züge werden dort durch einen Hinweis gekennzeichnet.

+++ 10.20 Uhr: Brandsatz in Flüchtlingsunterkunft bei Magdeburg geworfen +++

Unbekannte Täter haben einen Brandsatz in eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Haldensleben bei Magdeburg geworfen. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben wegen schwerer Brandstiftung. Ein Zeuge hat demnach in der Nacht zum Samstag bis zu vier dunkel gekleidete Personen beobachtet. Der Brandsatz wurde laut Polizei gegen 02.30 Uhr in einen Waschraum der Unterkunft geworfen. Nach einem kurzen Auflodern erloschen die Flammen wieder. Verletzt wurde niemand. Die Suche nach den Tätern blieb in der Nacht erfolglos.

+++ 09.00 Uhr: Frankreichs Polizei schützt nach Berliner Anschlag Weihnachtsmessen besonders +++

Nach dem Anschlag in Berlin will die französische Polizei einige Weihnachtsmessen mit einem großen Sicherheitsaufgebot schützen. Das Attentat auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche habe die französischen Behörden daran erinnert, "dass neue Überprüfungen durchgeführt werden müssen, überprüft werden muss, dass alle Weihnachtsmärkte und alle Mitternachtsmessen gut geschützt sind", sagte der Generaldirektor der Nationalen Polizei, Jean-Marc Falcone, laut Vorabveröffentlichungen vom Samstag der Zeitung "Journal du Dimanche".

Bei den am stärksten besuchten Weihnachtsmessen in einigen französischen Großstädten gebe es dieses Jahr "nicht nur eine Polizeipräsenz, sondern Kapazitäten für einen praktisch sofortigen Gegenschlag", kündigte Falcone an. 

+++ 07.00 Uhr: May ruft Briten in ihrer Weihnachtsansprache zur Einheit auf +++

Die britische Premierministerin Theresa May hat ihre Landsleute in ihrer Weihnachtsansprache angesichts des Brexit-Votums zur Einheit aufgerufen. Diese Weihnachten sollten nicht nur Familien zusammenkommen - "Zusammenkommen ist auch wichtig für uns als Land", sagte May in ihrer am Samstag veröffentlichten Rede. 

"Wenn wir die Europäische Union verlassen, müssen wir eine historische Gelegenheit nutzen, für uns eine neue kühne Rolle in der Welt zu erfinden und unser Land zu einen", appellierte die konservative Politikerin an die Briten. Großbritannien müsse mit seinen "internationalen Partnern" zusammenarbeiten, um Handel und Wohlstand zu fördern und gegen die Bedrohungen des Friedens und der Sicherheit in der Welt zu kämpfen.

+++ 05.24 Uhr: Zwei Männer sterben bei Autounfall in Bayern +++

 Zwei Männer sind an Heiligabend bei einem Autounfall in Bayern ums Leben gekommen. "Ihr Wagen kam am frühen Morgen von der Straße ab, prallte gegen eine Gartenmauer und dann gegen einen Baum", sagte ein Sprecher der Polizei in Regensburg am Samstag. Der Aufprall war so heftig, dass beide Insassen noch am Unfallort starben. Polizei und Feuerwehr fuhren mit einem größeren Aufgebot nach Nittenau in der Oberpfalz. Mehr Einzelheiten waren zunächst noch nicht bekannt.

+++ 05.11 Uhr: Busunglück in Malaysia - 14 Tote +++

Bei einem Busunglück in Malaysia sind am Samstag nach Medienberichten 14 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 17 Menschen wurden nach diesen Angaben verletzt, als der Bus in den Morgenstunden in der Nähe der Küstenstadt Muar an der Westküste von der Straße abkam und einen Abhang hinabstürzte. Der Fahrer habe die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, hieß es zur Unglücksursache. Unter den Toten waren ein junges Mädchen und sieben Frauen. Wie die "New Straits Times" weiter berichtete, wurde nicht ausgeschlossen, dass sich auch Ausländer unter den Opfern befinden. 

+++ 04.04 Uhr: Seehofer will auf jeden Fall Obergrenze - Abkommen zur Rückführung +++

CSU-Chef Horst Seehofer will nach einem Wahlsieg im Herbst kommenden Jahres auf jeden Fall eine Obergrenze für Asylbewerber einführen. Der bayerische Ministerpräsident sagte der "Welt am Sonntag": "Die Obergrenze kommt, für den Fall dass wir regieren. Das gebe ich hier zu Protokoll." Er lasse sich auch nicht von dem Argument beeindrucken, es kämen doch nicht mehr so viele Flüchtlinge. "Denn die Gegenwart ist keine Garantie für die Zukunft", betonte Seehofer.

+++ 03.34: Berliner Attentat: Ermittlungen gehen über Feiertage weiter +++

Nach dem Tod des mutmaßlichen Weihnachtsmarkt- Attentäters von Berlin, Anis Amri, gehen die Ermittlungen auch über die Feiertage weiter. Nach den Worten von Generalbundesanwalt Peter Frank muss untersucht werden, ob der 24-jährige Tunesier ein Unterstützernetzwerk, Mitwisser oder Gehilfen hatte. Kanzlerin Angela Merkel kündigte eine rasche Überprüfung an, "inwieweit staatliche Maßnahmen verändert werden müssen". Sie dringt auf schnellere Abschiebungen nach Tunesien. Amri wurde am Freitag bei einem Schusswechsel mit der Polizei in Mailand getötet.

+++ 00.09 Uhr: Zeitung: Jeder zweite Beschäftigte muss mit Armutsrente rechnen +++

Jeder zweite Beschäftigte kann nach einem Zeitungsbericht im Alter nur mit einer gesetzlichen Rente auf Grundsicherungsniveau rechnen. Das geht aus einer aktuellen Datenübersicht der Bundesregierung und des Statistischen Bundesamtes hervor, wie die "Saarbrücker Zeitung" (Samstag) berichtet. Demnach ist ein monatliches Bruttogehalt von 2330 Euro nötig, um im Laufe eines durchschnittlich langen Arbeitslebens von derzeit 38 Jahren eine Rente in Höhe der staatlichen Altersgrundsicherung zu erzielen. Nach der aktuellen Verdiensterhebung des Statistikamtes von 2014 verdienten in den gut 37 Millionen erfassten Beschäftigungsverhältnissen 19,5 Millionen Beschäftigte weniger als 2330 Euro. Damit bekämen 52 Prozent im Alter eine Rente unter dem durchschnittlichen Alters-Grundsicherungsbedarf von 795 Euro.

+++ 03.34 Uhr: Augsburg bereitet sich auf größte Evakuierung der Nachkriegszeit vor +++

Die Stadt Augsburg bereitet sich auch an Heiligabend auf die größte Evakuierung in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg vor. Für die Entschärfung einer tonnenschweren Fliegerbombe am ersten Weihnachtsfeiertag in der Augsburger Innenstadt hat die Stadt zahlreiche Einsatzkräfte auch aus anderen Regionen Bayerns angefordert. Etwa 4000 Kräfte werden am Sonntag im Einsatz sein.

+++ 00.00 Uhr: Trump zu Anschlag in Berlin: "Wann werden wir zurückschlagen?" +++

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat nach dem Berliner Weihnachtsmarkt-Anschlag größere Entschlossenheit im Kampf gegen den Terror angemahnt. "Der Terrorist, der so viele Menschen in Deutschland getötet hat, sagte kurz vor dem Verbrechen: "Gemäß Gottes Willen werden wir euch Schweine abschlachten. Ich schwöre, wir werden euch abschlachten," twitterte Trump am Freitag über den mutmaßlichen Lastwagen-Attentäter. "Dies ist eine reine religiöse Drohung, die zur Wirklichkeit geworden ist. Solch ein Hass! Wann werden die USA und alle Länder zurückschlagen?", fragte Trump. 

DPA / AFP