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News von heute Amnesty-Bericht: Dutzende Tote bei Machtübernahme der Taliban in Afghanistan

Ein Taliban-Kämpfer steht im Zentrum von Jalalabad Wache
Ein bewaffneter Taliban-Kämpfer steht im Zentrum von Jalalabad Wache
© Wakil Kohsar / AFP
Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker: 

11.18 Uhr: Lebenslange Haftstrafe in Prozess um sogenannten Tiergarten-Mord in Berlin

Im Prozess um einen mutmaßlichen russischen Auftragsmord im Kleinen Tiergarten in Berlin ist der Angeklagte am Mittwoch zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Berliner Kammergericht sah es als erwiesen an, dass der russische Staatsbürger im August 2019 einen tschetschenischstämmigen Georgier in dem Park mitten in der Hauptstadt erschossen hatte. Der Fall belastet auch die deutsch-russischen Beziehungen schwer.

10.44 Uhr: Zweiter Toter nach Lawinenunglück in der Slowakei gefunden

Nach einem Lawinenunglück in der Slowakei ist auch ein zweiter Skitourengeher tot geborgen worden. Die beiden 46 und 47 Jahre alten Männer wurden im Gebirgstal Sucha dolina (Gemeinde Liptovske Revuce) im Gebirge Große Fatra von einer Lawine mitgerissen und vollständig verschüttet. Noch am Montagabend teilte der Bergrettungsdienst HZS mit, einer der Skitouristen sei tot gefunden worden, nach dem zweiten werde noch gesucht. Erst am Dienstag wurde auch er tot gefunden. Umweltminister Jan Budaj rief daraufhin alle Tourengeher zu erhöhter Vorsicht auf.

10.26 Uhr: Zahl der Intensivpflegekräfte seit Pandemiebeginn um 3,3 Prozent gestiegen

Die Zahl der Intensivkrankenpflegekräfte in Deutschland ist seit Beginn der Coronapandemie in Deutschland etwas gestiegen. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf statistische Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtete, erhöhte sie sich von Januar 2020 bis Juni 2021 um 3,3 Prozent auf fast genau 25.000. In deutschen Krankenhäusern gibt es 28.000 Intensivbetten, wovon laut Fachverbänden rund 22.00 auch über Beatmungskapazitäten verfügen.

10.15 Uhr: Bericht: 120 Firmen weltweit könnten mRNA-Impfstoff herstellen

Mindestens 120 Pharmaunternehmen in Asien, Afrika und Lateinamerika wären nach einer Studie von Human Rights Watch (HRW) zur Produktion von mRNA-Impfstoffen in der Lage. Ihnen fehle nur die Technologie der Firmen, die mRNACorona-Impfstoffe entwickelt haben, berichtete die Menschenrechtsorganisation. Sie appellierte an die Firmen und namentlich die Regierungen von Deutschland und den USA, diesen Technologietransfer zu ermöglichen. Nur so könne die Welt die Corona-Pandemie in den Griff bekommen. 89 der Firmen sind in Indien und China angesiedelt, weitere beispielsweise in Vietnam, Ägypten, Senegal, Brasilien und Kuba.

10 Uhr: Polizei vernichtet 1,5 Tonnen Kokain – Wert rund 270 Millionen Euro

Die bayerische Polizei hat rund 1,5 Tonnen Kokain mit einem Verkaufswert von rund 270 Millionen Euro vernichtet - so viel wie noch nie auf einen Schlag in der Geschichte der Behörde. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wurde das sichergestellte Rauschgift verbrannt, wie das Landeskriminalamt mitteilte. Die "Operation Schneeschmelze" fand am Dienstag an einem geheimen Ort in Oberbayern statt.

9.36 Uhr: Australien öffnet erstmals Grenzen für berechtigte Visuminhaber

Fast zwei Jahre nach der Corona-bedingten Schließung der australischen Grenzen dürfen vollständig geimpfte Fachkräfte, internationale Studierende und andere berechtigte Visumsinhaber seit heute erstmals wieder in das Land einreisen. Zudem wurde ein Reisekorridor mit Südkorea und Japan für vollständig Geimpfte eröffnet, die nun ebenfalls quarantänefrei nach Australien reisen können.

9.30 Uhr: Polizeigewerkschaftschef warnt vor Radikalisierung von Corona-Protesten

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, warnt vor einer zunehmenden Radikalisierung der Corona-Proteste. "Die Szene radikalisiert sich nicht nur politisch, sondern zeigt offene Gewaltbereitschaft", sagte Wendt der "Passauer Neuen Presse". Die Entwicklung reiche inzwischen "tief in die Gesellschaft" hinein. Generell habe die Ablehnung gegenüber dem Staat und seinen Institutionen zugenommen.

9.16 Uhr: Scholz: "Jeder kann und sollte sich impfen lassen"

Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Bürgerinnen und Bürger zur Impfung gegen das Coronavirus aufgerufen. "Die Lage ist schwer, aber die Lösung liegt auf der Hand", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch im Bundestag bei seiner ersten Regierungserklärung. Im vergangenen Winter sei das oberste Gebot gewesen, Kontakte zu reduzieren. Jetzt seien regelmäßige Tests und behutsamer Verzicht auf Kontakte angebracht, sagte Scholz. "Aber am allerwichtigsten ist: Jeder kann und sollte sich impfen lassen."

9.15 Uhr: New York bekommt erstmals eine Polizeichefin

In New York steht künftig erstmals eine Frau an der Spitze der Polizei: Der gewählte Bürgermeister der Millionenmetropole, Eric Adams, will Keechant Sewell als neue Chefin der größten Polizeibehörde des Landes nominieren. "Keechant Sewell ist eine bewährte Verbrechensbekämpferin, die über die nötige Erfahrung und die emotionale Intelligenz verfügt, den New Yorkern die Sicherheit zu geben, die sie brauchen, und die Gerechtigkeit, die sie verdienen", sagte Adams am Dienstag der "New York Post".

9.12 Uhr: Polens Grenzschutz: Vier Migranten aus Moor geborgen

In einer mehrstündigen Rettungsaktion haben polnische Grenzschützer, Soldaten und Feuerwehrleute vier Migranten geborgen, die sich im Grenzgebiet zu Belarus in einem Moor verirrt hatten. Mithilfe einer Drohne der Armee sei es gelungen, die Menschen in dem schwer zugänglichen Gelände zu finden, teilte der Grenzschutz per Twitter mit.

Dazu postete die Behörde das Bild von einem völlig durchnässten Mann, den Retter auf einer Trage aus dem Sumpf brachten. "Mit Blick auf die niedrigen Temperaturen und die Unterkühlung der Betroffenen war die Rettungsaktion ein Kampf um Leben und Tod", hieß es in einer Mitteilung der Armee. Zwei der aus Syrien stammenden Flüchtlinge seien in ein Krankenhaus gebracht worden.

8.50 Uhr: Heil: Nachrichten über Mangel an Impfstoff sind "schwer irritierend"

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat der vorherigen Bundesregierung Versäumnisse in der Corona-Politik vorgeworfen. Es sei "schwer irritierend", dass laut Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) im ersten Quartal 2022 der Impfstoff knapp werden könnte, sagte Heil im ZDF-"Morgenmagazin". "Das war eine schlechte Nachricht, dass da offensichtlich die Vorgänger-Administration, das Gesundheitsministerium, nicht klar Schiff gemacht hat", sagte Heil weiter. 

8.47 Uhr: Thüringen bleibt Negativ-Spitzenreiter bei Corona-Inzidenz

Die Corona-Inzidenz in Thüringen ist etwas gesunken, der Freistaat bleibt aber der Negativ-Spitzenreiter unter den Bundesländern. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Inzidenz bei 952,6 (Vortag: 984,1). Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gegeben hat. Sieben der bundesweit zehn am stärksten betroffenen Regionen liegen in Thüringen. Die höchste Inzidenz wies der Landkreis Hildburghausen mit 1690,2 (Vortag: 1442,2) aus. Sieben weitere thüringische Landkreise wiesen vierstellige Inzidenz-Werte auf.

8.30 Uhr: 3G-Regeln für Clubs und Großveranstaltungen in England

Nach einer emotionalen Abstimmung im britischen Parlament gelten seit heute in England für den Einlass in Clubs und Discos sowie zu Großveranstaltungen die 3G-Regeln. Die britische Regierung hatte sich angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus zu der Verschärfung entschieden - das stieß auf großen Widerstand in den eigenen Reihen. Letztlich stimmten 99 Abgeordnete der Konservativen Partei dagegen. Premierminister Boris Johnson hat eine Mehrheit von 79 Mandaten und bekam sein Vorhaben nur dank Stimmen der Opposition durchs Unterhaus.

8 Uhr: Hochhausbrand in Hongkong: Hunderte sitzen auf Dach fest

Nach dem Ausbruch eines Feuers sitzen in Hongkong Hunderte Menschen auf dem Dach eines Hochhauses fest. Wie die Zeitung "South China Morning Post" berichtete, warteten am Nachmittag mehr als 300 Menschen auf dem Dach des 38-stöckigen "Word Trade Centers" im Stadtteil Causeway Bay auf die Evakuierung durch die Feuerwehr. Weitere 160 Menschen konnten demnach bereits aus dem Gebäude gebracht werden. Sechs der Geretteten mussten wegen der starken Rauchentwicklung ins Krankenhaus gebracht werden. 

7.32 Uhr: Viele Tote bei Machtübernahme der Taliban in Afghanistan

Der Machtwechsel in Afghanistan hat laut Amnesty International (AI) viele Menschenleben gefordert. In der Endphase des Konflikts hätten die militant-islamistischen Taliban eine Reihe von Kriegsverbrechen verübt, darunter außergerichtliche Tötungen, hieß es in einem veröffentlichten Bericht. Auch durch US-Luftangriffe sowie den Beschuss mit Mörsergranaten durch die afghanische Armee seien Dutzende Menschen getötet worden.

Die Taliban hatten Anfang Mai eine Militäroffensive in dem Land gestartet, nachdem die USA ihren Abzug aus dem Land verkündet hatten. Die Islamisten eroberten erst hunderte Bezirke und ab Anfang August binnen weniger Tage fast alle Provinzhauptstädte. Die Hauptstadt Kabul nahmen sie Mitte August kampflos ein.

6.28 Uhr: Razzia wegen Mordplänen gegen Sachsens Regierungschef bei Telegram

Nach Drohungen gegen Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) in einer Telegram-Chatgruppe läuft in Dresden aktuell ein Polizeieinsatz. Es würden mehrere Objekte durchsucht, teilte die Polizei via Twitter mit. Die Durchsuchungsmaßnahmen erfolgten unter Beteiligung von Spezialkräften des Landeskriminalamtes (LKA), da Äußerungen einzelner Mitglieder der Telegram-Gruppe den Verdacht nahe legten, dass diese im Besitz von scharfen Waffen und Armbrüsten sein könnten, hieß es weiter.

6 Uhr: Liste der schlimmsten Krisen: Afghanistan vor Äthiopien und Jemen

Nach der Eroberung Afghanistans durch die Taliban ist das Land nach Einschätzung des International Rescue Committee (IRC) zum schlimmsten humanitären Krisenherd geworden. In der vom IRC veröffentlichten Liste der Konflikte mit besonders schweren Folgen für Zivilisten folgt das von einem Bürgerkrieg zerrissene Äthiopien auf Platz zwei. Der seit Jahren unter einem Bürgerkrieg leidende Jemen kommt auf Platz drei. "Im Jahr 2022 sind 274 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, ein deutlicher Anstieg gegenüber den 235 Millionen 2021, was bereits der höchste Wert seit Jahrzehnten war", teilte die Organisation dazu mit.

5.56 Uhr: Mindestens zehn Migranten im Meer vor Malaysia ertrunken

Vor der Südküste Malaysias ist ein Boot mit 60 Migranten an Bord gekentert. Mindestens zehn Menschen seien bei dem Unglück ums Leben gekommen, 29 weitere würden noch vermisst, berichtete die malaysische Zeitung "The Star" unter Berufung auf die örtlichen Rettungsdienste. 21 Insassen seien gerettet worden, nach den Vermissten werde gesucht.

5.34 Uhr: Kapitol-Attacke: Parlament für Anklage gegen Trumps Ex-Stabschef

Das US-Repräsentantenhaus hat den Weg für ein strafrechtliches Vorgehen gegen den ehemaligen Stabschef von Ex-Präsident Donald Trump freigemacht. Die Mehrheit der Demokraten stimmte am Dienstagabend dafür, Mark Meadows wegen Missachtung des Kongresses zu belangen. Hintergrund ist dessen Weigerung, im Ausschuss zur Aufarbeitung des Angriffs auf das US-Kapitol im Januar auszusagen. Das Verfahren gegen Meadows wird nun ans Justizministerium übergeben, das Anklage gegen ihn erheben könnte.

5.28 Uhr: Seebeben in Indonesien zerstört 350 Häuser

Das schwere Seebeben der Stärke 7,4 im Osten Indonesiens hat am Dienstag rund 350 Häuser beschädigt. 800 Menschen seien obdachlos geworden, sagte ein Behördensprecher. Besonders schlimm habe das Beben die Selayar-Inseln südlich der Insel Sulawesi getroffen, erklärte Abdul Muhari von der nationalen Notfallagentur. Sieben Menschen seien verletzt worden, Tote habe es nicht gegeben.

4.44 Uhr: Italien weitet Corona-Impfpflicht aus

In Italien gilt ab heute eine erweiterte Corona-Impfpflicht. Das Personal an Schulen, in der Verwaltung des Gesundheitsbereichs, bei der Polizei, dem Militär und den Rettungskräften muss sich gegen Covid-19 immunisieren, um zur Arbeit gehen zu dürfen. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte sich Ende November auf die Erweiterung geeinigt. Bislang galt die Impfpflicht lediglich beim Gesundheitspersonal.

4.30 Uhr: Schärfere Impfregeln greifen in Frankreich

In Frankreich müssen Menschen ab 65 Jahren von heute an zum Großteil über eine Auffrischimpfung verfügen, damit sie weiter als vollständig geimpft gelten und ihr Corona-Pass gültig bleibt. Die Verschärfung greift, wenn die letzte Impfdosis sieben Monate oder länger zurückliegt. Nur mit dem Gesundheitspass, einem Nachweis von Impfung, Genesung oder Corona-Test, können die Menschen in Frankreich Restaurants und Veranstaltungen besuchen oder per Flugzeug oder Fernzug verreisen. Nach dem Verstreichen der Frist können Betroffene bis zur Booster-Impfung jeweils einen Test machen, wenn sie einen 3G-Nachweis benötigen.

4.22 Uhr: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 353

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Morgen lag der Wert bei 353,0. Am Vortag hatte er noch bei 375,0 gelegen, vor einer Woche bei 427,0. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 51.301 Neuinfektionen verzeichnet. 

Seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter insgesamt 6.613.730 Fälle gemeldet. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 5.559.700. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 453 auf 106.680.

4 Uhr: Ökostrom-Anteil am Verbrauch 2021 wieder gesunken

Der Ökoanteil am Stromverbrauch in Deutschland ist 2021 laut einer Prognose wieder zurückgegangen. Stammten 2020 noch knapp 46 Prozent des hierzulande verbrauchten Stroms aus Erneuerbaren Energien, lag der Anteil 2021 nach vorläufigen Berechnungen bei gut 42 Prozent. Damit bewegt er sich auf Vor-Corona-Niveau, 2019 lag der Anteil bei 42,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), die der Deutschen Presse-Agentur vorlagen.

2.59 Uhr: Richterbund fordert wegen Corona-Hetze EU-weites Vorgehen gegen Telegram

Angesichts der Vernetzung radikaler Corona-Leugner auf dem Onlinedienst Telegram fordert der Deutsche Richterbund (DRB) die Bundesregierung auf, das Problem auf EU-Ebene anzugehen. "Der Rechtsstaat ist gefordert, einer wachsenden Radikalisierung in Teilen der sozialen Netzwerke entschlossener entgegenzutreten", sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Nachdem Telegram bisher jede Kooperation nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz verweigere, solle die Bundesregierung versuchen, den Druck auf das Unternehmen durch ein gemeinsames Vorgehen aller EU-Länder zu erhöhen.

2.30 Uhr: Städtebund für Durchgreifen bei radikalisierten Corona-Protesten

Der Städte- und Gemeindebund hat ein hartes Durchgreifen bei radikalisierten Gegnern der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angemahnt. "Wir müssen an die Köpfe der Hassbotschaften heran", sagte Städtebund-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post". Er forderte eine intensivere Beobachtung der Szene durch den Verfassungsschutz. "Sie können nicht mal eben ein paar Hundert Bundespolizisten in kleine Orte wie Freiberg entsenden. Die Spontanität der Proteste erschwert die polizeiliche Arbeit. Wir haben hier eine ganz neue Dimension der Radikalisierung. Der Verfassungsschutz muss diese Gruppen viel intensiver beobachten."

1.46 Uhr: Tanklaster explodiert: Über 60 Tote in Haiti

Bei der Explosion eines Tanklasters im Norden des bitterarmen Karibikstaats Haiti sind mindestens 61 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere wurden nach Angaben des Zivilschutzes am Dienstag verletzt, als in der Stadt Cap-Haïtien ein mit Benzin beladener Tanklastwagen in Brand geriet und explodierte. Die Opferzahl könnte noch weiter steigen.

Rund 20 Häuser brannten nach der Explosion nieder. Die Krankenhäuser der zweitgrößten Stadt Haitis seien mit der hohen Zahl an Verletzten überfordert, hieß es in einem Bericht der Zeitung "Le Nouvelliste". Die Behörden kündigten an, Feldlazarette in Cap-Haïtien zu errichten, um die Verletzten zu versorgen.

1.16 Uhr: USA überschreiten Schwelle von 800.000 Corona-Toten

Die USA haben nach Zahlen der Johns Hopkins University die Marke von 800.000 Corona-Toten überschritten. Mitglieder des US-Kongresses legten am Dienstagabend vor den Stufen des Kapitols eine Gedenkminute für die Opfer der Pandemie in dem nach offiziellen Zahlen am schwersten getroffenen Land der Welt ein. "Jeder von uns kennt jemanden, den diese Krankheit dahingerafft hat" erklärte der Anführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer. 

les/tkr DPA AFP

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