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News des Tages: Türkischer Sportminister tritt in Köln auf

Axt-Angreifer kommt in Psychiatrie +++ Sprengstofffund: Anwohner müssen zwei Monate ausziehen +++ 80-Jähriger in Düsseldorf angegriffen und verletzt +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Newsticker.

Sportminister Türkei in Köln

Der türkische Sportminister Akif Cagatay Kilic in Köln

Die aktuellsten Nachrichten für Sie im Überblick.

+++ 22.46 Uhr: 13 Jahre Haft für spanischen Millionen-Betrüger +++

Weil er 350 Millionen Euro mit einem Schneeballsystem erschwindelte, ist der Spanier German Cardona Soler zu 13 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 300 Millionen Euro verurteilt worden. Das Nationale Gericht verurteilte den 46-Jährigen wegen Betrugs, Geldwäsche, Urkundenfälschung und Bildung einer kriminellen Vereinigung, wie aus Urteil hervorgeht. In Anspielung auf den US-Finanzbetrüger Bernard Madoff, der Anleger um bis zu 65 Milliarden Dollar (61 Milliarden Euro) geprellt hatte, wird Cardona "Mini-Madoff" genannt. Cardonas Firma Finanzas Forex zählte in den Jahren 2007 bis 2010 in Europa, den USA und Lateinamerika mehr als 186.000 Kunden, denen er monatliche Renditen zwischen 10 und 20 Prozent für Investitionen in Währungen versprach. Mit dem Geld seiner Kunden kaufte er jedoch Immobilien für sich selbst und Kollegen. 2011 wurde er in der spanischen Stadt Valencia mit zwei weiteren Männern festgenommen.

+++ 22.06 Uhr: Kalifornien will Roboterwagen ohne Fahrer testen lassen +++

Kalifornien will Tests von Roboterwagen ohne menschlichen Fahrer an Bord erlauben. Die Verkehrsbehörde des Bundesstaats legte einen Vorschlag für entsprechende neue Regelungen vor. Demnach müssen die Autos für Fahrten auf öffentlichen Straßen unter anderem über eine Kommunikationsverbindung zur Fernsteuerung verfügen. Vor gut einem Jahr hatte die Behörde noch beschlossen, dass auch autonom fahrende Autos Lenkrad und Pedale haben müssen, damit ein Mensch die Kontrolle übernehmen könne. Unter anderem Google präsentierte die Vision, Roboterwagen ohne solche klassischen Elemente zu bauen und die Steuerung komplett dem Computer zu überlassen. In Kalifornien haben rund zwei Dutzend Unternehmen Genehmigungen für Tests von Roboterwagen bekommen, darunter deutsche Autobauer und Zulieferer.

+++ 21.46 Uhr: Indianer protestieren gegen Ölpipeline +++ 

Ureinwohner haben in Washington gegen eine Ölpipeline protestiert, deren Weiterbau von US-Präsident Donald Trump angeordnet worden ist. Rund 600 Demonstranten, viele von ihnen Indianer, marschierten durch die Hauptstadt bis vor das Weiße Haus. Dort riefen Tänzer zu Trommelschlägen den Slogan "Wasser ist Leben", der sich mit traditionellen Stammesgesängen abwechselte. Der Protest richtet sich gegen die Dakota-Access-Pipeline. Sie soll im Bundesstaat North Dakota durch ein Gebiet verlaufen, in dem der Stamm der Standing Rock Sioux heilige Stätten hat. Die Ureinwohner sind nicht nur über die Entweihung dieses Landes empört, sondern befürchten zudem, dass ihr Trinkwasser durch Lecks aus der Leitung verseucht werden könnte. Ein von Indianern und anderen Aktivisten errichtetes Protestcamp auf der Pipeline-Route hatten die Demonstranten im Februar geräumt, nachdem ihnen von den Behörden ein Ultimatum gestellt worden war.

+++ 21.16 Uhr: Türkischer Sportminister spricht in Köln über Putsch +++

Der türkische Sportminister Akif Cagatay Kilic hat in Köln an die deutschen Medien appelliert, sich um ein besseres Verständnis der Putschnacht in der Türkei zu bemühen. Das türkische Volk habe damals durch sein mutiges Eingreifen verhindert, dass die Putschisten Demokratie und Rechtsstaat abgeschafft hätten, sagte Kilic vor etwa 400 Zuhörern in einem Saal im Zentrum von Köln. Die Veranstaltung hatte den Titel "Helden unter uns. 15 Juli". Der 15. Juli ist das Datum des gescheiterten Putschversuches 2016. Vor und nach der Ministerrede wurden Filme gezeigt, die die Niederringung der Putschisten priesen und Präsident Recep Tayyip Erdogan feierten. Der Vermieter des Saals hatte vorher betont, ihm sei eine Kulturveranstaltung zugesichert worden. Der in Nordrhein-Westfalen aufgewachsene Politiker bedankte sich bei den deutschen Medien für ihr Kommen. "Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass wir heute Abend hier in Deutschland zusammenkommen können", sagte er und dankte dafür auch der Stadt Köln.

+++ 19.53 Uhr: Laura Dahlmeier kann Biathlon-Gesamtweltcup gewinnen +++

Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier kann am Samstag im finnischen Kontiolahti vorzeitig den Gesamtweltcup gewinnen. Nach Platz zwei im Sprint am Freitag hat die Partenkirchnerin in der Verfolgung im Duell mit ihrer Rivalin Gabriela Koukalova allerbeste Voraussetzungen, um als erste deutsche Skijägerin nach Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner die Große Kristallkugel zu holen.

+++ 19.28 Uhr: Schockwerbung von Saint Laurent in Paris abgehängt +++

Umstrittene Schockplakate des Luxus-Modehauses Saint Laurent sind in Paris abgehängt worden. Das bestätigte der Generaldirektor der Werbeaufsicht ARPP, Stéphane Martin. Die ARPP hatte das Modehaus zuvor aufgefordert, die von Kritikern als sexistisch gebrandmarkte Werbekampagne einzustellen. Bereits am Donnerstag waren die Plakate an zentralen Stellen der Hauptstadt verschwunden. Die von der Branche getragene Einrichtung hatte von einer "Instrumentalisierung von Frauen" gesprochen, die zu Sex-Objekten degradiert würden. Es gingen über 200 Beschwerden ein. Die Jury der ARPP wolle am Montag ihre Einschätzung des Falls öffentlich machen, sagte Martin. Eines der umstrittenen Plakate zeigt eine Frau mit gespreizten Beinen und Netzstrümpfen, ein anderes ein Mager-Model, das sich über einem Hocker abstützt. Unter Spitzenabsätzen trägt die gebeugte junge Frau Rollschuhe.


+++ 19.06 Uhr: Düsseldorfer Axt-Angreifer kommt in Psychiatrie +++

Der psychisch kranke Angreifer vom Düsseldorfer Hauptbahnhof wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Das teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit, die diese Maßnahme statt einer Untersuchungshaft beantragt hatte. Ein Richter habe dem entsprochen, sagte der Sprecher. Der 36 Jahre alte Mann aus dem Kosovo hatte am Vorabend neun Menschen mit einer Axt verletzt, einige von ihnen schwer. In seiner Wohnung sei ein Attest gefunden worden, das ihm eine "paranoide Schizophrenie" bescheinige, berichtete die Polizei. Der Mann selbst verletzte sich ebenfalls schwer, als er auf der Flucht vor Polizisten von einer Brücke auf eine Straße sprang. Zur Behandlung wird er jetzt erst einmal in ein Justizkrankenhaus überwiesen.

+++ 18.49 Uhr: Enge Hose verrät Kokain-Schmuggler an US-Flughafen +++

Die Polizei hat am New Yorker Flughafen John F. Kennedy einen 28-Jährigen festgenommen, der 4,5 Kilogramm Kokain unter seiner Hose schmuggeln wollte. Der US-Bürger kam aus der Dominikanischen Republik und hatte die Drogen im geschätzten Wert von etwa 164.000 US-Dollar an seine Beine geklebt - allerdings war seine Hose dadurch "ziemlich eng anliegend", wie die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde berichtete. Als Beamte ihn untersuchten, habe der Mann nervös gewirkt. Kurz darauf fanden sie das Kokain.

+++ 18.03 Uhr: Sprengstofffund: Anwohner müssen zwei Monate ausziehen +++

Nach dem Fund von zehn Tonnen Sprengstoff aus dem Zweiten Weltkrieg müssen in München mehrere Bewohner aus der Umgebung für fast zwei Monate ihr Zuhause verlassen. Wie die Stadt berichtete, sind zehn Häuser betroffen. Rund um den Fundort des Sprengstoffs werde ab Montag eine 50-Meter-Sperrzone eingerichtet, hieß es. Das Munitionsdepot wurde bei Bauarbeiten entdeckt. Es handelt sich um Granaten und andere Munition, die teilweise verrostet, aber weiterhin zündbar sind. Die Stadt rechnet damit, dass für den Abtransport 40 Werktage benötigt werden. In dieser Zeit müssen die Bewohner aus den umliegenden Gebäuden ausziehen. 

+++ 17.18 Uhr: Früherer Formel-1-Weltmeister Surtees gestorben +++

Der frühere Formel-1-Weltmeister John Surtees ist tot. Wie seine Familie mitteilte, starb er im Alter von 83 Jahren. Seine Frau Jane sowie die Töchter Leonora und Edwina waren an seiner Seite. Surtees war im Februar mit Atemwegsproblemen in ein Krankenhaus in London eingeliefert worden. "John war ein liebevoller Ehemann, Vater, Bruder und Freund. Er war außerdem eine der wahren Größen des Motorsports", heißt es. Surtees nahm an 111 Formel-1-Rennen teil und feierte 1964 für Ferrari den Gewinn der Fahrerweltmeisterschaft. Zuvor war ihm das Kunststück gelungen, auch auf dem Motorrad Weltmeister zu werden. Einen Schicksalschlag erlitt Surtees 2009, als sein Sohn Henry mit nur 18 Jahren bei einem Formel-2-Rennen in Brands Hatch ums Leben kam.

+++ 17.01 Uhr: Weitere Bombendrohungen gegen jüdische Einrichtungen in USA +++

Die Welle von Gewaltandrohungen gegen jüdische Einrichtungen in den USA reißt nicht ab. In vergangenen Tagen gingen Bombendrohungen in jüdischen Gemeindezentren und Schulen in den Bundesstaaten New York, Massachusetts, Delaware, Connecticut, Colorado, Illinois und Kentucky sowie im kanadischen Vancouver ein, wie örtliche Medien berichteten. Laut der Zeitung "USA Today" gingen seit Jahresbeginn mehr als 100 Drohungen bei jüdischen Einrichtungen in rund 20 US-Staaten ein, die sich alle als falsch herausstellten. Hinter den koordinierten Drohungen steckten nach Einschätzung der New Yorker Polizei vermutlich ein Einzeltäter sowie mehrere Nachahmer. Der Haupttäter sei ein "typischer Feigling", sagte Vize-Kommissar John Miller dem TV-Sender CBS. "Sie bleiben im Schatten. Sie arbeiten aus einer Entfernung und ihr Ziel ist, Angst zu verbreiten."

+++ 16.49 Uhr: Schweizer soll in Thailand mehr als 80 Jungen missbraucht haben +++

Weil er mehr als 80 Jungen in Thailand missbraucht haben soll, muss sich jetzt ein Schweizer vor Gericht verantworten. Dem Mann werde vorgeworfen, seit 2001 tausende pornographische Bilder von den Kindern und Jugendlichen gemacht sowie einige sexuell belästigt und in die Prostitution gedrängt zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft im Kanton Freiburg mit. Bei den meisten Opfern habe es sich um Jugendliche gehandelt, einige sollen aber erst neun Jahre alt gewesen sein. Manche seien über mehrere Jahre hinweg missbraucht worden. Der Mann habe zugegeben, die Fotos gemacht zu haben, nachdem Ermittler die Bilder auf seinen Computern gefunden hätten, streite die anderen Vorwürfe aber bislang ab.

+++ 16.44 Uhr: Frau getötet, Baby zurückgelassen - 13 Jahre Haft +++

Das Landgericht Wuppertal hat am Freitag einen 21 Jahre alten Mann wegen Totschlags und versuchten Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte hatte nach Überzeugung des Gerichts im Mai 2016 eine 20 Jahre alte Frau in Wuppertal erwürgt. Um das drei Monate alte Baby der jungen Mutter hatte er sich nicht gekümmert und es in der Wohnung zurückgelassen. Der Säugling war gerettet worden, weil besorgte Nachbarn das schreiende Kind gehört und die Polizei alarmiert hatten. Weil der 21-Jährige das Baby seinem Schicksal überlassen hatte, wurde er auch wegen versuchten Mordes verurteilt.  

+++ 15.41 Uhr: Ed Sheeran bricht etliche Rekorde +++

Ed Sheeran bricht in den deutschen Charts alle Rekorde. Nicht nur, dass sein neues Album ""÷"" (Divide) sofort an die Spitze schießt - der britische Sänger ist auch als erster Künstler überhaupt mit sechs Songs gleichzeitig in den Top 20 der Single-Charts vertreten. In den Top 50 bringt er sogar 14 Titel unter, wie GfK Entertainment am Freitag berichtete. Bisheriger Rekordhalter war Michael Jackson, von dem im Juli 2009 posthum fünf Top-20-Songs und elf Top-50-Songs platziert waren. Auch beim Streaming setzt Sheeran Bestmarken: Mit mehr als 30 Millionen Abrufen sei er der meistgestreamte Interpret innerhalb einer Woche, hieß es. 

+++ 15.34 Uhr: T.C. Boyle vergleicht Trump mit Godzilla +++

Der amerikanische Autor T.C. Boyle hat die Proteste gegen US-Präsident Donald Trump mit der Bewegung gegen den Vietnamkrieg verglichen. "Die Menschen erheben sich", sagte der Schriftsteller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Als ich jung war, war ich Teil einer Gegenkultur im Angesicht des Vietnamkriegs. Etwas Ähnliches erleben wir jetzt auch."Boyle (68) hat in den vergangenen Jahren stets die Demokraten unterstützt. "Wenn Godzilla wie im japanischen Horrorfilm über die Häuser vor deinem Fenster klettert, dann müssen wir darüber reden", begründete er sein Engagement gegen den US-Präsidenten. Er bete für eine vorzeitige Beendigung von Trumps Amtszeit. Andernfalls befürchtet er dramatische Folgen vor allem für die Umwelt.

+++ 15.30 Uhr: Papst stößt Debatte um Zölibat neu an +++

Papst Franziskus hat die Debatte um den Zölibat bei katholischen Geistlichen neu entfacht. Dabei geht es um die Zulassung zur Priesterweihe von sogenannten "Viri probati", also bewährten verheirateten Männern, die ein nach katholischen Maßstäben vorbildliches Leben führen. "Durch das Anwachsen des Priestermangels ist sie auch in vielen Teilen der Welt dringlicher geworden. Der Papst lässt jedenfalls ein Nachdenken zu. Das ist in dieser Deutlichkeit neu", sagte Kardinal Karl Lehmann der "Rheinischen Post". Franziskus hatte in einem Interview mit der Zeitung "Die Zeit" das Thema Ehelosigkeit bei Pfarrern und den Kampf gegen Priestermangel angesprochen. "Wir müssen darüber nachdenken, ob "Viri probati" eine Möglichkeit sind.

+++ 15.09 Uhr: Eine Million Menschen im Südsudan steht vor Hungersnot +++

Die schlimmste Not der Hungernden in Südsudan ist nach einem Bericht des UN-Büros für Humanitäre Hilfe (UNOCHA) vorerst gelindert. 338.000 Menschen seien mit Lebensmitteln versorgt worden, seit am 20. Februar in Teilen des Landes eine Hungersnot ausgerufen wurde. Die Lage bleibe aber prekär, sagte der Sprecher der Organisation, Jens Laerke, in Genf. Mindestens eine Million Menschen stehe an der Schwelle zur Hungersnot. Die Helfer brauchten 1,6 Milliarden US-Dollar (1,5 Milliarden Euro) für die Versorgung der Menschen. Bislang seien erst knapp zehn Prozent davon finanziert.

+++ 14.24 Uhr: 80-Jähriger in Düsseldorf angegriffen und verletzt - Täter flüchtig +++

Nach einem Angriff auf einen 80-jährigen Mann in Düsseldorf hat die Polizei eine groß angelegte Suche nach dem Täter gestartet. Auch Spezialeinheiten und ein Hubschrauber seien im Einsatz, teilte die Polizei mit. Das Opfer sei mit einem noch nicht näher identifizierten Gegenstand schwer verletzt worden, schwebe aber nicht in Lebensgefahr.

Berichte, wonach der Täter mit einer Machete bewaffnet sei, bestätigte ein Polizeisprecher nicht. "Da wir im Moment alle sehr vorsichtig und sensibel sind, haben wir ein bisschen mehr Polizei im Einsatz", erläuterte er. Ein Zusammenhang mit der Axt-Attacke am Donnerstagabend am Hauptbahnhof bestehe allem Anschein nach nicht. 

+++ 13.28 Uhr: Zwei russische Sportpolitiker dürfen nicht nach Deutschland +++

Zwei russischen Sportpolitikern, die wegen der Ukrainekrise auf der EU-Sanktionsliste stehen, ist die Einreise nach Deutschland verweigert worden. Das Außenministerium in Moskau kritisierte die Entscheidung der deutschen Behörden. Der Vize-Chef der Staatsduma, Igor Lebedew, und der Sportausschuss-Vorsitzende Michail Degtjarjow hätten mit einer Delegation nach Bonn reisen sollen, um mit dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) zu sprechen.

Die Verweigerung der Einreise sei absolut kontraproduktiv, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa. Sie drohte mit Gegenmaßnahmen, wie die Agentur Interfax meldete.  

+++ 12.16 Uhr: Schwangerer Hai am Strand von Rom angeschwemmt - Kampf mit Schwertfisch +++

Ein mehr als zweieinhalb Meter langer Hai ist von einem Schwertfisch verletzt und am Strand von Rom angeschwemmt worden. Der Blauhai sei in Ostia vor den Toren der italienischen Hauptstadt noch lebend angespült worden, jedoch an Land verendet, erklärte Eleonora de Sabata vom Haiforschungszentrum MedSharks. 

Der Fisch sei mit fünf kleinen Haien schwanger gewesen, diese seien auch gestorben. Der Raubfisch sei nach einem Kampf mit einem Schwertfisch ums Leben gekommen. Ein Rund 25 Zentimeter langes "Schwert" sei in dem Hai entdeckt worden. 

+++ 11.12 Uhr: Mindestens fünf Tote bei Absturz von Hubschrauber in Istanbul +++ 

Beim Absturz eines Hubschraubers in Istanbul sind laut Medienberichten mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Der private Helikopter mit sieben Menschen an Bord sei bei schlechter Sicht in der türkischen Metropole abgestürzt, berichteten türkische Medien. An Bord seien vier Russen und drei Türken gewesen, meldete die Nachrichtenagentur Dogan.


+++ 11.10 Uhr: Totschlag nach Misshandlung durch Stiefvater - Geständnis vor Gericht +++

In Arnsberg hat am Freitag der Prozess gegen einen 21-Jährigen begonnen, der seinen Stiefvater aus Rache für jahrelange Misshandlungen in der Jugend erstochen haben soll. Vor der Jugendkammer des Landgerichts legte der Angeklagte in einer umfangreichen Aussage ein Geständnis ab. Die Staatsanwaltschaft spricht ihm eine verminderte Schuldfähigkeit zu. Sie hat ihn deshalb nicht wegen Mordes, sondern wegen Totschlags angeklagt. Der 21-Jährige soll seinen Stiefvater im vergangenen August mit 33 Messerstichen getötet haben. Nach der Tat war er spontan mit einem Last-Minute-Flug nach Griechenland geflohen. Griechenland soll ein Zufallsziel gewesen sein. Dort wurde er festgenommen.

+++ 11.06 Doppelmord im oberbayerischen Königsdorf wohl aufgeklärt +++

Knapp zwei Wochen nach einem Doppelmord im oberbayerischen Königsdorf hat die Polizei die Tat offenbar aufgeklärt. Es seien zwei Tatverdächtige ermittelt worden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit. Nähere Einzelheiten wurden zunächst noch nicht bekannt, diese wollen Polizeipräsident Robert Kopp und der leitende Oberstaatsanwalt Hajo Tacke am Freitagnachmittag bekannt geben.

Am Samstagabend des Faschingswochenendes waren zwei Tote und eine schwer verletzte Frau in einem Haus in Königsdorf entdeckt worden, die Polizei ging ursprünglich von einem Raubmord aus. Ob dies nach wie vor so ist, ist ebenfalls noch unklar. Bei den Getöteten handelt es sich um einen 81 Jahre alten Mann aus Nordrhein-Westfalen und eine 76 Jahre alte Frau aus Hessen, bei der Verletzten um die 76 Jahre alte Besitzerin des Hauses.

+++ 10.43 Uhr: Fuchs stiehlt in Limburg bald wieder die Gans +++

Das Glockenspiel "Fuchs, Du hast die Gans gestohlen", das im hessischen Limburg nach der Beschwerde einer Veganerin verstummt ist, soll bald wieder am Rathaus zu hören sein. Das sagte Stadtsprecher Johannes Laubach. Vor einem Monat hatte eine Frau sich an die Stadt gewandt. Die vegan lebende Dame sagte, sie arbeite in Hörweite des Glockenspiels in einem Büro, es störe sie. Besonders die Zeilen "Gib sie wieder her/ Sonst wird dich der Jäger holen, mit dem Schießgewehr" sollen ihr angeblich aufgestoßen sein. Die Kommune tat der Veganerin zumindest vorübergehend den Gefallen und wurde dafür heftig kritisiert. Einige forderten Bürgermeister Marius Hahn (SPD) sogar zum Rücktritt auf.

"So schnell wie das Thema hochgekocht ist, ist es auch wieder verschwunden", sagte Stadtsprecher Laubach dazu. In einigen Wochen soll der Kinderlied-Klassiker aus dem 19. Jahrhundert nun wieder gespielt werden. Mittlerweile seien drei neue Stücke ins Glockenspiel-Repertoire aufgenommen worden, berichtete Laubach. "Übrigens völlig unbeachtet von der Öffentlichkeit."

+++ 10.31 Uhr: Vater von Amokläufer einigt sich mit Unfallkasse +++

Der Vater des Amokläufers von Winnenden muss für einen Teil der Behandlungskosten von Opfern und Hinterbliebenen der Tat aufkommen. Der Vater von Tim K. schloss mit der Unfallkasse Baden-Württemberg einen entsprechenden außergerichtlichen Vergleich, wie ein Sprecher in Stuttgart mitteilte. Demnach verpflichtet sich der Mann, an die Unfallkasse 500.000 Euro zu zahlen. Damit seien dann alle Ansprüche für die Heilbehandlung und Therapien von betroffenen Lehrern und Schülern abgegolten. 

Der Vater habe aber darauf hingewiesen, dass er im Moment kein Geld habe. Die Unfallkasse sei aber trotzdem auf den Vergleich eingegangen, um einen vollstreckbaren Titel zu besitzen, sagte deren Sprecher weiter.

+++ 9.52 Uhr: Bürger können kein Redeverbot für türkische Politiker einklagen +++

Deutsche Bürger können kein Redeverbot für türkische Politiker in Deutschland einfordern. Mit einem Beschluss wies das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe daher eine Verfassungsbeschwerde gegen den jüngsten Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim in Oberhausen als unzulässig ab. Allerdings betonten die Karlsruher Richter, dass ausländische Politiker in amtlicher Funktion keinen Einreiseanspruch nach Deutschland hätten. Auf deutsche Grundrechte könnten sie sich nicht berufen.

Yildirim hatte am 18. Februar in Oberhausen für das von der Regierungspartei AKP unter Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan geplante Präsidialsystem geworben. Am 16. April soll es hierüber eine Volksabstimmung geben.

Das Bundesverfassungsgericht wies die Beschwerde gegen Yildirims Auftritt nun als unzulässig ab. Der Bürger habe nicht darlegen können, dass er davon in seinen Grundrechten betroffen sei.

+++ 9.13 Uhr: Iran testet nach Medienberichten erfolgreich neue Rakete im Golf von Oman +++

Die iranische Marine hat Medienberichten zufolge erfolgreich eine neue Rakete mit einer Reichweite von 300 Kilometern getestet. Die Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim meldeten unter Berufung auf den Luftwaffengeneral der Revolutionsgarden, Amir-Ali Hadschisadeh, beim Test der Hormus-2-Rakete sei das 250 Kilometer entfernte Ziel im Golf von Oman getroffen worden.

Der Test erfolgte vor dem Hintergrund verstärkter Spannungen zwischen dem Iran und den USA. Am Mittwoch hatte ein anderes ranghohes Mitglied der Revolutionsgarden Washington vorgeworfen, im Persischen Golf nach Zwischenfällen in der vergangenen Woche Spannungen provozieren zu wollen.

+++ 7.45 Uhr: Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird zum zweiten Mal Vater +++

Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan werden zum zweiten Mal Eltern. Ein Mädchen sei unterwegs, erklärte Zuckerberg auf seiner Facebook-Seite. "Wir alle sind bessere Menschen wegen der starken Frauen in unserem Leben - Schwestern, Mütter und Freundinnen", schrieb er. "Wir können es nicht erwarten, unser Kleines zu begrüßen und alles dafür zu tun, noch eine starke Frau großzuziehen."

Chan hatte im November 2015 Töchterchen Max zur Welt gebracht. Anlässlich der Geburt ihrer Tochter kündigten Zuckerberg und seine Frau damals an, 99 Prozent ihrer Facebook-Anteile - rund 45 Milliarden Dollar - für Projekte zur Verfügung zu stellen, die "das menschliche Potenzial voranbringen und sich für Chancengleichheit einsetzen".

Mark Zuckerberg stellt Jarvis vor


+++ 6.49 Uhr: Bodenpersonal streikt - Hunderte Flüge in Berlin gestrichen +++

Wegen eines Streiks des Bodenpersonals an den Berliner Flughäfen fallen hunderte Flüge aus. "An den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel fallen heute nahezu alle Flüge aus", sagte ein Sprecher. In Tegel wurden inklusive Frachtflüge insgesamt 455 Verbindungen gestrichen, in Schönefeld waren es 204. Nach Angaben der Flughafengesellschaft blieb Chaos jedoch aus. Viele Reisende seien vorab über den Streik informiert worden und gar nicht erst zum Flughafen gekommen.

Die Gewerkschaft Verdi hatte die rund 2000 Beschäftigten des Bodenpersonals zum Streik aufgerufen. Der Ausstand begann am Freitagmorgen um 4 Uhr und soll bis Samstagmorgen (5 Uhr) dauern. Auch nach Ende des Streiks seien noch Einschränkungen zu erwarten, hieß es vom Flughafenbetreiber.

+++ 5.51 Uhr: Flüchtlingskosten für 2016 voraussichtlich bei 23 Milliarden Euro +++

Die Kosten für Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern werden einem Pressebericht zufolge aller Voraussicht nach deutlich höher ausfallen als von Bund und Ländern ursprünglich erwartet. Das legen Zahlen des Wissenschaftlichen Diensts des Bundestages nahe, die der Zeitung "Die Welt" vorliegen. Bisher liegen die Daten von Bayern, Schleswig-Holstein, Hessen und Berlin vor.

"Die Zahlen des Wissenschaftlichen Dienstes aus vier unterschiedlichen Bundesländern zeigen: Wenn man die Kosten auf alle Bundesländer hochrechnet, werden 2016 wohl rund 23 Milliarden Euro für Migranten und Flüchtlinge aufgewandt worden sein", sagte Bundestags-Vizepräsident Johannes Singhammer (CSU) der Zeitung. Bisher gingen Schätzungen von Kosten in Höhe von 20 Milliarden Euro aus.

+++ 5.05 Uhr: Türkische Führung plant 30 weitere Wahlkampfauftritte in Deutschland +++

Nach der Absage mehrerer Wahlkampfauftritte türkischer Minister in Deutschland hat Ankara eine Liste für 30 weitere geplante Veranstaltungen eingereicht. Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat nach eigenen Worten Bundesaußenminister Sigmar Gabriel die Liste bei ihrem Treffen übergeben. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan selbst plant einen baldigen Auftritt in Europa. Die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei sind auch wegen der Absage von Auftritten türkischer Minister in Deutschland auf einem Tiefpunkt. Erdogan hatte Berlin deshalb "Nazi-Praktiken" vorgeworfen.

+++ 05.00 Uhr: Fast 20.000 Waffenverbote in Deutschland +++

In Deutschland wird einem Bericht der "Ruhr Nachrichten" zufolge immer mehr Menschen der Besitz einer Waffe verboten. Im Nationalen Waffenregister waren demnach Ende Januar insgesamt 19.346 Verbotsfälle gespeichert. Gut zwei Jahre zuvor - zum Jahresende 2014 - seien es lediglich 15.599 Waffenverbote gewesen, schreibt die Zeitung und zitiert dabei aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Waffenscheine können verweigert werden, wenn eine Person nicht die dafür notwendige Zuverlässigkeit besitzt.

+++ 4.35 Uhr: Umfrage: Fake News sind gut für Populisten und Verschwörungstheorien +++

Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland ist überzeugt, durch Fake News könnten Wahlen beeinflusst werden. So stimmten bei einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov 44 Prozent dieser Aussage "voll und ganz" und 40 Prozent "eher" zu (9 Prozent "eher nicht", 2 Prozent "ganz und gar nicht"). Dass Populisten aufgrund von Fake News an Zustimmung gewinnen, glauben 40 Prozent "voll und ganz", 37 Prozent "eher" (10 Prozent "eher nicht", 4 Prozent "ganz und gar nicht").

Ein noch größerer Anteil geht davon aus, dass Fake News dazu beitragen, dass sich Verschwörungstheorien verbreiten: 43 Prozent stimmten dieser Aussage "voll und ganz", 40 Prozent "eher" zu (8 Prozent "eher nicht", 2 Prozent "ganz und gar nicht").

 +++ 3.39 Uhr: Südkoreas Verfassungsgericht enthebt Präsidentin des Amtes +++

Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye muss ihr Amt wegen eines Korruptionsskandals um eine langjährige Vertraute vorzeitig räumen. Das Verfassungsgericht entschied einstimmig, die konservative Staatschefin von ihren Amtspflichten endgültig zu entbinden. Innerhalb von 60 Tagen finden nun Neuwahlen statt. Das Parlament hatte im Dezember auf Antrag der Opposition ein Amtsenthebungsverfahren gegen Park eingeleitet, wodurch sie vorläufig entmachtet wurde. Park wurden Verfassungsbruch und andere Vergehen vorgeworfen.

+++2:44 Uhr: Zahl der Toten nach Brand in Kinderheim in Guatemala auf 34 gestiegen +++

Nach der Brandkatastrophe in einem Kinderheim in Guatemala ist die Zahl der getöteten Mädchen auf 34 gestiegen. Rund 20 Verletzte in teils lebensbedrohlichem Zustand wurden weiter stationär behandelt, wie Krankenhausmitarbeiter mitteilten. Laut Behördenangaben handelte es sich bei den Opfern der Katastrophe um Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren.

Das Feuer war am Mittwoch im Mariä-Himmelfahrt-Heim in San José Pinula ausgebrochen. Medienberichten zufolge war in der Nacht eine Revolte gegen mutmaßlichen sexuellen Missbrauch durch das Personal sowie schlimme Lebensbedingungen ausgebrochen. Nach Feuerwehrangaben wurden die Verletzten mit Verbrennungen ersten, zweiten und dritten Grades in Krankenhäuser der Hauptstadt gebracht.

+++ 1.56 Uhr: Zwei Tote und ein Schwerverletzter bei Schießerei in Café in Basel +++

In einem Café in Basel haben zwei bewaffnete Männer zwei Menschen getötet. Ein weiteres Opfer wurde schwer verletzt, wie die Polizei in der Nacht zum Freitag mitteilte. Die Angreifer feuerten demnach mehrmals auf die Gäste. Die beiden mutmaßlichen Täter betraten demnach das Café 56 gegen 20.15 Uhr und eröffneten das Feuer auf die Anwesenden. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Den mutmaßlichen Tätern gelang zunächst trotz Großfahndung die Flucht. Sie liefen laut Polizei in Richtung eines Bahnhofs. Die Straße vor dem Café wurde gesperrt.

+++ 0.29 Uhr: Bundestag billigt Ausweitung der Videoüberwachung +++

Der Bundestag hat grünes Licht für die Ausweitung der Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen gegeben. Das Parlament verabschiedete in der Nacht zu Freitag ein Gesetz, mit dem die Installation der Kameras auch in Vergnügungsstätten oder Einkaufszentren rechtlich erleichtert werden soll.

Dafür wird im Bundesdatenschutzgesetz festgeschrieben, dass der Schutz von Leben, Gesundheit oder Freiheit als besonders wichtiges Interesse gilt. Diese Regelung soll es Datenschützern erschweren, eine Überwachungsmaßnahme zu unterbinden. Zugleich billigte der Bundestag den Einsatz von so genannten Bodycams durch die Bundespolizei. Dies soll die Sicherheit der Beamten erhöhen.

ivi/kng/tis / AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(